Freitag, 9. April 2021

Manga Love Story 01 von Katsu Aki

 


Zum Inhalt:

Yura und Makoto sind frisch verheiratet. Sie haben es noch nie gemacht. Das erste Mal ist für beide verdammt aufregend. Gemeinsam entdecken sie die Liebe.

 Von nun an begleiten wir die zwei unsicheren Frischvermählten auf ihren Streifzügen durch sämtliche Gebiete sexueller Betätigung - da gibt es nämlich so einiges (!) zu lernen!

 

 

Cover:

Das Cover ist an sich ganz nett anzusehen. Zu sehen ist hier die Protagonistin der Reihe, leicht bekleidet. Das spricht wohl vor allem männliche Leser an und ich lag mit meiner Vermutung richtig, dass es sich bei diesem Manga um ein nicht ganz jugendfreies Werk handelt.

 

Eigener Eindruck:

Makoto und Yura sind frisch verheiratet, haben jedoch beide keinerlei Erfahrung mit dem anderen Geschlecht. Die arrangierte ehe, welche durch ein Omiai organisiert wurde, hat die beiden sich fremden Menschen zusammen geführt. Klar, dass sie sich kaum näher gekommen sind und sich nun langsam näher kennen lernen müssen. Immer wieder weichen sie sich aus, es kommt zu Missverständnissen und ihre Kollegen verstehen die Welt nicht mehr, als sie erfahren, dass die beiden noch Jungfrau sind. Nach und nach tasten die beiden sich vor, bis sie schließlich mehr schlecht als recht miteinander schlafen. Gut für die beiden, dass Geschwister und Kollegen immer hilfreiche Tipps haben… oder nicht?

 

Hach ja, da war er also der typische Mangaporno, den mein Kumpel erwähnt hatte, als ich seine Mangasammlung übernommen habe. Ehrlich gesagt war ich nicht sicher, ob ich amüsiert oder entsetzt sein sollte. Einerseits war es humorvoll zu sehen, wie sich Yura und Makoto immer durch gewisse Situationen winden und von einem peinlichen Moment in den nächsten schlittern, aber auf der anderen Seite war alles doch auch echt derb verpackt. Qualitativ betrachtet ist der Manga wirklich gut gemacht. Detaillierte und saubere Zeichnungen, aber die Frage ist, ob man so etwas braucht. Einige Leser, vor allem wahrscheinlich das männliche Klientel, werden dem Manga sicher etwas abgewinnen können. Ich für meinen Teil kann jedoch nur den Kopf darüber schütteln. Sicher hat der Manga auch einen aufklärenden Teil, der ist durchaus nicht zu verkennen, aber irgendwie finde ich das Werk bisweilen doch recht geschmacklos. Das war wirklich nicht mein Ding. Erotik ja, gern. Aber das ist einfach nur ein Porno wie er im Buche steht. Gefühlt über 70 Prozent des Buches bestehen aus irgendwelchen Sexszenen, bei denen vor allem der weibliche Charakter in allen möglichen Blickwinkeln präsentiert wird…

 

Fazit:

Der Porno in Mangaform hält mit diesem Werk seinen Einzug in die Welt der Otakus. Mein Fall ist es nicht, aber wer es mag, der wird es lieben. So einfach ist das.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783551772718

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 180 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 15.02.2001

Donnerstag, 8. April 2021

Blood Lad 03 von Yuuki Kodama

 


Zum Inhalt:

Staz muss die Zombies besiegen, um eine Freilassung aus Liz' Gefängnis zu erwirken und anschließend seinem Bruder Vlad das Geheimnis der Wiederbelebung entlocken. Indes decken Bell und Wolf Franken Steins Plan auf. Dieser hat die Kontrolle über eine von ihm erschaffene Kreatur verloren. Wolf macht sich daraufhin auf den Weg in die Norddämonenwelt, um den künstlich erzeugten Dämon Akim zu besiegen, denn nur dann ist Franken Stein bereit, Fuyumi zu behandeln, deren Körper in Auflösung begriffen ist ...

 

 

Cover:

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt den Charakter Vlad und im Hintergrund Staz, wie er etwas skeptisch zu Vlad blickt. Das Ganze präsentiert sich auf einem recht knalligen, blauem Grund, was für die Reihe einen absoluten Wiedererkennungsfaktor hat. Mir jedenfalls sagt das zu.

