Donnerstag, 30. November 2017

Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas

Zum Inhalt:
Alexandre Dumas’ Meisterwerk von 1845/46 entstand nur zwei Jahre nach dem großen Abenteuerklassiker ›Die drei Musketiere‹ – die beiden Romane verhalfen dem Schriftsteller zu Weltruhm. Bis heute hat die dramatische Geschichte des jungen Seemanns Edmond Dantès, der am Tag seiner Hochzeit aufgrund einer Intrige verhaftet wird, nichts von ihrer Faszination verloren. Die Flucht aus dem Gefängnis auf die Insel Monte Christo und der eiskalte Rachefeldzug gegen seine Verräter boten Stoff für zahlreiche Verfilmungen, unter anderem mit Gérard Depardieu, der bekannte: »Monte Christo, das bin ich.« 


Edmond Dantés ist ein junger Seemann, welcher auf einem Schiff als erster Offizier dient. Bei seinem Glück könnte er es aber bald auch zum Kapitän eines Schiffes schaffen, da sind sich viele einig. Doch nicht nur beruflich scheint ihm das Glück hold zu sein. Die Hochzeit mit der jungen und schönen Katalanin Mercedes ist beschlossene Sache. Während der Heimkehr bekommt Dantés von dem dahinscheidenden Kapitän, welcher sich auf die Seite von Napoleon geschlagen hat, ein Paket ausgehändigt, welches er bei Napoleon im Exil auf der Insel Elba ausliefern soll. Von ihm wiederum bekommt Dantés einen Brief für Paris, den er in seiner Unerfahrenheit ebenfalls annimmt und nach Paris bringen will. Das nutzt der neidische Danglars, in dem Dantés eigentlich einen guten Freund gesehen hat und schmiedet mit dem Wissen seine eigenen Pläne.
Als Dantés in die Arme seiner Familie zurückkehren will, wird er wegen Hochverrat festgenommen und im Inselgefängnis Chateu D´If eingekerkert. Ein Gefängnis aus dem es kein Entkommen gibt. Vierzehn Jahre bringt er in diesem Gefängnis zu, bis ihn der Mut zum Leben verlässt. Doch da hört er Klopfgeräusche und plötzlich findet er einen alten Mann in seiner Zelle. Gemeinsam beginnen die beiden einen Tunnel zu graben und während der Zeit lehrt der Alte ihm eine Menge Wissen. Als der alte Mann jedoch einen Schlaganfall erleidet, vertraut er Edmond ein Geheimnis über einen verborgenen Schatz an. Edmond gelingt darauf eine abenteuerliche Flucht, indem er sich anstatt des Alten in einem Seesack versteckt und ins Meer geworfen wird. Nachdem er von Schmugglern auf ihr Boot geholt wird, dient er dort als Seemann, bis er schließlich die Insel mit dem Schatz findet und durch die neuen finanziellen Mittel von nun an seine Rache an allen Menschen verüben kann, die ihm das Leben einst zur Hölle machten. Als Graf von Montechristo kehrt Dantés zurück und deckt allerlei ungeheuerlicher Machenschaften auf.


Die Geschichte vom Grafen von Montechristo lässt sich in der klassischen Ausgabe nach meinem Empfinden sehr zäh lesen, neuere Werke erleichtern das Lesen. Die Geschichte fesselt ab der ersten Seite, schlicht und einfach, weil der Autor relativ schnell die Problematik der damaligen Zeit aufgreift und man bereits ahnen kann, was dem guten Dantés passieren wird. Der Verlauf der weiteren Geschichte ist in meinen Augen spannend und abenteuerlich. Während man liest, wächst man mit Dantés. Man kann nachvollziehen, welche Wut und welche Verzweiflung in ihm toben und gibt schon fast mit ihm auf, bis der Alte plötzlich in seiner Zelle auftaucht und ihm so neue Hoffnung gibt. Die Welt um Dantes wird von da an durch das hoffen auf die Flucht und seine Rachegedanken angeführt. Als ihm schließlich die Flucht gelingt, ist dies ein Aufatmen, aber auch eine traurige Begebenheit. Er hat einen Freund verloren, aber dafür die Freiheit bekommen. Von nun an plant Dantés sein weiteres Vorgehen detailliert. Dabei bringt der Autor immer mehr Menschen und Beziehungen ins Spiel, die bisweilen sehr durcheinander bringen können. Wer sich hier aber durchfuchst, der bekommt eine wirklich wunderbare Geschichte. Es geht um Intrigen, Ehre, Willenskraft, Wahnsinn, Erkenntnisse und noch viel mehr. 


Dantés als Protagonist kann einem zu Beginn der Geschichte wirklich einfach nur Leid tun. Er hat alles und plötzlich verliert er alles. Sein Leben scheint mit der Haft verwirkt und doch gibt er nicht auf, sondern versucht das Beste aus seiner Situation zu machen, auch wenn er kurz schwach wird. Mit seiner Flucht nimmt er sein Leben wieder in die Hand. Das ist einerseits recht abenteuerlich und fantastisch, aber auf der anderen Seite ist es erschreckend, was Rachegedanken aus einem Menschen machen können. Einerseits war ich wirklich fasziniert, auf der anderen Seite wirklich schockiert. Es macht ihn zwar sympathisch, dass er nur den Bösen etwas schlechtes will, aber seine Methoden sind bisweilen wirklich hart. Was mich dann doch ein klein wenig gestört hat ist, dass das Ende des Buches doch recht dramatisch beziehungsweise traurig ist. Von Happy Ends hat der Autor scheinbar nicht viel gehalten.


Empfehlen möchte ich das Buch allen Freunden der klassischen Literatur. In meinen Augen sollte man die Geschichte des Edmond Dantés wenigstens einmal im Leben gelesen haben.


