Donnerstag, 22. April 2021

Sheltie 02 - Wie Sheltie den Ausreißern half von Peter Clover

 


Zum Inhalt:

Emma ist überglücklich, als sie Sally und ihr Pony Winnie kennen lernt. Endlich haben Sheltie und sie Freunde für gemeinsame Ausflüge! Doch eines Tages verschwinden Sally und Winnie spurlos. Eine abenteuerliche Suche beginnt ...

 

 

Cover:

Das Cover finde ich irgendwie ganz schrecklich. Wir sehen hier Emma, welche auf Sheltie sitzt und im Hintergrund ihre neue Freundin Sally mit ihrem Pony Winnie. An sich eine schöne Szene, würde Emma nicht so, ja, man muss es schon so sagen, bekloppt aussehen. Diese grinst so hässlich dem Betrachter entgegen, dass ich mich schon fragen muss, was sich die Designer dabei gedacht haben. Wirklich grausig.

 

 

Eigener Eindruck:

Emma hat sich langsam im Ort eingelebt, nur eine Freundin fehlt ihr noch zum Glück. Als im nahe gelegenen Anwesen plötzlich ein Mädchen mit ihrem Pony einzieht, kann Emma ihr Glück kaum fassen und auch Sally scheint sich über die Aussicht auf eine Freundin zu freuen. Das könnte der Beginn einer tollen Freundschaft sein, wäre da nicht der unfreundliche und strenge Vater von Sally, der ihr scheinbar alles verbieten will und auch für Emma keine netten Worte übrig hat. Die Lage spitzt sich auch noch weiter zu, als Sally mit ihrem Pony Winnie plötzlich spurlos verschwindet. Emma und Sheltie machen sich auf die Suche nach den beiden Ausreißern…

 

Der zweite Band von Emma und Sheltie ist wieder sehr angenehm geschrieben und lässt sich sehr leicht lesen, besonders für Leseanfänger ist diese Geschichte geeignet, da sich die Geschichte auch sehr schön in Passagen einteilen lässt. Die Charaktere dieses Bandes sind an sich sehr angenehm gestaltet, nur eben mit der Art von Sallys Vater bin ich nicht warm geworden. Auch wenn er im gewissen Sinne die Rolle des „Bösen“ übernommen hat, so war die Art, wie er mit den Kindern umgegangen ist doch recht arg. Das hat mich schon ein bisschen im Lesefluss stutzen lassen. Ansonsten ist die Geschichte von Emma und Sheltie aber wieder ein sehr schönes Pferdeabenteuer, welches Themen wie Freundschaft, Pferde und auch ein heikles Thema, wie das Ausreißen von zu Hause behandelt. Dabei hat das Buch auch einen lehrreichen Charakter. Wirklich ein schönes Kinderbuch für Zwischendurch.

 

 

Fazit:

Eine schöne Kindergeschichte rund um das Thema Freunde, Pferde und das Ausreißen von zu Hause. Wirklich lesenswert!

 

Idee: 4/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783473547067

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 78 Seiten

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Erscheinungsdatum: 01.01.2007

 

Mittwoch, 21. April 2021

Daddy´s Dark Rules von Mia Kingsley

 


Zum Inhalt:

Die Carson-Brüder haben Schulden bei mir. Hohe Schulden, die sie selbstverständlich nicht bezahlen können. Auf Versagern wie ihnen habe ich mein ganzes Imperium aufgebaut.
Als ich den Brüdern einen Besuch abstatte, um das Geld einzutreiben, sehe ich sie. Rebecca Carson, ihre jüngere Schwester.
Die Dunkelheit, die sie umgibt, fasziniert mich zutiefst.
Der Schmerz in ihren Augen macht mich süchtig.
Sie ist wahrscheinlich zu gut für mich – und definitiv zu zerbrechlich.
Ein ehrenwerter Mann würde sich vermutlich umdrehen und gehen. Ein ehrenwerter Mann würde sie nicht in sein Schlafzimmer sperren, damit er der Einzige ist, der sie berühren kann. Ein ehrenwerter Mann würde sie nicht zwingen, sich seinen dunkelsten Gelüsten zu unterwerfen.
Ich bin kein ehrenwerter Mann.

Eine düstere und völlig übertriebene Daddy-Romanze. Besitzergreifender Mann trifft widerspenstige Frau, die einfach nur in Ruhe gelassen werden will. Spoiler: Er wird sie definitiv nicht in Ruhe lassen.
 Düstere Themen. Eindeutige Szenen. Deutliche Sprache. In sich abgeschlossen.

 

 

Cover:

Das Cover finde ich eigentlich richtig toll gemacht. Auf dunklem Grund sehen wir hier den Titel des Buches, gefolgt von einigen blumigen Segmenten im Randbereich. Das wirkt irgendwie recht friedlich, gibt aber auch kaum einen Schluss auf den Inhalt – vom Titel jetzt einmal abgesehen. Trotzdem mag ich es.

