Montag, 9. August 2021

Im Chat war er noch so süß - Die Fortsetzung von Annette Weber

 


Zum Inhalt:

 Gerade glaubt Sarah, die schrecklichen Ereignisse des letzten Sommers vergessen zu können, da bekommt sie einen neuen Mitschüler: ausgerechnet den Jungen, der ihr damals bei der Flucht geholfen hat. Doch Fynn stellt sich nicht nur als mitfühlender Zuhörer heraus, er führt sogar eigene Nachforschungen durch. Schließlich stehen die beiden vor dem Haus, in dem Sarah fast missbraucht worden wäre. Und sie beobachten, wie der „Sonnenkönig“ wieder mit einem Mädchen hineingeht …


Cover:

Das Cover ist ganz okay, trifft aber nicht so ganz meinen Geschmack. Wir haben hier das Gesicht eines Mädchens, welches recht verpixelt scheint und schlussendlich in die grüne und rosa Farbe des Covers übergeht. Das sagt jetzt noch nichts aus und lässt kaum etwas zum Inhalt erahnen. Erst der Titel gibt Aufschluss, worum es sich hier handeln könnte.

 

Eigener Eindruck:
 Es totschweigen, einfach vergessen. Das war Sarahs Ziel, nachdem sie im Chat auf einen Unbekannten hereingefallen ist, an die große Liebe geglaubt hat und fast von einem Betrüger missbraucht worden wäre. Doch als gerade der Junge in ihre Klasse kommt, der ihr damals geholfen hat, kochen die Erinnerungen wieder hoch. Besonders, als er sie um eine Erklärung für ihr Verhalten bittet und sie schlussendlich dazu bewegen will endlich zur Polizei zu gehen. Als Sarah und er zum Ort des Geschehens reisen und sie sieht, wie ein Mädchen mit dem Mann im Haus verschwindet, der sie fast missbraucht hätte, ist für Sarah klar, dass sie etwas tun muss. Doch damit begibt sie sich in Gefahr…

 

Die Geschichte von Sarah rüttelt auf und kann auch gelesen werden, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, denn die Autorin beschreibt kurz, aber detailliert, was das Mädchen in ihrer Vergangenheit erlebt hat. Man kommt sehr gut in das buch rein, da die Sätze recht einfach gestrickt sind und erlebt das Buch aus Sicht von Sarah, welche einfach nur noch vergessen will. Mit dem Auftauchen des neuen Mitschülers funktioniert das aber nicht und sie wird gezwungen sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. So muss sie entscheiden, was sie tun will und ich denke, dass die Autorin für das Mädchen den richtigen Weg gewählt hat, auch wenn es sehr riskant von ihr war, noch einmal zum Ort des Geschehens zurück zu kehren. Schade fand ich, dass es zum Ende hin dann doch ein bisschen abgehackt war und man zwar erfahren hat, wie es mit allen Beteiligten weiter geht, jedoch fand ich, dass man das hätte noch ein bisschen mehr ausschmücken können. Summasummarum lässt sich sagen, dass man das Buch unbedingt einmal gelesen haben sollte und dass es wirklich eine ganz tolle Aufklärungsarbeit leistet. Trotzdem ist es noch weit davon entfernt für mich ein wirklich fesselndes Jugendbuch zu sein. Da Medien schnell zu einer Falle für junge Menschen werden können und es genug Abschaum gibt, der das auch ausnutzt, bin ich der Meinung, dass dieses Buch unbedingt zum Unterricht dazugehören sollte. Sensibilisieren tut es allemal.

 

Fazit:

Ein wichtiges Thema, welches unbedingt in Schulen gelesen werden sollte, auch wenn mir das Büchlein an einigen Stellen sprunghaft erscheint und etwas verwirrt. Trotzdem ist es ganz großartige Aufklärungsarbeit.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783834608857

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 96 Seiten

Verlag: Verlag an der Ruhr

Erscheinungsdatum: 06.07.2011

Freitag, 6. August 2021

Hexen hexen von Roald Dahl

 


Zum Inhalt:

Im Märchen haben Hexen immer alberne schwarze Hüte auf, tragen schwarze Umhänge und reiten auf dem Besen. Diese Geschichte ist jedoch kein Märchen. Sie handelt von echten Hexen ... echte Hexen tragen ganz normale Kleider und sehen auch wie ganz normale Frauen aus. Sie wohnen in normalen Häusern, und sie haben ganz normale Berufe. Deshalb ist es so schwer, sie zu erwischen. Großmama erzählte am liebsten von Hexen, den gefährlichsten Kreaturen der Welt. Doch auf die Begegnung mit der Hoch- und Großmeisterhexe und ihren Plan, alle Kinder Englands in Mäuse zu verwandeln, hatte auch sie mich nicht vorbereiten können. Wir brauchten dringend eine Strategie ...