 

Eigener Eindruck:

 

Damit Fuyumi von dem Arzt Frankenstein Hilfe bekommt, soll sich Wolf dem künstlich erschaffenem Dämon Akim stellen, welcher nach und nach die Kräfte aller Dämonen absorbiert und unbesiegbar scheint. Der Kampf scheint ausweglos, besonders, da Staz noch immer von seiner Schwester Liz gefoltert wird. Gut, dass der Vampir und Dämonenherrscher nicht sterben kann. Nachdem auch sein Bruder Vlad der Familienzusammenkunft beiwohnt, entbrennt eine Familiendiskussion…

 

Tja, das war es dann also für mich und diese Reihe, von der ich mir wirklich mehr versprochen hatte, da sie von allen anderen so hoch gelobt wurde. Es kam leider so, wie ich es befürchtet habe. Trotz wenig Handlung in diesem Manga waren die Szenensprünge zu krass, sodass man der Handlung nicht mehr folgen konnte (das muss man als Mangaka auch erst mal fertig bringen so wirr zu schreiben, dass der Leser aufgibt). Für mich ist diese Reihe ohne Sinn und Verstand, obwohl die Idee an sich wirklich toll war und mir auch die Charaktere und der Zeichenstil gut gefallen haben, aber wo ich mit der Geschichte nicht mehr mitkomme, muss ich einfach nicht weiter lesen. Das ist vergebene Zeit. Die Reihe breche ich nun vorerst ab und werde mich vielleicht zu gegebener Zeit noch einmal damit beschäftigen.

 

 

Fazit:

Da trotz wenig Handlung die Geschichte für mich weiterhin mehr als wirr bleibt, breche ich die Reihe somit vorerst ab. Somit kann ich auch keine Leseempfehlung aussprechen und rate auch ab, hier zuzugreifen.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783842013483

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 188 Seiten

Verlag: TOKYOPOP

Erscheinungsdatum: 27.02.2015

Blood Lad 02 von Yuuki Kodama

 


Zum Inhalt:

Nach einer harten Auseinandersetzung mit Wolf erfährt Staz, dass sich das Buch doch im Besitz von Hydrabell befindet. Es kann jedoch niemand entziffern, was in dem Buch geschrieben steht. Staz findet heraus, wer das Buch verfasst hat - Vlad D. Blood, sein älterer Bruder, der einst Staz' magische Kraft versiegelt hat!

 

Cover:

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt den Charakter Wolf, welcher auch in seiner Art recht wölfisch wirkt. Das Ganze präsentiert sich auf einem neonfarbenem, pinken Grund, was natürlich sofort ins Auge sticht. Wirklich raffiniert gemacht.

 

Eigener Eindruck:

Nach einem heftigen Kampf zwischen dem Dämonenherrscher und Vampir Staz sowie dem Werwolf Wolf, stellt sich heraus, dass sich die beiden seit dem Sandkasten kennen. Wolf soll für Staz das Buch zur Wiederbelebung von Fuyumi beschaffen. Bei einem Wettkampf zwischen Staz und Wolf, wetten die beiden um Fuyumi, was der natürlich nicht gefällt. Und dann muss Fuyumi auch noch erfahren, dass das Buch, welches sie so krampfhaft suchen, eigentlich von Staz Bruder geschrieben wurde und die Lösung doch so nahe liegen könnte, würde Staz einfach einmal über seinen Schatten springen… Während Wolf sich mit Fuyumi auf den Weg zu Dr. Frankenstein macht, bekommt Staz Besuch von seiner gewaltbereiten Schwester…

 

Also ich bin ja absolut für jeden Spaß bei Mangas zu haben, aber irgendwie trifft diese Reihe nicht wirklich meinen Nerv. Die Zeichnungen sind durchaus originell und machen Spaß, daran gibt es keinen Zweifel, aber die Geschichte ist wirr. Zum einen haben wir hier sehr sprunghafte Szenen und es kommen immer wieder Charaktere dazu, deren Rolle sich erst nach und nach in dem Manga entschlüsselt. Das wäre alles halb so schlimm, würde man noch ein paar mehr Details serviert bekommen, aber auch damit geizt der Autor sehr. Alles in allem kommen dadurch Emotionen, Spannung und auch Logik zu kurz, einzig die Charakterdesigns und die Grundidee sind wirklich klasse, aber das rettet den Manga für mich leider nicht. Ich werde mir noch einen Band durchlesen und danach entscheiden, ob ich die Reihe weiter verfolge oder ob ich sie abbrechen werde.

 

Fazit:

Eine interessante Fortsetzung, die meiner Meinung nach aber doch einige Schwächen durch zu sprunghafte Szenen hat.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783842013452

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 184 Seiten

Verlag: TOKYOPOP

Erscheinungsdatum: 27.02.2015

Mittwoch, 7. April 2021

Blood Lad Brat 01 von Yuuki Kodama

 


Zum Inhalt
:

Das Spin-off zum Vampir-Hit Blood Lad! Inklusive: Satys Jagd auf die Tsuchinoko-Schlange, ein Bowling-Match zwischen Staz und Wolf sowie Vlad, der Bell unter Druck setzt, um ein Foto des schlummernden Staz zu bekommen ...

