Donnerstag, 15. Februar 2018

Die dunkle Seite des Spiels von Bettina Brömme (Arena Thriller)

Zum Inhalt (Amazon):
Was für ein Abenteuer! Zwei Wochen lang wollen Elena und ihre Klasse auf einer einsamen Berghütte verbringen und dort leben wie im Mittelalter - ganz echt, ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser. Doch was als Rollenspiel rund um einen Hexenprozess geplant ist, wird zum Kampf auf Leben und Tod … 


Eigener Eindruck:
Elena kann es nicht glauben. Was als Spaß begann wird plötzlich bitterer Ernst. Dabei hatte doch alles so gut angefangen! Gemeinsam mit ihrer Klasse und dem Geschichts- sowie der Kunstlehrerin wollte sie ein Experiment wagen. Ein LARP in den Bergen. Das Leben im Mittelalter nachempfinden mit Rollen für jeden Schüler sowie richtigen Kostümen, fernab der Zivilisation. Selbst die Nahrung sollte selbst hergestellt werden. Nachgespielt werden soll der Hexenprozess der damaligen Zeit. Doch was als Spaß beginnt wird bald bitterer Ernst. Denn alle scheinen so sehr in ihre Rolle zu verfallen, dass sie Spiel und Realität nicht mehr auseinander halten können. Und Elena bedauert bald zutiefst, dass sie unbedingt hatte die Hexe sein wollen. Als dann auch noch unbekannte Männer im Lager in den Bergen auftauchen und ein Schüler verletzt wird sowie das Wetter umschlägt, scheinen sich die Dinge für Elena plötzlich zu überschlagen...

Mit dem Shortthriller aus der Arena-Reihe ist der Autorin Bettina Brömme eine wirklich ganz interessante Geschichte gelungen. Mit einfachen Worten entführt sie in die Geschichte und schnell kann man sich mit Elena und der aktuellen Situation anfreunden, alles klingt wie ein großes Abenteuer und man kann die Abenteuerlust der Klasse regelrecht spüren. In die Geschichte ein LARP einzubauen finde ich richtig gut, denn das ist einfach mal etwas Neues. Durch die detaillierten, aber einfachen Beschreibungen kann man das „Leben im Mittelalter“ und die aktuellen Strapazen für die Klasse richtig gut nachempfinden. Auch, die Sorgen, die sie sich machen, als sie einen der Schüler und die Lehrerin verletzt vorfinden ist sehr gut beschrieben. Dass die Situation ab da kippt und schließlich eskaliert, das kann man erahnen, aber man kann sich noch nicht vorstellen, in welche Richtung der Thriller weiter geht. Dass es was mit Elena zu tun hat, das kann man sich denken, aber welche Rolle ihr schließlich zukommt, das bleibt fast bis zum Ende hin geheim. 
Die Autorin hat in meinen Augen wirklich gute Arbeit geleistet und von mir aus hätte die Geschichte auch gern noch detaillierter beschrieben werden und länger sein können. Leider überschlagen sich die Dinge zum Ende der Geschichte dann aber etwas und man bleibt als Leser mit vielen Fragen zurück. Ein paar mehr Auflösungen hinsichtlich der eskalierten Situation und was auf die Klasse und einige Mitglieder noch zukommen hätte können wäre wirklich sehr interessant gewesen und hätte die Geschichte für mich abgerundet.

Trotz des doch etwas unbefriedigenden Endes möchte ich das Buch an alle jugendlichen Leser weiter empfehlen. Es zeigt sehr gut, wie aus Spaß sehr schnell bitterer Ernst werden kann und welche Abgründe sich in einem Menschen befinden können, besonders dann, wenn falsche Vermutungen noch mit ins Spiel kommen.


Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Details: 4/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5


  • Broschiert
  • Verlag: Arena Verlag GmbH
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401503936
  • ISBN-13: 978-3401503936
  • Verpackungsabmessungen: 14,8 x 9,6 x 1,6 cm

Mittwoch, 14. Februar 2018

Arthur Degenhart (Bei Geistern zu Besuch 2) von Frank W. Werneburg

Zum Inhalt:
Nach ihren Erlebnissen in "Die Ruine" hat der Alltag Peter und Leila wieder. Doch kaum beginnen die Sommerferien, erfahren sie, dass es in der alten Apotheke spuken soll. Das wollen sie natürlich genau wissen. 

Bei "Arthur Degenhard" handelt es sich um den 2. Band der Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe "Bei Geistern zu Besuch", in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen.

