Freitag, 20. Januar 2023

Das Haus der Hebamme von Tanja Wekwerth

 


Ein altes Haus voller Geheimnisse,

ein Neuanfang und die Geschichte vieler Tragiken.

 

 

Zum Inhalt:

Anne lebt ihren Traum: Als erfolgreiche Architektin und mit einem tollen Mann an ihrer Seite, sollte sie eigentlich glücklich sein … doch stattdessen fühlt sie sich in ihrem perfekten Leben verloren. Eines Tages entdeckt sie jedoch ein altes Bauernhaus, das sie wie magisch anzieht und ihr ein Gefühl von Geborgenheit gibt. Dort findet sie ein Buch mit der Lebensgeschichte der Hebamme Maria, die einst hier gelebt hat. Kann ihre ebenso berührende wie schicksalsreiche Erzählung Anne einen Weg in die Zukunft weisen? Hals über Kopf stürzt sie sich in das Abenteuer, neue Träume einzufangen …

 

Cover:

Mein Cover ist recht schlicht gehalten. Es zeigt lediglich auf rosafarbenem Grund eine Fotografie eines Hauses und den Titel des Buches. Recht eintönig und langweilig, wie ich finde. Das hätte man besser machen können. Ein Eyecatcher sieht für mich anders aus. Aufgrund der vielen Auflagen dieses Buches weiß ich auch, dass es durchaus besser geht.

 

Eigener Eindruck:
 Als die junge Architektin Anne sich in ein verfallenes Haus auf dem Land zurückzieht, weiß sie noch nicht welche Geschichte sich hinter den Mauern verbirgt. In den alten Mauern findet sie bald ein altes Buch, welches die Geschichte der früheren Bewohner preisgibt und Anne die eine oder andere Lebensweisheit hinterlässt.

 

Die Schreibweise des Buches ist sehr einfach gehalten, sodass man sich schnell in die Geschichte einfinden kann. Für mich war aber die Abfolge der Geschichten nicht immer schlüssig beziehungsweise zufrieden stellend. So muss ich ehrlich auch gestehen, dass ich mit der Protagonistin einfach nicht warm werden konnte. Für mich wirkte sie an vielen Stellen einfach willkürlich, durchgeknallt und nicht mehr Herr ihrer Sinne – so mal ganz sporadisch beschrieben ohne zu Spoilern. Was mir in dem Buch auch immer wieder missfallen hat, ja sogar auf die Nerven ging, war das ständige Rumgerammel der Charaktere. Ja klar, von irgendwas muss die Hebamme ja ihre Arbeit gehabt haben, aber bisweilen war es doch recht schräg – wenn ich da jetzt mal an das Stelldichein auf dem Küchentisch denke, bei dem der Großvater immer wieder zusehen musste… Was mir auch suspekt daher kam war, als die eine Frau auf die Kinder losgeht und sie mit der Axt erschlagen will und der Bauer doch noch mit ihr zusammen geblieben ist bis hin zum Mord der Kinder… Auch das Schicksal der Maria und ihres Liebsten blieb mir ein recht offenes Rätsel. So viele Fragen, so wenig Antworten. Dann ab und an einige Stellen, bei denen man sich nicht sicher sein konnte, ob das Buch vielleicht doch nicht lieber hätte in die Phantastikabteilung gemusst. Das Gesamtbild war für mich einfach nicht stimmig und ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch doch recht enttäuscht bis empört zurückgelassen hat. Schade. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen? Ich weiß es nicht. 

 

Fazit:

Eine recht wirre Story, viele offene Schicksale und leider so gar nicht mein Fall. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung für dieses Buch.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783961485246

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 304 Seiten

Verlag: dotbooks print

Erscheinungsdatum: 06.03.2019

Donnerstag, 19. Januar 2023

Feierabend von Cynthia Ceilán

 


Gestorben wird immer,

gestorben wird schöner – oder eben nicht…

Manchmal ist es halt blöd…

 

 

Zum Inhalt:

Stellen Sie sich vor, Ihr neuer Wecker erschreckt Sie zu Tode. Oder Sie wollen Ihr Kaugummi geschmacklich aufpeppen und erwischen leider die falsche Chemikalie. Und was, wenn Sie als Gläubiger ausgerechnet vom Kirchturm erschlagen werden?
Gut, wenn Sie dann die Anleitung für die eigene Entsorgung schon als Tattoo tragen. Bitterböse und unvergleichlich skurril - diese wahren Geschichten werden Sie bis an Ihr Lebensende nicht vergessen. Zum Totlachen! Von der Autorin des
 Bestsellers Dumm gelaufen!