Cover:

Das Cover zu meiner Buchversion ist ehrlich gesagt nicht so mein Fall. Fans des Filmes werden hier wahrscheinlich begeistert aufjuchzen, aber ich finde das Cover für Kinder, die es noch nicht kennen wirklich verstörend. Aus vier Szenen vom Buch sticht vor allem das Bild mit der Hexe hervor, welche aussieht wie die kleine Schwester von Freddy Kruger aus der Elm Street. Das ist ja grauenvoll. Dann noch das Kind dazu, welches sich in eine Maus verwandelt und schließlich das Kind als Maus. Das ist noch lange nicht so schlimm, aber die Wandlung scheint mir auch recht verstörend vom Design her. Nein, mein Fall ist das ganz und gar nicht. 

 

Eigener Eindruck:
 Nach dem Tod seiner Eltern lebt der Protagonist bei seiner Großmutter welche sich selbst als Hexologin im Ruhestand bezeichnet. Sie erzählt ihrem Enkel allerhand Geschichten und Warnungen über Hexen die der Junge schließlich auch für Ernst nimmt und so nach seiner ersten Begegnung mit einer Hexe mit einem blauen Auge davon kommt. Denn Hexen sind gefährlich und lieben es Kinder auf die unterschiedlichsten Arten verschwinden zu lassen. Als seine Großmutter krank wird und sie in ein englisches Hotel fahren, damit die Großmutter sich dort erholen kann, ahnt der Protagonist noch nicht, dass ihm bald eine Begegnung mit einer ganzen Hexenschar bevor steht, denn hier in diesem Hotel findet das alljährliche Treffen der Hexen statt und sie riechen Kinder mindestens 10 Meilen gegen den Wind. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis der Protagonist seinem Schicksal entgegen blicken muss…

 

Achtung Spoiler. „ Hexen hexen“ ist ein Jugendroman aus der Feder von Roald Dahl, welcher bereits mit Literatur wie „Mathilda“ und anderen sehr erfolgreich war und diese auch verfilmt worden sind. So auch dieses Buch, auch wenn die Handlungen zum Ende hin sich stark unterscheiden, denn während es im Film ein Happy End gibt, bekommen wir hier zwar auch ein gutes Ende, aber nicht so, wie man sich eben ein Happy End vorstellt. Doch kommen wir zum Wesentlichen, nämlich dem Buch. Das Buch ist aus Sicht des Protagonisten geschrieben und eigentlich recht detailliert. Leider fand ich die Schreibweise aber weniger humorvoll und irgendwie auch recht fad, sodass ich öfter über dem Buch eingeschlafen bin. Erschwerend kommt noch hinzu, dass man sich nicht wirklich in die Geschichte einfinden kann. Es packt einen einfach nicht. Zu Beginn des Buches bekommt man durch die Großmutter eine Einführung woran man eine Hexe erkennt und was schon anderen Kindern geschehen ist. Das ist bisweilen schon amüsant, aber die Schicksale der Kinder sind grausam. Danach erlebt man die Reise in das Hotel und schließlich das Schicksal des Protagonisten, bei dem man schon hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Aber Roald Dahl scheint einer dieser Autoren zu sein, der es gern ein bisschen grausamer mag und so verbleibt der Junge in seinem Schicksal. Das soll nun also ein Kinderbuch sein? Aber Abfahrt. Das geht mal gar nicht. Im Film schafft man ja wenigstens noch ein Happy End, aber das hier im Buch? Grausam. Nicht kindgerecht. Absolut nicht tragbar. Es erschließt sich mir einfach nicht, was so viele da an dem Buch gut finden. Schleppende Geschichte beziehungsweise Schreibweise, grenzwertiger Humor, grenzwertige Fantasie und schließlich nicht einmal ein wirklich guter Ausgang. Traurig. Möge man hoffen, dass der Protagonist nie eine Katze zu Gesicht bekommt…

 

Fazit:

Ich finde diese Geschichte ganz furchtbar und für Kinder eher ungeeignet, genau wie den Film. Als Buch muss ich sogar sagen, dass nicht nur die Geschichte recht grausam ist, sondern auch der Schreibstil sehr einschläfernd. Von mir gibt es hierfür keine Leseempfehlung.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783499216961

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 240 Seiten

Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 26.08.2016

 

Ein unerhörter Ehemann von Eloisa James

 


Zum Inhalt:

 Um einen Skandal zu vermeiden, wurde die junge Gina bereits mit elf Jahren an ihren Cousin Camden Serrard verheiratet. Dieser flüchtete jedoch noch am Tag der Hochzeit außer Landes. Seither sind zwölf Jahre vergangen, und Gina hat sich zu einer der schönsten und begehrtesten Frauen Londons entwickelt. Als der Marquess Bonnington um ihre Hand anhält, bittet sie ihren Cousin um eine Scheidung. Doch dann begegnen Camden und Gina einander nach Jahren der Trennung wieder und entdecken unerwartete Gefühle füreinander.