Idee: 5/5
Details: 5/5
Emotionen: 5/5
Logik: 5/5
Charaktere: 5/5


Gesamt: 5/5


  • Gebundene Ausgabe: 937 Seiten
  • Verlag: Anaconda (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866472927
  • ISBN-13: 978-3866472921
  • Originaltitel: Le Comte de Monte-Cristo
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 4,8 x 19,3 cm

D.N.A² Band 02 von Masakazu Katsura

Zum Inhalt:
Nachdem Karin Yunta mit der falschen DNA-Veränderungspatrone erwischt hat, setzt sie alles daran, es noch einmal zu versuchen. Doch dieser Versuch macht alles noch schlimmer, denn Karin trifft versehentlich Ryuji, Tomokos (Noch-)Freund, der daraufhin seltsame Fähigkeiten entwickelt und damit gehörig Schindluder treibt...

Nachdem Karin aus Versehen das Gen in Junta erweckt hat, was ihn zum Playboy werden lässt, beichtet sie ihm nun, dass sie den Streit mit Ryuji herausgefordert hat, damit Junta sie endlich hassen kann, so wie sie es gern wollte, damit er sie nicht mehr um den Finger wickeln kann. Obwohl Karin nun ihr Ziel erreicht hat, scheint ihr die neue Situation aber auch nicht richtig zu sein. Zurück in ihrer Zeitkapsel kommuniziert sie mit ihrem Vorgesetzten, der sie darüber in Kenntnis setzt, dass eine weitere Verfehlung die Todesstrafe für sie bedeuten würde. Er sendet ihr eine neue Genkapsel. Jedoch geht ihr Plan erneut schief und sie trifft nicht Junta sondern Ryuji. Daraufhin entwickelt dieser ungeahnte Fähigkeiten. Er kann sich fortan in alle verwandeln, die er gesehen hat. In Form der anderen beginnt er alle gegeneinander auszuspielen.

Der zweite Band von DNA² ist wie der erste Teil sehr "Höschen"-lastig. Immer wieder werden weibliche Charaktere sehr sexistisch dargestellt, was wohl eher was für die Männerwelt ist. Karin als Protagonistin neben Junta macht einen sehr sympathischen Eindruck, sie will ihren Fehler wieder gut machen, vor allem, da ihr leben davon abhängt. Doch dafür muss sie sich mit Junta überwerfen. so schusselig wie sie aber ist, kommt natürlich alles anders, als sie es geplant hatte. Anstatt die neue Patrone auf Junta abzufeuern und wieder in die Zukunft zu verschwinden trifft sie Ryuji.Junta hingegen ist als Charakter auch sehr interessant geworden. Er versucht mit seiner Genwandlung klar zu kommen und seinen zweiten Ego in Schach zu halten, da er scheinbar mit diesem noch immer Probleme hat. dass Junta aber genau so ein Schussel ist wie Karin, das macht die Sache nicht besser. Er ist zwar ein herzensguter Kerl und versucht allen zu helfen, aber immer wieder schafft er es in ein Fettnäpfchen nach dem anderen zu latschen.Ryuji bekommt in diesem Teil eine neue, tragende Rolle als Gegenspieler und scheint dies fortan schamlos auszunutzen. Sein Charakter ist so verdorben, dass man ihn einfach hassen muss. Es bleibt abzuwarten, welche Ekelhaftigkeiten dieser Charakter noch an den Tag legt.
Wenn man von der sexistischen Seite des Mangas absieht, dann bekommt man hier eine ziemlich abgedrehte, aber interessante Geschichte geboten. Wer Fantasy mag, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Die Zeichnungen sind solide und der Storyverlauf durchaus nachvollziehbar.

Fazit: Kann man mal gelesen haben, man sollte aber auch nicht zu viel erwarten.

3 von 5 Sterne


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551762724
  • ISBN-13: 978-3551762726
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1,8 x 17,6 cm

Mittwoch, 29. November 2017

Die Reise um die Erde in 80 Tagen oder In 80 Tagen um die Welt von Jules Verne

Zum Inhalt:
Die Geschichte von Phileas Fogg spielt vor etwa 150 Jahren. Reisen dauert lange und ist aufwändig. Es gibt noch keine Flugzeuge. Züge und Schiffe fahren nur langsam. Aber Fogg will eine Weltreise machen: in 80 Tagen einmal um die Welt. Er wettet um viel Geld, dass er es schafft. Wird er rechtzeitig wieder da sein und gewinnen? Oder wird er alles verlieren?

Phileas Fogg lebt im Zeitalter der industriellen Revolution in London und bewegt sich in der gehobenen Klasse, in der es sich gezieht einen Butler zu haben und sich regelmäßig in den Clubs der Stadt zu treffen. Es wird viel über Herrn Fogg geredet, vor allem aber, da er keine Frau an seiner Seite hat und scheinbar ist Herr Fogg auch so sehr viele Neider. Als es wieder einmal im Herrenclub zu einer Diskussion kommt, schließt Phileas Fogg eine Wette mit seinen Clubmitgliedern ab. Wenn er es schafft in 80 Tagen die Welt zu umrunden, dann winken ihm viel Geld, schafft er es jedoch nicht, so wird er alles verlieren. Mit seinem treuen Butler Passepartout macht er sich auf den Weg, um seine Wette zu erfüllen. Zur gleichen Zeit wird in England ein Bankraub durchgeführt. Anhand der übermittelten Daten denkt der Kommissar Fix in Fogg den Täter gefunden zu haben und setzt sich an dessen Fersen. Doch nicht nur Fix allein wird für Fogg und seinen straffen Zeitplan zum Problem. Es gilt lange Fahrzeiten mit Schiffen oder Zügen zu toppen oder gar Alternativen für die Reiseroute zu finden, es gilt Elefanten zu reiten und eine junge Frau vor dem Tod zu retten. Kann Fogg das alles in 80 Tagen schaffen?