 

 

Eigener Eindruck:

Als Rebecca Carson aus einem Club fliegt – höchstpersönlich vom Chef des Ladens vor die Tür gesetzt – ahnt sie noch nicht, dass sich ihre Wege bald wieder kreuzen werden. Bei einer Feier im Familienanwesen, ausgerichtet von ihren Brüdern, begegnet sie eben jenem Mann wieder und kann es nicht fassen, denn ihre Brüder haben hohe Schulden angehäuft und geben sie als Auslöse in die Hände von eben jenem Mann…

 

Ganz ehrlich? Ich habe echt gedacht, okay, ich versuche es noch einmal mit einem Buch der Autorin, weil es mich bei meinem Ebook-Abo so angelächelt hat. Ich dachte, dass mich kaum noch was schockieren kann, aber weit gefehlt. Ich habe hier wieder etwas gelesen, was ich wohl besser gelassen hätte. Bücher der Autorin und ich werden wohl wirklich keine Freunde mehr und ich kann auch ganz ehrlich nicht verstehen, wie diese Bücher bei anderen Leserinnen so gut ankommen können. Ich hab nichts gegen erotische Szenen, meinet halber beleuchtet den Protagonisten oder die Protagonistin bis in die letzte Darmzotte. Wenn es gut geschrieben ist, dann kann man das verkraften – und da bin ich ehrlich, schreiben kann sie. Aber was mir bei ihren Geschichten einfach immer mehr auffällt und einfach nur abstoßend ist, ist die Art wie mit dem Thema „Frau“ umgegangen wird und wie die dummen Wachteln immer wieder in solch wirklich absurden Szenen die große Liebe finden. Also bitte… so viel Eimer gibt es gar nicht, wie ich vollkotzen möchte. In jedem Buch haben wir immer wieder eine Frau, die irgendwie gegen ihren Willen bei Mr. XYZ landet. Entführt, verkauft, es ist doch im Grunde immer wieder das Gleiche. Und anstatt sich dagegen zu wehren, wie das vielleicht ein normaler Mensch tun würde, da lassen die auch noch alles mit sich machen – was bisweilen dann auch schon an eine Vergewaltigung grenzt. Demütigung wird weiterhin auch ganz groß geschrieben. Das ist teilweise schon mehr als krank. Und da gibt es echt noch Leute, die das gut finden? Mädels? Echt jetzt? Naja, Geschmackssache. Aber für mich ist das alles ein absolutes No Go. Stockholmsyndrom meets Natasha Kampusch vs. Schlechter Porno. So kann man es wirklich sagen.

 

 

Fazit:

Wer die Werke der Autorin kennt, der weiß, dass sie doch recht derb schreibt und eben auch kein Tabu kennt. Das kann bisweilen ganz nett sein, ist aber leider echt nicht mein Fall. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

 

Idee: 3/5

Charaktere: 2/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

  • ASIN : B08WPNSGHV 
  • Sprache : Deutsch 
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe : 81 Seiten

Ponyhof Kleines Hufeisen 04 - Der Ritt zum Pferdefest von Andrea Pabel

 


Zum Inhalt:

Beim Leonhardi-Fest im Nachbarort sollen alle Reiter und ihre Pferde bei Spielen und gemeinsamer Zeit auf ihre Kosten kommen. Auch die Pferdefreunde vom Reiterhof „Kleines Hufeisen“ sollen mit von der Partie sein. Bald werden die Pferde herausgeputzt und geschmückt und die jungen Reiter machen sich auf den Weg!

 

 

Cover:

Das Cover finde ich so schön. Ich mag die Gestaltung der alten Pferdebücher, bei denen die Cover aussehen wie ein Gemälde. Zu sehen ist hier eine der Reiterinnen vom Ponyhof „Kleines Hufeisen“, die fröhlich auf zwei herausgeputzte Pferde blickt, die sie an der Leine hat. Wirklich schön gemacht. Das verrät gleich, dass es sich hier um eine Pferdegeschichte handelt und spricht vor allem pferdebegeisterte Leser an.

 

 

Eigener Eindruck:

Auf dem Ponyhof „Kleines Hufeisen“ herrscht rege Betriebsamkeit, denn die jungen Reiter dürfen mit ihren Ponys zum großen Pferdefest im Nachbarort reiten. Bereits Tage davor wird überlegt, wie die Pferde geschmückt und herausgeputzt werden und was man selbst anziehen soll. Außerdem bereiten ein paar der Freunde aus dem Stall eine ganz besondere Überraschung vor, denn in der alten Scheune von Pony Max´ Besitzer entdecken sie einen ganz besonderen Schatz…

 

Da meine kleine Cousine begeisterte Ponyfreundin ist und ich immer ihre Bücher – natürlich ganz uneigennützig – vorher lesen darf, um zu schauen, ob es etwas für sie ist, durfte ich mich hier nun also mal wieder über eine unkomplizierte und schöne Pferdegeschichte freuen. Ich muss sagen, dass ich die Bücher aus den älteren Semestern einfach liebe, weil sie immer unkompliziert sind und ohne viel gekünsteltes Drama auskommen. Die Geschichte liest sich einfach und sehr angenehm. Die Details sind so schön, dass man sich alles bildlich vorstellen kann und was für mich wichtig ist: die Pferde stehen hier voll und ganz im Mittelpunkt. Genau so muss eine Pferdegeschichte sein. Das Buch lädt einfach zum Träumen ein. Außerdem lassen sich die Kapitel sehr angenehm einteilen, sodass vor allem junge Leser hier bequem am Ball bleiben können.