Eigener Eindruck:
Es ist der letzte Schultag, es gab Zeugnisse und die Sommerferien stehen vor der Tür. Die beiden Freunde Leila und Peter sitzen nach der Schule noch beisammen, was sie schon so oft getan haben, seitdem sie gemeinsam bei einem Schulausflug in einer Burg Geister gesehen und sich mit ihnen unterhalten haben. Mit wem sollten sie sonst auch darüber reden? Niemand würde ihnen glauben! Da fällt Peter die Geschichte über das alte Apothekerhaus der Stadt ein. Von seinem Großvater hat er gehört, dass der Apotheker Arthur Degenhart sich einst dort erhangen und nun dort herumspuken soll. Für die Freunde steht fest, dass sie der Sache auf den Grund gehen wollen und schmieden einen Plan.

Ich durfte die Kurzgeschichte aus der Feder von Frank W. Werneburg in einer Leserunde lesen und muss sagen, dass sie mir wirklich sehr gut gefallen hat. Als zweiter Teil setzt die Geschichte die Abenteuer der beiden mutigen Freunde Leila und Peter fort. Seitdem sie Geistern begegnet sind, wollen sie noch mehr treffen. Gut, dass Peter da von einer Geschichte gehört hat...
Die Kurzgeschichte liest sich sehr angenehm. Mit einfachen Worten schafft es der Autor in die Welt von Leila und Peter zu entführen. Man freut sich, die beiden wieder zu sehen und ich muss sagen, dass es mir auch sehr gut gefallen hat, dass die beiden nun eine solch gute Freundschaft haben. Seit der letzten Begegnung mit Geistern sind diese das Lieblingsthema der Freunde und sie sind sich einig, dass sie wieder welche sehen wollen. Um das zu erreichen sind die beiden in meinen Augen sehr listig und vor allem auch mutig. Der Autor schafft es auf den wenigen Seiten eine Spannung aufzubauen, die einfach abenteuerlustig macht. Man möchte die beiden Freunde unbedingt begleiten und mehr über diesen Geist in der Apotheke erfahren. Dass die beiden schließlich auf den Geist treffen und er ihnen so gut gesonnen ist, das hat mir auch ungemein gut gefallen. Was ich dann jedoch sehr schade fand war, dass die Freunde, nachdem sie ihn gesprochen haben dann einfach gehen. Es gibt kein Versprechen, dass sie ihn wieder besuchen oder dergleichen. Das Ende wirkte für mich daher dann doch ein wenig unrund, was ich wirklich schade fand. Aber vielleicht bekommt man im dritten Teil ja zu erfahren, wie es mit dem Apothekergeist weiter geht? Jedenfalls hat mir der erdachte Hintergrund zu dem Geist sehr imponiert. Die Geschichte fand ich wirklich sehr spannend und schön – und von mir aus hätte sie gern auch noch etwas länger sein können.

Empfehlen möchte ich diese Kurzgeschichte allen jungen Lesern, aber auch jenen, die einen guten Snack für Zwischendurch suchen. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Freundschaft, Spannung und eine wirklich ganz tolle Geschichte.



Idee: 4/5
Charaktere: 4/5
Details: 3/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 401.0 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 21 Seiten
  • Verlag: BookRix (17. Dezember 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0787WFDHF

Dienstag, 13. Februar 2018

Evil von Cedric Kalkbräuer (eshort)

Zum Inhalt:

Evil stellt die Frage nach dem Guten und dem Bösen. Wir treffen auf Angius, der stets seiner Bestimmung gefolgt ist. Schon bald trifft er auf eine junge Frau, die sowohl seine Welt als auch ihre eigene auf den Kopf stellen wird. Als Kurzgeschichte konzentriert sie sich auf das Wesentliche und versucht mit so wenig Text wie nur möglich auszukommen und doch dem Leser so viele Fragen zu stellen, wie es nur möglich ist.

Seit Jahrhunderten wacht Angius über das Tor in seine Welt. Seit Jahrhhunderten trifft er auf die Verdammten, welche ihm alle immer wieder beteuern, dass sie unschuldig sind. Doch dann kommt diese eine Frau, die scheinbar keine Angst hat und Angius Dasein und sein Tun in Frage stellt. Warum tut er nur die bösen Dinge? Warum ist er nicht gut? Warum teilt er seine Macht nicht?


Diesen Eshort kann man derzeit kostenlos auf dem Tolino-Store erwerben. Mit dem Wissen, dass es sich hier um eine Kurzgeschichte mit wenig Wörtern handelt, bin ich nicht mit sonderlich großen Erwartungen an diese Sache hier heran gegangen. Die Schreibweise des Autors ist durchaus angenehm, jedoch hätte er vielleicht doch ein wenig mehr mit Informationen und Emotionen spielen sollen, denn die Geschichte greift in meinen Augen nicht wirklich. Es fehlt ihr einfach an Tiefe. Ehe man sich einen Reim daraus machen kann, was Angius bewegt, ist die Geschichte auch wieder vorbei. Das irritiert und macht auch nicht sonderlich zufrieden. Für mich persönlich stellt sich sogar die Frage, weshalb man solch eine Kurzgeschichte überhaupt ausdenkt, wenn sie quasi eh ins Leere führt.