 

Cover:

Das Cover ist einfach gehalten und zeigt lediglich neben dem Titel einen Totenkopf, der aber schon recht schnell darauf schließen lässt, dass das Buch etwas mit dem Tod zu tun hat. Von daher finde ich es sehr passend gestaltet. Dass es sich hierbei auch noch um ein humorvolles Buch handelt, stellen wir spätestens dann fest, wenn wir bemerken, dass der Totenkopf einem scherzhaft zuzwinkert. Vor allem schwarzhumorige Freunde werden hier nun also beherzt zugreifen.

 

Eigener Eindruck:
 Das Ding mit dem Sterben ist ja, dass immer gestorben wird. Die einen machen das mit einem recht einfachen, allgemeinen Abgang, die anderen schaffen das in der skurrilsten Art und Weise. Damit beschäftigt sich dieses Buch, denn es ist eine Sammlung von kuriosen Todesursachen, die bisweilen besonders bei schwarzhumorigen Lesern ihren Anklang finden werden. Das Buch ist eine reine Fleißarbeit aus Recherchen rund um den Tod, gibt Einblicke in verschiedene Möglichkeiten abzuleben und man bekommt in kleinen Passagen gesagt, wer hier gestorben ist, wo und eben wie. Man sollte also schon ein bisschen morbide veranlagt sein, dann ist das Buch auch wirklich witzig. On Top gibt es im hinteren Teil des Buches noch einige FunFacts rund um das Thema Tod und wie andere damit umgehen. Das war auch interessant zu lesen und da dies hier mein erstes Buch dieser Reihe war, muss ich sagen, dass ich positiv überrascht worden bin. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es recht trocken ist, aber die Art, wie die Autorin alles zusammengetragen hat und teilweise auch kommentiert hat, hat genau meinen Humor getroffen. Ich denke also, dass ich mir die anderen Teile durchaus zu Gemüt führen werde. Man glaubt einfach nicht, bei welch banalen Dingen man wortwörtlich ins Gras beißen kann oder wieviel Pech man im Leben einfach haben kann. Ein schöner Zeitvertreib für Zwischendurch, den man durchaus auch portionsweise genießen kann. Klasse.

 

Fazit:

Morbide, aber schwarzhumorig schön!

 



Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783404607211

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 304 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsdatum: 11.01.2013

Mittwoch, 18. Januar 2023

Millie in der Villa Kunterbunt (22) von Dagmar Chidolue

 


Stark wie Pippi Langstrumpf,

frei wie der Wind in den Schären Schwedens

und mit einer ordentlichen Portion Kultur gespickt.

 

 

Zum Inhalt:

Diesmal heißt es für Millie: auf ins Familien-Ferienland Schweden. Und dort kann die beste Reiseleiterin der Welt kaum ihren Augen trauen! Sie entdeckt ein ulkiges braunes Tier. Ob das wirklich ein Elch sein kann? Außerdem hat sie das Glück, einen echten Promi zu treffen: Pippi Langstrumpf. Ob Millie in Sachen Mut und Stärke noch was von der berühmten Schwedin lernen kann?

 

Cover:

Das Cover des zweiundzwanzigsten Bandes von Millie und ihren Reiseabenteuern kommt dieses Mal sehr bunt daher und das passt in meinen Augen in Assoziation mit Pippi Langstrumpf und der Villa Kunterbunt sehr gut. In bunten Lettern prang der Titel über Millie, welche auf einem Pferd einen Handstand macht und so auch eine passende Überleitung zu Pippi Langstrumpf gibt, denn das Pferd soll den kleinen Onkel darstellen. Passt gut und macht definitiv Lust auf mehr.

 

Eigener Eindruck:
 Millie und ihre Familie haben ein neues Reiseziel! Mit der ungeliebten Tante im Gepäck fährt die vierköpfige Familie nach Schweden. Und das Land der Schären und das Land in dem Pippi Langstrumpf ihre Villa Kunterbunt stehen hat. Klar, dass es aber noch viel mehr in Schweden zu entdecken gibt und während Millie und ihre Schwester Trudel eben alles mit Kinderaugen sehen, kommt es wieder zu den lustigsten Missverständnissen und doch lernen auch die beiden Knirpse eine Menge neue Dinge kennen. Ein tolles Abenteuer für die ganze Familie!