Cover:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Wir sehen hier ein Paar, welches sich gegenübersteht, jedoch kann man deren Köpfe nicht erkennen. Die beiden tragen historische Kleidung, was gleich darauf schließen lässt, dass es sich hier um einen Historical-Roman handelt, was ich sehr passend finde. Auch die grüne Farbe des Covers sticht sofort ins Auge und dass die beiden scheinbar ein Liebespaar sind, was wiederum darauf hinweist, dass es sich hier um einen Liebesroman handelt. Sehr passend, sehr hübsch anzusehen. Einfach klasse.

 

Eigener Eindruck:
 Nachdem der 18jährige Camden seine zwölfjährige Cousine Gina zwangshalber heiraten musste, flüchtet er aus den Fängen seiner aristokratischen Familie und begibt sich nach Griechenland wo er als Bildhauer das süße leben genießt. Zwölf Jahre später bittet Gina, die er bis dahin nicht wiedergesehen hat, die Ehe annullieren zu lassen, damit sie den Marquis Sebastian Bonnet heiraten kann. Cam begibt sich nach England, wo er glaubt nur eine Unterschrift leisten zu müssen und dann wieder nach England entschwinden zu können. Doch er hat die Rechnung weder mit seinem listigen Anwalt gemacht, noch mit der Schönheit von Gina, denn als die beiden sich endlich wieder gegenüberstehen, kann er kaum glauben, dass das wirklich seine Ehefrau sein soll, zumal sie ihm nicht einen einzigen Vorwurf macht, dass er sie so lange allein und sich selbst überlassen hat. Bei einer Gesellschaft auf dem englischen Land lernt Camden seine Ehefrau erst einmal richtig kennen und ist sich bald nicht mehr so sicher, ob er sie wirklich wieder hergeben will und auch Gina zweifelt bald an ihrem Wunsch sich scheiden zu lassen und eine Marquise zu werden, denn Cams Charme ist außerordentlich unerhört!

 

Die Geschichte von Gina und Cam ist so eine richtig klassische HistoricalRomance-Geschichte, bei der man allerlei geboten bekommt. Wir haben stocksteife Gesellschaften, Skandale, bei denen man heute nur noch müde lächeln würde und wir haben eine Menge Potential in Hinsicht auf die Liebe. Außerdem gilt es in diesem ersten Band auch noch das Geheimnis rund um die Herkunft von Gina zu lösen, was bisweilen wirklich interessant ist, aber auch verwirrend, da man neben den vielen Charakteren und Zusammenhängen unter den Charakteren diese Tatsachen dann auch noch mit verarbeiten muss. So weit so gut. Die Geschichte beginnt stark und detailliert, sodass man sich schnell hinein findet und sich auch alles sehr gut vorstellen kann. Jedoch bricht die Geschichte in ihrem Verlauf ab der Hälfte des Buches in sich zusammen, als es dann nicht mehr nur um Gina und Cam geht beziehungsweise Gina und Sebastian, sondern auch ihre Freundinnen Esme, Helena und Carola ihren Auftritt bekommen und in ihrer Art wirklich so kindisch sind, dass man sich schon fast fremd schämen muss. Effektiv dreht sich das Buch dann nur noch um Ehefrauen, die in ihrer Ehe unglücklich sind und spekulieren ob sie zu ihrem Mann wegen einem Kind zurück kehren sollten und zum Beispiel eine Geliebte akzeptieren würden oder ob man so viel Drama um einen Mann machen sollte, dass dieser fast die Flucht ergreift, weil das, was mit ihm gemacht wird einfach Kindergarten ist. Fakt ist, dass man einfach merkt, dass die Charaktere einfach nicht ausgelastet sind, denn solche dummen Spielereien sind einfach nur unnütz nervig und haben für den Leser das Buch sinnlos in die Länge gezogen.  Sinnlos in die Länge zieht sich auch die Zeit in der die Charaktere für ein Schauspiel von Shakespeare üben und sich immer wieder die gestelzten Worte um die Ohren hauen, das hätte man sich meiner Meinung nach klemmen können. Was mich persönlich auch echt hart getroffen hat war die Art die Charaktere näher zu bringen. Erst geht es ewig bei den Paaren nicht vorwärts und dann auf einmal höckern die über gefühlt 50 Seiten allesamt zur selben Zeit, dass die Wände wackeln. Echt jetzt? Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Und auch die Lösung um Ginas Geheimnis, was so hoch angebunden war, war nachher so schnell gelöst und auch so lieblos, dass ich es einfach nicht fassen könnte. Schade, wirklich schade.

