Montag, 4. November 2019

Rec von Aoi Makino (OneShot)

Zum Inhalt:
Anders als ihre Mitschülerinnen interessiert sich Minami weder für Klamotten noch für Promis. Lieber beschäftigt sie sich mit ihrem Camcorder und filmt, nur nicht Menschen, denn die kann sie eigentlich nicht leiden. Aber dann lernt sie ausgerechnet ihren Klassenkameraden Akira – den todkranken Teeniestar – näher kennen und plötzlich wird alles anders. Denn Akira hat nicht mehr lange zu leben, und so beschließt Minami, seine letzten Tage mit der Kamera festzuhalten …

Cover:
Das Cover fand ich an sich sehr passend. Zu sehen sind hier auf einer Art Collage die beiden Protagonisten Minami und Akira sowie eine Kamera und ein paar Ausschnitte der Stadt von oben. Das Ganze wirkt, obwohl es so nichts Besonderes ist, doch recht dramatisch. Das mag ich.

Eigener Eindruck:
Minami und Akira besuchen gemeinsam die Schule. Doch während Minami eher ruhig und besonnen ist, fehlt Akira öfter im Unterricht, da er ein berühmter Teeniestar ist, dem alle Mädchen regelrecht hinterher kreischen. An so etwas hat Minami kein Interesse, obwohl sie gern filmt. Sie beschäftigt sich aber lieber mit Landschaften und Tieren. Als sie und Akira sich aber besser kennen lernen und sie erfährt, dass er bald sterben wird, ändert sich ihre Sichtweise aber und die beiden freunden sich an. Dabei einigen sie sich darauf, dass sie die letzten Tage seines Lebens auf der Kamera festhalten soll und so kommen die beiden sich immer näher…

Ja, da brauche ich wohl kaum noch erwähnen, dass es sich bei diesem One-Shot-Manga um ein dramatisches Werk ganz ohne Happy End handelt. Da ich eigentlich Fan von Happy Ends bin, hat mich dieses Werk ein bisschen aus der Bahn geworfen. Ich liebe gut gezeichnete Mangas, wie diesen hier, aber die Geschichte muss auch stimmen. Aber diese hier, die ist so traurig, dass es einem regelrecht das Herz bricht und man wirklich kurz davor ist, ein Taschentuch zu zücken. Das muss man als Mangaka natürlich erst einmal schaffen, in einem Band so eine gute Stimmung zu schaffen, dass die Emotionen so gut fließen können. Dabei geht der Mangaka in meinen Augen mit sehr viel Raffinesse zu Werke und begeistert jeden Mangafan sicherlich gleichermaßen. Die Zeichnungen sind so wunderbar und die Geschichte so gut ausgebaut, dass keine Fragen offen bleiben. Das hat man selten. Einzig diese Übertreibungen immer, von wegen Teeniestar und dergleichen, das ist doch immer wieder das Gleiche und wird langweilig. Er hätte ja auch genauso gut ein normaler Schüler sein können, das hätte der Dramatik auch keinen Abbruch getan, aber gut, sehen wir darüber hinweg. Da es sich hier um einen OneShot handelt, hat man leider nur ein sehr kurzes Lesevergnügen, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich schon ganz wild auf weitere Werke des Mangaka bin, wenn diese auch so gut sind, wie dieser OneShot, dann habe ich glaube einen neuen Lieblingsmangaka gefunden.
Wer von euch also etwas fürs Herz sucht und mal so richtig vor sich hin seufzen will, weil die Welt manchmal so ungerecht sein kann, der hat mit diesem Drama sehr wohl seinen Spaß und wird ihn wohl auch wie ich nicht nur einmal lesen wollen.

Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783842004399
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 208 Seiten
Verlag: TOKYOPOP
Erscheinungsdatum: 09.05.2012

Naruto Band 033 von Masashi Kishimoto

Zum Inhalt:
Narutos Ziel ist klar: Er will der stärkste Ninja der Welt werden! Nachdem er schon viele harte Prüfungen zu meistern hatte, steht ihm nun die größte bevor. Nicht nur der finstere Orochimaru schmiedet seine Pläne, auch die Geheimorganisation Akatsuki ist hinter Naruto und seinem Chakra her. Können die Ninja aus Konohagakure dem übermächtigen Bösen ein Schnippchen schlagen?!

Cover:
Das Cover passt wieder sehr gut zur Reihe und zeigt im Hintergrund den neuen Charakter Sai, welcher nun zum Team von Naruto und Sakura gehören soll. Im Vordergrund springt Naruto auf den Betrachter zu und scheint schon wieder zum Kampf bereit zu sein. Das passt sehr gut zum Inhalt, da Naruto Sai noch lange nicht über den Weg traut.

