Mittwoch, 9. September 2020

My little Monster Band 01 von Robico

 


Zum Inhalt:

Shizuku ist Streberin von ganzem Herzen. Als ihre Lehrerin sie bittet, dem Schulschwänzer Haru ein paar Arbeitsblätter heimzubringen, tut sie das nur widerwillig. Der naive Haru ist danach überzeugt, sie seien Freunde. Er taucht auch am nächsten Tag brav in der Schule auf und hängt an Shizuku, die davon nicht sonderlich begeistert ist!
 Romance mal ganz anders ... aus der spitzen Feder von Robico!

 

Cover:

Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Zu sehen sind hier die beiden Protagonisten Haru und Shizuku. Die beiden tragen die Schuluniform und wirken meiner Ansicht nach ein bisschen depressiv – von mir aus auch gothiclastig. Dabei hält Shizuku eine Leine und Haru trägt das passende Halsband dazu. Schon ein bisschen bizarr, aber es verfehlt seine Wirkung nicht, man wird neugierig.

 

Eigener Eindruck:

Die Schule ist in heller Aufruhr und die Gerüchteküche brodelt. Angeblich hat ein Mitschüler mit dem Namen Haru einen Menschen totgeschlagen und seitdem wird der Junge von allen gemieden. Als er auch nicht in der Schule auftaucht, bittet die Lehrerin die Musterschülerin Shizuku ihm ein paar Arbeitsblätter vorbei zu bringen, was diese auch tut, wenn auch nicht gern. Da sie ihm die Blätter bringt, denkt Haru, dass sie nun Freunde sind und gesteht ihr, dass er Angst hat in die Schule zu gehen, wegen dem Gerede rund um das Gerücht. Das führt dazu, dass sich Shizuku für ihn einsetzt, doch Haru schlittert immer wieder in Schwierigkeiten. Da Shizuku immer wieder versucht ihm zu helfen und scheinbar kein Problem mit seiner Art hat, verlieben sich die beiden ineinander. Alles scheint bergauf zu gehen, doch neue Hürden bahnen sich an, als ein Unbekannter auftaucht der für Haru scheinbar ein Problem ist…

 

Die Geschichte liest sich interessant, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, um alle Handlungsfäden wirklich greifen zu können. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und haben Probleme, was die Geschichte für mich noch interessanter gemacht hat. Haru als Protagonist ist für mich noch sehr schwammig. Ich kann ihn nicht richtig durchschauen und ich denke, dass wir hier noch die eine oder andere Überraschung erleben werden. Shizuku in ihrer Art mochte ich zu Beginn nicht, da sie sehr eingebildet wirkte, aber sie hat sich stark gewandelt und mittlerweile mag ich sie ganz gern. Ich bin gespannt, wie es mit den beiden Charakteren weiter geht und in welche Richtung sich die Geschichte noch entwickeln wird. Schön an dem Manga finde ich die Massage gegen Mobbing (hier in Form des Gerüchts, dass Haru angeblich jemanden totgeschlagen haben soll). So etwas kann Leben zerstören und Menschen arg verunsichern. Das hat der Mangaka wirklich gut dargestellt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass die Fragen, welche hier in diesem ersten Band offen bleiben, vielleicht im nächsten Band geklärt werden können.

 

Fazit:

Ganz nett zu lesen, auch wenn es in meinen Augen doch ein bisschen übertrieben wirkt. Trotzdem ist es meiner Meinung nach eine schöne Geschichte für alle Freunde der Romance-Literatur!

 

Gesamt:  

4 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783770482412

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 176 Seiten

Verlag: Egmont Manga

Erscheinungsdatum: 03.04.2014

Kirara Band 1 von Toshiki Yui

 


Zum Inhalt:

Kirara erleidet ein tragisches Schicksal. Am Tag ihrer Hochzeit kommt sie bei einem Autounfall ums Leben. Aber ihre Liebe ist stärker als der Tod und so kehrt sie als Geist zurück, allerdings nicht am Tag ihrer Hochzeit, sondern in ihrer Teenagerzeit! Dort trifft sie nicht nur auf die jugendliche Ausgabe ihres Beinahe-Ehemanns Kanpei, sondern auch auf ihr eigenes, jüngeres Ich.

 

Cover:

Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Zu sehen ist hier der Charakter der Kirara, welche einem mit offener Wallemähne verspielt entgegen guckt. Das fand ich ganz niedlich und habe deshalb direkt zugegriffen.