 

Fazit:

Dieses Buch beginnt wirklich stark, lässt dann aber im Laufe der Geschichte stark nach. Es wird verwirrend und recht langatmig. Wer als Charaktere zeitweise recht dumme Gänse mag, der möge hier bitte beherzt zugreifen, aber so kann ich das Buch nicht empfehlen. Das ganze Hin und Her war mir dann doch zu viel Kindergarten.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783802586705

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 400 Seiten

Verlag: LYX

Erscheinungsdatum: 08.06.2012

Die Feuerreiter seiner Majestät 01: Drachenbrut von Naomi Novik

 


Zum Inhalt:

 Als die HMS Reliant eine französische Fregatte aufbringt, kann Captain Will Laurence noch nicht ahnen, wie sehr sich sein Leben bald schon ändern wird. Denn die Fregatte hat eine höchst kostbare Fracht an Bord: ein noch nicht voll ausgebrütetes Drachenei, dem schon bald eine jener sagenhaft mächtigen Flugkreaturen entschlüpfen wird. Will Laurence weiß um seine Pflicht: Er muss dem Drachen einen Namen geben und so der lebenslange menschliche Begleiter dieses Geschöpfes werden. Auch wenn das bedeutet, dass er die Planken seines geliebten Schiffes für immer verlassen und sich in die Lüfte erheben muss – als ein Feuerreiter Seiner Majestät …


Cover:

Das Cover ist recht schlicht gestaltet, gefällt mir aber in seiner sehr gut und hat mich sofort angesprochen. Bei dem Cover dieses ersten Teils sehen wir einen blauen Hintergrund auf dem der Stich eines Drachen zu sehen ist. In der Mitte erblicken wir wie eine Art Bullauge, in dem man ein Schiff sehen kann. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um das Schiff auf dem sich Captain Laurence und sein Drache Temeraire das erste Mal begegnen und die Geschichte ihren Anfang nimmt. 

 

Eigener Eindruck:
 Es herrscht Krieg zwischen England und Frankreich. Doch nicht nur zur See wird der Krieg ausgefochten, auch in der Luft, denn die Völker haben sich Drachen zu eigen gemacht, mit welchen sie ihre Manöver gegen die feindlichen Truppen fliegen. Als der Seekapitän Will Laurence eine französische Fregatte aufgreift, kann er es kaum glauben, als er und seine Mannschaft an Bord des Schiffes ein Drachenei finden. Doch was damit tun? Klar ist, dass es so schnell wie möglich nach England gebracht werden muss. Doch dann schlüpft der Drache und wirbelt das Schiff und seine Besatzung mächtig auf. Dass der Drache sich auch noch ausgerechnet Will als seinen Reiter aussucht, ist der Beginn einer einzigartigen Freundschaft. Gemeinsam mit Temeraire begibt sich Kapitän Laurence nach England, wo Temeraire und er lernen was es heißt, ein Feuerreiter seiner Majestät zu sein. Gemeinsam mit ihrer neuen Besatzung müssen sie bald beweisen was in ihnen steckt und gegen die französischen Truppen fliegen…

 

Ehrlich gesagt bin ich ja jetzt nicht so der Freund von Geschichten in denen es viel um Krieg geht und das ist hier wirklich auch der Fall. Aber die Autorin hat es geschafft selbst Kampfszenen so bildlich und fesselnd zu schreiben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es ist interessant diese neue Welt kennen zu lernen in der Drachen einfach nur riesig sind und für mehrere Menschen als „Kriegsgerät“ genutzt werden können. Außerdem macht es Spaß die Entwicklung von Temeraire zu begleiten, welcher quasi vom Baby zum Jugendlichen in diesem Buch heran wächst und nicht nur seinen neuen Reiter vor viele Rätsel stellt, die es zu entdecken gilt. Auch die Nebencharaktere sind jeder einzeln einfach interessant gestaltet und haben ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen, sodass man sich fast schon ein bisschen familiär fühlt, wenn man das Buch beendet hat. Besonders das jüngste Crewmitglied und deren Mutter scheinen noch eine tragende Rolle im Leben von Laurence einzunehmen, doch mehr will ich hier nicht verraten. Fakt ist, dass dieses Buch einfach der absolute Oberknaller ist! Selten konnte ich mich in Charaktere so schnell einfinden und wollte noch mehr wissen, obwohl die Flut an Erklärungen wirklich überragend ist. Auch schön finde ich die Zeichnungen und Erklärungen der Drachenarten im Innenteil des Buches. Damit hat man bereits eine ungefähre Idee, dass Temeraire kein gewöhnlicher Drache ist und darum ist es auch kaum verwunderlich, dass viele Interesse an ihm zu haben scheinen. Ich jedenfalls freue mich schon auf den zweiten Band, der hoffentlich genauso packend wird. Doch ich bin da wirklich guter Hoffnung denn der erste Band war nahezu perfekt. Eine wirklich schöne Reihe.

 

 

Fazit:

Dieses Buch ist einfach der absolute Hammer. Hier bekommt man wirklich alles, auf was man bei einem guten Buch wert legt. Es ist detailliert, spannend und absolut fesselnd. Unbedingt lesen! Vor allem Freunde von Drachengeschichten werden hier ihre helle Freude haben.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 5/5

Spannung: 5/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783442244430

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 480 Seiten

Verlag: Blanvalet

Erscheinungsdatum: 08.05.2007

Das Weihnachtshasser Buch von Dietmar Bittrich

 


Zum Inhalt:

 Sie können das «Stille Nacht»-Gedudel nicht mehr hören? Sie möchten die weihnachtliche Familienfeier unter dem Sofa verbringen und Christbaumkugeln lieber als Wurfgeschosse verwenden? Sie haben genug gelitten! Denn Dietmar Bittrich gibt boshafte Tipps für das alternative Weihnachtsprogramm. Mit erfrischendem Witz zeigt der «legitime Erbe von Kishon und Loriot» (Welt am Sonntag), wie man Weihnachten feiert – und trotzdem glücklich ist.