Eigener Eindruck:
Naruto steht seinem neuen Teamkollegen Sai noch immer skeptisch gegenüber. Nicht nur, dass dieser scheinbar Sasukes Platz einnehmen soll, irgendetwas stimmt mit diesem Typen nicht, da ist sich der junge Ninja zu hundert Prozent sicher! Als die Gruppe durch Orochimaru und seinen Handlanger Kabuto aufgelauert wird, kommt es zu einem Kampf, bei dem das Kiyubi in Naruto frei gesetzt wird. Als es hart auf hart kommt und Sai Sakura retten soll, wendet dieser sich gegen die Gruppe und scheint sich als Agent von Orochimaru zu outen!

Das war ja wieder jede Menge Input, der auch sehr verwirrend war. Da haben wir zum einen den Charakter des Sai, der scheinbar ein Überläufer ist und dann wieder doch nicht. Dann haben wir den Kampf von Naruto, bei dem er immer mehr zum Monster wird und scheinbar völlig außer Kontrolle gerät. Dann ist da wieder der Charakter des Orochimaru, der nicht nur die Kämpfe anstachelt, sondern auch noch weitere finstere Pläne zu verfolgen scheint. Fundamental wird hier auf die Thematik Experimente am Menschen abgezielt und das hat es meiner Meinung nach wirklich in sich. Da kann einem echt anders werden. Mit einer Rückblende, bei denen die Experimente unter anderem beleuchtet werden, bekommt man einen besseren Einblick in die Schreckensherrschaft von Orochimaru und dessen Ziele. In dem ganzen Drunter und Drüber muss man als Leser aber aufpassen, dass man noch erkennen kann, wer gut und wer böse ist, wie ich finde. Da die Charaktere durch die Experimente auch wandelbar sind, muss man wirklich sehr genau aufpassen, was man da liest. Wenn man einmal aus dem Konzept ist, muss man wirklich wieder weiter vorn anfangen, um beim roten Faden zu bleiben, was ich wirklich ein bisschen anstrengend fand. Hinzu kommt, dass mich die vielen Kampfszenen noch immer nicht wirklich begeistern können und ich langsam sogar zugeben muss, dass ich durch die vielen wechselnden Sprünge langsam ein bisschen das Interesse an der Reihe verliere. Ich hoffe das ändert sich bei dem nächsten Band dann wieder. Wäre wirklich schade, wenn die Storyline jetzt in sich zusammen bricht.

Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783551779830
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 192 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 28.11.2008

Eine Tussi wird Mama von Daniela Katzenberger

Zum Inhalt:
„Die Katze“ steht für Blondinenwitz und Trinkgeldausschnitt, für Kodderschnauze und viel Schalk im Nacken. Was passiert mit der personifizierten Tussi, wenn sich auf einmal Nachwuchs ankündigt? Wie geht sie um mit Ungewissheit und Übelkeit, mit dem Abschied von der Traumfigur und der heraufziehenden Ahnung von Verantwortung, Schlaflosigkeit und vielem mehr? Gewohnt direkt und knallhart ehrlich legt Daniela Katzenberger ein Protokoll ihrer Schwangerschaft vor. Was hat mich glücklich gemacht? Was fand ich zum Kotzen? Und: Welche Tipps und Tricks haben mir geholfen? Fragen wie diese beantwortet Deutschlands Tussi Nummer 1 in ihrem neuen Werk.

Cover:
Dieses Cover passt in meinen Augen einfach bestens. Zu sehen ist hier die Kultblondine Daniela Katzenberger, wie sie lächelnd der Kamera entgegen blickt, während sie aller Welt ihren Babybauch präsentiert. Besser können Cover und Inhalt des Buches wohl kaum harmonieren.

Eigener Eindruck:
Wer kennt sie nicht? Deutschlands Kultblondine Daniela Katzenberger, die immer alles so sagt, wie ihr eben die Schnauze gewachsen ist und damit mehr als sympathisch daher kommt. Dass „Die Katze“ im Rampenlicht steht und von überall beobachtet wird, das ist genau das was sie mag – mindestens genauso gern wie die Farbe Pink. Doch was braucht eine Katzenberger noch zum glücklich sein, nachdem sie ihren Kater fürs Leben gefunden hat? Eigentlich nicht viel, außer einen Heiratsantrag und ein kleines Kätzchen. Das mit dem Antrag vom Kater hapert noch ein bisschen, aber das mit dem kleinen Kätzchen hat sie in Angriff genommen und berichtet hier, wie es ist als Katzenberger schwanger zu sein. Da heißt es plötzlich das komplette Leben ändern, Prioritäten setzen, sich auch mal selbst nicht leiden können, schlemmen was das Zeug hält und all das tun, was Schwangere eben so tun!