 

Millie und ihre Familie brechen nach Schweden auf, denn hier sind sie noch nie gewesen. In gewohntem Schreibstil beschreibt Dagmar Chidolue das Abenteuer aus Sicht von Millie, baut wieder den einen oder anderen Lacher ein, indem sie Millie etwas falsch verstehen lässt und zaubert dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht, während man gemeinsam mit den Kindern auf spielerische Art die Schwedenreise erlebt. Dabei ist das Buch eben wieder wie ein kindgerechter Reiseführer aufgebaut und macht auch gleich wieder Lust auf eine Reise nach Schweden. Neben der Reise durch die Stadt oder über das Land muss sich Millie neben den vielen Wundern aber vor allem einem ganz großen Problem stellen, denn ihre Tante ist mit von der Partie und da prallen einfach Generationen aufeinander. Sie haben eben verschiedene Ansichten und damit muss Millie eben auch erst einmal klarkommen. Trotzdem ist die Reise aber schön und Millie hat Spaß und das ist die Hauptsache. Eindrucksvoll wird hier also aufgezeigt, dass es ganz normal ist, wenn man mit der älteren Tante oder dem Onkel nicht so klarkommt und es vielleicht nicht nur dem kleinen Lesekind so geht. Auch schön finde ich im Übrigen, dass es viele Vorschläge für Spiele gibt – zum Beispiel sich einen Freund ausdenken und auch die Beziehung zwischen den Geschwistern recht einträchtig ist, auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind. Einzig was mir wieder ein bisschen schwer gefallen ist, den Kindern die eine oder andere Wortkreation der Autorin zu verklickern. Das ist dann eher so ein Sahnebonbon für erwachsene Leser, die den Humor verstehen, wenn Millie mal wieder ein richtig ulkiges Wort in die Welt setzt.

 

Fazit:

Eine sehr schöne Geschichte rund um eine Schwedenreise – liebevoll und kindgerecht verpackt. Millie muss man einfach lieben!

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783791527475

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 192 Seiten

Verlag: Dressler

Erscheinungsdatum: 20.01.2014

Dienstag, 17. Januar 2023

Schattenwelt: Das magische Amulett von R.L. Stine

 


Ein Diebstahl mit fatalen Folgen,

ein Fluch der scheinbar nicht gebrochen werden kann,

und ein Geheimnis, das deine Welt völlig aus den Fugen hebt.

 

 

Zum Inhalt:

Was soll schon an einem Amulett gefährlich sein? Wendy schlägt alle Warnungen in den Wind. Das grünlich schimmernde Amulett mit dem Katzenkopf zieht sie einfach magisch an. Doch dann lässt es sich nicht wieder von ihrem Hals lösen. Und noch in derselben Nacht nimmt eine unheimliche Verwandlung ihren Lauf: Wendys Fingernägel verformen sich zu langen, gebogenen Krallen, und ihre Zähne fühlen sich seltsam spitz an ...

 

Cover:

Das Cover gefällt mir ganz gut und zeigt ein paar grüne Augen in einer Art Busch die glühend hervorzugucken scheinen. Das macht neugierig und man fragt sich, ob es sich hier um ein Monster handelt. Unter den Augen sieht man zwischen den Blättern noch etwas hervor blitzen, was ich als das magische Amulett definiere. Das passt also sehr gut und somit ist das Cover für mich absolut gelungen. 

 

Eigener Eindruck:
 Wendy liebt Katzen über alles und als sie mit ihrer besten Freundin auf einem Katzenmarkt ein Katzenamulett sieht, ist es sofort um sie geschehen. Dass die alte Frau Wendy das Amulett nicht verkaufen will und es ihr scheinbar grundlos vorenthält, bewegt Wendy dazu das Amulett zu stehlen – wenn sie auch das Geld für das Amulett am Marktstand zurücklässt. Schon bald muss Wendy feststellen, dass die Warnungen der alten Frau kein Humbug waren, denn fortan verwandelt sie sich nachts in eine Katze und stromert durch die Straßen. Dass aber Werkatzen und normale Hauskatzen Todfeinde sind, das hat sie sich gemerkt und muss sie bald am eigenen Leib erfahren, als sie immer mehr mit anderen Katzen aneinandergerät und diese sie sogar verfolgen. Wendy ist klar, dass sie den Fluch loswerden muss, doch wie soll sie die alte Frau nur finden und vor allem wird sie ihr helfen?

 

Die Geschichte von Wendy stammt aus der Feder des Jugendbuchautors R.L. Stine, welcher mit seinen vielen Werken bereits Kultstatus erreicht hat. In seinem typischen Schreibstil erleben wir mit Wendy erst ein Hochgefühl, bevor es immer wieder zu Ereignissen kommt, die das Mädchen in Schwierigkeiten bringen, bis sie schließlich einsieht, dass der Diebstahl keine gute Sache war und sie es schlussendlich sogar bereut. Neben dem Gruseleffekt, den die Geschichte also mit sich bringt, haben wir auch eine Lehre, die der junge Leser aus diesem Buch ziehen kann, was ich sehr wichtig bei solchen Geschichten finde, auch wenn sie an sich Elemente enthalten die der Fantastik zuzuschreiben sind. Stine begeistert einfach immer wieder mit seinem Stil, der einfach, aber nicht unter dem Niveau ist und ich möchte gern auch behaupten, dass Stine mit seiner Art auch Leser begeistert, die eher nicht für Bücher zu haben sind beziehungsweise Bücher im Allgemeinen als recht schwere Literatur empfinden.