Da ich mich mit diesem Eshort nicht wirklich anfreunden konnte, weil sich der Inhalt als auch die Beweggründe der Protagonisten nicht erschlossen haben, bewerte ich diese Kurzgeschichte neutral, da ich denke, dass sie überarbeitet mit mehr Informationen, mehr Handlung und mehr Emotionen durchaus Potential hat.


3 von 5 Sterne


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 135 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 7 Seiten
  • Verlag: BoD E-Short; Auflage: 1 (28. April 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00JZR8UYM

Montag, 12. Februar 2018

Night of the living Jeck von Björn Bourry (eshort)

Zum Inhalt:
Julia schleppt Ralph mit auf seine erste Kölner Karnevalssitzung. Doch die Tanzmariechen, Musikkapellen und kölsche Lebensart wirken auf ihn verstörend. Und der Kulturschock bleibt nicht das einzige unheimliche Ereignis an diesem Abend. Denn die Narren entwickeln zu später Stunde einen ganz besonderen Appetit auf Ralph und Julia.


Eigener Eindruck:
Bei seiner ersten Karnevalssitzung erlebt Ralph den Kulturschock seines Lebens. Nicht nur, dass er mit seiner potentiellen Schwägerin unterwegs ist und sein Bruder lieber daheim geblieben ist, er kann ganz und gar nicht verstehen, wie Julia nur in dieses hautenge, knappe Kostüm gekommen ist und vor allem fehlt ihm jegliches Verständnis über die Kölner Traditionen. Da wird gelacht, obwohl es scheinbar für Ralph nicht witzig ist. Da wird geschunkelt. Und scheinbar muss jeder Ralph auch noch antatschen und versuchen ihm die lustige Laune der Kölner aufs Auge zu drücken. Nach einem kurzen Abstecher in die Abstellkammer mit Julia scheint sich die Laune der Kölner jedoch nicht mehr auf das Feiern zu beziehen, sondern sie haben plötzlich einen riesigen Appetit auf Julia und Ralph!

Den eshort "Night if the living Jeck" ist ein netter Snack für Zwischendurch und kann derzeit kostenlos im Tolino-Store erworben werden. Auf den wenigen Seiten lernen wir verschiedene Seiten von Julia und Ralph kennen. Erst einmal scheinen beide voneinander nicht abgeneigt zu sein - die sollten sich was schämen :'D - und die beiden verstehen ziemlich schnell, was die Stunde geschlagen hat und bringen den Mut auf, um um ihr Leben zu kämpfen. Auch von den Kölnern lernt man durchaus interessante Seiten kennen - da haben wir die Feierwut und die überschwängliche Freundlichkeit sowie den scheinbaren Zwang, dass alle den Karneval zu mögen haben. Diese Parodie finde ich wirklich gut gelungen und ich muss sagen, dass ich während der Karnevalssitzung irgendwie ganz gut mit Ralph mitfühlen konnte, denn ich kann mich für so etwas auch nicht begeistern. Dieser Zwang, dem man da unterliegt immer mitzumachen und auf fröhlich zu tun - das ist so ganz und gar nicht mein Ding und diese Abneigung wird durch Ralph wirklich gut projiziert, richtig gut gemacht. Im Allgemeinen liest sich die Kurzgeschichte auch sehr angenehm und ich muss sagen, dass das durchaus Lust auf mehr macht. Sicher hätte man in der Geschichte noch mehr mit Details und Emotionen spielen können, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.


Solide 3 von 5 Punkte


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 592 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 14 Seiten
  • Verlag: BoD E-Short; Auflage: 1 (9. November 2015)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B017RIEBCA

Sonntag, 11. Februar 2018

Fear Street - Schattenwelt: Im Haus der Hexe von R.L. Stine

Zum Inhalt:
An Hexen glaubt Brittany schon lange nicht mehr. Doch seit sie dem düsteren Haus der buckligen Mrs Marder zu nahe gekommen ist, bleibt nichts mehr beim Alten. Seltsame Gestalten verfolgen sie in der Dunkelheit. Und dann ertönen Schreie, die Brittany das Blut in den Adern gefrieren lassen ...

Cover:
Das Cover ist passend zur Fear Street-Reihe gestaltet. Neben dem typischen schwarzen Buchumschlag und dem roten Schriftzug der Fear Street weist das Wort Geisterstunde auf die Gruselgeschichtenvariante der Reihe hin – in der es mal nicht um mordende Teenager geht, sondern um unheimliche Begegnungen in Shadyside. Passend zum Titel und der Geschichte kann man im Hauptteil des Covers ein altes Haus sehen, das fast schon einem Spukhaus ähnelt. Das finde ich sehr stimmig.