 

Eigener Eindruck:

Auf dem Weg zu ihrer eigenen Hochzeit hat die junge Kirara einen tödlichen Unfall. Doch ehe sich Kirara versieht taucht sie nackt im Zimmer ihres Verlobten Konpei auf. Als Geist! Und zu allem Überfluss scheint sie auch noch einen Zeitensprung gemacht zu haben, denn der Konpei der ihr hier gegenüber tritt ist noch jugendlich! Da Konpei scheinbar der Einzige ist der sie sehen kann, begleitet sie ihn zur Schule und erlaubt sich den einen oder anderen Spaß. Doch auch ihr früheres Ich kann sie sehen und somit ist das Chaos vorprogrammiert! Vor allem, als sich Kirara in den Kopf setzt Konpei zu verführen…

 

Hach ja, die typisch stumpfen Männermangas aus der japanischen Comicwelt, immer wieder ein Erlebnis und einfach zum totalen fremdschämen. Was als Geschichte wirklich gut beginnt wird bald eine Story mit vielen kleinen Episoden, welche sich rund um die Beziehung von Konpei und Kirara dreht. Da der Bengel noch nicht mit Kirara leiert ist, kommt es immer wieder zu Missverständnissen zwischen Konpei und der jungen Kirara. Und anstatt den beiden zu helfen ist der Geist Kirara doch recht egoistisch und versucht die beiden beziehungsweise vor allem Konpei immer wieder in pikante Situationen zu bringen. Das ist mal witzig, wird aber auf Dauer echt anstrengend und nervt einfach nur noch. Jetzt war ich ja so waghalsig und habe mir mal wieder die ganze Reihe gekauft… großer Fehler, denn wirklich geneigt die Geschichte weiter zu lesen bin ich nicht wirklich. Auch der Zeichenstil konnte mich nicht wirklich überzeugen, ist er doch recht oldschool. Der Manga wandert erst einmal in eine Ecke und darf dort auf dem SuB schlummern. So schnell kann ich mich glaube nicht für diese stumpfe Story erwärmen.

 

Fazit:

Zwar ist der Manga recht witzig, beinhaltet aber auch viele Szenen zum absoluten Fremdschämen. Mein Fall war das so ganz und gar nicht.

 

Gesamt:  

3 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783899215885

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 216 Seiten

Verlag: Planet Manga

Kumiho Band 1 von Hyun-Dong Han

 


Zum Inhalt:

Kumiho, der Fuchs mit den neun Schwänzen wurde vor 1000 Jahren von einem mächtigen Dämonenjäger namens Muryeong in ein Schwert gebannt. Dieses Schwert war lange Zeit verschollen, bis es der ahnungslose Grundschüler Maru Kang in einer dunklen Gasse unter einem Haufen Müll wieder entdeckt. Maru zieht das Schwert aus der Scheide und befreit somit den Geist des Kumihos und dessen Macht geht auf ihn über. Doch damit nicht genug: Der Geist Kumihos ist nun ständiger Begleiter von Maru und hat haufenweise gute Ratschläge auf Lager. Denn eigentlich möchte sie wieder ein Mensch werden. Als wäre es nicht genug, einen Geist an seiner Seite zu haben, taucht zu allem Überfluss Muryeong, der Dämonenjäger, wieder auf, der glaubt, Kumiho habe seinen Bruder getötet und sie deshalb 1000 Jahre durch die Zeit verfolgt hat. Er ist komplett besessen von dem Gedanken, Kumiho zu töten und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Auf einmal haben es alle auf Kumiho abgesehen und Maru als eigentlicher Besitzer der Kräfte verteidigt und beschützt Kumiho. Ab jetzt scheint für Maru nichts mehr zu sein wie es war und die Welt um ihn herum zeigt ein weiteres Gesicht. Doch dabei stellen sich alle Beteiligten trotz ihrer Kräfte und Magie ziemlich ungeschickt und ziemlich tollpatschig an und der kleine Maru kommt von einer Auseinandersetzung in die nächste.

 

Cover:

Das Cover konnte mich eigentlich schon nicht wirklich überzeugen, da es für mich vom Zeichenstil recht kindlich wirkt. Aus diesem Grund hatte ich nicht wirklich große Erwartungen an die Geschichte und das war auch ganz gut so. Zu sehen sind auf diesem Cover der Held Maru, wie er ein Schwert in der Hand hält. Auf dessen Oberfläche sieht man den Dämonenjäger Muryeong sowie außerhalb des Schwertes den Fuchsgeist Kumiho. Nun, das Ganze wirkt für junge Leser recht einladend, wie ich finde. Die bunten Farben ziehen an. Von daher ist es an sich nicht schlecht gemacht, kann mich als erwachsenen Betrachter jedoch nicht wirklich überzeugen.