Cover:

Das Cover ist recht witzig gestaltet. Wir sehen hier den Weihnachtsmann mit einem seiner Rentiere, wie sie Rücken an Rücken stehen und auch noch gefesselt und geknebelt sind. Das passts ehr gut zum Inhalt des Buches, denn hier geht es um Weihnachten, es geht um schwarzen Humor und es geht darum Weihnachten in seiner traumhaften Kitschigkeit zu sabotieren.

 

Eigener Eindruck:
 Jedes Jahr im Dezember geht sie los, die Weihnachtszeit. Überall schnuppert es nach leckerem Gebäck, überall sind sich die Menschen näher denn je. Es werden Geschenke gekauft, der Baum angeputzt, die Wohnung dekoriert, fröhliche Lieder gespielt. Es ist die Zeit der Freundlichkeit und Nähe. Wie? Das passt Ihnen nicht? Dann sind Sie hier genau richtig, denn dieses Büchlein ist genau das Richtige um Weihnachten zu sabotieren und anderen auch noch obendrein das Fest zu vermiesen! Wie? Mit Schrottkränzen, neuen Interpretationen für die Weihnachtsdeko, selbstgebastelten Horrorkalendern oder schrägen Gedichten und Geschichten. Hier ist für jeden Lebensbereich etwas dabei!

 

Das Weihnachtshasser-Buch aus der Feder von Dietmar Bittrich ist bitterböse und trieft nur so vor schwarzem Humor, sollte man den nicht haben, so sollte man schnell die Finger davon lassen. Der Autor wird nicht müde einem Tipps zu geben wie man sich selbst das Fest und auch seinen Mitmenschen ordentlich versauen kann. Die Anleitungen und Ideen sind bisweilen recht witzig, aber teilweise auch recht einschläfernd und fad, wenn sie bis ins kleinste Detail ausgewertet werden müssen. Obendrein gibt es gesammelte Zitate, Gedichte und Anekdoten rund um das negative Weihnachtsfest und er versucht sogar dazu zu animieren auch in aller Öffentlichkeit anderen Menschen den Spaß an Weihnachten zu nehmen. Ziemlich mies, genau das richtige für absolute Miesemuffel, aber irgendwie doch so fies, dass man mit gesundem Menschenverstand einfach nur den Kopf schütteln muss. Das Buch ist also mal ganz amüsant für Zwischendurch, aber es stellt sich doch immer wieder die Frage: Braucht man das? Klare Antwort: Nein das braucht man nicht! Ganz und gar nicht. Eher macht das Buch wahrscheinlich noch weniger Lust auf Weihnachten und vermiesepetert den ohnehin schon nicht Weihnachtswilligen zum Leidwesen seiner Umwelt noch mehr. Und sind wir mal ehrlich, gibt es wirklich Menschen die die Anleitungen in diesem Buch beherzigen würden? Sich einen Schwammkranz basteln oder einen Wackel-Engel-Dackel? Eher nicht so…

 

Fazit:

Wer Weihnachten nicht leiden kann und tiefschwarzen Humor besitzt könnte hiermit durchaus glücklich werden. Wirklich der Reißer ist es aber nicht, deswegen gibt es von mir keine Leseempfehlung.


 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783644449916

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 160 Seiten

Verlag: ROWOHLT E-Book

Erscheinungsdatum: 01.10.2011

Die stummen Schreie von Elisabeth Combres

 


Zum Inhalt:

 Ruanda 1994: Die fünfjährige Emma muss mit ansehen, wie ihr Dorf überfallen und ihre Mutter grausam ermordet wird. Allein und verängstigt mischt sie sich unter den Flüchtlingsstrom, bis sie bei einer alten Frau Zuflucht findet. Die Jahre vergehen, Emma wächst heran, und versucht, so gut es geht, die schrecklichen Erinnerungen zu verdrängen. Doch die Albträume kehren immer wieder. Nur langsam erkennt Emma, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann, sondern sich mit ihr auseinandersetzen muss.


Cover:

Das Cover ist recht schlicht gehalten, muss aber meiner Meinung nach auch nicht mehr zeigen, weil es für mein Empfinden vollkommen ausreichend ist. Wir sehen hier auf weißem Grund die Schwarzweißfotografie eines afrikanischen Mädchens, welche in dem Fall die Protagonistin Emma darstellen soll. Das trifft den Kern sehr gut.