Dieses Buch aus der Feder von Daniela Katzenberger höchst selbst räumt mit allerhand Schwangerschaftsgerüchten auf und zeigt, mit was sich Frau so während der Schwangerschaft beschäftigen kann und lässt. Da geht es eben den Menschen wie den Leuten allen gleich. Hinzu kommt noch ein Einblick in das Leben von Daniela Katzenberger und ihrem Auserwählten Lucas Cordalis sowie eine gehörige Portion ihrer Pfälzer Schnauze und schon ist es fertig, das Buch, rund um neun Monate Kätzchenzeit und Danielas Privatleben. Dabei nimmt die Kultblondine wieder einmal kein Blatt vor den Mund und an so mancher Stelle muss man sich neben dem Schmunzeln auch fragen, ob man das jetzt alles so haarklein wissen wollte. Sie ist eben ehrlich die Katze und gibt auch den einen oder anderen hilfreichen Tipp, wenn sie sich nicht wieder verquasselt. Die eine oder andere Neumama oder Mama wird sich bei den kleinen Einkaufs-, Ess- und Emotionseskalationen, die die Katze beschreibt bestimmt wieder erkennen oder erleichtert feststellen, dass das eine oder andere erspart geblieben ist oder vielleicht auch viel schlimmer war als bei der Dani. Fakt ist, dass das Buch die Katze einfach sympathisch macht, auch wenn sie vielleicht mit ihrer Familie und ihrem Liebsten das eine oder andere Mal zu hart ins Gericht geht. Aber so ist sie eben. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen, weil es so schön kurzweilig war. Sicher das eine oder andere Thema wäre jetzt nicht so mein Fall gewesen, um das öffentlich in einem Buch breit zu treten, aber das muss ja jeder für sich selbst wissen. Gut finde ich auch, dass der Lucas zum Ende des Buches auch einmal zu Wort kommen darf und die Schwangerschaft, auch wenn nur in einem kleinen Kapitel, aus seiner Sicht beschreiben darf. Das ist wirklich raffiniert gemacht und auch der Brief zum Schluss an Sophia ist wirklich ganz herzig katzig. Da steckt einfach so viel Liebe dahinter, dass es schon zum Zuckerschock reicht.

Empfehlen möchte ich das Buch allen Freunden von Biografien und humorvollen Berichten. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. 

Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783864703430
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 248 Seiten
Verlag: Plassen Verlag
Erscheinungsdatum: 14.10.2015

Sonntag, 3. November 2019

Gänsehaut - Sammelband: Mumien sind unter uns von R.L. Stine

Zum Inhalt:
Drei Gänsehaut-Romane in einem Band: »Der Fluch des Mumiengrabs«, »Gib Acht, die Mumie erwacht!« und »Das Versteck der Mumie«
Bei den Ausgrabungsarbeiten an der Großen Pyramide werden Robert und Sari Zeugen rätselhafter Zwischenfälle: Ein Fremder jagt sie und Arbeiter erkranken urplötzlich. Erfüllt er sich doch, der »Fluch des Mumiengrabs«?
»Gib Acht, die Mumie erwacht!« - Unheil verkündend prangen die Worte von der Tür der altägyptischen Grabkammer. Robert und Sari sind gewarnt, trotzdem machen sie den Fehler, die Kammer zu öffnen ...
Auf mysteriöse Weise erfährt Michael, dass er der Prinz von Jesekien ist und Hüter über »Das Versteck der Mumie«. Doch Michael kann sich an keine Mumie erinnern, sein Gedächtnis ist wie leer gefegt. Ein schauerliches Abenteuer nimmt seinen Lauf!

Cover:
Dieses Cover bedient sich dem Gänsehautband „Das Versteck der Mumie“ und ist somit nichts Neues, wenn man die Geschichten der Gänsehautreihe kennt. Es passt aber sehr gut zum Inhalt dieses Bandes, der drei Gänsehautgeschichten rund um Mumien erfasst. 

Eigener Eindruck:
Robert darf die Ferien bei seinem Onkel Ben und seiner Cousine Sari verbringen, um diesen bei einem wichtigen Fund in einer alten Pyramide zu begleiten. Doch auf der Grabkammer soll ein uralter Fluch liegen, der sich scheinbar auch bewahrheitet. Doch das ist noch nicht alles, denn Sari und Robert machen noch eine viel ungeheuerlichere Entdeckung in den Tiefen der Grabkammer…
Außerdem fliegt Michael nicht wie geplant in den Urlaub, sondern wird von zwielichtigen Gestalten in das Land Jesejien entführt, in dem er angeblich ein Prinz ist. Aber das Land ist unterjocht und er wird gefangen gehalten. Er darf erst wieder frei kommen, wenn er seinem Entführer den Ort genannt hat, an dem sich die Mumie befindet, deren Hüter er sein soll. Doch leider hat Michael so gar keine Ahnung und die Zeit rennt ihm davon…