 

Fazit:

Eine etwas andere Geschichte aus der Welt von R.L. Stine mit einem doch recht belehrenden Hintergrund und einer ordentlichen Prise Fantasie, wenngleich hier der Horror etwas zu kurz kommt, kann sich diese Geschichte aber dennoch sehen lassen und wird von mir gern weiterempfohlen.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 3/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783785540251

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 125 Seiten

Verlag: Loewe

Montag, 16. Januar 2023

Wir retten Leben, sagt mein Vater von Do van Ranst

 


Unwissend, unbedarft,

in einer Blase lebend,

herzlich willkommen in der obskuren Welt der Protagonistin.

 

 

Zum Inhalt:

Ein Vater, der tagein, tagaus auf dem Sofa sitzt. Eine Mutter, die nicht mehr weiß, warum sie diesen Mann geheiratet hat. Eine Oma, die seit Opas Tod kein Wort mehr spricht. Und ein Haus in einer Kurve. Einer Kurve, die so scharf ist, dass regelmäßig Autos in das Haus knallen. Autos, deren Fahrer ICH dann auf dem Sofa gesund pflege. Wenn nur eines Tages mal ein netter Junge dabei wäre, am besten ein Benjamin, Bernie oder Brad - Hauptsache einer mit B... Willkommen in meinem Leben!

 

Cover:

Das Cover dieses Buches ist einfach gehalten. Es zeigt lediglich auf lilafarbenem Grund die Zeichnung eines Hauses, Teile von Wundpflastern sowie eine angedeutete Kurve sowie den Titel. Bei meiner Version war man sogar noch so sparsam auf den Titel und die Wundpflaster zu verzichten und nur das Haus und die Kurve darzustellen. Ziemlich langweilig, nicht ansprechend. Für mich also kein Kaufgrund.

 

Eigener Eindruck:
 Auf dem Weg zu einer unfertigen Brücke müssen viele Autos eine Kurve passieren an der ein Haus steht. Selten kommen hier Autos vorbei, doch oft krachen sie dann in dieses Haus, weil sie die Kurve unterschätzen und dann werden sie von dessen Bewohnern gesund gepflegt. Die Bewohner, das sind die Protagonistin und ihre Familie, bestehend aus ihrer Mutter, die einst ihren Vater durch einen solchen Unfall kennen und lieben gelernt hat, aber heute gar nicht mehr so recht weiß, warum sie ihn überhaupt geheiratet hat. Dann ist da noch der Vater, der seinen Tag auf dem Sofa sitzend dahin fristet und nur zu sich kommt, wenn mal wieder ein Auto in das Haus fährt. Und dann ist da noch die Oma, welche immer mehr ein Pflegefall wird und nicht mehr mit der Familie gesprochen hat, seit der Großvater gestorben ist. Die Protagonistin träumt davon eines Tages ihre große Liebe zu finden und ist sich sicher, dass er einen Namen mit B haben wird. Dass es schlussendlich kein Benjamin oder Brad ist, der bei ihr landet, sondern ein Zack, das scheint sie bald nicht mehr zu interessieren. Und dann ist da auch noch die beste Freundin der Protagonistin, Sue, kreuzlesbisch und schon lange in die Protagonistin verleibt. Doch wie wird sie sich entscheiden?

 

