Mittwoch, 6. Mai 2020

The End of the World 01 von Aoi Makino

Zum Inhalt:
Da Azusa an ihrer Mittelschule gemobbt wurde, bittet sie ihre Eltern, die Schule wechseln zu dürfen. Doch auch in ihrer neuen Klasse ist Mobbing an der Tagesordnung, worunter vor allem Ryu zu leiden hat. Um nicht selbst wieder Opfer zu werden, wird Azusa die Freundin von Teppei, der an der Schule superbeliebt ist und von allen umschwärmt wird. Als ihr Ryu eines Nachts aus einer prekären Situation hilft, kommen sich die beiden näher. Da Teppei dies allerdings spitzkriegt, eskaliert die Situation.

Cover:
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich bei dem Manga auch ohne nachzudenken zugegriffen habe. Zu sehen ist hier das Portrait der Protagonistin Azusa, welche ich vom Stil her sehr ansprechend fand. Auch ihr trauriger Gesichtsausdruck machte mich neugierig. Wirklich gelungen.

Eigener Eindruck:
Azusa ist neu an der Schule. Da sie in der anderen Schule gemobbt wurde, versucht sie nun nicht aufzufallen und es allen recht zu machen. So geschieht es, dass sie ohne großes Zutun die Freundin von Teppei wird. Einem hoch angesehenen Mitglied in der Schule, aber in Wahrheit ein echtes Ekel, denn dieser hat Spaß daran den Jungen Ryu immer und immer wieder zu mobben, egal wie schlimm die Aktion ist, Teppei scheint noch immer einen draufsetzen zu wollen. Als Ryu Azusa in einer prekären Situation hilft, freunden sich die beiden schließlich an und Azusa offenbart Ryu, dass sie Teppei eigentlich nicht leiden kann. So kommen sich die beiden schließlich näher, was jedoch Teppei ein Dorn im Auge ist und so beginnt er Ryu noch weiter zu terrorisieren und auch Azusa ordentlich zuzusetzen. Bis etwas Folgenschweres geschieht…

Der Manga befasst sich mit dem wichtigen Thema des Mobbing. Ein Thema, bei dem noch viel zu viele Menschen einfach weg schauen und welches für das Opfer, aber auch für den Täter, arg zu Problemen führen kann. Dass sich Azusa schlussendlich gegen Teppei wehrt, das fand ich gut, jedoch ist es nun an Ryu und Azusa die Sache aufzudecken oder sie zu verheimlichen und ich glaube, dass die beiden es verheimlichen werden und sich dadurch noch viel mehr in Probleme bringen, die vielleicht nicht nur sie als Opfer dastehen lässt, sondern auch noch anderen zum Verhängnis wird. Neben dem wichtigen Thema begeistert der Mangaka also nicht nur durch eine wirklich packende Story, sondern auch durch einen wirklich tollen Zeichenstil, der sich wirklich in jeder Szene sehen lassen kann. Schade, dass die beiden Protagonisten Ryu und Azusa so charakterschwach sind, dass sie sich nicht gleich wehren. Das hat mir nicht so gut gefallen, hätte die Story dann aber nicht so gut vorangetrieben, ein Teufelskreis. Und auch die übertriebene Weinerlichkeit von Azusa war dann doch ein bisschen zu viel des Guten, ich bin gespannt, wie sich dieser Charakter noch weiter entwickeln wird.

Fazit:
Die Geschichte hat Potential und ich bin wirklich gespannt, was der Mangaka aus dieser machen wird. Jedenfalls bin ich gespannt, ob die beiden sich in Lügen verstricken werden oder zu ihrer Tat stehen. 

Idee: 5/5
Emotionen: 4/5
Charaktere: 5/5
Logik: 4/5
Spannung: 4/5

Gesamt: 4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783842007178
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 164 Seiten
Verlag: TOKYOPOP
Erscheinungsdatum: 15.04.2013

Pocha Pocha 02 von Ema Tohyama

Zum Inhalt:
Ich bin Katsuyo, Tochter einer Tonkatsu-Schnitzelrestaurant- Familie und ich liebe das Essen! Um meinem großen Schwarm, den Leiter des Jungen-Schwimmclubs, meine Liebe gestehen zu können, trainiere ich neuerdings im Schwimmclub für Mädchen. Zusammen mit Hattsu-senpai, Kajirinsenpai und meiner Freundin Ayutan gebe ich mein Aller-allerbestes! Gut, manchmal trödeln und blödeln wir auch herum… Aber es soll ja schließlich auch Spaß machen!