Die Geschichte "In 80 Tagen um die Welt " von Jules Verne ist ein absoluter Klassiker. Neben verschiedenen Buchversionen wurde das Werk mehrmals verfilmt und sogar als Zeichentrickserie - die Akteuere sind hier Tiere, einige können sich vielleicht noch daran erinnern - produziert. Die Reise des Herrn Fogg ist nach wie vor abenteuerlich, auch wenn man heutzutage schneller und komfortabler durch die Welt reisen kann. Trotzdem macht es Spaß die Reisen zu verfolgen und viel über die fernen Länder und die längst vergangene Zeit zu lernen. Jules Verne schreibt zwar in einer gehobenen Sprache, aber so anschaulich, dass das rein gar nichts ausmacht - manch jüngere Werke sind übrigens in einer für Jugendliche und Kinder verständlichere Sprache verfasst worden. Die Bilder die Jules Verne durch seine Details zeichnet sind einfach fantastisch. Er schafft es den Leser immer wieder in Staunen zu versetzen. Auch mit spannenden Szenen geizt der Autor keinesfalls. So muss sich Fogg immer wieder vor einer Haft durch Fix in Acht nehmen, immer wieder die Zeit im Auge behalten und zusehen, dass er seinen treuen Butler Passepartout nicht irgendwo verliert. Was mich besonders an dem Werk begeistert hat ist das detaillierte Wissen über fremde Kulturen und Landschaften zu der Zeit, als Jules Verne dieses Buch geschrieben hat. Das zeugt von einer detaillierten Recherche.


Da ich ein älteres Werk aus DDR-Zeiten aus dem Kompass-Verlag gelesen habe, kann ich leider nicht viel zum Cover sagen, da wohl kaum jemand etwas damit anfangen kann. Das Cover jedenfalls hat mich schon als Kind fasziniert und als mein Opa mir das Buch geschenkt hat war ich wohl der glücklichste Teenie schlechthin.


Für die Reise des Phileas Fogg gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Egal in welcher Ausführung sollte jeder einmal diesen Klassiker gelesen haben!

Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Details: 5/5
Spannung: 5/5
Logik: 5/5


Gesamt: 5/5


(Daten sind einem neueren Werk entnommen)
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Anaconda (30. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866474792
  • ISBN-13: 978-3866474796
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,5 x 19,5 cm

Dienstag, 28. November 2017

Mystery Diaries - Geheimnisse der Dunkelheit Band 1: Schattenherz von Xenia Jungwirth

Zum Inhalt (Booklet):
Wenn dein Herz in Gefahr ist, musst du alles tun, um es zu retten: „Mystery Diaries: Schattenherz“ von Xenia Jungwirth – die Serie jetzt als eBook bei dotbooks. 

Sarah liebt alte Bücher – vor allem, wenn darin düstere Sagen und unheimliche Legenden erzählt werden. Aber wirklich an magische Wesen und Fantasiegestalten glauben? Nein, natürlich nicht. Doch als sie nachts auf dem Nachhauseweg überfallen und von einem geheimnisvollen Fremden gerettet wird, weiß Sarah nicht mehr, was sie noch glauben soll. Denn was der Unbekannte getan hat, war nicht von dieser Welt. Sarah will unbedingt mehr über den seltsamen Mann mit den leuchtend grünen Augen herausfinden – und schwebt dabei in größter Gefahr … 


Das Buch:
Sarah arbeitet in einem alten Antiquitätenladen und liebt alte Bücher – besonders Märchenbücher. Als sie sich an diesem Abend auf den Weg nach Hause macht, ist es ihr einundzwanzigster Geburtstag und ihre Freundin und Chefin hat sie reichlich mit besonderen, alten Büchern beschenkt. Doch lange kann sich Sarah nicht darüber freuen, denn zwei Männer lauern ihr auf und wollen etwas von ihr haben. Was, das weiß Sarah nicht. Was sie aber weiß ist, dass sie sich in Sicherheit bringen muss und so gelingt es ihr tatsächlich sich zu befreien, doch ihre Flucht endet in einer Sackgasse. Doch dort trifft sie auf einen Mann der ihr hilft. Urplötzlich sind die beiden unsichtbar und Sarah muss sich eingestehen, dass es wohl doch so etwas wie Magie gibt. Doch damit nicht genug. Ihr Retter Kieran scheint ihr ab dem ersten Moment den Kopf zu verdrehen. Als er sie um einen Gefallen bittet, kann sie wohl kaum Nein sagen. Doch noch ahnt Sarah nicht, was die Bitte für Auswirkungen haben könnte.


Eigener Eindruck:
Bei den Mystery Diaries handelt es sich um eine Ebook-Reihe, welche aus sieben Kurzgeschichten besteht. Man kann die Reihe derzeit bei Dotbooks auch als Komplettversion für 99 Cent erstehen (Stand 25.11.2017). 
Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und die Sätze lassen sich einfach und verständlich lesen. Was ich in der Geschichte jedoch ein bisschen vermisst habe ist der Tiefgang. Viele Themen, die in dem Buch angesprochen werden, hätte man von den Details und den Emotionen her viel mehr ausbauen können. So hätte man die Liebe zwischen Sarah und Kieran mehr ausbauen können – mir fehlt es an glaubwürdigen, romantischen Details, um ihre Entscheidung nachvollziehen zu können – es geht einfach Knall auf Fall. Auch ihr Eintauchen in die neue Welt hätte man mehr ausbauen können. Da hätte Verzweiflung sein können oder Verwunderung, Angst, Staunen etc. 
Ansonsten hat mir die Kurzgeschichte aber gut gefallen. Sarah als Protagonistin ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich muss sagen, dass ich fast schon ein bisschen enttäuscht war, weil die Story dann doch so schnell wieder vorbei war. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Teil, denn für Zwischendurch ist die Geschichte hier perfekt – das erhoffe ich mir für den zweiten Teil auch.


Cover:
Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut und ist in meinen Augen sehr ansprechend. Das Farbenspiel in Blau und grün zu den warmen Farben des menschlichen Gesichts finde ich sehr schön. Es macht definitiv neugierig. Im Laden oder im eshop würde mich das Cover direkt ansprechen. 


Daten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1090 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 57 Seiten
Verlag: dotbooks Verlag; Auflage: 1 (1. Juli 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B010QZD6BS

Idee: 4/5
Charaktere: 4/5
Emotionen: 3/5
Details: 3/5
Logik: 4/5

Gesamt: 4-/5



Nevermind von Monika Detering (booksnack)

Zum Inhalt:
Wer tot ist, fürchtet sich nicht … 

Niemand außer ihr kennt die Schatten, die gegen die Wände springen, huschen, die näher kommen, niemand kennt die starre Stille im Haus, niemand hört die vorsichtigen, manchmal energischen Schritte hinter der Tür. Das Umdrehen des Schlüssels. Einmal. Zweimal. Das muss sein, weil sie Gebote überschreitet. Weil niemand ihre Spiele versteht.