 

Eigener Eindruck:

Der Fuchsgeist Kumiho ist ein mächtiger Dämon, welcher von dem Dämonenjäger Muryeong gejagt wird. Diesem gelingt es den Fuchsgeist in ein Schwert zu bannen, muss dies jedoch mit seiner eigenen Freiheit büßen, denn er selbst wird zu Stein. 1000 Jahre später findet der junge Maru ein Schwert in einer Gasse. Ohne es zu wissen befreit er Kumiho aus seinem Gefängnis und wird fortan von dem Fuchsgeist verfolgt. Kumiho verleiht ihm ungeahnte Kräfte und bietet ihm an, dass er diese behalten darf, wenn er dem Fuchsgeist hilft ein Mensch zu werden. Doch so einfach wie es vielleicht klingt ist das alles nicht. Denn mit dem Erwachen von Kumiho tauchen in Marus Nähe immer mehr Dämonen auf und auch der Dämonenjäger Muryeong erwacht aus seinem ewigen Schlaf, doch auch er scheint nicht mehr ganz menschlich zu sein…

 

Dieser Manga ist für mich wieder so eine Sache. Einerseits denke ich, dass vor allem junge Leser ihren Spaß hieran haben könnten, für mich als erwachsenen Leser war das Werk jedoch eine richtige Katastrophe. Die Zeichnungen sind sehr kindlich und teilweise von der Qualität, wie ich finde recht stumpf. Wirklich was fürs Auge bekommt man hier also nicht präsentiert. Außerdem ist die Story doch recht sprunghaft, auch wenn die Grundidee wirklich ganz gut gewesen ist. Doch es nervt einfach schon bei Zeiten, dass ganz urplötzlich mindestens vier hochrangige Dämonen auftauchen und es scheinbar auch alle gleich auf den Fuchsgeist und Maru abgesehen haben. Die neuen Charaktere kommen zu schnell, sie sind zu schnell besiegt, dann taucht plötzlich noch der Geist von Muyeongs Bruder auf und verbündet sich mit Maru. Das ist alles recht wirr und hätte in meinen Augen einfach noch detaillierter verpackt werden müssen, um der Geschichte wirklich einen Sinn zu geben. Schade. Für mich jedenfalls war das hier ein totaler Fehlgriff und ich bin fast geneigt den zweiten Band, den ich mir gleich mit dazu gekauft hatte, gar nicht erst zu lesen…

 

Fazit:

Sehr wirr und recht kindlich. Wer wirklich spannende und gute Geschichten sucht, der sollte hier die Finger davon lassen. Für junge Leser ist dieser Manga aber durchaus geeignet.

 

Gesamt:  

2 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783865800213

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 160 Seiten

Verlag: Tokyopop

Erscheinungsdatum: 22.11.2004

Montag, 7. September 2020

Dem Horizont so nah (Danny-Trilogie Band 1) von Jessica Koch

 


Zum Inhalt:

Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird ...

 

Cover:

Das Cover fand ich persönlich sehr schön gestaltet, da man sich hier wirklich eine Menge für sich selbst hinein interpretieren kann. Zu sehen ist hier auf blauem Grund in schattenhaften Gestalten ein Paar welches scheinbar auf einem Dach sitzt und aneinander gekuschelt in die Ferne blickt. Das verrät, dass es sich hier um einen Roman rund um die Liebe handelt, lässt jedoch offen, ob es sich hier um ein Drama oder eine reine Liebesgeschichte handeln könnte. Erst durch die Überschrift ahnt man, dass es sich hier um kein Happy End handeln könnte…

 

Eigener Eindruck:

Es sind die Wasn und Jessica ist mit ihrer Freundin unterwegs, um endlich wieder gemeinsam Zeit zu verbringen. Doch aus dem Vorhaben lieber allein mit ihrer besten Freundin zu bleiben wird nichts, denn bei Zeiten werden die Mädchen von drei jungen Männern angesprochen. Während ihre Freundin sofort Feuer und Flamme ist, begegnet Jessica den Jungen eher kratzbürstig. Vor allem aber der junge Danny bringt sie immer wieder aus dem Konzept. Sind es seine blauen stechenden Augen oder sein großes Ego, was sie fasziniert? Für Jessica steht fest, dass sie den gutaussehenden jungen Mann sowieso nicht wieder sehen wird. Doch dann begegnen sie sich doch wieder. Und während Jessica denkt, dass sie eine Beziehung mit Danny wagen könnte, benimmt sich dieser plötzlich sehr abweisend, nur um dann wieder alle Hebel in Bewegung zu setzen, um ihr nahe zu sein. Jessica lässt sich von dem eigenartigen Gehabe nicht abschrecken und wagt trotz seiner Warnung den Versuch eine Beziehung mit ihm zu führen. Was Jessica jedoch nicht weiß ist, dass Danny ein dunkles Geheimnis mit sich trägt, was ihre ganze Welt aus den Fugen reißen wird…