Die Geschichte dieser Familie ist schräg und setzt sich für mich aus vielen Fetzen zusammen. Mal sind wir im Hier und Jetzt, dann kommt es immer wieder zu Erinnerungen, so etwa auch, wie der Großvater gestorben ist und welche Eigenheiten die Familienmitglieder haben und hatten. Soweit so gut. Schräge Menschen gibt es wie Sand am Meer, aber dann wird es echt skurril. Wer nicht gespoilert werden will, der möge nun aufhören zu lesen, aber ich muss meine Meinung ja irgendwie erklären. Nun denn. Die Protagonistin ist fünfzehn Jahre, weiß dass ihre Freundin lesbisch ist und immer bockig ist, wenn sie nicht mit der rumfummelt, aber sie kommt nicht auf die Idee, dass die Freundin was von ihr will oder sie vielleicht auch lesbisch ist? Nee…, zu auffällig. Dann reden die beiden Freundinnen über Sex und allem Pipapo, aber wenn da an der unfertigen Brücke die Paare hinfahren zum rummachen und Drogen kaufen, dann will sie davon nichts gewusst haben? Stattdessen begibt sie sich auch noch auf dünnes Eis, sodass man fast meinen könnte, dass sie es drauf anlegt mal vergewaltigt zu werden. Die Eltern muss eh keiner verstehen und dann dieses Ding, dass sie ja so unbekannt sind und die letzte Stelle… sie geht doch zur Schule? Wo sind andere Personen? Wie weltfremd können Menschen werden? Zu guter Letzt brennen sie auch noch das Haus in einem Flammeninferno nieder und finden das toll? Dann dieser schwammige Charakter des Zack der da nur lebt und schauspielert, dass es ihm schlecht geht – und überhaupt, wenn wir schon dabei sind. Die Menschen sind verletzt, sie pflegen die, aber mal einen Krankenwagen zu rufen oder so? Das ergibt doch alles keinen Sinn. Richtig ätzend wird es dann auch noch als es zu der Phase – bin ich Lesbe oder nicht – den großen Knall zwischen ihr und Zack gibt, als sie ihn versucht zu verführen, um mal zu gucken wie das denn ist?! Wie dumm und unreif kann man sein? Tja und dann natürlich die alles essentielle Frage: Was will uns der Autor eigentlich mit dem Buch sagen? Das weiß ich bis jetzt noch nicht und ich könnte mir regelrecht in den Popo beißen, dass ich das Buch überhaupt gekauft habe, geschweige denn, dass ich meine Zeit daran verschwendet habe. Es sagt nichts aus.

 

Fazit:

Mir stellt sich noch immer die Frage was der Autor und damit sagen wollte und warum so etwas überhaupt verlegt worden ist…. Ich konnte mich mit diesem Buch einfach nicht anfreunden und habe mich mehr als nur einmal dazu zwingen müssen es fertig zu lesen. Schade um die Zeit, so krass muss man das schon sagen.

 

 

Idee: 3/5

Charaktere: 1/5

Logik: 1/5

Spannung: 1/5

Emotionen: 1/5

 

 

Gesamt: 1/5

 

Daten:

ISBN: 9783551311054

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 155 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 18.11.2011

Sonntag, 15. Januar 2023

Schattenwelt: Ich krieg dich doch! von R.L. Stine

 


Eine neue Stadt,

ein Fluch der dich den Verstand kosten könnte

und ein falscher verhängnisvoller Verdacht…

 

 

Zum Inhalt:

Randy rennt, so schnell sie kann. Denn Pete ist hinter ihr her. Pete, der Geisterjunge, mit dem alle Kinder aus Shadyside einmal im Jahr Verstecken spielen müssen. Wenn er sie fängt, hat er ein Jahr lang die Kontrolle über ihren Körper. Aber Randy will auf keinen Fall schleimige Würmer essen. Und schon gar nicht auf dem Friedhof wohnen ...

 

 

Cover:

Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Wir sehen, in typischer Aufmachung der Romane rund um die Fear Street die Silhouette von Beinen, welche wegzurennen scheinen sowie ein undefinierbares Wesen, welches hinter den Beinen hinterherrennt sowie den Umriss eines Friedhofs. Das verspricht gruselige Geschichten und wieder einen feinen Lesegenuss aus der Welt von R.L. Stine, so wie man es gewohnt ist.

 

Eigener Eindruck:
 Randy ist neu in Shadyside, der Stadt, in der sich ihre neue Straße befindet – die Fear Street. Viele Geschichten gibt es zu ihrem neuen Wohnort und viele davon sind unglaublich und gruselig. Als Randy in ihrer neuen Schule ankommt, glaubt sie an einen schlechten Scherz, denn Schüler als auch Lehrer bereiten eine Geburtstagsfeier für einen scheinbar toten Jungen vor und je mehr Randy rund um diese Geschichte forscht, umso unglaublicher scheint das alles. Doch schon bald muss Randy feststellen, dass die Geschichte wohl wahr ist, denn sie selbst bemerkt in ihrem Umfeld eigenartige Dinge. Gibt es wirklich diesen Geisterjungen mit dem alle Jugendlichen einmal im Jahr Geburtstag feiern und Fangen spielen? Und nimmt dieser Geist wirklich Besitz vom Körper des Verlierers? Randy ist sich sicher, dass die Geschichte stimmt und muss bald um ihr Leben und ihren Verstand fürchten…

 