 

Eigener Eindruck:
 Emma ist fünf Jahre alt, als sie aus ihrem Versteck heraus erleben muss, wie ihre Familie gemeuchelt wird. Es ist Bürgerkrieg in Ruanda und die Völkergruppe der Tutsi wird gnadenlos gejagt und getötet. Um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, kämpft sich Emma durch einen Flüchtlingsstrom zu einer alten Frau durch, die sie bei sich aufnimmt. Mit der Zeit vergisst Emma ihre Ängste und Sorgen, fest verschlossen in ihrem Inneren. Doch dann brechen die Erinnerungen wieder auf, als es Jahre später zu öffentlichen Prozessen gegen die Täter von damals kommt. Emma muss sich mit ihrer Herkunft auseinandersetzen und entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Wird sie es schaffen die alten Erinnerungen noch einmal zu begraben, ohne wahnsinnig zu werden wie manch anderer in ihrem Umfeld?

 

Die Geschichte von Emma berührt und rüttelt auf. Es zwingt den Leser sich mit der Geschichte der Menschheit zu beschäftigen und zeigt auf, dass man wirklich dankbar sein kann, wie wohl behütet man selbst aufgewachsen ist. Es zeigt aber auch, dass es möglich ist immer weiter zu machen, egal wie schlimm die Vergangenheit gewesen ist und das macht Mut. Die Schreibweise der Autorin ist recht angenehm und man kommt schnell in die Geschichte rein, jedoch hat leider auch diese Autorin den Hang, viele Passagen recht offen enden zu lassen, sodass man die eine oder andere Lücke selbst versuchen muss zu stopfen und auch das Ende ist offen und man erfährt nicht, was schließlich aus Emma geworden ist, was ich persönlich richtig schade find. Obendrein hält sich die Autorin auch oft an Themen auf, die doch recht unwichtig sind, bleibt dafür aber bei wirklich interessanten Passagen nur kurz, was wirklich schade ist. Trotz seines aufklärenden Charakters war das Buch für mich aber leider auch an manchen Stellen recht langweilig, besonders dann, wenn es um die Gewohnheiten der alten Frau ging, irgendwie hat das für mich nicht so zusammengepasst. Wichtig fand ich dann wiederum den alten Mann, welcher versucht den jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen und wieder einen Halt zu geben. Das hätte meiner Meinung nach auch wieder mehr ausgearbeitet werden können. Man sieht also, das Buch scheint in manchen Themen recht schlecht dosiert. Es fehlt an packenden Szenen, auch wenn die Grundthemen wahrscheinlich aufwühlend genug sind, aber die Autorin schafft es nicht den Funken überspringen zu lassen. Außerdem ist das Buch so gesehen auch recht kurz, da hätte allein wegen der vielen wichtigen Themen mehr kommen sollen.

 

 

Fazit:

Ein sehr ernstes Thema, welches aufklärt und Themen aufarbeitet, welche vielleicht schon lange totgeschwiegen werden. Trotzdem bin ich kein Freund französisch übersetzter Literatur, da ich die Schreibweise bisweilen nicht wirklich verknusen kann. Das Buch ist recht offen zum Ende hin und sprunghaft und doch sollte man es einmal gelesen haben, weil es wachrüttelt und aufzeigt, dass es so viel Elend auf der Welt gibt und gab.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783414821195

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: Boje

Erscheinungsdatum: 24.08.2010

Jungs auf Skype von Bärbel Körzdörfer

 


Zum Inhalt:

Victor ist der Sohn eines reichen Industriellen. Er lebt in einer weißen Villa an der Hamburger Alster. Sein Traum: Eines Tages als Fotograf um die Welt zu fliegen! Aber sein strenger Vater verachtet diesen Traum und schickt ihn fort - auf ein Internat in Bayern! Victor flieht nach Berlin.

 Jens ist der Sohn eines arbeitslosen Tischlers. Er lebt in einem Hochhaus der Hansestadt. Er kämpft gegen Armut. Und hat Angst vor der ersten Liebe.


Cover:

Das Cover hat mich nicht sonderlich angesprochen, es wirkt wie in einem Heft daher gekrakelt mit seinen vielen Symbolen und scheint zuerst nicht wirklich sinn zu machen. Kennt man die Geschichte dann, dann kann man sich anhand der Abbildungen schon ein paar Zusammenhänge erschließen. Aber so ist das einfach recht fad und scheinbar unsinnig. 

 

Eigener Eindruck:
 Viktor und Jens kommen aus verschiedenen Welten, sind aber die besten Freunde. Als der reiche Viktor mit seinen Noten in der Schule immer mehr abfällt, wollen ihn seine Eltern in ein Internat stecken. Das können sie aber vergessen! Mit Jens plant er seine Flucht nach Berlin. Und auch Jens hat so seine Probleme, als sein Vater plötzlich arbeitslos wird und das Geld immer knapper wird. Da muss ein Job her, aber wie bekommen, wenn man erst 13 ist? Und dann sind da noch jede Menge andere Geheimnisse der Eltern, der angebeteten Mädchen und allerlei Freizeitkram, den man immer wieder im Chat zu bereden hat!