 

Dieses Buch hat mich ab der ersten Seite in seinen Bann geschlagen. Ich konnte es einfach nicht mehr weg legen und je weiter ich in der Geschichte vorangekommen bin, umso mehr wollte ich wissen, wie die Geschichte ausgeht. Dass dabei nicht nur ein Taschentuch gebraucht wurde und mein Puls regelmäßig im absoluten Grenzbereich war, davon will ich gar nicht weiter reden. Das Buch ist wirklich klasse. Es ist nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Jessica und Danny, welche immer wieder mit Hindernissen konfrontiert wird es ist auch das Schicksal der Charaktere was einfach ergriffen macht und dich als Leser noch sehr lange nachdenklich zurück lässt. Vor allem bekommt die Geschichte noch einmal einen bitteren Beigeschmack, wenn du als Leser realisierst, dass Jessica und Jessica Koch – die Autorin – ein und dieselbe Person sind und du quasi ihre Erlebnisse lesen darfst. Das macht es dann auch doppelt so tragisch und schwupps brauchst du wieder ein Taschentuch mehr. Fakt ist, dass diese Geschichte so authentisch und packend geschrieben ist, dass du die Charaktere wirklich vor dir sehen kannst und einfach auch noch mehr über die Charaktere erfahren möchtest – das bekommst du auch in zwei weiteren Romanen, welche sich explizit nicht mit dem Charakter Jessica und Danny, sondern nur mit Danny und Christina beschäftigen. Das Buch trifft wirklich einen Nerv und behandelt Themen, über die kaum jemand reden möchte, die aber so wichtig sind, dass man sie nicht totschweigen sollte. Es regt an mehr Aufklärungsarbeit zu leisten und hinter Fassaden zu blicken, denn oft trügt der Schein und du triffst Menschen, die in Wahrheit gar nicht so sind wie sie sich geben. Ohne spoilern zu wollen empfehle ich euch das Buch wärmstens und denke, dass es vor allem für junge Leser auch eine sehr wertvolle Aufklärungsarbeit ist. Wirklich klasse gemacht und absolut der Hammer. Jedoch sollte man auch starke Nerven haben, wenn man dieses Buch liest, denn es ist einfach schonungslos! Es geht um Drogen, Abhängigkeiten, bedingungslose Liebe, enge Freundschaften, Misshandlungen im Kindesalter und deren Folgen für die Charaktere selbst noch im Erwachsenenalter… das Buch ist nicht ohne!

 

Fazit:

Dieses Buch berührt! Dieses Buch regt zum Nachdenken an! Und dieses Buch ist vor allem eins, einfach so romantisch und gleichzeitig so tottraurig, dass man Taschentücher braucht!

 

Gesamt:  

5 von 5 Sterne

 

Daten:

  • Taschenbuch : 480 Seiten
  • ISBN-10 : 349900013X
  • ISBN-13 : 978-3499000133
  • Größe und/oder Gewicht : 12.5 x 3.95 x 19 cm
  • Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 4. Auflage, Filmtitel (17. September 2019)
  • Sprache: : Deutsch

Dienstag, 18. August 2020

Venus Versus Virus 01 von Atsushi Suzumi

 Zum Inhalt:

Sumires Leben war bisher nichts Besonderes. Doch plötzlich erfährt sie von Lucia, einem Mädchen in Gothic-Lolita-Kostüm und mit Augenklappe, von grässlichen Viren, die in Monstergestalt die Menschenwelt unsicher machen. Von nun an hilft sie Lucia und ihrem Partner bei der gefährlichen Jagd auf die Viren. Bald stellt sich heraus, dass in Sumire geheimnisvolle Kräfte schlummern. Doch sind diese nun gut oder böse?!

 

Cover:

Das Cover hat mich von Anfang an begeistert. Hier sehen wir den Charakter Lucia, welche in einem Lolitakostüm steckt und eine Augenklappe trägt. Das wirkt skurril, ist aber eins zu eins der Charakter wie im Manga und das macht neugierig, was es denn mit ihrem Aussehen und ihrer Art auf sich hat. Wirklich ein toller Blickfang. Mir gefällt es. Vor allem auch diese Farben. Das passt einfach alles ganz toll zusammen.