In drei Abenteuern aus der Gänsehaut-Reihe präsentiert der Autor Gruselgeschichten rund um Mumien, welche in diesem Buch zusammen gefasst sind. Wer die Geschichten kennt, für den sind sie sicherlich nichts Neues, wer neu in die Reihe einsteigt, der hat mit dieser Sammlung einen echten Glücksgriff gemacht. Die Geschichten sind spannend geschrieben und kindgerecht. In einfachen Sätzen und Kapiteln entführt der Autor den Leser in die ägyptische Welt der Mumien und hangelt sich dabei von Kapitel zu Kapitel von einer spannenden Situation zur nächsten. Während die ersten zwei Geschichten um Robert und Sari noch richtig spannend sind, ist die Geschichte von Michael in meinen Augen leider nicht so gut gelungen und hätte meiner Meinung nach mehr spannende und vor allem auch gruselige Elemente haben können. Mir schien es ein bisschen so, als auch als ich die Einzelbände gelesen habe, dass dem Autor schlicht und einfach die Ideen ausgegangen sind. Trotzdem muss ich aber zugeben, dass die Geschichten in einer gewissen Weise genial sind, denn so viele Ideen muss man erst einmal haben. Was ich bei den Gänsehaut-Geschichten immer wieder sehr schön finde ist, dass man die Geschichten aus Sicht der Protagonisten erzählt bekommt und sich so sehr gut in die Charaktere hinein versetzen kann. Das macht absolut Spaß und ist vor allem für junge Leser, an die sich diese Reihe richtet sicher sehr angenehm, weil es sich um Kids in ihrem Alter dreht.

Im Großen und Ganzen möchte ich diesen Sammelband allen empfehlen, die gern Gruselgeschichten lesen und sich auch für Mumien begeistern können. Hier kommt ihr voll und ganz auf eure Kosten. Vor allem die jungen Leser. Für uns Erwachsene ist das Buch eine nette Abwechslung, wird uns aber vom Gruselfaktor nicht so vom Hocker reißen. 

Fazit:
Solide 3 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783570126806
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Fester Einband
Umfang: 384 Seiten
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 05.10.2005

Naruto Band 032 von Masashi Kishimoto

Zum Inhalt:
Ein neuer Auftrag wartet auf Naruto und Sakura. Dazu werden sie dem Gruppenführer Yamato zugeteilt. Der Dritte im Bunde ist ein unheimlicher Junge namens Sai, der vom zwielichtigen Danzo empfohlen wurde. Danzo wollte damals Hokage der dritten Generation werden, musste aber Meister Sarutobi den Vortritt lassen. Meisterin Tsunade traut weder ihm noch Sai über den Weg...

Cover:
Dieses Cover passt wieder sehr gut zur Reihe, wenn auch weniger zum Inhalt des Bandes. Zu sehen sind hier Naruto, Choji, Shikamaru und Ino, welche dem Betrachter als Gruppe zusammen stehend entgegen blicken. Das passt zwar an sich doch ganz gut, weil sie ja alle irgendwie in der Geschichte vorkommen, sagt aber kaum etwas zum Inhalt dieses Bandes aus. Trotzdem mag ich es aber irgendwie.

Eigener Eindruck:
Nachdem Oma Chiyo ihr Leben gegeben hat, um Gaara wieder lebendig zu machen, kehren die Ninja wieder nach Konoha zurück. Dort werden sie in neue Gruppen aufgeteilt. Sakura und Naruto bekommen neben dem mysteriösen Sai, welcher sich scheinbar von Anfang an bei allen recht unbeliebt macht, auch einen neuen Gruppenführer in Form des Charakters Yamato zugeteilt. Alles scheint neu zu werden und das passt Naruto so gar nicht, vor allem weil er Sai nicht über den Weg traut. Doch viel Zeit zum Überlegen bleibt dem Jungen aus Konoha nicht, denn die Hokage Tsunade schickt die Gruppe zu einem neuen Auftrag…

Tja, da gingen sie dahin meine Erklärungen, die ich im Nachgang noch erwartet hatte, um so einige Dinge aus dem letzten Band noch aufzulösen. Stattdessen treffen wir hier auf den neuen Charakter Sai, der wirklich sehr komisch ist. Man kann also die Abneigung von Naruto durchaus nachvollziehen. Schnell kommt es hier auch wieder dazu, dass man hinter jeder Ecke Verrat an Konoha vermuten muss und automatisch muss man auch gleich wieder an Orochimaru und seine Handlanger denken. Sai jedenfalls scheint sehr gut zu dieser Truppe zu passen, vor allem, weil er den anderen gegenüber ein Geheimnis zu haben scheint. Diese Heimlichtuerei in diesem Band hat mich übrigens ein bisschen kirre gemacht, da ich es mag, wenn Tatsachen gleich auf den Tisch gelegt werden. Da der Charakter des Sai in meinen Augen nicht sonderlich ausgebaut ist, denke ich, dass wir ihn auch nicht lange in der Gruppe erleben werden – ehrlich gesagt erinnert er mich ein bisschen an den Bengel aus den ersten Teilen, der bei dem Brückenkampf schließlich trotz Freundschaft zu Naruto zu seinem Meister gehalten und sich für diesen geopfert hat. Fast wirkt er auch sehr weich, weil er ständig am Malen ist – aber so wie ich den Mangka kenne, wird das auch wieder eine dieser ultraspeziellen Techniken werden, bei denen man sich im Nachgang fragt, wo er nur diese verrückten Ideen her nimmt. Warten wir also ab, was geschehen wird. Im nächsten Band wird es meiner Meinung nach wieder hoch her gehen, denn dieser Teil hier war für Masashi Kishimoto schon fast zu ruhig.

Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783551779823
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 192 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 22.09.2008

Naruto Band 031 von Masashi Kishimoto

Zum Inhalt:
Narutos Ziel ist klar: Er will der stärkste Ninja der Welt werden! Nachdem er schon viele harte Prüfungen zu meistern hatte, steht ihm nun die größte bevor. Nicht nur der finstere Orochimaru schmiedet seine Pläne, auch die Geheimorganisation Akatsuki ist hinter Naruto und seinem Chakra her. Können die Ninja aus Konohagakure dem übermächtigen Bösen ein Schnippchen schlagen?!

Cover:
Dieses Cover passt wieder sehr gut zum Inhalt dieses Bandes. Zu sehen ist hier in der Mitte Naruto, wieder einmal sehr kampfbereit, während sich im Hintergrund die Charaktere der Geheimorganisation Akatsuki präsentieren, in ihren typischen schwarzen Mänteln mit den roten Wolken und teilweise mit ihren doch schon recht schrägen Eigenschaften. Passt absolut und ist in meinen Augen auch perfekt.

Eigener Eindruck:
Um Sasori, den Marionettenkünstler zu besiegen, müssen Sakura und Oma Chiyo sehr tief in die Trickkiste greifen, doch immer, wenn die beiden ihre Chance gekommen sehen, scheint Sasori noch einen drauf setzen zu können, um seine Haut zu retten. Als den beiden schließlich ein Sieg gelingt, sind beide recht mitgenommen. Doch eine Aufgabe hat Oma Chiyo noch zu erledigen. Währenddessen gelingt es Meister Kakashi durch das Schmieden eines neuen Plans den toten Körper von Gaara wieder zu bekommen und Deidara vorerst zu besiegen. Doch wie soll es nun weiter gehen?

Achtung Spoiler!

Ja, also dieser Band hat es wirklich wieder in sich gehabt. Zum einen ist da der Marionettenkampf, der in seiner Art einfach so übertrieben war, dass ich fast schon habe nicht mehr hinschauen können. Und dann war da ja noch die Tatsache, dass ich immer dachte, dass Gaara nicht tot ist, was sich aber als Irrtum heraus gestellt hat. Dramatisch fand ich diesen Band also in vielerlei Hinsicht. Da haben wir den Tod von Gaara, Oma Chiyo, die ihren eigenen Enkel erledigen muss und sich schließlich opfert um Gaara wieder zum Leben zu erwecken. Dramatisch und doch irgendwie schön. Dieser Band hat mich mit so vielen gemischten Gefühlen zurück gelassen, dass ich erst einmal mit der Reihe pausieren musste, um das alles zu begreifen. Vor allen für den Charakter der Sakura tat mir dieser letzte Schritt von der Oma leid, weil sie diese wirklich sehr gut leiden konnte, jedoch war aber auch der Charakter Gaara bis jetzt immer wichtig. Ich glaube ich wäre wirklich böse gewesen, wenn der uns einfach so abhandengekommen wäre. Nun bin ich ja gespannt wie es vor allem für diesen Charakter weiter gehen wird, da er ja das Monster in sich nicht mehr hat. Außerdem wurden wir in diesem Band wieder mit ein paar Informationen zu dem Charakter Orochimaru gefüttert, was wohl heißt, dass wir es bald wieder mit diesem und vor allem auch mit dem schon lange abkömmlichen Charakter des Sasuke zu tun bekommen. Darauf bin ich natürlich besonders gespannt. Im Großen und Ganzen bleibt zu sagen, dass dieser Band wieder sehr lesenswert war und man wohl noch eine Weile mit den Geschehnissen beschäftigt sein wird, denn so wie ich den Mangaka kenne, wird das alles im nächsten Band noch einmal richtig stark ausgewertet und wir werden wieder mit weiteren Details gefüttert, um das eine oder andere zu verstehen.

Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783551779816
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 192 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 22.07.2008

Mumien in Palermo von Mark Benecke

Zum Inhalt:
Wie Indiana Jones wird der Kriminologie Mark Benecke in die verschiedensten Länder dieser Welt gerufen, um dunkle Geheimnisse aufzuspüren, brutale Morde und unerklärliche Tötungen zu untersuchen. Dabei begegnet er korrupten Polizeibeamten und trifft auf skrupellose Mörder. Ein ganz besonderer Fall sind zahllose Mumien, die in einem sizilianischen Kloster entdeckt werden. Er lernt die Mönche kennen, die den grausigen Fund gemacht haben und nun an einer Aufklärung interessiert sind. - Doch sind sie das wirklich?