Sie ist ein junges Mädchen dass davon träumt Abenteuer zu erleben und sich immer wieder tröstend in die Welt eines Abenteuerbuches zurück zieht. Außerhalb des Buches ist ihr Leben trist und immer wieder scheint sie Dinge zu tun, die die Mutter wütend machen. Dann bekommt sie Strafen, die ihr immer wieder Angst machen. Sie versucht sich vor der Mutter zu verstecken und beschließt, dass sie nur frei sein kann, wenn sie tot ist oder wenn sie nach Hamburg kann. doch dann fährt die Mutter mit ihr in den Schwarzwald und eröffnet ihr ein ganz ungeheuerliches Vorhaben.


Der Booksnack "Nevermind" von Monika Detering hat mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Einerseits tut mir die kleine Protagonistin der Geschichte wirklich leid. Sie scheint von der Mutter nicht wirklich geliebt zu werden und ist ihr scheinbar ein Klotz am Bein. Die Dramatik der Situation kann man wirklich gut greifen, was ich gut finde. Aber auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich dieses mal so rein gar nicht mit dem Schreibstil der Autorin zu Rande gekommen bin. Ich habe mich wirklich schwer getan in die Geschichte rein zu kommen und zu begreifen, was da so richtig von statten geht. Ich habe dieses Mal leider mehrere Anläufe gebraucht und musste die Kurzgeschichte mehrmals weg legen, weil es einfach nicht flutschen wollte. Der Beginn erschien mir einfach zu grotesk. Der Verlauf der Geschichte ist schließlich auch recht grausam und hat mich tief betroffen gemacht. Es ist mir zwar klar, dass die Autorin damit die Verzweiflung und das gedankliche Chaos des Kindes darstellen wollte, aber ich konnte mich einfach mit dem großen Ganzen nicht wirklich anfreunden, weshalb ich die Geschichte auch neutral bewerte.


3 von 5 Sterne



  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 355.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 36 Seiten
  • Verlag: booksnacks.de (1. November 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B076JCTCD1

Montag, 27. November 2017

Dragon Ball Band 35: Beistand aus dem Jenseits von Akira Toriyama

Zum Inhalt:
Son-Gohan soll die Welt vor der Cells Zerstörungswut retten. Und er macht seine Sache wirklich gut. Doch als Cell zum letzten Mittel greift, scheint alle Hoffnung auf Rettung verloren...

Nachdem Cell die Gruppe Z rücklings angegriffen hat und seine Schergen den Freunden mächtig zugesetzt haben, hat Son Gohan ihm die magischen Bohnen wieder an sich genommen und kann so seinen Freunden helfen. Nachdem er alle in Sicherheit weiß, beginnt er einen neuen Kampf mit Cell, in folge dessen dieser die Welt zerstören will. Scheinbar ist das Monster doch mächtiger als alles dachten. Son Goku greift erneut in das Geschehen ein und versucht seine lieben Freunde zu retten. Doch das Opfer, das er erbringt scheint umsonst gewesen zu sein...

- Achtung Spoiler -
Einer der wahrscheinlich schlimmsten Teile für Hardcorefans der Dragon Ball-Reihe! Da der Kampf mit Cell und Son Gohan schier ausweglos scheint, opfert sich son Goku, als Cell die Welt endgültig zerstören will, indem er die momentane Teleportation einsetzt und mit dem explodierenden Cell in die Unterwelt zu Meister Kaio geht. Das hat zur Folge das Kaio und Son Goku sterben. Doch Cell hat überlebt und fordert noch einmal die letzten Reserven der Gruppe. Besonders Vegeta wird in diesem Band von einer völlig neuen Seite gezeigt. wo er sonst immer so überheblich ist und scheinbar keine Gefühle für nichts empfindet, trifft ihn Cells hinterhältiger Angriff auf Trunks besonders tief.Doch Toriyama wäre nicht Toriyama, wenn er nicht auch für diesen letzten Kampf ein wirklich großartiges Finale zaubern würde, bei dem es nicht nur um geniale Material Arts geht, sondern auch um eine Menge Emotionen. Er gibt dem Leser nicht nur wieder bildgewaltige Zeichnungen, sondern auch eine vollkommen unerwartete Storyline. Das macht Spaß und lust auf mehr, auch wenn man damit rechnen muss, dass die Ära Son Goku für immer beendet ist - man darf also gespannt sein, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. vielleicht wird Son Goku in der Unterwelt zu einem der besten Kämpfer? Oder wird man demnächst Son Gohan begleiten? Ich bin gespannt, was noch bis zu Band 42 alles passieren wird!

Weiterhin 5 von 5 Sternen und meine absolute Leseempfehlung.


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551736251
  • ISBN-13: 978-3551736253
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,8 x 17,7 cm

Sonntag, 26. November 2017

Der Ring von E.S. Harmondy (eshort)

Zum Inhalt:
Ein Umzug in eine neue Wohnung, der Geist einer hübschen Frau und ein verlorener Ring sind die Zutaten zu einer heiteren Kurzgeschichte.


Nachdem der Protagonist in eine neue Wohnung gezogen ist, findet er immer wieder blonde Frauenhaare in seiner Wohnung und denkt einen Schatten huschen zu sehen. Immer unheimlicher wird ihm die Sache, bis er eines Tages seinen Hausgeist wahrhaftig vor sich sieht und sich prompt ein bisschen in ihn verliebt. Er erfährt, dass der Geist Hilfe braucht und so macht sich der Protagonist daran, alles mögliche zu tun, nur um seinem Geist zu helfen.


Die Kurzgeschichte "Der Ring" ist kostenlos im Tolino-Store zu bekommen. Erzählt wird die Geschichte eines scheinbar doch recht einsamen Mannes, der plötzlich kuriose Begebenheiten in seiner neuen Wohnung hat. Der Schreibstil der Geschichte ist sehr angenehm. Man kommt schnell in die Geschichte herein und die Seiten fliegen nur so dahin. Wo ich ehrlicher Weise nicht viel erwartet habe, habe ich doch ganz viel bekommen. Nämlich wirklich eine Geschichte mit einem doch romantischen Hintergrund. Sicher hätten an der einen oder anderen Stelle mehr Details und Emotionen sein können und auch zum Ende hin hätte ich mir gern ein paar mehr Informationen gewünscht, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte herzlich und hat mir somit wirklich sehr gut gefallen. Davon würde ich gern mehr lesen.