 

Eigener Eindruck:

Als die Schülerin Sumire allein in der Schule ist, findet sie eine Brosche an der sie sich sticht. Als sie am nächsten Tag in der Schule ist, ist sie total erschöpft und sieht plötzlich etwas im Hintergrund, was eigentlich nicht da sein dürfte. Es sind Dinge die sie früher schon einmal gesehen hat, jedoch dachte, dass diese „Visionen“ endlich verschwunden sind. Als Sumire bemerkt, dass sie von Monstern verfolgt wird, scheint es fast zu spät. Hilfe bekommt sie von Lucia, die sie daraufhin in ihren Laden einlädt. Was Sumire nicht weiß ist, dass sie als Köder fungieren soll, da sie die „Viren“ sehen kann. Als es zu einem erneuten Angriff durch die Viren kommt, greift Sumire selbst mit in das Geschehen ein und soll von da an Lucia zur Seite stehen. Von da an lernt Sumire eine völlig neue Welt kennen, die ihr einiges abverlangt…

 

Als ich den Manga begonnen habe, war er mir ehrlich gesagt zu wirsch. Als ich mich jedoch durch die Seiten vorgearbeitet habe, kam immer mehr Licht ins Dunkel und monoman, was soll ich sagen? Der Manga ist einfach eine Wucht, denn wenn man erst einmal Fuß in der Story gefasst hat, dann liest das Werk sich in einem Rutsch durch und ist so spannend, dass man einfach ganz schnell den nächsten Band zur Hand haben möchte. Die Charaktere in diesem Werk sind bisweilen ein bisschen schräg und ich musste schon ein bisschen schmunzeln, aber da es sich hier um einen Fantasymanga handelt, waren diese Übertreibungen mit denen der Mangaka arbeitet vollkommen okay. Denn sind wir mal ehrlich, das Outfit von Lucia ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Charaktere finde ich übrigens wirklich toll gestaltet und man kann sich sehr gut in sie hinein versetzen. Das gelingt den Wenigsten und macht einfach nur Spaß. Die Idee die „Monster“ als Viren zu bezeichnen fand ich im Übrigen sehr erfrischend. Das ist einmal etwas anderes. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und vor allem bin ich auch wirklich neugierig welche Rolle Sumire nun schlussendlich zuteilwerden wird. Kanonenfutter oder Held?

 

Fazit:

Endlich mal wieder ein Manga der spannend ist und eine gute Story vorweisen kann. Details ohne Ende! Absolutes Lesemuss für alle Mangafans!

 

Gesamt:  

5 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783551796011

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 194 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 22.12.2012

Black Lagoon 001 von Rei Hiroe

 Zum Inhalt:

Vom braven Angestellten Rokuro zum coolen Abenteurer Rock! Nichts leichter als das: Man lasse sich von einer modernen Piratenbande entführen. Voraussetzung: Die Firma hält es nicht für nötig, ein Lösegeld zu zahlen und erklärt den vermissten Mitarbeiter kurzerhand für tot! Was bleibt Rokuro also anderes übrig, als sich dem schlagkräftigen Dutch, der schießwütigen Levi und dem Technikfreak Benny anzuschließen, die im Auftrag der geheimnisvollen Russin Balalaika auf dem ausgedienten Torpedoboot »Black Lagoon« die Asiatische See unsicher machen? Ergebnis: Rock erlebt wahnwitzige Abenteuer, von denen Rokuro nie zu träumen gewagt hätte!

 

Cover:

Das Cover zeigt eindeutig, dass es sich hier um einen actiongeladenen Manga handelt. Zu sehen ist hier die draufgängerische und schießwütige Levi, die in knappen Sachen dem Betrachter zwei paar Waffen entgegen hält. Dabei hat sie auch noch lässig eine Zigarette im Mund. Da bleiben wohl kaum Fragen offen und der Betrachter weiß gleich, worauf er sich hier einlässt. Das ist durchaus gelungen.

 

Eigener Eindruck:

Als die Piratenbande rund um die schießwütige Levi, den technikbesessenen Benny und den coolen Dutch die Aufgabe bekommt eine Diskette zu besorgen geht im Eifer des Gefechts einiges schief, denn niemand hat gesagt, dass sie auch eine Geisel nehmen sollen… Rock indessen ist ein einfacher Büroangestellter der gar nicht weiß wie ihm geschieht, als die Piratenbande in sein Leben kracht und ihn entgegen seines Willens mit auf ihr Boot – die Black Lagoon nimmt. Noch schlimmer wird es für Rock, als seine Firma nicht für ihn zahlen will und ihn kurzerhand fallen lässt wie eine heiße Kartoffel. Nachdem es in einer Bar zu einer Schießerei kommt und Rock die Gruppe durch eine Idee retten kann, steigt er kurzerhand mit bei ihnen ein. Denn was kann schon noch groß passieren, denn er wurde eh für tot erklärt! Dass in der Truppe aber nicht immer eitel Sonnenschein herrscht, das muss Rock bald feststellen und dann gilt es einen neuen Fall zu bearbeiten, bei dem ein Kindermädchen mit viel Kampferfahrung eine große Rolle spielt.