 

 

Fazit:

Ein schönes Pferdebuch für Leser ab 8 Jahren. Unkompliziert und einfach nur pferdig schön. Das empfehle ich gern weiter.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 4/5

Spannung: 5/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783505000317

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang :128 Seiten

Verlag: Egmont Franz Schneider

Legend 01 - Fallender Himmel von Marie Lu

 


Zum Inhalt:

Eine Welt der Unterdrückung.
Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden.
Und eine grenzenlose Liebe, die dem Hass entgegentritt.
Dies ist die Geschichte von Day und June.
Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

 „Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie.

 

 

Cover:

Das Cover ist jetzt ehrlich gesagt nicht so mein Geschmack. Wir haben hier auf weißem Grund lediglich ein Symbol und den Titel des Buches in goldener Farbe. Das sagt nichts zum Inhalt des Buches aus, auch wenn es interessant anzusehen ist. Trotzdem finde ich das recht unglücklich gestaltet, denn ein Eyecatcher ist das für mich nicht.

 

 

Eigener Eindruck:

Das Amerika, so wie wir es kennen gibt es nicht mehr. Die Welt hat sich in zwei Gesellschaften gespaltet. Jene, welche in Armut in den Bezirken leben und jene, die privilegiert sind und zur Herrscher- und Soldatenklasse gehören. Alle Kinder müssen sich einem großen Test unterziehen, bei dem entschieden wird, wie ihr zukünftiges Leben aussehen wird. Wer durch die Prüfung fällt, wird als Arbeiter in ein Arbeitslager geschickt. Außerdem werden die Bezirke regelmäßig von Seuchen heimgesucht, die durch die Soldatengesellschaft in Schach gehalten werden sollen.

 

Day ist ein gesetzloser und diebischer Rebell, welcher durch die Regierung gesucht wird. Niemand weiß, wie er wirklich aussieht. So ist es ihm möglich immer wieder unter die Bevölkerung unterzutauchen und nach seiner Familie zu sehen. Als seine Familie bei einer Seuchenkontrolle als infiziert markiert wird, steht für ihn fest, dass er ihnen helfen und ins örtliche Krankenhaus einbrechen muss, um einen Impfstoff für seine Mutter und seine Brüder zu bekommen. Dabei wird er fast von einem Offizier geschnappt, kann diesem aber knapp entkommen.

 

June ist die beste Schülerin an der Offiziersschule. Als Wunderkind, welches den großen Test fehlerfrei bestanden hat, stehen ihr alle Türen offen. Sie lebt wohl behütet bei ihrem Bruder. Als ihr Bruder von dem gesetzlosen Day getötet wird, macht sie sich auf den Weg in die Bezirke, um ihm das Handwerk zu legen. Doch schon bald ist sich June nicht mehr so sicher, ob die Sache, für die sie kämpft, wirklich die Richtige ist. June beginnt langsam eine Verschwörung aufzudecken, die das gesamte System in Frage stellen könnte und bei der sie sich nicht mehr sicher sein kann, wer nun wirklich Freund und wer Feind ist…

 

„Fallender Himmel“ ist der erste von drei Bänden aus der Welt von June und Day. Und wow, der hat es auch gleich richtig in sich. Die Schreibweise der Autorin ist einfach genial, die Seiten fliegen nur so dahin und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wir erleben die Geschichte aus Sicht von Da und aus Sicht von June, was uns die Möglichkeit gibt, in beide Charaktere einzutauchen und sich sofort in deren Lage zu versetzen. Man weiß nicht, zu wem man zuerst halten soll und als dann die Geschichten der beiden sich langsam aufdecken und miteinander verknüpfen, da hofft man, dass es ihnen gelingt den Bösen das Handwerk zu legen. Dabei will man in diesem Moment nicht in der Haut von June stecken, welche Day das Leben erst noch richtig schwer macht und auch sein Leben regelrecht zerstört. Das ist wirklich bitter zu lesen und da hatte ich schon mit den Tränen zu kämpfen, weil es einfach so ungerecht ist. Das Ende des Buches ist offen und schreit regelrecht nach einer Fortsetzung. Ich bin gespannt, welche Ungeheuerlichkeiten die beiden Charaktere noch aufdecken und ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, dass die beiden sogar noch zueinander finden könnten. Außerdem hoffe ich, dass es für den kleinen Bruder von Day noch Hoffnung gibt. Der nächste Band liegt schon in den Startlöchern und ich kann es kaum erwarten damit zu beginnen.