Cover:
Das Cover finde ich wieder sehr schön gestaltet. Nicht nur, dass es sehr detailliert und liebevoll gestaltet ist, es zeigt auch gleich wieder, worum es hier geht. Wir sehen die vier Freundinnen in ihren Badeanzügen, was eine Assoziation zu ihrem schulischen Schwimmverein ist. Während die drei Mädchen im Vordergrund wirklich hübsch anzusehen sind, drückt sich die Protagonistin Katsuyo im Hintergrund herum, eindeutig mit den Übungen beim Schwimmen überfordert und wie immer leicht mollig. Passend und absolut lustig anzusehen, wenn man den Vorgängerband bereits kennt.

Eigener Eindruck:
Katsuyo und ihre drei Freundinnen wollen einen Ausflug machen. Doch während die Bohnenstange und Katsuyo auf einen lustigen Ausflug gehofft hatten, müssen sie bald feststellen, dass es sich bei dem Ausflug um ein Trainingslager handelt. Doch da lässt sich doch sicher etwas machen oder? Schließlich darf der Spaß ja nicht zu kurz kommen und das Essen natürlich auch nicht. Außerdem will Katsuyo ihre Diät endlich in die Tat umsetzen und bekommt dabei unverhofft Hilfe von ihrem Sandkastenkumpel Ken-Chan, welcher sich für Katsuyo mehr als nur ein bisschen ins Zeug legt – die anderen drei Mädchen wittern da Liebe in der Luft, während Katsuyo nur Augen für ihren Schwarm hat…

Auch der zweite Teil der Pocha Pocha-Reihe liest sich wieder sehr humorvoll und einfach. Die Zeichnungen sind gewohnt gut und vor allem die Figur Katsuyo begeistert durch ihr niedliches Design. Weiterhin macht es Spaß die Freundinnen bei ihrem Kampf gegen Katsuyos Pfunde zu begleiten und man muss einfach herzlichst lachen, wenn das wieder einmal daneben geht. Schön ist auch zu lesen, dass die Autorin auf das Thema der Molligkeit eingeht und auch zeigt, dass es durchaus nicht schlimm ist, wenn man etwas dicker ist. Trotzdem schafft sie dadurch aber auch lustige Momente die den Leser herzlich zum Lachen bringen. Schade ist leider nur, dass dieser Manga eher in Episoden behandelt wird und es kaum eine richtige Storyline gibt, aber das kann man durchaus verschmerzen.

Fazit:
Wieder sehr humorvoll gestaltet und durch die Episoden sehr gut einzuteilen. Pocha Pocha könnte für mich doch noch zu einem Mangaliebling avancieren. 

Idee: 5/5
Emotionen: 4/5
Charaktere: 5/5
Logik: 4/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783770481088
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 112 Seiten
Verlag: Egmont Manga
Erscheinungsdatum: 06.03.2014

Dienstag, 5. Mai 2020

Dreamland 03 von Reno Lemaire

Zum Inhalt:
Angesichts der riesigen Verschwörung, die sich in Dreamland zusammenbraut, hat Shun beschlossen, sich hinter seine Herrin zu stellen. Terrence’ Gruppe bekommt währenddessen Zuwachs durch die Ankunft von Eve, die in der realen Welt Lydias beste Freundin und eine echte Zicke ist. Zusammen macht sich unser Team von Pseudohelden auf die Suche nach dem Paradies von Dreamland, einem Gebiet namens Edenia, das die Seelen der Verstorbenen aufnimmt …

Cover:
Das Cover gefiel mir eigentlich nicht so sehr wie sein Vorgänger. Zu sehen ist hier auf grünem Grund wieder Terrence, während einer der anderen Charaktere im Hintergrund als Portrait zu sehen ist. Dass es sich hierbei um einen Charakter handelt der Terrence nicht so gut gesonnen ist, scheint man direkt am Gesichtsausdruck erkennen zu können, denn er blickt sehr herablassend auf Terrence, welcher sich unterhalb des Portraits befindet. Nun, das ist durchaus wieder Geschmackssache, hat meinen Nerv aber nicht getroffen.