 

Tja, da war er also, der Manga der eine Menge Action und eine coole Storyline versprochen hat. Ich bin ja eigentlich ein Freund von spannenden Geschichten und habe auch nichts dagegen, wenn diese recht dynamisch sind. Aber irgendwie waren mir die Szenen in diesem Manga einfach zu sprunghaft, denn ich konnte so manche Zusammenhänge nicht wirklich begreifen. Da wird gestritten und halb gelyncht, ohne dass man weiß, warum es denn nun zu diesem handfesten Streit kommt. Da schwappen die Emotionen über, vor allem bei der verrückten Levi, wo es gar keinen Grund gibt und tja, dann sind so manche Szenen an Übertreibungen nicht zu überbieten. Coole Action ist ja so eine Sache, aber wenn es dann doch wieder so krass übertrieben ist, dass das schon fast ein Fantasymanga sein könnte, dann ist das einfach nur misslungen, wie ich finde. Die Story jedenfalls hat nur zu Beginn einen Sinn, als Rock in die Gruppe mehr oder minder freiwillig dazu kommt, aber dann wird’s einfach arg komisch. Schade. Dieses Werk konnte mich also so gar nicht überzeugen. Das einzig tolle an dem Manga sind wirklich die detaillierten Zeichnungen. 

 

Fazit:

Leider war der Manga jetzt nicht so mein Ding. Wer auf sprunghafte und actiongeladene Szenen oder großartigen Hintergrund steht, der kann hier aber durchaus glücklich werden.

 

Gesamt:  

2 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783551773012

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 208 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 22.08.2006

Donnerstag, 13. August 2020

Liebe plus C von Thomas Brinx

 

Zum Inhalt:

Sonne, Strand und süße Jungs! Carla kann es kaum erwarten, ins Zeltlager zu kommen. Doch dann taucht plötzlich Lenni, ihre erste unglückliche Liebe, auf ... Mini-Ausgabe einer Erzählung aus der Anthologie "Sommer, Sonne, erste Liebe" 

 

Cover:

Das Cover hat für die Fans der Reihe rund um die „Frechen Mädchen, freche Bücher“ einen absoluten Wiedererkennungswert, denn alle Cover sind auf weißem Grund abgebildet. Zu sehen sind hier zwei Mädchen, welche in einer Runde zu sitzen scheinen und einen Cocktail genießen. Eine davon scheint die Freundin Carla und die andere Olivia zu sein. Das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte.

 

Eigener Eindruck:

Endlich Ferien! Endlich Urlaub ohne Eltern! Während sich drei der vier Freundinnen kaum vor Begeisterung einkriegen können, ist es vor allem Carla, die scheinbar keine Lust auf den Urlaub in Belgien hat. Dass das aber einen ganz bestimmten Grund hat, bekommen die anderen Freundinnen bald raus und beruhigen Carla, denn nach so vielen Jahren kommt Carlas erste, unglückliche Liebe wohl kaum genau dann in den Ferienort, wenn auch sie da sind. Oder? Denn plötzlich steht der Junge vor den Mädchen und die schmieden ohne Carlas Wissen einen Plan…

 

Das Büchlein ist recht kurzweilig und sehr angenehm geschrieben. Es geht um Teenagerliebe und wird doch mit recht wenig Tiefgang behandelt. Eigentlich dümpelt die Geschichte ganz seicht dahin. Schön finde ich an dem Büchlein, dass es aus Sicht von Olivia erzählt wird und diese einen ganz kritischen Blick auf ihre Freundinnen, aber auch sich selbst hat. Während eines der Mädchen auf einen Prinzen hofft, ist Olivia selbst mit ihrem Freund Paul glücklich – hat aber Angst, dass der sich bei seiner Orchesterreise vielleicht in ein anderes Mädchen verlieben könnte und während Carla zeitweise ein richtiger Stimmungsstaubsauger ist, weil sie Angst hat auf Lenni zu treffen ist die vierte Freundin im Bunde kein Kind von Traurigkeit und baggert alles an, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Schön, dass die Charaktere so vielschichtig sind – und so ganz liebenswert auf ihre Art und Weise. Wenn man von der großen Problematik „Liebe“ absieht, so sorgt das Büchlein auch für Lacher, nämlich spätestens dann, als Carla den Grund für ihren Groll gegen Lenni auspackt UND dieser auch noch voll darauf anspringt. Irgendwie schön geschrieben, aber eben leider nicht sonderlich packend. Trotzdem würde ich das Büchlein aber bedenkenlos weiter empfehlen.