 

Ähnlich wie die Bücher „Mädchen auf Whats App“, welche ebenfalls von der Autorin verfasst worden sind, ist dieses Buch in einer Art chatverlauf geschrieben, so weit so gut. Flippige Jugendsprache und Sprüche lockern das Buch ungemein auf und lassen den Leser schmunzeln. ABER, auch wenn die Chatverläufe quasi direkt von den Jungs kommen sollen, hätte man wenigstens auf die Groß- und Kleinschreibung achten können – Rechtschreibfehler wurden so ja schließlich auch nicht absichtlich eingebaut. Da das Buch nur wie in einem Chatverlauf ist, ist das Lesen auch sehr anstrengend, wie ich finde. Da gibt es keine Zwischentexte, damit man weiß was passiert und schwupps wirst du in der nächsten Passage mit einem völlig neuen Thema konfrontiert als zuvor und du weißt gar nicht so recht, was du von diesem schnellen Szenenwechsel denn nun halten sollst. Außerdem sind die Ideen die die beiden Bengel haben bisweilen sehr abenteuerlich, Viktor ist das beste Beispiel für Betrug und Diebstahl und irgendwie fehlen mir die richtigen, wirklichen Konsequenzen aus dem Tun und Handeln der beiden Jungen. Obendrauf wird es noch abenteuerlicher, dass man hier Politiker als potentiell heimliche Väter nimmt und übertriebene Szenen geliefert bekommt, als z.B. die Affäre von dem einen Vater in die Flucht geschlagen werden soll. Und dann immer diese dummen Listen zwischendrin, als wären die beiden ein paar alte Waschweiber die nichts besseres zu tun haben als sich so einen Schwachsinn um die Ohren zu klopfen... um Gottes Willen. Da war das Niveau dann ganz weg. Ganz schön harter Tobak und dann doch nicht so mein Fall. Nein, dieses Buch kann ich nicht weiter empfehlen. Das trifft sicherlich einen Nerv, aber ganz sicher nicht meinen.

 

 

Fazit:

Für junge Leser vielleicht ganz interessant, für mich einfach nur eine Qual. Deshalb gibt es von mir auch keine Leseempfehlung.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 2/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 1/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783833936531

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 176 Seiten

Verlag: Baumhaus

Erscheinungsdatum: 25.09.2010

Sheltie 10: Wie Sheltie einen Ausflug machte von Peter Clover

 


Zum Inhalt:

 Emma kann es kaum erwarten: Am Wochenende macht ihre Familie eine Kutschfahrt ans Meer! Natürlich ist Sheltie, Emmas Pony, mit von der Partie. Alle haben großen Spaß bei der Kutschfahrt in den Dünen, den Strand entlang und durch das Watt auf eine Insel. Doch auf der Rückfahrt wird die Familie von der Flut überrascht: Jetzt müssen Sheltie und Emma schnell handeln.


Cover:

Das Cover finde ich wieder sehr passend zu der Reihe. Wir sehen hier Emma und ihr Pony Sheltie wie sie im Vordergrund entlang reiten und im Hintergrund den Pferdewagen mit dem sie und ihre Eltern Urlaub machen. Das passts ehr schön zu Geschichte und hat für kleine Fans der Reihe einen absoluten Wiedererkennungswert.

 

Eigener Eindruck:
 Emma Mutter hatte Geburtstag und der Vater lässt sich für sie und Emma eine Überraschung einfallen. Emma weiß zwar, dass sie einen Ausflug machen wollen, doch wohin die Reise geht, das weiß sie noch nicht. Umso größer ist die Überraschung als ihr Pony Sheltie auch mit von der Partie ist und die Familie zu einem Bauernhof fährt, um sich dort einen Wohnwagen samt Pferd auszuleihen. Das wird ein Abenteuer! Während sich Sheltie mit dem Zugpferd Tobi anfreundet und Emma die Reise im Sattel auf Sheltie erlebt, müssen Sheltie und Emma auch bald wieder beweisen, was sie können, denn bei einem Ausflug ins Wattenmeer bleibt der Wohnanhänger samt Tobi stecken und die Flut naht! Nun ist Köpfchen gefragt und jede Menge Mut!

 

Der nun schon zehnte Band der Reihe rund um das kleine Pony Sheltie kann sich in meinen Augen wieder absolut sehen lassen. Besonders für Erstleser dürfte das Buch besonders geeignet sein, denn die Schreibweise ist sehr einfach und die Geschichte wird von allerhand Illustrationen begleitet. Außerdem ist die Schrift recht groß gehalten, sodass vor allem für junge Leser das Lesen erleichtert wird. Die Geschichte ist einfach und simpel, sodass sie auch ohne große Übertreibungen auskommt und einfach nur kindgerecht ist. Sicherlich wird an der einen oder anderen Stelle geflunkert, um zu zeigen wie schlau Sheltie ist, aber das war es dann auch schon. Das ist liebenswert und real am Leben.