Eigener Eindruck:
Brittany hasst Kartenspiele. Nicht nur, dass ihr kleiner Bruder sie immer mit dämlichen Kartentricks ärgern muss, nein, nachdem sie in der Schule mit ihren Freunden Mist gebaut hat, ist sie dazu verdonnert an den Nachmittagen den neuen Mitschüler der Schule zu besuchen, da dieser noch krank ist, sich jedoch schon zurecht finden soll. Doch auch hier muss Brittany, zu ihrem Unmut, Kartenspiele spielen. 
Als die Freunde sich auf den Weg zu ihrem neuen Mitschüler Max machen, welcher in der Fear Street wohnt, stellen sie fest, dass sie zu spät sind. Die einzige Abkürzung die es in der Gegend aber gibt ist der Weg durch Mrs. Marders Garten, welche von allen nur als Hexe gefürchtet wird. In dem guten Glauben, dass schon nichts passieren wird, nehmen die Freunde die Abkürzung und laufen prompt der unfreundlichen Mrs. Marder in die Arme. Bei der Flucht wird etwas in dem Garten zerstört und Mrs. Marder schwört, dass sie den Freunden die Sache heimzahlen wird. Fortan geschehen eigenartige Dinge rund um Brittany und ihre Freunde, wenn sie Karten spielen. Bald sind sie sich sicher, dass Mrs. Marder – die Hexe – dahinter steckt. Als die Freunde sich schließlich in großer Gefahr befinden, muss Brittany sich etwas einfallen lassen.

Wie die meisten Romane von R.L. Stine ist dieses Buch ein Roman für die junge Leserschaft. Mit einfachen Sätzen, aber ausreichend Details versteht es der Autor sofort zu fesseln und in die Geschichte zu entführen. Wie in allen seinen Romanen sind die Bücher in recht kurze und dadurch sehr angenehme Kapitel unterteilt. Diese enden meist mit einer spannenden oder gruseligen Situation, sodass man zwangshalber weiterlesen muss, wenn man wissen möchte, wie sich die Situation auflöst. Zu Beginn sind dies meist noch Missverständnisse, wegen denen sich der Protagonist erschreckt oder aufregt. Erst im späteren Verlauf der Geschichte geschehen mysteriöse Dinge, die den Leser gruseln.
Was ich hier sehr stimmig und vor allem auch gruselig fand waren die Joker welche wirklich gut beschrieben und wirklich sehr, sehr unheimlich waren. Auch die Spur, die die Kinder verfolgen wird zwar logisch erklärt, endet aber definitiv nicht so, wie man das als Leser denken könnte. Das ist durchaus raffiniert.


Charaktere:
Brittany ist für mich eigentlich schon recht erwachsen. Sie weiß, dass sie und ihre Freunde Mist gebaut haben und dass die Strafe gerechtfertigt ist. Zwar hat sie ab und an typische Mädchenallüren, aber trotzdem ist sie immer diejenige, die scheinbar überlegt, bevor sie etwas tut – auch wenn sie danach jedes Fettnäpfchen mitnimmt, dass man mitnehmen kann. Brittany ist außerdem eine sehr gute Freundin, denn sie sorgt sich um ihre Freunde als diese immer mehr in Gefahr geraten. Schlau ist sie obendrein, das merkt man daran, dass sie das Rätsel um die Verse und die Karten versucht zu lösen.

Fazit:
Das Buch kann man durchaus mal lesen. Es macht Spaß und ist dadurch perfekt für Zwischendurch, wenn man ein erwachsener Leser ist. Für Kids ist das Buch wohl erste Sahne. Vor allem lässt es sich schön einteilen.


Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Details: 4/5
Logik: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5


  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Loewe; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785548273
  • ISBN-13: 978-3785548271
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1,7 x 19,4 cm

Samstag, 10. Februar 2018

Weiß ist die Unschuld von Susanne Mischke (Arena Thriller Mini)


Donnerstag, 8. Februar 2018

Die Märchenjägerin von Jaqueline Mercedes

Zum Inhalt (Amazon):
Es waren einmal zwei Schwestern, die von einer bösen Hexe gefangen gehalten wurden. Die eine Schwester war zu gütig und zu sanft für diese Welt. Die andere Schwester dagegen stark und entschlossen. Doch wer von beiden wird diese Geschichte überleben? 
Eve hat die Gefangenschaft bei der Hexe Maria überlebt und kämpft nun als Jägerin für andere Märchenfiguren in Not. Stets an ihrer Seite, ihr Freund Dan, Werwolf, und ihr Fels in der Brandung. Als Schneewittchen um Eves Hilfe bittet, wird ihr Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Plötzlich scheint nichts mehr so zu sein, wie es scheint, ihre für tot geglaubte Schwester Viola lebt und wird von der Hexe Liza gefangen gehalten - als Tauschpfand erwartet diese den mysteriösen Mann namens Ace. Eve macht sich auf die Jagd nach ihm und findet bald heraus, dass sie mehr als nur der Wunsch, ihre Schwester zu retten, antreibt. Ein Blick in seine grünen Augen und sie vergisst die Welt um sich herum. 