 

 

Fazit:

Seichter Jugendroman, kurz und bündig, rund um die Liebe. Durchaus lesenswert, war jedoch mit so wenig Tiefgang dann doch nicht so mein Ding.

 

Gesamt:  

3 von 5 Sterne

 

Daten:

  • ISBN: 9783522500722
  • Sprache: Deutsch
  • Ausgabe: Flexibler Einband
  • Umfang: 90 Seiten
  • Verlag: Planet Girl
  • Erscheinungsdatum: 19.05.2009

Nach der Hochzeit darf man nicht mehr tauschen von Sybille Ekrut

 

„Zwei heiraten wenn sie sich lieben, außer die Frau ist nur auf Geld aus“

 

„Am Heiraten ist schlecht, wenn man später eine schönere Frau findet“

 

„ Papa verträgt sich nicht mehr mit Mama – er besorgt sich gerade eine neue Frau“

 

Zum Inhalt:

Was denken die Kleinsten über die großen Themen? Entwaffnend ehrlich, herrlich komisch und wunderbar weise bringen sie die Dinge auf den Punkt:
Damit die Ehe glücklich wird, muss der Mann der Frau jeden Tag sagen, dass sie schön ist. Auch wenn sie aussieht, wie ein Lastwagen.

Man bekommt Kinder, damit man nicht alleine ist.

 Was bei Frauen und Männern gleich ist: sie haben am anderen immer etwas auszusetzen.

 

Cover:

Das Cover hat einen absoluten Wiedererkennungsfaktor, denn alle Bücher aus der Reihe zum Thema Kindermund sind durch Kinderzeichnungen dargestellt. Hier haben wir ein gemaltes Hochzeitspaar, welches scheinbar in einem Wetterhäuschen steht. Das passt ganz gut zum Thema, wie immer. Mir gefällt es wirklich richtig gut.

 

Eigener Eindruck:

Kindermund tut Wahrheit kund. Rund um das Thema Heirat und Familie geht es in diesem Buch. Warum heiratet man? Warum trennt man sich wieder? Wieso bekommt man Kinder? Und sind diese Entscheidungen auch immer wirklich das absolute Nonplusultra? In diesem Büchlein haben die Jüngsten wieder einmal eine Meinung dazu und beschreiben in kurzen und pfeffrigen Sätzen was sie denken. Begleitet wird das Ganze durch viele Kinderzeichnungen, bei denen kaum ein Auge trocken bleibt. 

 

Da ich absoluter Fan der Reihe rund um den Kindermund bin, habe ich hier auch wieder beherzt zugegriffen und was soll ich sagen? Mannomann habe ich gelacht! Kinder können so verdammt ehrlich sein, dass es schon fast erschütternd ist. Die Kleinen wissen ganz genau warum geheiratet und getrennt wird und zeigen das so bildlich in ihren Zeichnungen, dass es schon an ganz viel schwarzen Humor grenzt, wenn man erst einmal eine Weile darüber nachgedacht hat. Herrlich komisch, wenn auch wieder sehr kurz und doch für seine wenigen Seiten recht teuer. Trotzdem ist es aber immer wieder einen Blick wert.

 

 

Fazit:

Zum Schmunzeln schön, Kinder können so verdammt ehrlich sein!

 

Gesamt:  

4 von 5 Sterne

 

Daten:

  • Gebundene Ausgabe: 48 Seiten
  • Verlag: Baumhaus Subito; Auflage: 14. Aufl. 2006 (17. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783833942327
  • ISBN-13: 978-3833942327
  • ASIN: 3833942320
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 4 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 1 x 16,6 cm

Geist - ledig, schlecht gelaunt, zu verschenken von Allyson Snow

Zum Inhalt:

Das Haus ist verflucht!

In einem verflucht schlechten Zustand, aber davon lässt sich Joanne den Einzug ins Eastend House nicht vergällen. Und wenn sich die Geister bis zur Decke stapeln, aus ihrem neuen Zuhause bekommt sie keiner raus!

Da beißt auch der mürrische Geist Ewan auf Granit. Die karrierebesessene Firmenanwältin hat keine Zeit für Angst. Seine besten Spuke sind verschwendete Geistermüh. Es braucht schon brachiale Gewalt, um Joannes Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Kaum gelingt ihm das, passiert etwas, womit er im Tode nicht gerechnet hat: Plötzlich werden Teile an ihm lebendig, die schon lange vermodert sein sollten – darunter sein Herz. Aber davon darf sich Ewan nicht beirren lassen. Sein Fluch muss erfüllt werden.