 Der Band enthält über 50 Parodien auf die beliebsten Figuren der Unterwelt!

 

Cover:

Das Cover ist ja wohl wieder ein absoluter Hingucker. Wir haben hier wie beim Cover 1 der Orginalreihe auf knallgelbem Grund den Helden der Geschichte Staz. Er ist ein Vampir, wirkt auf dem Cover aber eher wie ein Dämon oder ein Zombie. Zumindest irgendwie brainless und voll daneben. Das macht neugierig!

 

Eigener Eindruck:

In der Dämonenwelt sind die Reiche nach Bezirken eingeteilt, welche unter anderem von dem Vampir Staz und dem Werwolf Wolf regiert werden. Eigentlich gehen alle einem geregelten Leben nach. Aber was wäre eine Dämonenwelt ohne Chaos? In vielen Kurzgeschichten erhalten wir Einblicke in die Welt von Staz und seinen Mitstreitern, die sich nicht immer ganz so gut verstehen…

 

Wer die Reihe liebt, der wird dieses Spin-Off mit seinen vielen Kurzgeschichten auch mögen. Ich persönlich bin noch nicht so firm in der Welt von Staz, da ich erst drei Bände der Orginalreihe kenne und muss sagen, dass mir deshalb das Spin-Off jetzt nicht so zugesagt hat. Sicher sind einige Szenen humorvoll und sollen es vielleicht auch noch mehr sein, aber ich konnte mich mit diesen Kurzgeschichten nicht wirklich identifizieren und manche erschienen mir einfach nur chaotisch und hohl. Leider kann ich dem Buch deswegen auch keine gute Bewertung geben.

 

Fazit:

Ein Spin-Off aus vielen Kurzgeschichten. Kurzweilig, lustig, aber leider auch überladen… braucht man das?

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783842014077

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 176 Seiten

Verlag: TOKYOPOP

Erscheinungsdatum: 27.02.2015

Blood Lad 01 von Yuuki Kodama

 


Zum Inhalt:

Willkommen in der Hölle - japanophiler Vampir trifft umwerfendes Highschool-Naivchen! Der Japan-verrückte Vampir Staz führt als Territoriumsboss der Dämonenwelt ein inhaltloses Leben. Doch das ändert sich, als er das naive Menschenmädchen Fuyumi kennenlernt, die zufällig in die Dämonenwelt stolpert. Durch einen unglücklichen Zufall wird sie kurz nach ihrer Ankunft in der Unterwelt das Opfer einer fleischfressenden Monsterpflanze und so zum Geist. Zuvor erobert sie allerdings noch das Herz des einflussreichen Vampirs. Um Fuyumi wiederzubeleben, fragt Staz die Raummagierin Hydrabell aus und erfährt, dass diese Kunst in einem bestimmten Buch zu finden ist. Das Nachschlagewerk befindet sich derzeit in der Westdämonenwelt. Dort herrscht allerdings Staz’ Sandkastenfreund und Erzrivale Wolf. Trotzdem macht sich der Vampir ohne zu zögern auf den Weg, um sich das Buch unter die Fangzähne zu reißen.

 

Cover:

Das Cover ist ja wohl ein absoluter Hingucker. Wir haben hier auf knallgelbem Grund den Helden der Geschichte Staz. Er ist ein Vampir, wirkt auf dem Cover aber eher wie ein Dämon oder ein Zombie. Zumindest irgendwie brainless und voll daneben. Das macht neugierig!

 

Eigener Eindruck:

Staz ist ein Vampir und lebt in der Dämonenwelt. Obwohl er hier scheinbar ein ganz hohes Tier ist, interessiert er sich aber mehr für die Menschenwelt und ganz besonders für alles was mit Japan und dessen Otakukultur zu tun hat. Als sich eine Sterbliche in seine Welt verirrt, lässt er diese sofort zu sich bringen. Während er sich nach Außen hin knallhart gibt, freut er sich im Inneren, dass er nun scheinbar endlich jemanden gefunden hat, den er über die japanische Kultur ausfragen kann, denn in die Menschenwelt will er dafür nicht. Als sein Gast bei einem Kampf mit einem Pflanzenwesen von eben jenem gefressen wird und als Geist zurückkehrt, bricht für ihn fast eine Welt zusammen. Fuyumi wohnt ab diesem Moment bei ihm. In Staz wächst der Plan, dass er sie wieder lebendig machen will, doch dafür muss er nicht nur in die Menschenwelt, er muss sich auch mit den anderen Dämonenlords der Unterwelt mehr oder minder anlegen…