 

 

Fazit:

Ein wirklich toller Auftakt, der Lust auf mehr macht. Wer spannende Lektüre mag, der ist hier genau richtig! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 4/5

Spannung: 5/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783785579404

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 368 Seiten

Verlag: Loewe

Erscheinungsdatum: 10.03.2014

Wer mit dem Feuer spielt.... von Brigitte Blobel

 


Zum Inhalt:

In der neunten Klasse beginnen die Mädchen sich für die Jungen zu interessieren und die Jungen für die Mädchen. Nur eine Schülerin hat keine Augen für ihr Umfeld, sondern hat sich in ihren attraktiven Lehrer verliebt. Bei der Klassenfahrt will sie ihm ihre Liebe gestehen und sie ist sich sicher, dass er auch in sie verliebt ist. In einem Tagebuch fasst sie ihre Träume und Gedanken zusammen, die alsbald ihren Mitschülerinnen in die Hände fallen. Als der Lehrer plötzlich von Dienst suspendiert wird, bricht großes Chaos aus…

 

 

Cover:

Das Cover ist an sich nicht schlecht gestaltet. Hier sehen wir die Protagonistin, welche dem Betrachter mit ihrem jugendlichen Charme entgegen blickt und Hefte oder Bücher in der Hand hält. Wahrscheinlich ist sie grad auf dem Weg in die Schule oder kommt von da. Das passt sehr gut, da die Geschichte sich hauptsächlich im schulischen Bereich präsentiert.

 

 

Eigener Eindruck:

Ich mag die Jugendbücher von Brigitte Blobel, da sie sich mit alltäglichen Dingen beschäftigen und vor allem jugendliche Leser ansprechen. Dieses Buch hier war jedoch vom Schreibstil meines Erachtens recht altbacken und ich hatte so meine Probleme damit, mich durch die Seiten zu wursteln. Trotzdem ist diese Geschichte aber auch wieder sehr lehrreich und aufklärend. Wir haben hier die Protagonistin, welche sich in ihren Lehrer verliebt hat und durch ihre Schwärmerei und ihr Handeln alles so weit treibt, dass der Lehrer Probleme bekommt und schließlich vom Dienst suspendiert wird, obwohl es genau das ist, was sie eigentlich nicht wollte. Glück im Unglück hat der Lehrer schlussendlich, dass Mitschülerinnen bei der Klassenfahrt das Tagebuch der Protagonistin entwendet haben und es nun dem Direktor zuspielen, um zu beweisen, dass der Lehrer an der Situation unschuldig ist. Damit hat dieses Buch ein Happy End, aber es zeigt auch auf, dass man mit unüberlegtem Handeln das Leben eines Menschen durchaus zerstören kann, auch wenn man das so nicht beabsichtigt hat. Damit finde ich die Geschichte pädagogisch wertvoll, vor allem auch für Mädchen, welche sich vielleicht in eine Vertrauensperson vergucken könnten.

Die Charaktere in diesem Buch sind recht vielschichtig, waren mir aber bisweilen in Form der beiden diebischen Freundinnen auch etwas zuwieder. Ich bin nicht wirklich mit ihnen warm geworden. Und auch die Protagonistin kann ich als Charakter noch immer nicht so ganz verknusen, auch wenn sie definitiv ihre Lektion bekommen hat. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie die anderen Bücher von Brigitte Blobel aussehen werden, denn bis jetzt konnten sie mich im Grunde immer begeistern.

 

 

Fazit:

Vor allem eine Geschichte für jugendliche Leser, etwas altbacken vom Schreibstil her, aber durchaus mit einem lehrreichen beziehungsweise aufklärendem Hintergrund.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783505103438

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 89 Seiten

Verlag: SchneiderBuch

Erscheinungsdatum: 01.04.1997

Dienstag, 20. April 2021

Der Sprachabschneider von Hans-Joachim Schädlich

 


Zum Inhalt:

Paul hat Phantasie. Er möchte träumen, muss aber morgens aufstehen, zur Schule gehen, Schularbeiten machen. Dann geschieht etwas. Ein Mann sagt: «Ich übernehme eine Woche deine Hausaufgaben.» Dafür soll Paul ihm ein bisschen von seiner Sprache abgeben. Das ist der Beginn eines großen Abenteuers. Paul merkt zu spät, worauf er sich eingelassen hat.

 

 

Cover:

Das Cover fand ich recht interessant. Wir sehen hier Paul, wie er neben einem Mann steht, der eine Schere in der Hand hat und noch einen Regenschirm in der anderen Hand trägt. Das macht natürlich neugierig, was es damit auf sich hat. Außerdem finde ich es vor allem für junge Leser recht ansprechend, da die Figuren als Comic gezeichnet sind. Es ist eine schöne Assoziation für das Abschneiden der Wörter.

 

 

Eigener Eindruck:

Paul hat viele Ideen und Träume, kann diese jedoch kaum ausleben, weil er immer wieder Schulaufgaben machen soll. Wozu eigentlich? Schulaufgaben sind so doof! Da kommt ihm der unbekannte Mann sehr gelegen, der ihm anbietet eine Woche seine Schulaufgaben zu machen, wenn er ihm im Gegenzug ein paar Wörter abgibt. Wörter braucht man ja nicht so viele, findet Paul und geht den Deal ein. Doch schon bald muss er feststellen, dass er nicht mehr richtig reden und auch nicht mehr richtig schreiben kann. Was hat Paul nur getan?