Cover:
Das Cover finde ich wieder wahnsinnig gut gelungen, ich mag es, wenn sich der Autor Mark Benecke selbst auf seinen Covern darstellt und sich auch passend zur Thematik präsentiert. Hier zu sehen ist er in einer Art „Indiana Jones“-Verkleidung, was ich wirklich raffiniert finde. Für Fans seiner Person haben diese Cover immer wieder einen perfekten Wiedererkennungswert, was ich absolut mag. Der Titel mutet recht abenteuerlich an, macht aber auf jeden Fall auch neugierig.

Eigener Eindruck:
Die Welt der Wissenschaft ist sein Spezialgebiet, besonders dann, wenn es um die Welt der Toten geht. In diesem Buch jedoch deckt Mark Benecke, seines Zeichens wahrscheinlich der coolste wissenschaftliche Leichenschnibbler, Geheimnisse aus der Vergangenheit auf. Was ist wahr an den Alienspekulationen aus den 50er Jahren? Kann ein Mensch wirklich Blut weinen und wenn ja, wie soll das von Statten gehen? Warum sind die Mumien in Palermo so gut konserviert? Und was ist dran an den Wunderwässerchen, die es an der einen oder anderen Stelle gibt? Mark Benecke erklärt mit vielen wissenschaftlichen Beispielen und einer Engelsgeduld, ob es sich um eine wahre Begebenheit handelt oder nicht!

Also ich mag den Mark Benecke ja total, der ist ja so sympathisch, dass man an seinen Büchern auch nicht wirklich vorbei kommt (oder seiner Musik, oder seinen You-Tube Beiträgen, oder seinen Facebookauftritten :‘D). Ja, ich gebe zu, ich bin ein kleiner heimlicher Fan, weshalb ich immer ganz begeistert bin, wenn ich den einen oder anderen Artikel oder was auch immer zwischen die Finger bekomme – Danke an dieser Stelle an meinen Kumpel Benny, der da noch verrückter ist als ich und mich mit den Buchmaterialien versorgt. 
Dieses Buch hier ist auf jeden Fall absolut lesenswert, so viel will ich schon einmal gesagt haben. Leider muss ich aber auch gestehen, dass es mich von der Art her leider nicht so vom Hocker gerissen hat. Es ist wirklich gut gemacht, das dürft ihr nicht falsch verstehen, aber es konnte mich einfach nicht packen. Mark Benecke geht mit so viel Liebe zum Detail voran und beschreibt alles penibel genau, dass ich doch immer wieder über dem Buch eingeschlafen bin. Deshalb muss ich dem Buch auch leider ein Sternchen abziehen, denn mir hat hier einfach die Spannung gefehlt, um mich begeistert an der Stange zu halten. Auch dachte ich anhand von Titel und Inhalt, dass es sich hier um wirklich viele Geschichten rund um Mumien dreht. Aber leider waren die dann doch ein bisschen hinten angestellt und es ging auch um andere Themen, was ja nicht schlecht war, aber diese Story um diese blutenden Augen wurde dann doch so sehr ausgeweitet, dass das Buch wohl eher dahingehend hätte einen Titel bekommen müssen, anstatt eben „Die Mumien von Palermo“. Das fand ich ein bisschen schade, auch wenn das alles wirklich super erklärt war. 

Empfehlen möchte ich das Buch trotzdem allen Freunden des Mark Benecke, denn was er hier wieder präsentiert, zeugt von seiner Genialität und zeigt auch, dass er einfach für das, was er macht lebt. Es ist durchaus ansteckend und begeistert auch den Leser.


Fazit:
3 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783404610297
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 288 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 28.02.2019

Naruto Band 030 von Masashi Kishimoto

Zum Inhalt:
Narutos Ziel ist klar: Er will der stärkste Ninja der Welt werden! Nachdem er schon viele harte Prüfungen zu meistern hatte, steht ihm nun die größte bevor. Nicht nur der finstere Orochimaru schmiedet seine Pläne, auch die Geheimorganisation Akatsuki ist hinter Naruto und seinem Chakra her. Können die Ninja aus Konohagakure dem übermächtigen Bösen ein Schnippchen schlagen?!

Cover:
Das Cover finde ich wieder sehr passend. Im Vordergrund sehen wir Sakura, die scheinbar zu allem bereit ist und etwas zurück gesetzt sehen wir den kampfbereiten Naruto. Ganz im Hintergrund sieht man den Charakter der Oma Chiyo, welche in diesem Manga unter anderem auch eine tragende Rolle bekommt. Das passt wieder sehr gut wie ich finde.