 

Heiliger Bimmbamm, was hab ich da nur wieder gelesen. Die Geschichte hat Stil, keine Frage. Die Idee ist absolut klasse. Sogar Humor ist hier nicht zu knapp bemessen, aber mannomann. Das ging ja ab wie eine Rakete. Die Szenen waren teilweise recht sprunghaft und haben mich mit einem großen Fragezeichen zurück gelassen, sodass ich doch eine Weile gebraucht habe, um hinter den Werdegang der Geschichte zu kommen. Im Nachgang ist die Geschichte echt der Hammer, aber für den Moment fragst du dich echt, was du da gelesen hast. Da ist zu viel Input auf einmal. Leider bleiben da Spannungsmomente und Emotionen irgendwie auf der Strecke, obwohl dafür echt viel Potential da ist. Vor allem die Charaktere sind so toll und vielschichtig, dass man auch im Nachgang noch gerne darüber nachdenkt. Und doch ist der Funke hier für mich noch nicht übergesprungen. Ich bin gespannt, was der zweite Teil mit sich bringt.

 

Fazit:

Interessanter Auftakt, interessante Zeichnungen – das ist mal was anderes – und durchaus ist da auch Potential für mehr. Mal sehen ob der zweite Band mich mehr überzeugen kann.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

  • ASIN : 3842004176 
  • Herausgeber : TOKYOPOP; 2. Edition (4. April 2012) 
  • Sprache : Deutsch 
  • Taschenbuch : 184 Seiten 
  • ISBN-10 : 9783842004177 
  • ISBN-13 : 978-3842004177 
  • Lesealter : 13 - 16 Jahre 
  • Abmessungen : 12.5 x 1.5 x 18.8 cm

Imadoki 05 von Yuu Watase

 


Zum Inhalt:

Mit Yuu Watase auf die Schulbank
 Unsere Heldin heiß Tanpopo, was auf Japanisch "Löwenzahn" bedeutet. Und genauso hartnäckig wie die Pflanze ist auch Tanpopo in allem, was sie tut. Sie hat gerade die Schule gewechselt, ist nach Tokio gezogen und geht jetzt auf die renommierte Meio-Schule. Dort lernt sie einen geheimnisvollen Jungen kennen, der gerade einen Löwenzahn einpflanzt ...

 

 

Cover:

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Zu sehen ist hier wieder die typisch bunte Überschrift sowie die beiden Protagonisten Tanpopo und Kugyou, welche sich lächelnd entgegen blicken. Außerdem ist auch Tanpopos niedlicher kleiner Fuchs zu sehen. Das Ganze wirkt so warm und herzlich, man könnte Karies davon bekommen, so süß ist das.

 

Eigener Eindruck:

Nachdem es zwischen ihr und Kugyous Bruder nicht geklappt hat und ihr Großvater krank geworden ist, verlässt Tanpopo die Schule und kehrt nach Hokkaido zurück, um für ihre Großeltern da zu sein. Das hinterlässt nicht nur bei ihren Freunden aus der Garten-AG ein großes Loch. Kugyou bemerkt, dass ihm etwas fehlt und spricht sich endlich mit seinem Bruder aus und auch Erika, die eigentliche Rivalin von Tanpopo merkt, dass es noch einige Dinge zu klären gibt. Vielleicht wendet sich für Tanpopo und Kugyou doch noch das Blatt und die beiden können zueinander finden?

 

Das ist wieder ein Finale, wie es bei Yuu Watase im Buche steht. Noch einmal wird Dramatik ganz groß geschrieben und schlussendlich sprechen sich alle aus und liegen sich quasi in den Armen und für die beiden Helden der Geschichte gibt es ein Happy End. So muss das sein. Dabei begeistert die Mangaka wieder durch tolle Zeichnungen und Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. Schade ist hier, dass der finale Band, zumindest für die Geschichte recht kurz ausfällt. Neben der Geschichte von Tanpopo und Kugyou bekommt der Leser hier also noch zwei zusätzliche Kurzgeschichten präsentiert. Das ist ein bisschen schade, denn jetzt, wo es zu einem Happy End gekommen ist, hätte man ja auch noch ein paar abschließende Sequenzen bringen können – so 20 Jahre später oder so etwas in der Art. Aber nun gut, da will ich nicht zu anspruchsvoll sein, denn die Geschichte im Großen und Ganzen war einfach toll und hat richtig viel Spaß gemacht. Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich euch die Reihe einfach nur wärmstens empfehlen kann! Wenn ihr romantische Geschichten mögt, dann seid ihr hier genau richtig.