Die Geschichte von Paul liest sich recht einfach durch ihr einfaches Sprachbild und die doch recht großen Buchstaben. Man sieht gleich, dass sich das Buch vor allem an junge Leser richtet und auch für den Schulgebrauch geeignet ist. Jedoch muss ich gestehen, dass die Geschichte recht schwer zu verstehen ist, wenn man zum Ende des Buches hinkommt. Hier fehlen die Worte die Paul verkauft hat und es ist selbst für einen Erwachsenen nicht einfach das Buch zu verfolgen. Dass hier vor allem junge Leser recht schnell aufgeben, kann ich mir also gut vorstellen. Dabei ist die Nachricht, die das Buch vermittelt simpel und auch wichtig. Lernen beziehungsweise Wissen ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden, denn es begleitet einen überall hin und hilft im Alltag (hier speziell die Sprache). Wenn du nicht mehr richtig reden kannst, dann weiß niemand, was du sagen möchtest. Das lässt sich auch auf andere Dinge projizieren. So gesehen ist es also dich ganz raffiniert gemacht. Aber leider für junge Leser echt doof umgesetzt, wenn man das mal so salopp sagen darf.

 

 

Fazit:

Das Buch ist etwas verwirrend und ich bin mir ziemlich sicher, dass vor allem junge Leser, die das Buch in der Schule lesen müssen, einfach nur hassen werden. Es ist recht schwer zu interpretieren, wenn man noch so jung ist, finde ich. Das Büchlein würde ich deshalb auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Nur dann, wenn man sich etwas mit der Geschichte auseinander setzen will.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783499206856

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 64 Seiten

Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 03.05.1993

Miss Minotaurus - und der Huf der Götter von A. Lee Martinez

 


Zum Inhalt:

Sie sind verflucht. Ihr Hund heißt Achilles. Und sie sind die wohl unwürdigsten Helden, die jemals mit einer göttlichen Odyssee betraut wurden. Die Fast-Food-Vekäufer Helen und Troy haben keine hervorstechenden Merkmale, bis vielleicht auf ihr Äußeres: Sie hat Hufe und viel zu viele Haare, und er ist einfach zu schick. Naja, aber wenn der Auftraggeber ein dunkler Burger-Gott ist, dann erklärt das vielleicht einiges ... Selbst im modernen magischen Amerika ist man nicht gegen die guten alten Götter und ihre Spielchen gefeit. Dies müssen auch die Jugendlichen Helen und Troy erfahren, die von einem machthungrigen Burger-Gott zuerst verflucht und dann auch noch auf eine Odyssee geschickt werden - epische Zyklopenkämpfe, verzauberte Orte und mysteriöse Rätsel inklusive ... Verfolgt von einer Bande spießiger Ork-Biker cruisen Helen und Troy geradewegs ins Verderben. Denn was sie nicht umbringt, macht den dunklen Gott, der sie beauftragte, stärker. Und der hat nichts anderes als den Untergang Amerikas im Sinne ...

 

 

Cover:

Das Cover fand ich sehr ansprechend. Wir sehen hier auf einer einsamen Straße inmitten der Wüste im comicartigen Stil ein Cabrio, in dem zwei Personen sitzen. Besonders auffallend ist dabei, dass die Frau Stierhörner auf dem Kopf hat. Das macht natürlich neugierig und ist deshalb absolut gelungen! Das ist einfach mal ein erstklassiges Cover!

 

 

Eigener Eindruck:

Mystische Sagenfiguren sind auf der Welt keine Seltenheit und allzeit bekannt. Trotzdem fällt Helen mit ihrem Fluch als Minotaurus durchaus auf und zieht immer wieder die Blicke auf sich, denn ihre Hörner, ihr Fell und ihr Kuhschwanz sind nicht zu übersehen. Um sich finanziell über Wasser zu halten arbeite sie in einem Burgerladen, was komischer nicht sein könnte, ist es doch der Fresstempel der Beefburger schlechthin. Doch darüber kann Helen hinwegsehen. Weniger über hinweg sehen können sie und ihr Kollege Troy, als Helen von ihrem Chef an einen Gott geopfert werden soll und eben jener Gott beschließt, dass sie und Troy seine neue Quest lösen sollen, um ihn wieder in die Reihen der anerkannten Götter auferstehen zu lassen. Mit einem verfluchten Mal auf der Hand und dem Wissen, dass sie keine ausgebildeten Helden sind und durchaus bei dieser Quest sterben können, machen sie sich auf den Weg, um ihr Schicksal zu erfüllen. Dabei werden sie von einer Horde Orks verfolgt, die spießiger nicht sein könnten und immer wieder müssen die beiden feststellen, dass die Launen der Götter einfach unergründlich sind…

 