Eigener Eindruck:
Um ihre Angreifer zu erledigen und in Ruhe ihren Machenschaften nachzugehen sollen Deidara und Sasori von der Geheimorganisation Akatsuki alle Ninja erledigen und obendrein noch Naruto fangen, damit sich Akatsuki dessen Fuchsgeist bemächtigen kann. Währenddessen müssen sich die Ninja von Konoha trennen, um die Bannkarten zu lösen, die das Gebiet der Akatsuki schützen. So kommt es, dass Sakura und ihre Begleitung in Form von Oma Chiyo auf Deidara, Sasori und den scheinbar toten Gaara stoßen. Während Deidara sich mit Gaara aus dem Staub macht, bleibt Sasori, um gegen Sakura und Oma Chiyo zu kämpfen. Das Pikante. Sasori ist deren Enkel und beherrscht genau wie sie die Macht mit Marionetten Kämpfe auszutragen. Um Oma Chiyo zu unterstützen lässt sich Sakura als eine der Marionetten von Oma Chiyo einsetzen, doch Sasoris Niedertracht ist mit allen Wassern gewaschen…

Das war wieder ein sehr spannender, wenn auch wieder haushoch übertriebener Teil der Reihe rund um Naruto. Da waren so viele Geschehnisse, dass man die ganze Tragweite erst einmal begreifen beziehungsweise verdauen musste. Um es dem Leser zu vereinfachen ist der Mangaka noch immer so detailliert zu Gange gewesen, dass man sehr leicht mitkommt und auch weitere, neue Hintergründe zu den Charakteren sehr leicht fassen kann. Man fiebert mit den Charakteren regelrecht mit und ist auch schockiert, wenn so mancher Charakter sein wahres Gesicht zeigt. In Form des Sasori war das für mich dieses Mal wirklich richtig heftig, denn er schreckt nicht einmal davor zurück gegen seine eigene Familie zu kämpfen beziehungsweise sich deren Körpern zu bedienen, indem er seine Eltern als Marionetten geformt hat. Das wirkt natürlich ziemlich überdreht, hat aber in gewisser Weise auch seinen Reiz. Vor allem muss man hier wieder staunen in wie weit der Mangaka den Charakter der Sakura hat wachsen lassen. War sie früher noch immer recht weinerlich und hat sich größten Teils aus Kämpfen heraus gehalten, ist sie jetzt mitten drin und schreckt auch nicht davor zurück sich selbst als Marionette umfunktionieren zu lassen. Das gefällt mir ziemlich gut, da ich immer bedenken hatte, dass dieser Charakter vielleicht irgendwann auf der Strecke bleibt. Im Großen und Ganzen bleibt nur noch zu sagen, dass sich auch dieser Teil wieder zu lesen lohnt und dass Fans der Reihe hier wahrscheinlich wieder in einem regelrechten Freudentaumel ausbrechen werden, denn genial ist dieser Teil wirklich wieder geworden. Für mich persönlich sind diese Kampfszenen jetzt nicht so der Knaller, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.


Fazit:
4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783551779809
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 192 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 30.05.2008

Samstag, 2. November 2019

Demon Flowers Band 3 von Hakase Mizuki


Zum Inhalt:

Eigentlich wäre es Ushitoras Auftrag gewesen, den kleinen Masato zu töten, denn die Demon Flowers müssen vernichtet werden! Doch der kühle Killer nimmt den außergewöhnlichen Jungen bei sich auf und es dauert nicht lange, bis sie einander ins Herz geschlossen haben. Doch die dunklen Mächte schlafen nie und vor allem können sie den Verrat Ushitoras nicht verzeihen... Und so beginnt die gnadenlose Jagd der Dämonen gegen ihresgleichen und auf einen Jungen, der seine wahren Kräfte noch gar nicht entdeckt hat. Das ungewöhnlich lässige Artwork von Demon Flowers und die packende Story machen den Manga zu einem Highlight der Extraklasse!

Cover:
Das Cover passt sehr gut zu der Reihe, auch wenn ich ehrlicher Weise zugeben muss, dass ich diesen Charakter hier auf dem Cover so gar nicht einordnen kann. Nun gut, er sieht bedrohlich und kampfbereit aus, also scheint es wohl durchaus zu passen, aber es ist weder der Protagonist Ushitora noch Masato… - wer weiß…

Eigener Eindruck:
Ushitora und seine Schützlinge sind inmitten der Hochburg des Dämoenfürsten Gold. Um Ushitora in seinem Handeln auszubremsen, hat Gold Frauen als Geiseln genommen und droht diesem an, diese zu töten, sollte er sich wehren oder einen der Dämonen angreifen. Daraufhin legt Ushitora sein Schwert nieder und muss mit ansehen, wie der Demon Flower Masato angegriffen wird. Doch auch Ushitora wird hinterrücks angegriffen. In einem großen Finale gelingt es ihm jedoch Gold zu bestrafen und mit seinen Schützlingen zu fliehen. Doch der nächste Jäger ist ihm und seinen Schützlingen bereits auf den Fersen…