In typischer Gruselmanier kommt dieser Roman aus der Welt des Autors R.L. Stine daher. Mit der Reihe der „Schattenwelt“ schafft der Autor eine Schnittstelle zwischen den „Gänsehaut“-Romanen und denen der „FearStreet“-Romane, bei denen es sich hauptsächlich um Jugendthriller handelt. Vor allem Kinder der 90er und 2000er werden die Bücher noch kennen und haben vielleicht auch die Filme beziehungsweise Serie zu den Büchern von Stine gesehen. In diesem Buch treffen wir auf die zwölfjährige Randy, die neu in die Stadt gezogen ist und die Gruselgeschichten rund um die Fear Street noch nicht kennt, jedoch schon bald fürchten lernt. Gemeinsam mit Randy erlebt der Leser, dass das Grauen rund um den Fluch durchaus real sein kann und dass man nicht allen Kindern in Shadyside vertrauen kann. Für Randy beginnt eine regelrechte Horrorzeit, die sie von einem zum nächsten Kapitel regelrecht hetzen. Dabei bleibt vor allem Autor Stine seinem Stil treu, bei dem man immer zum Ende eines Kapitels einen richtigen Schockmoment hat, den er dann im nächsten Kapitel erst einmal wieder auflöst, bis der Protagonist wortwörtlich in der Falle sitzt. Raffiniert gemacht, ohne Frage. Und für Freunde der Reihe ein Hochgenuss.

 

Fazit:

Kurzweilig und definitiv etwas für Freunde des Jugendbuchautors R.L. Stine. Er bleibt seinem Schema treu. 

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 3/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783785535158

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 124 Seiten

Verlag: Loewe

Samstag, 14. Januar 2023

Sunshine Ranch 04: Myriams letzte Chance von Luzie Bosch

 


Du bist nicht mehr Teil des üblichen Teams,

aber daran bist du ja auch selbst schuld. 

Trotzdem kommt dir mit einer neuen Reitfreundin die Abwechslung gelegen,

denn plötzlich konzentriert sich nicht mehr alles nur auf dich.

 

 

Zum Inhalt:

Myriam freut sich riesig, als April aus den USA zu Besuch auf die Sunshine Ranch kommt. April bringt ihr eigenes Pferd mit und jede Menge guter Ideen. So organisiert sie gleich nach ihrer Ankunft einen Westernreit-Workshop. Einer der Teilnehmer ist Tom, in den Myriam sich verliebt. Doch für Bauchkribbeln bleibt wenig Zeit: Plötzlich verschwindet Aprils Pferd und kurz darauf bekommt April einen Erpresserbrief. Wer ist der Entführer? Die Mädchen ermitteln.

 

Cover:

Das Cover meiner Version zeigt eine Fotografie eines Mädchens, welches nachdenklich auf ein Pferd blickt. Ich denke, dabei handelt es sich um Myriam und ihr Reitpferd. Das passt gut, es verdeutlicht auch, dass es Dinge gibt, über die nachgedacht werden muss. Mir also gefällt es ganz gut. Das Cover des Ebooks finde ich hingegen zwar hübsch anzusehen, jedoch sind sie nicht mein Geschmack. Zu sehen ist hier der Schatten eines reitenden Mädchens. Zwar sagt das Cover auch aus, dass es sich bei diesem Buch im ein Pferdebuch handelt, aber irgendwie wirkt es für mich fad.

 

Eigener Eindruck:
 Nach ihrem falschen Spiel mit ihrer besten Freundin Hannah – die ihr aber verziehen hat – hat Myriam bei den anderen Reitmädchen einen schlechten Stand – besonders Tori und Sina werden nicht müde ihr die kalte Schulter zu zeigen und immer wieder auf ihren Fehltritt hinzuweisen. Da kommt es Myriam gerade recht, dass die Nichte der Stallbesitzerin Sue aus den Vereinigten Staaten zu ihnen kommen soll, um ihr Deutsch zu verbessern und auch noch ihr Reitpferd Charlie im Schlepptau hat. Schnell freundet sich Myriam mit April an und es scheint eine wirklich tolle Zeit mit ihr zu werden. Doch nach einem selbstorganisierten Turnier mit Übernachtung im Stall ist plötzlich Aprils Pferd verschwunden und die Entführer fordern eine wirklich absurde Summe für das Pferd. Die Mädchen beginnen zu ermitteln und schon bald ist Myriam auf einer Spur, die ihr sehr gefährlich werden könnte.