Das Buch „Miss Minotaurus“ aus der Feder von A. Lee Martinez lässt mich mit recht gemischten Gefühlen zurück. Der Einstieg ins Buch klappt einwandfrei und die Geschichte nimmt auch richtig Fahrt auf, sodass die Seiten durch humorvolle Dialoge und einzigartige Ideen zuerst einfach nur dahin fliegen. Doch mit der Zeit stockt die Geschichte, die Spannung und auch der Witz gehen durch ellenlange Dialoge verloren und irgendwann ist die Geschichte nicht nur abgespaced, sondern eben auch recht langatmig. Ein besseres Schlafmittel gab es schlussendlich nicht mehr für mich als dieses Buch. Zehn Seiten und ich war erledigt. Deshalb habe ich mich auch sehr lange an dem Buch aufgehalten und hatte meine liebe Mühe hier überhaupt durchzuhalten. Es begann mit den beiden Antihelden Troy und Helen wirklich richtig gut, aber während Helen irgendwie immer nur wie der kleine Volltrottel hinter Troy hinterher wackelt und irgendwie ihre Rolle teilweise doch recht untergeht, macht sich von anderer Seite die Orks erst richtig wichtig und sollen blutrünstig sein, entpuppen sich aber schlussendlich dann eher auch nur als Witzfiguren. Und die Absichten der Götter, nun die scheinen im Buch immer mal zu wechseln und schlussendlich weiß man auch gar nicht mehr so recht, warum Helen und Troy schließlich aufgebrochen sind, weil das ganze Drumherum einfach nur noch verwirrt. Dabei liegt es nicht einmal an sprunghaften Szenen oder schlecht ausgearbeiteten Charakteren, ganz im Gegenteil. Es wird aber einfach alles toterklärt und mit einigen Seelsorgproblemen seitens Helen und Troy vermischt. Das war dann einfach doch zu viel des Guten und konnte mich nicht mehr begeistern. Schade. Weil es eigentlich ein wirklicher Geniestreich ist.

 

 

Fazit:

Wirklich grandiose Ideen, jedoch recht langwierig und langweilig verpackt. Das Buch ist definitiv Geschmackssache.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783492280402

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 432 Seiten

Verlag: Piper

Erscheinungsdatum: 13.04.2015

Montag, 19. April 2021

Forgotten Places 01: Alistair von Estelle Harring

 


Zum Inhalt:

Magie? Schicksal? Bestimmung? Das alles hält die Wissenschaftlerin Helen York für Aberglauben, selbst als sie einen geheimnisvollen, alten Reiseführer ersteht, der sie wie durch einen Zauber dazu bringt, sofort nach Schottland zu fahren. Alistair Turner, erfolgreich, gutaussehend und ja – auch Multimillionär, staunt nicht schlecht, als Helen plötzlich vor seinem Cottage in den Highlands steht und um Hilfe bittet, da ihr Auto liegen geblieben ist. Normalerweise würde er bei so einer schönen Frau dafür sorgen, dass sie die Nacht in seinem Bett verbringt, aber es gibt einen Grund, wieso er sich allein auf sein Land zurückgezogen hat und dabei stört Helen nur. Mit seinem schroffen und unhöflichen Verhalten stößt er Helen vor den Kopf, aber dass er sich darüber hinaus noch als arroganter Mistkerl entpuppt, setzt dem Ganzen die Krone auf. Zurück in London versucht Helen keinen Gedanken mehr an Alistair zu verschwenden, doch das Schicksal ist anderer Meinung. Ihre Wege kreuzen sich erneut. Etwas scheint sie miteinander zu verbinden und die erotische Anziehung zwischen ihnen ist nicht mehr zu leugnen. Je näher Helen und Alistair sich kommen, desto mysteriöser werden die Ereignisse, und Helen will der Sache auf den Grund gehen. Welches Geheimnis verbirgt Alistair? Und was ist mit seinen Freunden, die ebenfalls aussehen, als wären sie Götter, die gerade vom Olymp herabgestiegen sind? Helens Leben wird komplett auf den Kopf gestellt, als Dinge geschehen, die auch sie nur mit Magie erklären kann.

 

 

Cover:

Das Cover leider nicht so mein Ding. Es ist recht nichts aussagend und irgendwie langweilig. Zu sehen ist hier lediglich der gut durchtrainierte Torso eines Mannes zu sehen und das wars dann auch schon. Das lässt keine Schlüsse auf den Inhalt der Geschichte zu, außer, dass es hier vielleicht um Bettgeschichten geht, aber der Rest bleibt ein Geheimnis. Schade eigentlich, denn da finde ich, hätte man viel mehr machen können.