Solide 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir für eine kurze Pause zwischendurch.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 594 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 17 Seiten
  • Verlag: BookRix (7. August 2015)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B013QO32LA

Samstag, 25. November 2017

Zerbrochen von Alexander Groth (Gedichtesammlung)

Zum Inhalt:
Das Leben ist nicht immer voller Freude und Heiterkeit. 
Das Leben bietet auch unzählige Schattenseiten. 
Trauer, Verzweiflung, Verlust, Tod, et cetera . 

In diesen 17 Gedichten finden Sie meine Versuche, ein paar dieser Facetten zu behandeln. 
Viel Vergnügen beim Lesen.


Eigene Meinung:
In 17 Gedichten - bisweilen verstörend und kurz oder verstörend und lang, behandelt der Autor in keinster Weise in Gedichtform seine Meinung zu Trauer, Tod, Mobbing und so weiter. Das hätte in meinen Augen auch glücken können, wenn er sich vielleicht ansatzweise an eine Form des Gedichts gehalten hätte. Reime sucht man vergebens. statt dessen bekommt man 17 Gedichte die scheinbar von einem - pardon, falls ich mich irre - Emo geschrieben wurden. Da geht es um Kindergartenkinder die "auf die Fresse" kriegen, es geht um Rasierklingen, Kotze, dem "nichts im Leben erreicht", es geht um Alkohol, es geht um Drogen, kurz: es geht um den totalen Absturz.


Mich konnten diese Gedichte weder inhaltlich noch stilistisch überzeugen, weshalb es von mir schlicht und ergreifend auch keine Leseempfehlung gibt. Ganz im Gegenteil. Freunde des guten Geschmacks mögen hier die Finger davon lassen, denn wenn ich könnte, würde ich nicht einmal einen einzigen Stern verteilen. Für mich stellt sich noch immer die Frage, was der Autor hier sagen und bezwecken wollte. Mehr als schade.


1 von 5 Sterne


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 389 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: Agga (17. Juni 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01LWQOGR8

Freitag, 24. November 2017

Der Mann, der keine Katzen mochte von Theo Graufell (eshort)

Zum Inhalt:
Kurz, aber kostenlos. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Ein einsamer und herrenloser Kater erobert langsam das Herz des Mannes, der keine Katzen mochte.


Als ein kleiner Kater einfach im Garten der Familie auftaucht, da ist seine Frau ganz entzückt und beginnt den kleinem Kerl etwas zu Fressen zu geben. Das gefällt dem Mann, der keine Katzen mag, so gar nicht und doch verscheucht er das Katerchen nicht. Und je mehr Zeit ins Land geht, desto mehr freunden sich die beiden an und so kommt es, dass der Mann, der keine Katzen mochte, plötzlich der Mann ist, der die Katze am meisten liebt. doch dann bleibt Katerchen Carlos verschwunden und so macht sich der Mann auf die Suche nach dem Vierbeiner, den er so lieb gewonnen hat.


An sich hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Sie ist aus den Leben gegriffen und es gibt bestimmt so manche Menschenseele, die sich erst gar nicht für Katzen begeistern konnte und schließlich doch die Vierbeiner ins Herz geschlossen hat. Die Geschichte um Kater Carlos und seinen etwas widerspenstigen Herren liest sich leicht und ist sehr angenehm geschrieben, wenn man denn über den einen oder anderen Zeitenfehler hinweg sehen kann. Es ist keine besonders grandiose Idee und zum Ende hin scheint sie doch ein bisschen weit her gegriffen - obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass es solche widerlichen Menschen gibt, aber was darauf folgt ist schon ein bisschen... nun ja, nennen wir es geflunkert. 
Für eine kurzweilige Mittagspause ist die kostenlose eshort-Story durchaus geeignet, wer hier aber mehr erwartet in Hinsicht auf Details, Emotionen oder einen anderen Tiefgang, der möge hier die Finger davon lassen.


Fazit. Solide 3 von 5 Sternen


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 633.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 11 Seiten
  • Verlag: BookRix (5. November 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B071HHMFF3

Donnerstag, 23. November 2017

Die Geschichte des Großvaters von Karin Kitsche (booksnack)

Zum Inhalt:
Eine schrecklich lustige Tradition.
Wir alle wissen nicht, wie es nach unserem Tod weitergeht, ob unsere Nachkommen uns und unsere Geschichten und Erlebnisse vergessen und unsere Erinnerungen verblassen. Doch vielleicht sitzen die schlitzohrigen Vorfahren über uns in den Weiten des Alls und lauschen schmunzelnd, wie wir noch immer die alten Geschichten erzählen.


Eigener Eindruck:
Spontan bekommt die Protagonistin der Geschichte Besuch von ihrem Bruder samt Familie und so lädt sie auch noch die Schwester samt Familie ein, um ein paar schöne Stunden zu verbringen. Als die Erwachsenen auf dem Balkon stehen und den Kindern im Zelt draußen bei ihren Geschichten lauschen, da fühlt sich die Protagonistin wieder an ihre eigene Kindheit zurück erinnert - denn einer ihrer Neffen erzählt eine alte Geschichte vom Großvater, die er einst seinen Enkeln erzählte.


"Die Geschichte des Großvaters" aus der Feder von Karin Kitsche hat mir persönlich sehr gut gefallen. Man kommt schnell in die Story rein und schon fliegen die Zeilen nur so dahin. Man kann das heimelige Ambiente der Familienbande richtig gut nachempfinden und es macht Spaß die Protagonistin zu begleiten. Als die Kinder dann die Geschichte erzählen, da dachte ich mir: Oh Gott, was kommt denn nun? Bei der Auflösung musste ich so herzlich lachen. Einfach wahnsinnig gut geschrieben.


Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für diesen wunderbar frischen und doch ein bisschen wehmütigen Booksnack - wir vermissen ja alle irgendwen, von dem man Geschichten oder Anekdoten erzählt. Einfach ganz toll geschrieben und somit perfekt für Zwischendurch.