 

Fazit:

Ein schöner Abschluss für die fünfteilige Reihe und auch wieder ein absolutes Muss. Man könnte fast einen Zuckerschock bekommen.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783770462575

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 180 Seiten

Verlag: Egmont Manga

Erscheinungsdatum: 15.05.2005

Kommissar Niklas und die Schlittenschieberbande von Christian Thielmann

 


Zum Inhalt:

Dem Weihnachtsmann ist der Schlitten gestohlen worden – mitsamt der Geschenkladung und das so kurz vor der Bescherung! Da brauchen Wichtel Orpheus und Spürhase Schnüffler unbedingt professionelle, menschliche Unterstützung, um das Weihnachtsfest noch zu retten. Statt an die berühmten Privatdetektive Olga und Philip Lohmar geraten sie an deren Sohn Niklas und seine Schulkameradin Elly. Niklas kommt es gerade recht, für seinen berühmten Vater gehalten zu werden. Nach nur kurzer Zeit verfolgt er schon eine heiße Spur und die führt nicht nur zu zwei skrupellosen Autodieben – zu aller Überraschung hat Knecht Ruprecht auch noch seine Hand im Spiel.

 

 

Cover:

Das Cover fand ich eigentlich nicht schlecht. Es wirkt weihnachtlich und verrät so auch schon, dass es sich bei diesem Büchlein um eine Weihnachtsgeschichte handelt. Zu sehen sind hier die Helden der Geschichte, Niklas und Elly, sowie Geschenke und Rentiere, welche in deren Richtung blicken. Wirklich gut gemacht.

 

 

Eigener Eindruck:

Niklas Eltern sind berühmte Privatdetektive und er will einmal in ihre Fußstapfen treten. Auf der Suche nach seinem Weihnachtsgeschenk in deren Büro, dass er eigentlich nicht betreten soll, begegnet er plötzlich einem kleinen Mann, der nach den berühmten Detektiv, der sein Vater ist, sucht. Niklas gibt sich als eben jener aus und befindet sich plötzlich mitten in seinem ersten Fall. Denn der kleine Mann ist ein Weihnachtswichtel und damit beauftragt den Schlitten des Weihnachtsmanns wieder zu beschaffen, welcher gestohlen worden ist. Niklas kann es fast nicht glauben! Mit Hilfe des Weihnachtswichtels Orpheus, seiner Freundin Elly und dem Hasen Schnüffler begibt er sich auf eine wahnwitzige Suche, bei der es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt.

 

Ich mag Weihnachtsgeschichten ja wirklich sehr und ich habe auch nichts dagegen, wenn die Geschichte übertrieben und magisch ist, aber irgendwie war es hier dann doch etwas zu viel des Guten. Wer nicht gespoilert werden will, der möge aber an dieser Stelle bitte mit Lesen aufhören, denn ich möchte meine Meinung anhand von Beispielen erklären.

Die Geschichte beginnt eigentlich recht harmlos, denn Niklas sucht nach seinem Weihnachtsgeschenk, etwas, was sicher schon jedes Kind irgendwann gemacht hat. Doch bereits auf den nächsten Seiten wird der Bengel leider arg unsympathisch, nämlich, als er den Hilfe suchenden Weihnachtswichtel Orpheus belügt und ohne Plan und Verstand seinen ersten Fall übernimmt. So weit so gut. Mit Hilfe von Elly, die genau wie Niklas ziemlich schnell hinnimmt, dass der Weihnachtsmann wirklich existiert, stellen sie eine kriminelle Dame, die die Rentiere vom Weihnachtsmann auf einem Weihnachtsmarkt zum Streicheln anbietet und genauso schnell stiften geht, wie sie aufgetaucht ist. Dazu kommt dann noch ein Weihnachtsmann, von dem es scheinbar doch einige gibt, der gern an einer Würstchenbude anhält und dem dabei der Schlitten geklaut wurde und zu guter Letzte bekommen wir die super Detektive in Form der Eltern präsentiert, die in einem Keller festsitzen, weil sie gefangen worden sind. Dabei fliegt dann auch die Lüge von Niklas auf und Orpheus benimmt sich mehr als kindisch. Um dem Ganzen, was verwirrend genug ist, noch die Krone aufzusetzen, ist der griesgrämige Hausmeister der Schule der Kinder in Wirklichkeit der im Exil lebende Knecht Ruprecht, der das alles geplant hat und die Diebe dazu animiert hat den Schlitten zu klauen, um eben Weihnachten zu versauen. Ja nee, ist klar. Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Humorvoll sieht anders aus und spannend auch. Da diese Geschichte so suspekt gestrickt ist, kommt man kaum dazu ein richtiges Bild zu forme, geschweige denn Spaß an der Geschichte zu empfinden. Hinzu kommen meiner Meinung nach noch ziemlich lahme Dialoge. Einzig das Happy End ist schön. Leider sucht man bei dieser weihnachtlichen Geschichte auch das weihnachtliche Feeling, obwohl sich ja eigentlich alles um Weihnachten dreht. Aber irgendwie springt da kein Funke über. Schade.