 

Die vierte Geschichte der „Sunshine Ranch“ knüpft fast nahtlos an den dritten Band an und so muss die Protagonistin dieses Buches mit den Konsequenzen ihrer Tat leben. Dass eben nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, das wird hier sehr gut dargestellt und gefiel mir sehr gut. Mit dem Auftritt von April gab es auch eine Auflockerung der Situation, was mir auch ganz gut gefallen hat, aber dann gab es für mich wieder Punkte, die mich leider nicht so überzeugen konnten. Denn, wieder einmal geraten die Mädchen rund um die Sunshine Ranch in eine Situation, bei denen es schon fast um Leib und Leben geht. Wenn man die Summe der Bücher zusammennimmt, ist das auffällig oft und diese Übertreibung sagt mir ehrlich gesagt nicht so zu. Auch schade fand ich, dass es bei der Folge der Auflösung des Falles für den Täter doch ohne Konsequenzen bleibt, was ich wirklich richtig schade finde, denn so einfach sollte man dann doch nicht davonkommen (hart umschrieben ohne zu spoilern!). Sieht man aber davon ab, bekommt man wieder eine ganz solide Story rund um das Thema Pferd, welche wirklich für Pferdefans Spaß machen kann. Obendrein bekommt man noch eine kleine Lehrstunde in Sachen: Falsche Anschuldigungen und was das für Folgen haben kann. Und es gibt auch ein bisschen was fürs Herz, wenn auch eher am Rande. 

 

Fazit:

Wieder ziemlich übertrieben in der Abhandlung, aber durchaus für Pferdefans lesenswert!

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783473544554

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Erscheinungsdatum: 20.05.2015

Freitag, 13. Januar 2023

Der Zickenzoff oder warum ich plötzlich zwei beste Freundinnen hatte von Alice Pantermüller

 


Anders sein ist schlecht?

Sicher?

Sollte man nicht hinter die Fassade schauen?

 

 

Zum Inhalt:

Was ist besser als eine beste Freundin? Zwei beste Freundinnen? Nicht wirklich! Jedenfalls nicht für Alva. Seit Tinatin in ihre Nachbarschaft gezogen ist, benimmt sich ihre beste Freundin Lea völlig daneben. Ständig lästert sie über die Neue mit ihrem Dreadlock- Bruder und den bunten Klamotten. Zugegeben, Tinatin hat schon ein paar komische Ideen, aber irgendwie mag Alva sie dafür. Als Lea Tinatin eine Falle stellt, erkennt Alva, wer die wahre Freundin ist.

 

Cover:

Das Cover dieses Buchs ist einfach gehalten und zeigt lediglich den Titel des Buches sowie ein paar kleine Kritzeleien. Nicht unbedingt das, was man einen Eyecatcher nennt und daher auch leider nicht mein Ding.

 

Eigener Eindruck:
 Alva und ihre beste Freundin Lea sind unzertrennlich. Das scheint sich zu ändern, als in Alvas Haus eine Familie mit sonderbarem Kleidungsstil einzieht und das gleichaltrige Mädchen versucht sich mit Alva anzufreunden. Tinatin ist anders und doch interessant. Als Tinatin dann auch noch in Alvas Klasse kommt und das Interesse ihrer Mitschüler weckt, ist es Lea, die immer wieder abfällig über Tinatin spricht und Alva versucht zu beeinflussen, sodass auch diese Tinatin schneidet. Doch Tinatin ist hartnäckig und Alva muss sich bald fragen, ob man vielleicht auch zwei beste Freundinnen haben kann… oder doch nicht?

 

Die Geschichte der drei Mädchen ist an sich wirklich wertvoll wie ich finde und sie liest sich auch recht einfach. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt, dass anders sein nicht unbedingt schlecht ist. Es zeigt auch, wie man durch andere Meinungen und Gehässigkeiten manipuliert werden kann und dass man dies durchaus auch in Frage stellen sollte. Trotzdem muss ich für mich aber gestehen, dass mich das Buch nicht wirklich packen konnte und dass ich es auch nicht schön finde, dass das Ende so offen ist. Ich für meinen Teil hätte schon gern gewusst, wie es nach der Aktion um die Freundschaft mit Lea steht und ob diese vielleicht auch zur Einsicht kommt. Es ist eben wirklich ein kleines Buch, aber durchaus für junge Leser lohnenswert.

 

Fazit:

Eine kurzweilige Lektüre mit einem recht wertvollen Hintergrund, aber leider bleiben mir zu viele Dinge offen.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783401504599

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 88 Seiten

Verlag: Arena

Erscheinungsdatum: 02.01.2013

Donnerstag, 12. Januar 2023

Hitzefrei, ein Pony und die allerbeste Freundin von Margot Berger

 


Hitzefrei,

Zeit quer durch Berlin zu fahren,

Zeit für die beste Freundin

Und Zeit für ein pferdiges Abenteuer inmitten der Großstadt!

 

 

Zum Inhalt:

Hitzefrei! Gott sei Dank, denken sich da Leo und Ammi. Kurzerhand steigen sie in die S-Bahn und fahren kreuz und quer durch Berlin. Im Vorbeifahren entdecken die beiden plötzlich einen Bettler mit einem halb verdursteten Pony. Sofort steht fest: Das Pony muss gerettet werden! Und schon sind Leo und Ammi mittendrin in einem Abenteuer voller Mutproben, Streit und wahrer Freundschaft.