5 von 5 Sterne 


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 318.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: booksnacks.de (1. November 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B076JF1HNT

Mittwoch, 22. November 2017

Der Nachtmäher von Rolf Fischer eshort

Zum Inhalt:
Der Sommer ist heiß und Heinz kann nachts nicht schlafen. Da hat er eine Idee. 

Heinz lebt mit seiner Frau Klara in einem kleinen Haus am Rande der Großstadt. Dieser Sommer ist heiß. Nachts kann Heinz nicht schlafen. Er hat eine Idee, wie er der nächtlichen Langeweile entflieht. Ein Rasenmäher hilft ihm dabei.


Eine Trockenperiodes zwingt alle Bewohner des Ortes dazu sich während des Tages im Schatten aufzuhalten oder gar im Haus. Auch der Protagonist der Geschichte hat mit der Hitze und Trockenheit zu kämpfen. Tagsüber ist er kaputt, nachts kann er nicht schlafen. Dabei müsste sein Rasen gemäht werden, aber nachts geht das nicht, ohne die Nachbarn zu stören. Da muss eine Lösung her. Ein Handrasenmäher soll es werden - ein ganz vorzügliches Modell. Doch schnell ist der Rasen am Haus gemäht und der neue Rasenmäher ungenutzt sowie der Rentner nicht ausgelastet. So beginnt er fremde Rasenflächen zu mähen und wird so zu einer Legende in der Zeitung.


Diesen eshort kann man kostenlos auf Thalia bei den ebook-Schnäppchen erwerben. Auf wenigen Seiten beschreibt der Autor die Gedanken und die Geschichte des Protagonisten. Lesen tut sich das alles einfach und schnell, da die Schreibweise sehr angenehm ist. Aber die Geschichet hat für mich leider so gar keinen Sinn und ich bin der Meinung, dass man sie sich hätte auch sparen können. Es gibt keine Spannung, keine richtigen Emotionen und auch der Hintergrund beziehungsweise die Pionte der Kurzgeschichte hebt mich nicht wirklich an. Für Zwischendurch sicher einmal nett zu lesen, das war es dann aber leider auch schon wieder. Es passiert einfach rein gar nichts. Keine Rätsel, keine Spannung, nichts!


Fazit: 2 von 5 Sterne, aber nur, weil es so angenehm geschrieben ist.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 492 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 10 Seiten
  • Verlag: BookRix (4. April 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01DU4ZAPC

Dienstag, 21. November 2017

Dragon Ball Band 34: Son-Goku gegen Cell von Akira Toriyama

Zum Inhalt:
Endlich tritt der einzige Gegner, der Cell besiegen kann, in den Ring: Son-Goku soll erneut die Welt retten. Doch der hat ganz andere Pläne...

Son Goku will sich als Erster gegen Cell probieren und seine Freunde sind sich sicher, dass er den Kampf gewinnen wird. Doch Cell ist ein zäherer Brocken als alle dachten, denn als sich die Freunde sicher sind, dass Cell ein für allemal erledigt ist, rekonstruiert er sich selbst wieder. Dem Ganzen setzt Son Goku schließlich die Krone auf, als er sich aus dem Kampf zurück zieht und Son Gohan an dessen Stelle kämpfen soll. Damit der Kampf fair bleibt, gibt Son Goku Cell sogar eine magische Bohne, was seine Freunde schließlich an ihm zweifeln lässt. Was hat er nur vor?

Dieser Teil ist völlig anders, als man vielleicht erwartet hat. Nicht nur, dass man den Storyverlauf nicht vorher sehen kann, man muss sich auch recht wundern, weshalb Son Goku sich schließlich aus dem Kampf zurück zieht und Son Gohan in den Ring schickt, obwohl dieser scheinbar schwächer ist als sein Vater. Außerdem hat der Zeichner durch Cell noch weitere Überraschungen parat, mit denen man so nicht gerechnet hat. Das lockert die Kampfszenen auf und lässt die Geschichte nicht langweilig werden.
Was auch in diesem Teil wieder ungemein begeistert sind die verschiedenen Charaktere und die teilweise sehr detailliert ausgearbeitete Umgebung. Es ist schon wirklich ein Wahnsinn, welche Welt Akira Toriyama hier geschaffen hat.

Von mir gibt es weiterhin eine Leseempfehlung für den Manga. Auch wenn die Kampfszenen hier wieder stark überhand nehmen und die Story dadurch etwas stockt, so hat sich Akira hier trotzdem so Einiges einfallen lassen. Wirklich lesenswert!

5 von 5 Sterne


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551736243
  • ISBN-13: 978-3551736246
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,4 x 17,7 cm

Sonntag, 19. November 2017

Gon Band 7 von Masashi Tanaka

Zum Inhalt:
Zum Abschluss zieht Gon einen Sturmvogel groß. Außerdem besucht er eine Orang-Utan-Familie und sammelt Honig. Geht mit Gon auf Safari in wunderschönen und atemberaubenden Bildern! Und das ganz ohne Text!

In seinem letzten Abenteuer zeigt Gon uns noch einmal, was es heißt ein guter Dinosaurier zu sein. An einem Strand findet er - eigentlich beim schlafen - ein Ei und just in diesem Moment schlüpft das Küken. Da Gon der erste ist, den es sieht ist Gon fortan dessen Bezugsperson. Doch Gon hat so gar keine Ahnung davon, wie man sich als Vogelpapa benimmt. Zeit sich bei anderen Vogeleltern Tricks abzulauschen, gegen Fressfeinde zu kämpfen und vielleicht doch nicht so ganz der Übervogelpapa zu sein. Außerdem geht Gon in den Urwald, wo er bei der Orang-Utan-Familie nicht nur mit den leckersten Früchten gefüttert wird und mit ihnen von Baum zu Baum schwingt, sondern auch noch lernt, was es heißt seinen Körper zu stählen. Außerdem macht sich Gon mit seinen Freunden auf den Weg, um Honig zu sammeln. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn die Bienen ihren Honig nicht abgeben wollen und Gon samt den anderen Tieren immer wieder mit ihren Stichen in den Weg kommen. Doch Gon wäre nicht Gon, wenn er nicht für jede Situation die passende Lösung hätte.