 

 

Fazit:

Ziemlich flache Story, welche mich nicht überzeugen konnte. Schade.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783551319357

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 01.10.2020

 

Dienstag, 6. April 2021

Truly´s Crimes 01: Bloody Mary von Kay Noa

 


Zum Inhalt:

Für Truly bricht eine Welt zusammen, als sie nach einem kleinen magischen Unfall aus ihrem geliebten London nach Westedge, ins ländliche Cornwall, geschickt wird. Dort soll sie unter der strengen Aufsicht der höchst humorlosen Oberhexe Ophelia die Hexerei von der Pike auf lernen.
Statt hipper Chili-Karamell-Latte gibt es nur noch Kräuter-Basen-Tees und das einzige Wesen, das sie zu verstehen scheint, ist Ophelias depressiver Rabe. Kein Wunder, dass sich Truly nichts sehnlicher als etwas Abwechslung wünscht.
Doch davon bekommt sie mehr als genug, als zwei schaurige Morde die vermeintliche Idylle erschüttern, bei denen es ganz danach aussieht, als wäre Bloody Mary, das im Krankenhaus spukende Gespenst, dafür verantwortlich
Leider will der sonst sehr sympathische Inspector einfach nicht an Magie und Übersinnliches glauben, und so bleibt sein Interesse an Truly eindeutig eher beruflicher Natur.
Eine günstige Gelegenheit für Ophelia, so ihren unliebsamen Zauberlehrling schnell und bequem wieder loszuwerden.

Was also bleibt Truly übrig, als den Mörder selbst zu überführen …

 

 

Cover:

Das Cover fand ich jetzt nicht so ansprechend, da bin ich von der Autorin irgendwie doch bessere Qualitäten gewöhnt. Zu sehen ist hier auf lilafarbenem Grund der Schatten einer Hexe und deren Koffer sowie im Hintergrund als Umriss die Skyline von London. Das passt an sich ganz gut, konnte mich aber leider wie gesagt dennoch nicht überzeugen, da ich es von der Machart irgendwie billig finde.

 

 

Eigener Eindruck:

Da ein Zauber die Junghexe Truly in arge Schwierigkeiten gebracht hat, wird sie aus ihrer Heimatstadt London ins dörfliche Cornwall versetzt, wo sie bei der Hexe Ophelia ihre Strafe erhalten soll und zu einer vollwertigen Hexe geformt werden soll. Doch obwohl Truly nur noch mit ausdrücklicher Erlaubnis zaubern darf, verstößt sie bereits bei der Zugfahrt nach Cornwall gegen ihre Auflagen, denn in einem klitzekleinen Anfall von Übermut hat sie dem Dorfpolizisten ihres Ortes verraten, dass sie eine Hexe ist. Da hilft also nur noch ein Vergessenszauber. Nicht ganz legal, aber doch sehr hilfreich. Das darf natürlich nicht wieder vorkommen und Truly ist gewillt, sich an alle Regeln zu halten. Aber ihre neue Lehrmeisterin scheint es immer wieder darauf anzulegen Truly in Schwierigkeiten zu bringen oder ihr das Leben schwer zu machen. Truly ist sich sicher, dass Ophelia nur darauf lauert sie in die Pfanne zu hauen. Doch so schnell gibt sie nicht auf! Als sie ein Ritual bei Vollmond in der Nähe des Krankenhauses vollziehen soll, in dem sie unter anderem ihre beratenden Fähigkeiten als Hexe unter Beweis stellen soll, kommt es im Krankenhaus zu einem Mord. Das ruft nicht nur ihren verhexten Polizisten aus dem Zug, sondern auch den attraktiven Chefarzt. Doch wer ist der Mörder? Wirklich das Krankenhausgespenst oder vielleicht sogar, den Truly kennt? Ehe sich Truly versieht ist sie mitten in den Ermittlungen verstrickt und begibt sich damit auf ein sehr dünnes Eis…

 