Und wenn sie nicht gestorben ist, jagt sie noch heute… 

Cover:
Dieses Cover ist mir im Thalia Store sofort regelrecht ins Gesicht gesprungen mit seinen blau-lilanen Tönen und der Sanduhr. Es wirkte irgendwie geheimnisvoll und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Kurz, ich musste es einfach kaufen, denn der Inhalt machte mich auch neugierig.

Eigener Eindruck:
Der Märchenwald wird durch Eve beschützt. Als einzige Jägerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht den guten Märchenfiguren zu helfen und den bösen Hexen den Gar auszumachen. Sie selbst war einst Gefangene einer Hexe und musste mit ansehen, wie ihre geliebte Zwillingsschwester Viola von dieser getötet wurde. Fortan machte es sich Eve zur Aufgabe gegen die Hexen zu kämpfen. Begleitet wird die Jägerin durch ihren Freund Dan, welcher sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt. 
Als Eve sich an Maria, die Hexe die ihre Schwester einst tötete, rächen will, findet sie diese bereits im Sterben vor. Ein anderer Jäger ist ihr zuvor gekommen und Eve sinnt auf Rache, denn sie hat anhand einer Uhr einen Anhaltspunkt. Ace, der Jäger ist ihr neues Ziel. Ein neuer Auftrag führt sie zu der Hexe Liza, welche ihr ein ungeheuerliches Angebot unterbreitet. Eve soll ihr den geheimnisvollen Jäger Ace ausliefern, dafür bekommt Eve ihre Zwillingsschwester Viola zurück, welche sich in Lizas Gewalt befindet. Eve muss erkennen, dass sie damals einer Illusion aufgesessen war und macht sich auf den Weg, um ihre Schwester befreien zu können. Während ihrer Suche nach Ace treffen Eve und Dan auf viele verschiedene Charaktere aus dem Märchenwald – und sie alle brauchen ebenfalls Hilfe.

Nachdem mich dieses Cover und der Inhalt gelockt hatten, war ich voller Vorfreude, als ich mit dem Lesen begann. Der Einstieg in die Geschichte ging schnell und da ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, welches mit Zeitformenfehlern nur so strotzte, war ich seelisch schon ein bisschen auf eine Wiederholung vorbereitet. Dass es aber wieder so krass sein würde – wohl gemerkt beim zweiten Buch – das hat mich dann doch ein bisschen getroffen. Rechtschreibfehler waren keine zu finden, aber diese Zeitenfehler, die haben den Lesespaß immer wieder gebremst.
Auch versprach der Inhalt für mich eine Lovestory. Doch je weiter ich las und je weiter die Seiten dahin flogen, desto mehr fragte ich mich, wann denn nun dieser geheimnisvolle Ace endlich kommen würde, der ihr doch so den Kopf verdrehen sollte. Dann endlich, im letzten Drittel kam er und was soll ich sagen.. Emotionen? Keine Spur! Die Liebe die hier entstehen sollte: unglaubhaft. Das war einfach nur enttäuschend.
Dazu kam dann noch, dass die Logik in den Szenen immer wieder zu wünschen übrig ließ. Sie schienen mir fast schon sehr unliebsam geschrieben. Da besucht sie Freunde und obwohl sie sich ja so gut verstehen, bringt sie es wirklich fertig sie zu bestehlen? Wie gemein! Wie unsympathisch.
Immer wieder betitelt sie Schneewittchen als Schneedummchen und behandelt sie von oben herab – im Allgemeinen scheint Eve immer wieder eine sehr unleidliche Person zu sein. Sie will niemanden ohne Geld helfen, sie ist scheinbar nur auf sich bedacht und auch die Freundschaft zu Dan ist irgendwie nicht glaubwürdig. Das Wiedersehen mit ihrer Schwester Viola schlägt dem Ganzen dann noch mehr den Boden aus, denn Eve zeigt für mich keinerlei nachvollziehbare Gefühlsregungen. Da hätte man so gut mit den Emotionen und Details spielen können – was macht die Autorin: Hexe sagt Schwester lebt, Schwester taucht in der Tür auf, Eve geht los und verschwendet eine ganze Weile keinen Gedanken mehr an ihre Schwester. Stumpf ist Trumpf.
Was mich an diesem Buch und „Lippen so rot wie Blut“ richtig genervt hat war der Tod von gewissen Charakteren. Emotional gesehen hätte man da auch richtig was herausholen können, wenn man die Figuren schon sinnlos abtreten lassen muss, aber nein, auch hier kam keinerlei Regung und ein Happy End scheint die Autorin ihren Figuren scheinbar auch nie wirklich zu gönnen, denn das Ende hier war ja wohl unter aller Kanone.