 

 

Eigener Eindruck:

Für die allein lebende Helen gibt es nur eine Wahrheit, nämlich die Wissenschaft. Ales lässt sich wissenschaftlich erklären! Das ist Fakt! Dass sie sich so in ihre Wissenschaft verbuddelt und deshalb schon lange kein Date mehr hatte, ist ein Dorn im Auge ihrer besten Freundin. Damit sich Helen wenigstens einmal Zeit nimmt, um etwas für sich zu tun, überredet diese Helen endlich einmal Urlaub zu machen. In einem kleinen Laden entdeckt Helen darauf ein Buch, welches sie in ihren Bann schlägt und ihr einen Ort offenbart, den sie unbedingt sehen will. Doch am Ziel angekommen findet Helen die kleine Kapelle nicht, ihr Auto bleibt liegen und sie wird vom schlechten Wetter überrascht. Sie rette sich zu einem kleinen Cottage, wo sie sich Hilfe erhofft und prallt mit dem mürrischen Alistair zusammen, der ihr den Atem verschlägt. Denn obwohl er gut aussieht, benimmt sich Alistair ihr gegenüber wie der letzte Hinterwäldler und macht ihr das leben schwer. Dass er dies nur tut, um sich zu schützen, das ahnt sie nicht. Noch weniger ahnt sie, dass sie ihn in London bald wieder sehen wird und er von da an wie ausgewechselt scheint. Doch wer ist Alistair wirklich und was hat er zu verbergen? Um Helen und Alistair herum geschehen immer mehr Dinge, die Helen an der Theorie mit der erklärbaren Wissenschaft zweifeln lässt…

 

Das Buch begann richtig gut und ließ sich wirklich richtig gut lesen, doch je weiter man in der Geschichte voran kommt, desto schlechter wird der Verlauf. Vom anspruchsvollen Erwachsenenroman über Jugendbuch mit Fantasyelementen und aufgebauschten Bettszenen, die auch aus einem schlechten Porno stammen könnten, erleben wir hier einen qualitativen Abstieg vom Herren. Die Geschichte wird mit der Zeit auch immer sprunghafter, sodass man kaum noch der Geschichte folgen kann und wenn man sich dann endlich fast bis zum Schluss durchgearbeitet hat, dann hat man neben grenzwertigen Bettszenen eben auch herausgefunden, um was es sich hier bei Alistair handelt. Unsterbliche Druiden mit einem Hang zur Dämonenwelt Na da schau an. Das hätte ich so nicht vermutet, weil ich irgendwie auf Vampire eingeschossen war und es nun auch stark danach aussah, aber gut. Die Charaktere die wir hier präsentiert bekommen sind vielschichtig, haben aber schlussendlich besonders in Form von Helen und ihrer besten Freundin leider einen faden Beigeschmack, denn beide werden so herabgestuft, dass man sich als Leser einfach nur denkt: Schlampen. Emotionen werden in dem Buch durch die qualitativ absteigende Geschichte und die doch recht pornografischen Inhalte übrigens auch nicht groß geschrieben und wenn Helen ihren Alistair anhimmelt und das die große Liebe ist, so glaubt man das kaum. Auch der Wandel des Bösewichts des Buches zum Guten war auch grenzwertig. Das soll wohl im zweiten Band näher betrachtet werden, aber ich glaube den klemm ich mir, auch wenn der in meinem Buchabo kostenlos zu haben ist. Dieser Band hier war einfach nur schlecht und enttäuschend.

 

 

Fazit:

Fantasy meets Porno. Selten hab ich ein Buch präsentiert bekommen, da so gut anfing und dann einfach nur noch lächerlich wurde. Finger weg!

 

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 1/5

Emotionen: 1/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: B015VJBTXG

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 279 Seiten

Verlag:

Erscheinungsdatum: 26.09.2015

Freitag, 16. April 2021

Happy Marriage?! 02 von Maki Enjoji

 


Zum Inhalt:

Gerade, als sich die Büroangestellte Chiwa an den Gedanken gewöhnt hat, mit ihrem Chef Hokuto Mamiya verheiratet zu sein, kommen ihr Zweifel an seiner Treue. Kann es sein, dass sie sich in Hokuto verliebt hat ...?

 

 

Cover:

Auch das zweite Cover der Reihe gefällt mir sehr gut. Es zeigt die beiden Protagonisten Hokuto und Chiwa, wie sie nebeneinander liegen und sich dabei in die Augen schauen. Dabei mag ich vor allem wieder den Zeichenstil, die tollen Farben und die Interpretation, dass die beiden Charaktere sich in diesem Band noch ein bisschen näher kommen.

 

 

Eigener Eindruck:

Chiwa hat schlussendlich doch nachgegeben und ist wieder mit zu Hokuto zurück gegangen. Doch ihre Beziehung muss nach wie vor geheim blieben. Als sie auf Arbeit einen neuen Kollegen bekommt und diesen einarbeiten soll, scheint sich eben dieser gleich in Chiwa zu verlieben. Als Yagami sie sogar küssen will, muss Chiwa erkennen, dass sie ihren Chef scheinbar doch mehr mag, als sie zugeben will. Als Chiwa dann auch noch mit Yagami einen drauf macht und betrunken nach Hause kommt, scheint das Hokuto jedoch recht kalt zu lassen, oder doch nicht? Immer wieder geraten die beiden aneinander und als Chiwa auf ihren ehemaligen Exfreund Shingo trifft und der ihr auch noch einen Job anbietet, den sie gern annehmen würde, kommt es zu der ersten handfesten Krise.

