Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Himmelsbrücke von Jürgen M. Hofmann (eshort)

Zum Inhalt:
Der Ingenieur Peter Steinert steht unerwartet vor einem Gemälde, das seinem Großvater gestohlen wurde. Seine Recherchen führen in die Nachkriegszeit im ehemals deutschen Gebiet Polens.

Als Peter und seine Ehefrau inmitten des Nirgendwo eine Panne haben, entschließt sich der Ingenieur Hilfe bei einem alten Haus zu erbitten, in dem ein alter Mann lebt. Als er zurück ist, erzählt er seiner Frau ungeheuerliches. Denn in dem Haus hat er jenes Gemälde entdeckt, welches einst bei seinen Großeltern im Flur gehangen hat und bei deren Beerdigung  gestohlen wurde. Eine Brücke in Polen, welche später zerstört wurde war darauf zu sehen. Peter ist sich sicher, dass dieses Bild das seiner Großeltern ist und beginnt wie besessen danach zu forschen. Als er später zu dem Haus zurück kehrt, da ist der Alte verschwunden und auch das Bild, aber er begegnet einer zwielichtigen Person, welche scheinbar vor ihm flüchtet. Außerdem kann er den Maler ausfindig machen, aber auch dieser verstirbt, kurz nachdem Peter Kontakt mit ihm aufgenommen hatte und die Spur verläuft sich wieder... Doch Peter forscht weiter.


Der eshort "Die Himmelsbrücke" war kostenlos auf dem Tolino-Store zu haben und hat mich mit seinem Inhalt neugierig gemacht. Die Schreibweise des Autors war dabei sehr angenehm zu lesen und hat mich schnell gefesselt. Die Seiten flogen nur so dahin und je weiter die Geschichte sich fortsetze, wollte ich auch wissen, was es denn mit dem Bild und seinen kuriosen Vorkommnissen auf sich hat. Doch als Peter dann endlich eine heiße Spur hatte und man sich quasi mitten auf einem Spannungshoch befand, da endete der eshort plötzlich, ohne jeglichen Hinweis, ob es denn mal weiter geht, oder ob es sich um eine Leseprobe gehandelt hat. Das hat mich ungemein unzufrieden gemacht, vor allem weil die Story bis auf ein paar Ausschweifungen wirklich Potential gehabt hat. Wirklich schade drum und ich kann mir auch keinen Reim darauf machen, warum der Autor sich erst solche Mühe macht und seine Geschichte dann im Sande verlaufen lässt. Dabei hat wirklich so viel gepasst. Es gab Spannung, Details und Rätsel. Man war einfach mitten drin und plötzlich....puff....Ende. Das geht nicht! aus diesem Grunde kann ich die eigentlich gute Abhandlung nicht wirklich gut bewerten, geschweige denn weiter empfehlen.


3 von 5 Sterne


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 663 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 28 Seiten
  • Verlag: BoD E-Short; Auflage: 1 (23. April 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00JVN53MC