Zwei Sterne gibt es dennoch von mir, weil ich die Idee einfach klasse finde und noch immer begeistert von dem Cover bin. Liebe Autorin. Um Himmels Willen, nimm dir bitte jemanden, der bei dir Lektorat liest und deine Fehler mit dir bespricht. Bitte überarbeite einschneidende Szenen und baue Emotionen ein, dann kann aus deinem Buch eine richtige Sahneschnitte werden, denn Potential dazu wäre auf jeden Fall vorhanden! So wie das Buch jetzt ist, ist es leider kurz vor einer Katastrophe und gehört für mich nicht in einen Buchstore, denn qualitativ ist das mehr so eine Art FanFiction, mehr nicht. 



Idee: 4/5
Charaktere: 2/5
Details: 3/5
Emotionen: 1/5
Logik: 2/5
Spannung: 2/5


Gesamt: 2/5


  • Taschenbuch: 248 Seiten
  • Verlag: epubli; Auflage: 1 (24. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3745034058
  • ISBN-13: 978-3745034059
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 18 Jahre

Dich zu lieben - einfach magisch! von Kozue Chiba (One-Shot)

Zum Inhalt:
Die 16-jährige Miko hat einen ungewöhnlichen Traum: Sie möchte unbedingt in der Bäckerei Saint Molly arbeiten. Dafür ist sie sogar extra nach Tokyo gezogen. Und das zahlt sich auch aus, denn sie bekommt die Lehrstelle, und außerdem entpuppt sich ihr Chef Morishita auch als echte Sahneschnitte! Zwischen Eiern, Mehl und Milch kommen sich die beiden allmählich näher.


Die junge Miko möchte ihren ganz großen Traum leben und in der Bäckerei Saint Molly arbeiten, die das beste und leckerste Brot der Welt herstellt. Dafür ist sie extra nach Tokyo gezogen und macht sich gleich am ersten Tag auf, um in dem Geschäft vorstellig zu werden. Und ehe sich Miko so recht versieht hat sie auch schon den Job und kann ihr Glück kaum fassen. Doch trotzdem ist sie schockiert, denn ihr Chef Morishita ist gerade einmal so alt wie sie selbst. Sie beobachtet ihn immer bei seiner Arbeit und muss bald feststellen, dass auch er für seinen Beruf und seinen Traum alles gibt. Ein Grund mehr für Miko, um sich richtig hinein zu hängen. Mit ihrer quirligen Art und ihren Ideen begeistert Miko den sonst so unnahbaren Morishita. Doch kann man noch das beste Brot backen, wenn man sich nicht mehr voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren kann?


Dieser süße One-Shot hat fast alles, was das Herz begehrt. Eine wirklich schöne Story, die süßer nicht sein könnte, auch wenn sie rein logisch nicht unbedingt so geschehen könnte. Dazu wunderschöne Zeichnungen und eine wirklich einmalige Idee, welche so noch nicht für mich bekannt war. Einzig der viel zu schnelle Ablauf der Geschichte macht mich persönlich etwas unzufrieden, weshalb ich zumeist One-Shots einfach meide. Die Szenensprünge sind mir einfach zu krass. Leider kann sich trotz des Zuckerfaktors der Geschichte die Liebe zwischen Miko und ihrem Chef Morishita nicht wirklich entfalten - es geht einfach zu schnell und ergreift den Leser nicht wirklich zu hundert Prozent.


Trotzdem möchte ich den Manga unbedingt empfehlen, da die Idee wirklich einmal etwas ganz anderes ist und dieser One Shot ganz ohne die üblichen Stilmittel des Mangas auskommt - es gibt keine Magie, kein großes Drama, keine Kämpfe. Es ist einfach nur süß.
Brotig süß ;-)


4 von 5 Sterne


  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (4. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3842004214
  • ISBN-13: 978-3842004214
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2 x 18,7 cm

Mittwoch, 7. Februar 2018

Greg´s Tagebuch #11 - Alles Käse! von Jeff Kinney

Zum Inhalt (Amazon):
Greg steht mächtig unter Druck. Seine Mom möchte unbedingt, dass er sich ein Hobby sucht, um "seinen Horizont zu erweitern". Aber das Einzige, was Greg wirklich gut kann, ist Videospiele spielen. So ein Käse! Doch als Greg im Keller eine alte Videokamera findet, hat er die Idee: Zusammen mit seinem besten Freund Rupert will er einen Horrorfilm drehen und allen beweisen, was für ein großes Talent in ihm steckt. Sein Ziel: eines Tages reich und berühmt zu werden. Aber ob der Plan wirklich aufgeht? 