 Er hat dreiunddreißig Tage Zeit, die aufmüpfige Bewohnerin hinauszuekeln, oder sie wird wie alle vor ihr sterben. Joanne wäre jedoch nicht Joanne, wenn sie nicht sogar dem Teufel sein letztes Hemd – oder seinen letzten Geist – aus den Rippen klagen würde!

 

Cover:

Das Cover hat mir ganz gut gefallen und hat mit seinem comicartigen Stil etwas Erfrischendes. Zu sehen ist hier scheinbar die Protagonistin Joanne und im Hintergrund kann man als Schatten einen Mann ausmachen. Das passt sehr gut zu der Thematik Geist wie ich finde und ist sehr ansprechend.

 

Eigener Eindruck:

Nachdem ihr verschwenderischer Exmann sie mit einer Hure betrogen hat, kehrt Joanne ihrem gemeinsamen Apartment den Rücken und zieht in das alte Haus, welches sie von ihrer Großmutter geerbt hat und auf dem ein Fluch liegen soll, denn alle Hausbewohner sind nach kurzer Zeit verstorben. Geister? An so einen Humbug glaubt die Anwältin nicht. Und so zieht sie beherzt ein, nur um wirklich bald einem Geist gegenüber zu stehen, der es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat sie zu Tode zu erschrecken. Doch immer dann, wenn sie Hilfe braucht, so scheint der Geist vor allem für sie Partei zu ergreifen. Versteh einer diesen Geist?! Und verstehe einer sie selbst, denn scheinbar entwickelt sie langsam Gefühle für diesen Plagegeist!

 

Ewan ist ein Geist und will einfach nur seine Ruhe haben. Das ist aber mit dem Einzug der quirligen Joanne vorbei, vor allem, da sie sich so rigoros wehrt an Geister zu glauben und das Offensichtliche ignoriert. Und während Ewas versucht ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen, bemerkt er, dass er, je länger er mit Joanne zu tun hat, etwas für sie empfindet. Plötzlich sind da neben Skrupellosigkeit und Grausamkeit Mitgefühl und Fürsorge. Doch Ewan muss sich an seine Pflichten halten. Auch wenn er Joanne mag, so ist er doch verpflichtet sie nach 33 Tagen zu töten, so will es das Geistergesetz…

 

Die Schreibweise der Autorin war an sich recht erfrischend und sehr angenehm, um das Buch recht rasch verschlingen zu können. Neben interessanten Aspekten rund um die Geisterwelt, welche wirklich toll durchdacht war, gab es auch humorvolle Szenen, welche vor allem durch das treudoofe Schaf – ja Schaf! – Emma gestellt wurden. So weit so gut und was wirklich interessant begann hätte so schön sein können, wenn da nicht dieser vermaledeite Charakter der Joanne gewesen wäre, denn mit ihr wird man einfach nicht warm. Sie ist einfach ein fürchterlicher Mensch. Sie läuft so blind durch die Gegend, dass sie nicht einmal merkt für was für ein Monster sie arbeitet und sie hinterfragt einfach viel zu wenig. Oder es interessiert sie nicht, wen sie vertritt, in dem Falle wäre sie mir noch unsympathischer. Obendrein ist sie einfach nur ein notgeiles Miststück, welches sich immer wieder dem nächstbesten Typen an die Backe wirft – neben ihrem Fast-One-Night-Stand Connor, einem Ausschweif mit dem Vibrator und einem Schäferstündchen mit dem Ex, wird schlussendlich auch noch Ewan wortwörtlich an die Wand genagelt… damit wären fast alle männlichen Charaktere des Buches bedient, sieht man vom Kind Benny und dem Pastor ab. Ekelhaft. 

Und je weiter man in dem Buch liest stellt sich dem Leser schlussendlich noch die Frage: Warum verlieben sich Ewan und Joanne eigentlich? Was ist der springende Punkt? Wo bleiben die glaubhaften Emotionen? Und warum zum Teufel avanciert Joanne plötzlich zum absoluten Superhelden des Buches, obwohl sie nicht wirklich weiß, was sie machen soll. Fragen über Fragen, kaum ein paar Antworten, dafür aber recht sprunghafte Szenen. Schade, dabei hätte man vor allem mit dem Charakter Ewan richtig warm werden können. Meiner Meinung nach hat das Buch noch argen Bearbeitungsbedarf bevor man es noch einmal auf die Menschheit loslassen sollte.

 

 

Fazit:

Tolle Idee, recht stumpfe Umsetzung. Das ist so einer der Romane wo man neugierig auf mehr ist, jedoch auch ganz froh ist, dass es endlich vorbei ist…

 

Gesamt:  

2 von 5 Sterne

 

Daten:

  • Format: Kindle Ausgabe
  • Dateigröße: 1877 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 394 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (13. Juni 2019)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07T3DG4VH