 

 

Fazit:

Für Erstleser und kleine Pferdefreunde ist das Büchlein absolut zu empfehlen. Selten gibt es solche kindgerechten Bücher. Klasse.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783440080283

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 103 Seiten

Verlag: Kosmos

The Munsters - eine Familie mit Biss von Stephen Cox

 


Zum Inhalt:

The Munsters - Das Buch zur US-Kultserie der 60er Jahre, die erstmals in der deutschen Fassung im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Die Munsters - eine Horrorfamilie mit Herz, Gemüt und Biss, die sich vergeblich bemüht, ein normales bürgerliches Leben zu führen.

 

Cover:

Das Cover ist schlicht und einfach, zeigt aber, worum es in diesem Buch geht und hat für Freunde der Kultserie einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Auf rotem Grund sehen wir hier die Familie Munster, typisch wie man sie kennt, und das sagt ja eigentlich schon alles aus.

 

Eigener Eindruck:
 Wer kennt sie nicht, das Pendant zu der Addams Family, welche Kultstaus erreicht hat? Die Munsters flimmerten zwei Jahre in den 60er Jahren über die amerikanischen Bildschirme und haben auch in Deutschland mit der Zeit über Generationen Fans in allen Altersklassen gefunden. Die kultige Serie wurde noch in Schwarz-Weiß abgedreht und besticht durch ihren sarkastischen Humor immer wieder. In diesem Buch bekommen Fans der Serie einen Einblick darüber wie die Serie entstand und was es bedeutete jedes Mal in die Kostüme zu schlüpfen. Außerdem bekommt man weitere Informationen zu nachfolgenden Produktionen und sogar einen groben Abriss über Parallelen zu der Addams Family, welche zeitgleich begann und wohlgemerkt zeitgleich abgesetzt wurde! Durch viele Bilder vom Set, Interviews mit den Darstellern sowie Informationen rund um die Crew ist dieses Buch ein wahrer Goldschatz und wird wohl so manchen Fan der Serie das Herz höher schlagen lassen. Sogar die Automobile der Munsters werden vorgestellt, Haustiere ausgewertet und Besetzungswechsel bis ins kleinste Detail untersucht. Das ist geballtes Wissen, was aber ganz und gar nicht langweilig wird. Ich jedenfalls habe das Büchlein regelrecht gefressen und danach gleich meine DVD-Sammlung wieder ausgegraben, denn das Buch macht einfach wieder richtig Lust auf die Serie.

 

Fazit:

Für Fans und Freunde der Kultserie ein absolutes MUSS!


 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783453056176

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 200 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 01.11.1995

Donnerstag, 29. Juli 2021

Currys von ZF-Team

 

Zum Inhalt:
Ganz easy Currys kochen

Von Indien aus in die ganze Welt: Currys sind leicht zuzubereiten, überraschen mit ihren Aromen und entführen uns in exotische Geschmackswelten. Rund 70 Rezepte nehmen uns mit auf eine faszinierende Reise in die Welt der Gewürze und bringen den betörenden Duft von Kardamom, Kreuzkümmel und Co. in die heimische Küche. Ob würzig-scharf wie frittierter Blumenkohl mit Chili-Dip oder wärmend-cremig wie Hähnchencurry mit Nüssen und Bananen: Jetzt landet die köstliche Vielfalt der Curry-Küche auf dem Teller!

- Jedes Rezept mit Foto
- Umschlagklappen mit den wichtigsten Techniken und Grundrezepten

Cover:

Das Cover ist schlicht und einfach, zeigt aber, worum es in diesem Buch geht und macht irgendwie durch die Präsentation des Essens auch Lust auf mehr.

 

Eigener Eindruck:
 Als Freund der experimentellen Küche konnte ich kaum an diesem Büchlein vorbei und was soll ich sagen, es begleitet mich nun schon sehr viele Jahre in meiner Küche und sieht wahrscheinlich auch schon dementsprechend aus. Für Kochabende mit Freuden war das Buch wirklich ein Hit und wir haben auch wirklich jedes (!) Rezept in diesem Buch probiert, wobei wir schlussendlich bei einem exotischen Fischcurry mit Mango hängen geblieben sind und diesen als absoluten Favoriten immer wieder kochen. Aber auch die anderen Rezepte können sich sehen lassen. Ob Hühnchen in Joghurt mit Rosinen – aber eben doch herzhaft, ein Kohl-Curry oder einfach nur die Beilagen oder ein Linsencurry mit Tofu, hier ist für jeden etwas dabei und durch die detaillierte Anleitung gelingt das Rezept auch garantiert, hier ist für jeden etwas dabei und man kann außerdem auch selbst kreativ werden, wenn man den Dreh erst einmal raus hat. Wir finden das Buch einfach klasse!

 

Fazit:

Wer exotische Küche liebt, der ist hier genau richtig, ob vegetarisch, mit Fisch oder mit Fleisch, hier findet das Curryliebhaberherz sicher sein Lieblingsrezept.

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783898835343

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: ZS Verlag GmbH

Erscheinungsdatum: 18.12.2015