Auch in diesem sechsten Band kann der Leser in die detaillierte Tierwelt abtauchen und sie mit Gon zusammen entdecken. Es gibt spannende und traurige Momente. Der Mangaka hat sich weiterhin sehr viel Mühe mit seinen Zeichnungen gegeben, sodass jedem Fan von Anime- und Mangazeichnungen regelrecht das Wasser im Mund zusammen läuft. Jedes Panel ist einfach ein Erlebnis! Ganz ohne Worte erzählt der Mangaka die Geschichte, indem er mit seinen imposanten Bildern arbeitet. Es ist einfach ein Fest für die Augen und wird nicht langweilig. Wirklich super gemacht.

5 von 5 Sternen hierfür.


  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Carlsen (29. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551756090
  • ISBN-13: 978-3551756091
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Verpackungsabmessungen: 17,8 x 12,4 x 1,6 cm

Samstag, 18. November 2017

Gon Band 6 von Masashi Tanaka

Zum Inhalt:
Gon begleitet unter anderem einen alten Elefanten auf seinem letzten Gang. Geht mit Gon auf Safari in wunderschönen und atemberaubenden Bildern! Und das ganz ohne Text!

in seinem vorletzten Abenteuer begibt sich der kleine Tyrannosaurier Gon wieder in verschiedene Abenteuer rund um die Tierwelt. So beschließt der kleine Racker einen Berg zu besteigen, den höchsten, den er finden kann. Dabei trifft er auf so manch eingebildeten Bock, der denkt, dass er besser in den Bergen voran kommt, als Gon und er macht es sich bei einer Schneeleopardenfamilie bequem, um dort die Nacht zu verbringen. Außerdem macht sich Gon auf den Weg, um einen alten Elefanten das letzte Geleit zu geben. Es gilt sich gegen Fressfeinden zu behaupten und die letzte Reise für den alten Elefanten so unbeschwerlich wie möglich zu machen, dabei müssen die beiden mit Hunger und Durst und Naturgewalten kämpfen. Aber Gon wäre nicht Gon, wenn er nicht eine Lösung für all die Probleme wüsste.

Auch in diesem sechsten Band kann der Leser in die detaillierte Tierwelt abtauchen und sie mit Gon zusammen entdecken. Es gibt spannende und traurige Momente. Der Mangaka hat sich weiterhin sehr viel Mühe mit seinen Zeichnungen gegeben, sodass jedem Fan von Anime- und Mangazeichnungen regelrecht das Wasser im Mund zusammen läuft. Jedes Panel ist einfach ein Erlebnis! Ganz ohne Worte erzählt der Mangaka die Geschichte, indem er mit seinen imposanten Bildern arbeitet. Es ist einfach ein Fest für die Augen und wird nicht langweilig. Wirklich super gemacht.

5 von 5 Sternen hierfür.


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Kodansha Comics; Auflage: 01 (12. Juni 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1612620183
  • ISBN-13: 978-1612620183
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,6 x 19,1 cm

Freitag, 17. November 2017

Nebelfunke von Regina Meißner (bittersweets)

Zum Inhalt (Booklet):
Herzbeben – Rubinleuchten – Funkelblick ... Nach einem furchtbaren Sturm entdeckt May ein Portal in eine andere Welt. Ein geheimnisvoller Junge auf der Suche nach einem magischen Rubin tritt durch das Nebelschimmern – und erblickt May. Wird sie die Flucht ergreifen oder siegt die Neugier nach dem Unbekannten? 


Das Buch:
Nach einem Sturm wandert Maybell ziellos durch die Wälder anstatt den anderen beim Beseitigen der Sturmschäden zu helfen. Sie hadert mit ihrer Zukunft, denn bald machen sich ihre Eltern daran ihr einen Gatten zu suchen und dann muss sie heiraten. Einen wildfremden Mann! Kann man das glauben? Doch ihre Gedanken werden jäh unterbrochen, als sie im Wald ein fremdartiges Tor entdeckt. Ein Portal in eine andere Welt, aus denen scheinbar sehr unfreundlich gestimmte Menschen treten und sich sofort in alle Winde zerstreuen. Als letzte mit weitem Abstand folgt ihnen ein junger Mann der May hinter ihrem Versteck entdeckt und sich ihr langsam und freundlich nähert. Er ist auf der Suche nach einem Rubin, der Magie in sich bergen soll und Maybell könnte ihm bei der Suche behilflich sein.


Eigener Eindruck:
Die Idee zu der Geschichte an sich fand ich ganz toll. Regina Meißner beschreibt ihre Welt und ihre Charaktere sehr bildlich, weshalb ich keine Probleme hatte in die Geschichte hinein zu kommen. Nur ab und an bin ich ein bisschen ins stolpern geraten, wenn sie doch einen Gedankensprung hatte, dem ich nicht ganz folgen konnte. Die Geschichte an sich ist sehr schlüssig, auch wenn ich das Handeln der Charaktere nicht immer verstehen konnte. Da haben wir nämlich Maybell, eine junge Frau, die mit ihrem Schicksal hadert und prompt einem wildfremden Mann ihre Hilfe anbietet. Nun frage ich mich, ist sie naiv? Müsste sie nicht vielleicht erst einmal Angst haben, anstatt Kassio breitwillig ihre Hilfe anzubieten? Und auch zum Ende hin muss ich doch über ihre Entscheidung staunen, denn so gut kennt sie Kassio ja nun auch nicht und er hat mir während der Geschichte leider nicht den Eindruck gemacht, dass er richtig für sie sorgen kann. Mir kam er eher ein bisschen hinterlistig vor oder gar ängstlich, aber ganz und gar nicht wie ein Charakter, in den man sich hätte verlieben können. Was mir in der Geschichte auch ein bisschen gefehlt hat waren die Emotionen. Da hätte meiner Meinung nach noch viel mehr kommen können. Außerdem noch mehr Gedanken von Maybell, damit man weiß, warum gerade Kassio schlussendlich der Auserwählte sein soll und warum es sich lohnt ihm bei so einer riskanten Sache zu helfen. Auch das Ende war für mich leider nicht zufriedenstellend, auch wenn es ein Happy End ist. Aber mir fehlen da die Emotionen. Was mich aber am meisten schockiert hat war, dass sie einfach so geht, ohne ihre Eltern noch einmal gesehen zu haben. Das hat mich schon tief getroffen. Das hat so etwas eiskaltes an sich. Das macht mir Maybell direkt ein bisschen unsympathisch.