Die Geschichte von der Hexe Truly liest sich zu Beginn recht angenehm. Die Ideen sind frisch und haben ihren gewissen Reiz. Leider sackt der Spannungsbogen aber in der Geschichte mehrmals in sich zusammen und die Story plätschert nur so langhin. Ich bin öfter einmal über dem Buch eingeschlafen, bevor die Geschichte dann doch ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, aber auch dann konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen. Das ist schade, denn ich bin von der Autorin wirklich besser Qualität gewöhnt. Was mir aber an der Geschichte gut gefallen hat waren die vielen Details. Das hat mir wiederum echt Spaß gemacht und auch die Nebencharaktere waren allesamt wirklich toll gestaltet. Truly als Protagonistin hingegen war mir dann doch ein bisschen zu überdreht. Sie wirkte zu Beginn wie eine abgedrehte, verzogene Göre, die keinen Respekt vor nichts hat. Einfach unbelehrbar begibt sie sich von einem Fettnapf in den nächsten. Der Charakter wurde mir erst zur Mitte des Buches hin endlich sympathisch. Schade irgendwie. Alles in allem wirkt das Buch durch den unsympathisch wirkenden Charakter und einigen Szenensprüngen recht unrund. Schön war es da, dass man sich in einer nicht ganz fremden Welt bewegt hat, denn irgendwie scheinen auch die Geschichten rund um Truly in der paranormalen Großwelt von Kay Noa und Lilly Labord (z.B. Whitehall Ripper oder Mr. Dalton) zu Hause zu sein. Das macht dann wieder richtig Spaß.

 

 

Fazit:

Die Geschichte von Truly kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht. Die Story plätschert so langhin und langweilt sogar ein bisschen. Schade irgendwie. Von der Autorin bin ich besseren Stoff gewöhnt.

 

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

  • ASIN : B08PXNR7CV
  • Herausgeber : Publz oHG; 1. Edition (7. Dezember 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • Dateigröße : 1135 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe : 215 Seiten

 

 

 

Donnerstag, 1. April 2021

Pimpinella Meerprinzessin 02 - Der magische Korallenring von Usch Luhn

 


Zum Inhalt:

Im Schreibtisch der Schuldirektorin findet Pimpinella einen geheimnisvoll funkenden Korallenring. Sie vertraut darauf, dass der Ring magische Kräfte besitzt und beschließt, mit seiner Hilfe das Labyrinth des Korallenriffs zu erkunden. Aber der Ring führt sie immer weiter in das Riff hinein, sodass sie sich schließlich hoffnungslos verirrt ...

 

 

Cover:

Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zu der Reihe rund um das Meermädchen Pimpinella. Zu sehen ist hier die junge Dame höchstselbst mit ihren roten Locken und auf einem Delfin sitzend. Das passt sehr gut zum Inhalt, da die Geschichte hauptsächlich unter dem Meeresspiegel spielt.

 

 

Eigener Eindruck:

Pimpinella lebt sich langsam im Internat unter dem Meer ein und hat auch schon einige Freundinnen gefunden. Jedoch scheint die Direktorin der Schule ein Problem mit Pimpinella und vielleicht auch mit ihrer Mutter zu haben, denn sie lässt keine Chance aus, um dem Mädchen das Leben unten im Meer schwer zu machen. Als Pimpinella zu einer Strafarbeit bei der Direktorin verdonnert wird, findet sie in deren Schreibtisch einen geheimnisvollen Ring, der scheinbar magische Kräfte besitzt. Doch welche Geheimnisse beherbergt er und kann Pimpinella ihre Aufgabe überhaupt erfüllen? Schließlich hängt ihre Zukunft im Internat davon ab und sie hat doch noch so viele Fragen…

 

Das hier war nun der zweite Teil der Reihe rund um Pimpinella und ihr Leben als Meerjungfrau. Ich hatte mich ja bereits im ersten Band nicht wirklich mit dem Charakter anfreunden können und ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Charakter der Pimpinella noch immer nicht mag. Sie ist mir zu vorlaut, sie weiß halt alles besser, sie hat kein Respekt vor nichts. Auch wenn sie von der Direktorin gedengelt wird und diese durchaus eine Abreibung verdient hat, finde ich es trotzdem nicht gut, dass sie in einem gewissen Grad Diebstahl bei ihr begeht. Das gehört sich nicht. Und auch wie sie mit allen anderen umgeht – das ist alles so unglücklich beschrieben. Man wird einfach nicht warm mit ihr. Tut mir echt leid. Ansonsten liest sich die Geschichte jedoch recht angenehm und ich bin neugierig, was es schlussendlich mit ihrer Mutter auf sich hat und warum sie verschwunden ist und ich möchte auch so gern wissen, warum Pimpinella nun in Gefahr ist. Ich hatte ja Hoffnung, dass sich das nun aufklärt, aber leider tappt man hier genauso im Dunkeln, wie bei der Tatsache, dass die Direktorin scheinbar ein Problem mit Pimpinella wegen deren Mutter hat. Fragen bleiben also wieder viele offen. Und das ist nicht schön. Einzig herzig finde ich die Freundschaft zu ihrem Kumpel Max. Das ist das Einzige was ich wirklich abkaufen kann – zumindest auf emotionaler Ebene.