 

Cover:

Das Cover ist simpel gehalten und zeigt lediglich den Titel des Buches, den ich wohlan etwas zu lang für die kurze Geschichte finde. Das Cover sagt auf den ersten Blick also nicht viel über den Inhalt aus, wenn man es rein optisch betrachtet, vom Titel her gesehen sieht es dann schon wieder ein bisschen anders aus. Mir persönlich gefällt die Aufmachung nicht, da ich sie recht langweilig finde.

 

 

Eigener Eindruck:
 Leo und Ammi sind allerbeste Freundinnen, doch durch die Schule und ihre Zusatzstunden haben sie kaum noch Zeit füreinander. Gut, dass es beim Sportfest zum Hitzefrei kommt und die beiden sich endlich wieder verabreden können. Bei einer spontanen Tour mit der S-Bahn durch Berlin sehen die beiden einen Schausteller und sein abgeklappertes Pony, welches von diesem schlecht behandelt wird. Kurzerhand stehlen die beiden das Pferd, um ihm das Leben zu retten. Doch wo soll das Pferd unterkommen? Wo verstecken? Was soll dann passieren? Leo und Ammi treffen bald auf einen Obdachlosen der ihnen hilft und sich scheinbar auch gut mit Ponys auskennt. Doch damit beginnt das Abenteuer erst richtig…

 

Die Geschichte von Ammi und Leo beginnt recht ansprechend, wird aber schnell recht abstrus, als sie schließlich das Pony klauen und damit eigentlich immer mehr einen negativen Weg für mich einschlagen, denn Diebstahl in zwei Fällen (Pony und Möhren) ist nicht unbedingt der Stoff, aus denen Heldengeschichten gemacht sind. Dass sie sich schließlich mit einem Obdachlosen anfreunden ist ja nicht unbedingt die schlechteste Idee, aber für mich irgendwie auch nicht der beste Ansatz – sind ja schließlich nicht alle nett und der beste Umgang. Abhandlung und Folgen der Geschichte sind für mich also weit hergeholt und ich muss ehrlich gestehen, dass mich diese kurze Geschichte auch einfach nicht packen konnte. Schade irgendwie.

 

Fazit:

Eine kurzweilige Lektüre für den Urlaub, jedoch sollte man hier nicht all zu viel erwarten. Es ist eine Passage, ein kleines Abenteuer, aber das war es dann auch schon.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783401504605

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 88 Seiten

Verlag: Arena

Erscheinungsdatum: 02.01.2013

Donnerstag, 5. Januar 2023

Zieh meine Seiten lang - Alle Tiere werden groß! von Kerstin Schoene

 


Tiere sind groß,

Tiere sind lang.

Tiere verstecken sich!

 

 

Zum Inhalt:

In der Tierwelt ist was looos, alle Tiere werden groooß!
 Komm mit in den Wald, den Dschungel, auf die Wiese und ins Meer. Ich stelle dir ein Zebra vor, eine Schnecke, Fische und ein Äffchen. Zieh meine Seiten lang und schau, wo die Tiere wohnen und was sie erleben … und wer sich sonst noch so versteckt!

 

Cover:

Das Cover ist kindgerecht gestaltet und zeigt ein Zebra auf dessen Rücken Erdmännchen und Vögel sitzen. Das passt sehr gut zum Inhalt des Buches und ist sehr hübsch anzusehen, mir gefällt es sehr gut.

 

Eigener Eindruck:
 Dieses Buch beschäftigt sich mit Tieren und ihren Eigenarten. So gibt es Tiere die sehr lang sind, andere sind sehr groß und so weiter. An sich also ein Buch, wie jedes andere auch. Oder doch nicht? Denn dieses Buch hat eine Besonderheit, die vor allem kleine Entdecker erfreut. Die stabilen Pappseiten kann man nämlich auseinander ziehen und so werden Giraffen hoch über die Bäume gehoben oder man kann Tiere in ihren Bauen entdecken. Das ist natürlich raffiniert gemacht und gibt dem Buch einen ganz besonderen Charme. Leider haken diese Funktionen manchmal ein bisschen und man muss schon schauen, dass die kleinen Grobmotoriker den Seiten nicht bei Zeiten den Gar ausmachen, aber wenn sie den Dreh raushaben ist es wirklich ein tolles Buch auch zum selbst entdecken und darüber hinaus, denn die Illustrationen laden zum Verweilen ein.

 

Fazit:

Ein tolles Buch zum Verschenken und Entdecken! Von mir gibt es eine hundertprozentige Empfehlung.


 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783785581520

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Pappbuch

Umfang: 16 Seiten

Verlag: Loewe

Erscheinungsdatum: 22.06.2015