Empfehlen möchte ich die Geschichte allen, die etwas für Zwischendurch suchen und etwas lesen möchten, bei dem sie nicht viel nachdenken müssen. Wer hier aber eine große Lovestory und Emotionen erwartet, der sollte hier die Finger davon lassen.


Cover:
Das Cover ist wie bei allen Bittersweets lediglich mit einem gemusterten Hintergrund und dem Titel und dem Autorennamen ausgestattet. Recht einfach und ehrlich gesagt auch nicht sonderlich ansprechend. Da muss man schon zufällig drüber stolpern. Schade.


Daten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1341 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 82 Seiten
Verlag: bittersweet (18. März 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00TU3XF6E



Idee: 4/5
Charaktere: 3/5
Emotionen: 3/5
Details: 3/5
Logik: 3/5

Gesamt: 3/5

Donnerstag, 16. November 2017

D.N.A² Band 1 von Masakazu Katsura

Zum Inhalt:
Die Erde der Zukunft kämpft mit dem Problem der Überbevölkerung. Wie sich bald herausstellt, liegt das vor allem an einer besonders fruchtbaren Familie, die von dem "Mega-Playboy" Junta Momonari abstammt, der im Laufe seines Lebens mit 100 verschiedenen Frauen 100 Kinder zeugte, die wiederum 100 Nachkommen zeugten usw. Ausgerechnet die hübsche Karin Aoi wird in die Vergangenheit geschickt, um den Playboy zu seinen Lebzeiten von seinem verhängnisvollen Tun abzuhalten. Doch natürlich läuft nicht alles wie vorgesehen...

Junta Momonari hat ein Problem. Und zwar ein ganz gewaltiges. Denn immer dann, wenn er in der Nähe von Frauen ist, dann wird ihm schlecht und er muss kotzen. Das macht ihn nicht nur bei den Mädchen und Jungen unbeliebt, er selbst ist bald am Verzweifeln, denn eigentlich findet er Mädchen ja ganz süß. Doch die haben scheinbar Spaß daran ihn zu ärgern. Einzig seine Freundin Ami scheint eine Ausnahme zu sein, denn in Juntas Augen ist sie mehr Kerl als Mädchen.
Während Junta wieder einmal seiner "Frauenallergie" anheim fällt und sich für einen hoffnungslosen Fall hält, taucht in einem unterirdischen Freizeitpark eine Kapsel mit einer jungen Frau aus der Zukunft auf. Karin wurde geschickt, um Junta ausfindig zu machen, da dieser ein Gen in sich trägt, was ihn ungemein fruchtbar und zu einem Megaplayboy macht. In der Zukunft jedoch steht auf mehr als ein Kind die Todesstrafe und Juntas 100 Abkömmlinge scheinen sein Gen geerbt zu haben. Doch als Karin Junta endlich findet, da traut sie ihren Augen nicht. Soll das wirklich dieser Manns sein, nach dem sie suchen soll? Karin beobachtet Junta und ist sich schließlich sicher, dass sie das richtige tut, als sie ihn mit einer genmanipulierten Kapsel erschießt. Leider hat sie die richtige Kapsel aber in der Zukunft liegen lassen. Und fortan nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Immer wenn Junta auf ein unschuldiges Mädchen trifft, dann verwandelt er sich in einen unwiderstehlichen Playboy und die Mädchen scheinen sich nicht mehr gegen seinen Charme wehren zu können. Auch Karin nicht... dabei muss sie sich etwas einfallen lassen, um ihren Fehler wieder beheben zu können.

An sich hätte der Manga richtig gut und vor allem witzig sein können, wenn er an einigen Stellen nicht so provokant an den Haaren herbei gezogen wäre. Der Autor versucht sich an der realen Welt festzuhalten, was ich an sich nicht schlecht finde. Dabei gibt er sich vor allem mit den Zeichnungen an einigen Stellen mal mehr und mal weniger Mühe - ein durchgängiger Stil wäre wünschenswert gewesen. Aber was mich am meisten gestört hat ist, dass er einfach mal mittendrin aus Junta den Megaplayboy zaubert und ihm Gegner vorsetzt die eher Echsen sind, als Menschen. Das ist dann doch ein bisschen sehr skurril und passt so gar nicht in die Geschichte. Auch die Tatsache, dass die Mädchen leicht bekleidet eher als halbe Bordsteinschwalben hätten durchgehen können, finde ich auch nicht nett. Dadurch wirken die weiblichen Charaktere billig und unsympathisch, einzig für Ami kann man sich begeistern, da sie scheinbar normal in der Birne ist und sich auch normal gibt. Die anderen scheinen es darauf abgesehen zu haben, dass Junta ihnen Aufmerksamkeit schenkt und das mit allen Mitteln. Hinten dran folgt dann noch der Charakter und Gegenspieler Ryuji, welcher einfach nur ein Ekelpaket ist. Auch Junta kann man nicht wirklich für voll nehmen, da er eher nur am heulen ist, als alles andere. Oben drein haben wir dann noch die skurrile Szene bei der Karin nur in Unterwäsche bei Junta aufwacht - na klar... als ob jede Mutter die "Freundin" ihres Sohnes erst mal aus ihren anderen Klamotten auspellt und ihr Reizwäsche anzieht... also bitte.

Fazit: stumpf übertrieben, einige Szenen zum Lachen, aber im Großen und Ganzen nicht so der Brüller. Allgemein kann ich auch gar nicht glauben, dass der Manga so in der Banzai abgelichtet wurde... bisschen bedenklich... zumindest für die Altersklasse die mit der Banzai angesprochen werden sollte.


  • Unbekannter Einband
  • ISBN-10: 3551762716
  • ISBN-13: 978-3551762719
  • ASIN: B002DU7A4Y