 

Auch der zweite Teil der Reihe konnte mich überzeugen und hat einfach nur Spaß gemacht. Vor allem stehen Missverständnisse und Eifersucht hier im Vordergrund. Das liest sich sehr kurzweilig und man hofft immer wieder, dass die beiden Protagonisten noch die Kurve bekommen, aber immer wieder scheint Hokuto dabei zu unfairen Mitteln zu greifen und schreckt schlussendlich nicht einmal davor zurück Chiwa vorzuführen. Das war gemein und da konnte ich ihn mal eine Weile wirklich nicht leiden. Dabei dachte ich vor allem wegen der Eifersüchteleien, dass er Chiwa gegenüber doch mehr empfindet und sie vielleicht auch ein bisschen besser behandelt. Nun, aber was nicht ist, das kann ja noch werden, mir scheint die Reihe jetzt nicht so zu sein, dass wir es hier nur mit einem bösen Buh-Mann zu tun haben, denn die romantischen Elemente sickern immer mehr durch. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie es weiter geht und fiebere schon dem nächsten Teil entgegen.

 

 

Fazit:

Weiterhin herzlich, realistisch und humorvoll. Ich glaube, das könnte meine neue Lieblingsreihe werden! Unbedingt reinlesen!

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783842027220

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 192 Seiten

Verlag: TOKYOPOP

Erscheinungsdatum: 19.05.2016

Happy Marriage?! 01 von Maki Enjoji

 


Zum Inhalt:

Die junge Büroangestellte Chiwa jobbt nebenbei noch als Hostess, um die hohen Schulden ihres Vaters abarbeiten zu können. Als ihr Chef Hokuto Mamiya eines Tages vorschlägt, ihn zu heiraten, wenn er im Gegenzug die Schulden ihres Vaters übernimmt, zweifelt Chiwa, stimmt aber dennoch der Hochzeit zu. Ihr Chef ist ihr unsympathisch, und sie beschließt, gleich wieder die Scheidung einzureichen. Doch das ist leichter gesagt als getan, und Chiwa muss sich vorerst mit einem heimlichen Eheleben zufriedengeben …

 

 

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Wir sehen hier Chiwa mit einem Schleier und Hokuto, welcher siescheinbar unter sich begraben will und dem Betrachter warnend entgegen blickt. Eine schöne Assoziation zu der aufgezwungenen Hochzeit.  Außerdem mag ich die Farben und die Qualität der Zeichnung.

 

 

Eigener Eindruck:

Chiwa ist eine junge Sekretärin, die den Hype ihrer Kolleginnneu um ein Date nicht verstehen kann, hat sie kaum bis jetzt ein richtiges Date gehabt. Da ihr Vater sich hoch verschuldet hat, hat sie aber auch kaum Zeit, sich um ein Date zu kümmern, denn neben ihrem Job als Sekretärin arbeitet sie außerdem als Hostess. Als sie bei ihrem Zweitjob von einem Unbekannten beleidigt wird, lässt sie sich dazu hinreißen diesen mit einem Getränk zu übergießen, was ihr prompt die Kündigung einbringt. Schlimmer kann es also kaum noch kommen oder? Als sie am nächsten Tag in die Chefetage gebeten wird, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben noch einmal ordentlich umkrempeln wird, denn ihr neue Chef ist kein Geringerer, als der Beleidiger aus der Bar vom Vortag. Und als wäre das alles noch nicht peinlich genug, sind sich der Präsident der Firma und ihr Vater einig, dass Chiwa und Hokuto heiraten sollen. Damit würden beide Seiten profitieren. Ihr Vater wäre seine Schulden los und der Präsident der Firma könnte endlich seine Grundschuld bei der Großmutter von Chiwa abgelten. Ohne, dass Chiwa groß eine Wahl hat, muss sie zu Hokuto ziehen und damit beginnt das Chaos erst richtig….

 

Das war mal wieder ein richtig interessanter Auftakt zu einer romantischen Mangareihe. Die Mangaka wirft den Leser gleich mitten ins Geschehen und so begleiten wir den Pechvogel Chiwa zuerst bei ihren vielen Fettnäpchen die sie mitnehmen muss. Dabei kann sie einem schon richtig leid tun und immer wenn du als Leser denkst, s geht nicht mehr schlimmer, dann setzt die Mangaka noch einen drauf. Das verpackt sie jedoch recht flott und lustig, sodass die Seiten nur so dahin fliegen und du als Leser wissen willst, wie es denn nun für Chiwa weiter geht. Dass die sich natürlich mit ihrer arrangierten Hochzeit nicht einverstanden geben will ist nachvollziehbar und auch die Diskussionen die darauf zwischen dem Paar in spe folgen sind realistisch. So muss das sein. Ein Manga der einfach nur Spaß macht – auch wenn ich kein Fan der arrangierten Hochzeiten bin, so wie sie immer dargestellt werden. Ich jedenfalls bin gespannt, wie und ob die beiden nun doch noch zueinander finden werden oder ob sie sich schlussendlich vielleicht doch trennen. Es bleibt spannend!

 

 

Fazit:

Ein interessanter einstieg mit tollen Zeichnungen und einer wirklich raffinierten Geschichte. Wer romantische Geschichten mag, der ist hier genau richtig.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783842027206

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 192 Seiten

Verlag: TOKYOPOP

Erscheinungsdatum: 19.05.2016