Cover:
Passend zu der Reihe rund um Greg ist dieses Buch in einem satten rot gehalten, weicht jedoch dahingehend ab, dass der Bund rot/gelb gestreift ist. Auf dem Cover sehen wir Greg mit einem vollgepackten Rucksack, wie er auf einer Treppe schwankt. Das Cover ist durchaus ansprechend, jedoch sagt es dieses Mal nichts über den Inhalt der Geschichte aus. Wer die Reihe liebt, dem springt das Cover wohl sofort ins Auge, ich würde es geflissentlich übersehen, da mich die Reihe nicht wirklich überzeugen konnte und somit neue Cover für mich irrelevant sind.

Eigener Eindruck:
Greg ist wieder einmal in Schwierigkeiten. Während seine Mutter der Meinung ist, dass er unbedingt ein Hobby braucht, ist Greg der Meinung, dass Videospiele vollkommen ausreichen. Außerdem hat er festgestellt, dass nicht alles wahr ist, was die anderen sagen. Bei Rodrick war ihm das ja schon lange klar, aber auch bei seinen Eltern zeichnet sich dieses Schema ab. 

Als Halloween vor der Tür steht und Greg unbedingt mit auf eine Party will, bei der aber nur Kinder eingeladen werden, die in der Schulband spielen, da steht für Greg fest, dass er auch ein Instrument lernen will – zumindest nur bis die Party vorüber ist... Seine eltern besorgen ihm ein Blashorn und so muss Greg nun wohl oder übel mit zu den Proben und zu Hause versuchen überzeugend zu üben – doch das ist gar nicht so einfach, wie er dachte.
Außerdem entdeckt Greg im Keller eine Videokamera und süße Gummiwürmer, die verblüffend echt aussehen. Für Greg ist klar, dass er einen Horrorfilm drehen will. Rupert soll ihm dabei als Schauspieler helfen. Während das Drehbuch noch recht flott geschrieben ist, gibt es aber immer mehr Probleme bei der Umsetzung der Ideen. Und es kommt wie es kommen muss. Greg und Rupert sitzen bald wieder in mächtig großen Schwierigkeiten. So ein Käse!

Der elfte Band der Reige von Gregs Tagebuch aus der Feder von Jeff Kinney war, um es kurz und schmerzlos zu sagen, für mich eine einzige Katastrophe. 
Wie alle anderen Bücher ist auch dieses Buch in Form eines Tagebuchs gestaltet und wird nach jedem Abschnitt mindestens durch ein Comicbild begleitet, damit sich die jungen Leser die Situationen rund um Gregs Leben besser vorstellen und die Leseetappen besser einteilen können. 
Greg und Rupert als Charaktere sind mir mittlerweile wirklich mehr als über. Greg und Rupert entwickeln sich einfach nicht weiter. Sie sind genauso dumm wie immer. Rupert ist weiterhin zu gutgläubig und ein absoluter Schisser, vom stand der Entwicklung her fast noch im Kindergarten – sollte aber im achten Band eine Freundin gehabt haben... Da stimmt doch was nicht?! Greg ist weiterhin das gleiche ekelhafte Kind wie immer. Er ist egoistisch, versucht nur seine Vorteile aus allem zu ziehen und scheint in meinen Augen ganz und gar nicht lernfähig zu sein. Was mich richtig genervt hat, war, als Greg unbedingt ein teures Instrument braucht, nur um auf eine Party eingeladen zu werden und seine Eltern damit angelogen hat. Er hat von vornherein gewusst, dass er das nicht durchzieht, hat aber unbedingt dieses teure Instrument haben müssen. So etwas kann ich ja vielleicht leiden! Und dann im nächsten Zuge wieder Rupert ausnutzen, indem sie sich Greg ein gemeinsames Kostüm ausdenkt, nur damit er unbedingt mit darf. Diese Charakterzüge, die hier in dem Buch verherrlicht werden und dass Greg immer wieder damit durchkommt.. da kann man wortwörtlich sagen, dass einem da das kalte Kotzen kommt. Für mich haben die Bücher keinerlei Vorbildfunktion oder Lehrwerte. Eher im Gegenteil.

Im Großen und Ganzen muss ich anmerken, dass der Serie im Allgemeinen immer mehr der Saft ausgeht. Die Ideen werden immer absurder, die Handlungen von Greg immer dreister und wie bereits erwähnt, er entwickelt sich einfach nicht weiter. Irgendwie hat man das Gefühl, dass er seit den 11 Bänden noch nicht ein neues Schuljahr weiter gekommen ist – trotz der vielen Sommerferien und Herbstferien und Weihnachtsfeste. Dieses Kind ist samt seiner Familie einfach eine absolute Zumutung. Die Eltern setzen sich nicht richtig durch, die Kinder tanzen auf der Nase herum. Der junge Leser denkt wahrscheinlich, dass das so sein muss oder gar cool ist.

Nein, dieser Serie kann ich einfach absolut nichts mehr abgewinnen. Am Anfang war das alles vielleicht noch humorvoll und lustig. Aber selbst humorvolle Szenen oder gar eine emotionale Regung sucht man in diesem Band vergebens. Von mir gibt es aus diesem Grund auch keine Leseempfehlung und für mich endet die Reise mit Greg hier. Ich glaube kaum, dass ich mir noch einen weiteren Band kaufen werde. Ich bin mittlerweile einfach nur genervt von der Reihe.