 

 

Fazit:

Leider werde ich mit Pimpinella nicht wirklich warm. Der Charakter ist für mich einfach nur schlecht gestaltet, weil er vorlaut und überheblich daher kommt. Schade.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783473474547

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 160 Seiten

Verlag: Ravensburger Verlag GmbH

Erscheinungsdatum: 31.10.2013

Stadt der Finsternis 04.5 - Fluch der Magie von Ilona Andrews

 


Zum Inhalt:

Die Wertigerin Dali Harimau ist geschockt, als sie Jim Shrapshire, Werjaguar und Alpha des Katzenclans, völlig geschwächt vorfindet. Eine dunkle Macht scheint ihn seiner Kräfte beraubt zu haben, und nur sie kann ihm jetzt noch helfen. Denn die unscheinbare Dali, die schon immer lieber ihren Verstand als ihre Muskeln einsetzt und bereits seit Langem heimlich für Jim schwärmt, hat ein besonderes Gespür für Magie. Nun liegt es allein an ihr, einer übernatürlichen und übermächtigen Kraft entgegenzutreten und den Mann, den sie liebt, zu retten.

 

 

Cover:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es wirkt durch die dunklen Farben sehr geheimnisvoll und düster. Zu sehen ist auf dem Cover die Protagonistin Dali, welche nur vom Gesicht her in das Cover eingeblendet wird. Das passt meiner Meinung nach sehr gut, da die anderen Cover der Reihe ähnlich gestaltet sind und somit unverkennbar für diese Reihe sind.

 

 

Eigener Eindruck:

Dali ist eine Wertigerin und somit eine Seltenheit unter den Werwesen. Obwohl sie hoch intelligent ist, stellt sie sich jedoch selbst sehr unter den Scheffel. Doch wer würde schon so eine graue Maus wie sie mögen, besonders, wenn es sich um den Alpha ihres Rudels handelt? Da bleibt Dali nur das Träumen. Als ausgerechnet ihr Alpha Jim bei ihr auftaucht und ihre Hilfe braucht, ist es an Dali ihm sogar das Leben zu retten. Denn eine geheimnisvolle magische Macht hat sich über ihn gelegt und scheint ihm die Energie zu rauben. Für Dali und Jim beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…

 

Das Abenteuer von Dali und ihrem Alpha Jim ist eine Nebengeschichte aus der Welt des Autorenduos Ilona Andrews. Wer die Reihe und die Autoren kennt, der wird diese Geschichte lieben, denn obwohl sie kurz ist, ist sie qualitativ wieder einmal der Hammer. Die Geschichte liest sich schnell und leicht. Wir bekommen jede Menge Details serviert und es ist nicht schwer in die fremde, magische Welt einzutauchen, wenn man ein Neuling in der „Stadt der Finsternis“ ist. Neben tollen Emotionen und Charakterbeschreibungen punkten die Autoren vor allem mit spannungsgeladenen Szenen und Situationen, die man so nie und nimmer erwarten würde. Besonders Spaß macht dabei die Heldin Dali, die sich selbst immer sehr unter den Scheffel stellt, aber immer wieder über sich hinaus wächst und beweist, dass nicht nur Kraft sondern auch Geist ein gutes Mittel im Kampf gegen das Böse ist. Ich mag ihren Charakter so sehr, dass ich sogar ein bisschen schade finde, dass sie nur eine Kurzgeschichte abbekommen hat – zumindest nach dem Lesestand von mir bei der Reihe. Wenn man die Reihe noch nicht kennt, macht dieser kurze Teil spätestens Lust auf mehr! Wirklich klasse gemacht.

 

 

Fazit:

Absolut zu empfehlen und klasse für eine kleine Leserunde am Abend. In einer Stunde kann man durch das kleine Büchlein durch sein. Hiervon kann es gern mehr geben.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 5/5

Logik: 5/5

Spannung: 5/5

Emotionen: 5/5

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783736301184

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 120 Seiten

Verlag: LYX

Erscheinungsdatum: 01.10.2015