Naja, da war dann doch ein kleines Fünkchen Spannung, welches sich in den Manag getraut hat, aber das war es dann schon. Genau wie bei den Vorgängern sind die Zeichnungen hier sehr dürftig und erinnern eher an lieblos dahin geklatschte Skizzen, als alles andere. Außerdem bleibt die Story weiterhin sehr sprunghaft, sodass man kaum hinterher kommt und eine Weile braucht, um alles zu verstehen, was wirklich keinen Spaß macht. Weiterhin ist die Storyline so übertrieben, dass sie einfach nur stumpf dahin plätschert. Man sucht hier vergebens Elemente wie richtig gute Spannung, Emotionen und vor allem Details, die einen die Story noch näher bringen. Das ist einfach so dahin gerotzt, dass es wirklich schade um das bedruckte Papier ist. Wenn man sich den Inhalt so durchliest, mit den auf Amazon und Co geworben wird, da denkt man, man bekommt hier sonst was für einen tollen Manga geliefert und dann muss man hier so eine Enttäuschung erleben. Einfach voll daneben. Ich bin mir ehrlich gesagt auch ziemlich unschlüssig, was an diesem Manga angeblich so hipp und poppig sein soll. Das ist einfach nur zum fremd schämen, aber ganz sicher nichts, bei dem man in begeisterte Lobeshymnen ausbrechen sollte. Meiner Meinung nach ist die Idee zu dem Manga ja nicht schlecht, aber die Umsetzung ist einfach mehr als grottig. Lasst nur die Finger hiervon. Ihr ärgert euch schwarz!

Fazit:
2 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783770470327
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 224 Seiten
Verlag: EMA - Egmont Manga und Anime
Erscheinungsdatum: 10.11.2009

Demon Flowers Band 2 von Hakase Mizuki

Zum Inhalt:
Die Dämonen der Unterwelt haben nur ein Ziel vor Augen: die „Demon Flowers“ auszumerzen – Menschen mit göttlichen, übernatürlichen Kräften. Anführer ist der lässig kühle Killer Ushitora, ein tödlicher Profi mit unglaublichen Kräften. Doch warum tötet Ushitora den kleinen Masato nicht, sondern nimmt ihn bei sich auf und wieso stellt er sich plötzlich gegen seine eigenen Leute? Gehen die Gefühle der beiden über Freundschaft hinaus? Unwiderstehlicher Style, lässiges Artwork und eine außergewöhnliche Beziehung machen Demon Flowers zu einem ganz besonderen Erlebnis!

Cover:
An sich sieht das Cover schon recht fetzig aus und zeigt den coolen, aber blutverschmierten Protagonisten Ushitora, das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte und ist interessant anzusehen, aber das war es dann leider auch schon. Tolles Cover, lahme Geschichte. Schade.

Eigener Eindruck:
Nachdem Masato, der Demon Flower, und die kleine Nao entführt worden sind, macht sich der Dämon Ushitora auf den Weg in die Höhle des Löwen, um seine Schützlinge zu retten. Dabei muss er nicht nur alte Bekannte besiegen, sondern auch seinem leiblichen Vater Gold entgegen treten, der keine Gnade kennt und fordert, dass Ushitaro wieder zu seinen alten Gewohnheiten zurück kehrt. Doch Ushitaro scheint nicht daran zu denken, was wiederum seine Schützlinge in arge Bedrängnis bringt. Masato indessen muss sich fragen, was Ushitaro für ihn ist und auch Ushitaro muss sich seinen Gefühlen klar werden…

Dieser zweite Teil war einfach nur schlecht. Hässliche bis krakelige Zeichnungen, eine so übertriebene Storyline, dass einem das Kotzen kommen kann, so hart muss man das schon sagen. Dass sich zwischen den Protagonisten Ushitaro und Masato so etwas wie eine Beziehung anbahnen könnte, hatte ich mir schon gedacht, dass das Ganze von Seiten des Masato dann in so einer Art Stockholmkomplex gipfelt, das ist dann schon makaber, aber okay, allzu viel habe ich von der Geschichte nach dem doch schon etwas schrägen ersten Teil nicht erwartet. Das Ganze bekommt sogar noch die Krone aufgesetzt, indem sich einer der Dämonen scheinbar in die zehnjährige Nao verliebt, die von Gold wie eine Nutte vorgeführt wird. Also bitte… da klappt einem doch das Messer in der Tasche auf. Das ist krank! Und ich muss mich auch bei diesem Manga ernsthaft fragen, ob das überhaupt mal einer Probe gelesen hat, bevor das veröffentlicht wurde, denn neben der schrägen Story, den schlechten Zeichnungen – die übrigens alles andere als poppig und cool sind, sondern einfach nur lieblos gestaltet sind, haben wir hier so sprunghafte Szenen, dass die Story im Allgemeinen auch recht wenig Sinn macht, sondern man als Leser einfach durch die Geschichte gescheucht wird. Von liebevollen Hintergrunddetails will ich hier gar nicht anfangen, die gibt es hier nämlich auch nicht. Kurz, was bekommen wir hier: Übertriebenes Drama ohne Inhalt. Ob man dafür wirklich Geld ausgeben sollte ist fraglich. Also ich für meinen Teil habe mich hier schon regelrecht schwarz geärgert und das obwohl ich es gebraucht erstanden habe.

Fazit:
1 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783770470310
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 224 Seiten
Verlag: EMA - Egmont Manga und Anime
Erscheinungsdatum: 16.09.2009