Idee: 4/5
Charaktere: 1/5
Details: 3/5
Emotionen: 2/5
Logik: 2/5
Spannung: 2/5


Gesamt: 2/5


  • Gebundene Ausgabe: 218 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: 1 (4. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833936525
  • ISBN-13: 978-3833936524
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Diary of a Wimpy Kid 11
  • Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 2,6 x 20,9 cm

Stiefbruder-Alarm 4: Beverly Hills von Abby Abbott

*enthält Spoiler um die Bewertung richtig darzulegen*

Zum Inhalt:
Jeremy, Zac und Sabrina.
Miteinander verwandt, weil das Schicksal ihre Eltern zusammengeführt hat.
Voneinander angezogen wie Magnete.
Doch so sehr sich Sabrina auch gegen ihre starken Gefühle wehrt, sie kommt nicht dagegen an. Und sie lässt sich fallen - in die Arme von Jeremy und Zac.
Bis ein Unfall ihrer aller Leben in eine andere Bahn lenkt ...

Sabrina ist genau da, wo sie eigentlich nicht sein sollte. Mit ihren beiden Stiefbrüdern Jeremy und Zac in einem Bett. Während sich die drei miteinander vergnügen hat Sabrina keine Hemmungen und lässt alles mit sich machen. Sie beschließt das alles zu genießen. Besonders, nachdem die beiden ihr versichern, dass sie nicht schwul sind, sondern nur sie lieben. Als die drei zusammen an den Strand fahren, um zu surfen, kommt es zu einem Unfall der Sabrina völlig aus der Bahn wirft und die Absichten ihrer Stiefbrüder endgültig darlegt...

Klingt nicht nur in der Inhaltsangabe doof, es war auch doof. Was anderes kann man fast schon nicht dazu sagen. Die ganze Reihe ist eher ein schlechtes Drehbuch für einen Porno, als alles andere. Ich meine bitte... sie landet mit ihren beiden Stiefbrüdern in der Kiste, die sich auch noch mehr als einig darüber sind, dass sie Sabrina teilen und ihr macht das nichts aus, obwohl sie angeblich immer Skrupel mit den beiden hat? Scheinbar brennen bei ihr alle Sicherungen durch, wenn es um Sex geht. Alle Gehirnwindungen scheinen innerhalb von Sekunden über Bord zu gehen und schwupps findet sie sich in einem Stelldichein mit den beiden wieder und vergleicht sich mit ihnen auch noch als die Musketiere. Naaaa klar. Als es dann zum Unfall kommt ist sie wie ein kleines hilfloses Kind und während die beiden Brüder sich noch um sie kümmern, lassen sie sie später allein, weshalb es dann zwischen den beiden zum Streitgespräch kommt und Sabrina endlich erfährt, wer von den beiden es mit ihr ernst meint und welcher eben nicht. Dabei greift die Autorin in eine wortreiche Trickkiste. Das fallen Worte wie "ficken", "Fotze", "Nutte" etc. Da glühen einem echt die Augen. Und wie es dann natürlich so ist, muss sich Sabrina in die Arme des Helden werfen und mit ihm glücklich werden. Ernsthaft? Sie hätte sich lieber wieder in die Rockys verziehen und einigeln sollen. Die hat doch echt kein Schamgefühl. Erst einen Dreier schieben und dann die beste Partie aus der Geschichte nehmen und bumms gleich schwanger werden und alle freuen sich auch noch darüber - ja na klaaaaar. Als ob, wo die Amis doch alle immer so zugeschnürt sind. Diese komplette Reihe ist echt sowas von an den Haaren herbei gezogen. Die Protagonistin wiederspricht sich immer wieder in ihrem Denken und Handeln. Die Brüder lieben sie angeblich abgöttisch - der eine kennt sie ja noch nicht mal vier Tage... Allein schon, wie die beiden sich da in dieser Schmuddelbar kennen gelernt haben. Es ist echt zum heulen. Und dann versucht die Autorin auch noch ein paar Aspekte aus der homosexuellen Sparte einzubauen und pappt den beiden Stiefbrüdern auch noch eine halbe Beziehung untereinander auf die Nase. Oh Gott ist das schlecht. Man möge mir den Eimer bringen. So ein gequirlter Firlefanz.

Fazit: Finger weg!

Idee: 1/5
Charkatere: 1/5
Emotionen: 1/5
Spannung: 1/5

Ekelfaktor 100 %

Gesamt: 1/5


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe :14.11.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 14.11.2015
  • Verlag :
  • ISBN: B01818ZLZQ
  • E-Buch Text 59 Seiten
  • Sprache: Deutsch