Eigener Eindruck:
Terrence´ Lehrer ist sich sicher, dass Savane der Feuerkontrolleur des Dreamland ist und will ihn angreifen. Als er seinen Fehler bemerkt, zieht sich dieser aber vorerst zurück, um neue Pläne zu schmieden. Währenddessen stellt sich Terrence Klassenkameradin und Oberzicke Eve ihren Ängsten im Traum und wird so auch zu einer Reisenden. Gemeinsam machen sich die Reisenden auf den Weg nach Edina, um einen Auftrag zu erledigen. Doch bereits zu Beginn ihrer Reise werden sie wieder angegriffen…

Der dritte Teil der Reihe „Dreamland“ aus der Feder von Reno Lemaire konnte mich nun gar nicht mehr überzeugen. Die Geschichte wird immer schwammiger und verwirrt mehr als alles andere. Mir fehlen einfach die griffigen Details um mich hier wirklich am Ball zu halten und vor allem, um die Geschichte für mich logischer werden zu lassen. Bis jetzt liest sich alles wie sinnlos hingeworfene Gedanken, die der Mangaka nur irgendwie zu Papier bringen wollte, was ich wirklich schade finde. Die Qualität der Zeichnungen ist noch immer recht schlecht, wie ich finde und hat eher etwas von Skizzen. Das nimmt mir persönlich noch mehr die Lust an der Reihe. Diese Reihe werde ich vorerst pausieren und mir die Reihe vielleicht zu gegebenen Zeitpunkt noch einmal von vorn zu Gemüte ziehen.

Fazit:
Irgendwie wird es immer absurder in dieser Geschichte. Ich für meinen Teil werde mit der Reihe vorerst pausieren, denn wirklich packen kann mich die Story leider nicht mehr. Schade.

Idee: 5/5
Emotionen: 3/5
Charaktere: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 3 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783842005037
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 224 Seiten
Verlag: TOKYOPOP
Erscheinungsdatum: 11.09.2013

Dreamland 02 von Reno Lemaire

Zum Inhalt:
Tagsüber versucht Terrence mit Mühe, den langweiligen Kursen in Wirtschaft zu folgen und eine Beziehung zu seiner geliebten Lydia aufzubauen. Nachts hingegen reist er nach Dreamland, ins Reich der Träume, wo er mit seiner neuen Feuerkraft die Träume der Menschen vor den Schrecken der Nacht zu beschützen versucht. Seine Reise läuft allerdings Gefahr, im Reich der Finsternis zu enden, wo einer der mächtigsten Albtraumlords das Sagen hat. Doch dann bekommt Terrence unerwartete Hilfe.

Cover:
Das Cover gefällt mir für den zweiten Band schon besser. Zu sehen ist hier auf rotem Grund der Charakter Terrence sowie noch einmal seine Seitenansicht im Portrait. Das kann sich durchaus sehen lassen und hat einen Wiedererkennungsfaktor für Fans der Reihe, auch wenn das Cover so nicht wirklich viel zum Inhalt der Geschichte preisgibt.

Eigener Eindruck:
Nachdem Terrence arg in der Patsche sitzt und unter anderem in seinem Lehrer Neil einen Feind gefunden hat, bekommt er in einer brenzligen Situation Hilfe von Toro. Und auch bei einem Kampf den er mit Savane ausfechten muss, ist es schließlich sein Bruder der ihn weckt, der ihm schlussendlich die Haut rettet. Die Reisen ins Dreamland werden immer gefährlicher. Und während die beiden Jungen Terrence und Savane sich auch in der Realität treffen und zusammen abhängen, müssen sie überlegen, wie sie in Dreamland weiter vorgehen sollen, denn in den Tiefen der Träume braut sich etwas richtig Übles zusammen…

Puh, also ich muss ehrlich gestehen, dass mir der zweite Teil der Reihe schon nicht mehr so sehr zugesagt hat, was wirklich schade ist, da die Geschichte in meinen Augen eigentlich wirklich Potential hatte. Aber die Szenen werden immer sprunghafter und der Verlauf der Geschichte wird so absurd, dass das dermaßen den Lesespaß hemmt, dass man eigentlich schon fast frustriert sein müsste, wenn man das Buch zur Seite legt. Während Terrence noch immer mit Lydia nicht zu Potte kommt und die beiden sich einfach nicht „finden“, weil es immer wieder Missverständnisse gibt, ist Terrence aber auch dazu verdammt mit Savane ganz primitiv „Weiber auschecken“ zu gehen. Naja, wenn es Spaß macht. Ich für meinen Teil fand das doch ein bisschen unnötig und es hat die Story nur unnütz in die Länge gezogen. Und ehe man sich versieht steht man in dem Manga wieder vor einer Schlüsselszene und diese wird so sprunghaft behandelt, dass man sich ernsthaft fragen muss, ob der Mangaka wirklich Lust hatte diesen Manga zu zeichnen oder ob das eher so ein „Oh, ich muss das jetzt machen, auf Gedeih und Verderb“-Ding ist. Irgendwie fehlt mir das Herzblut hinter der Reihe. Sie kann mich einfach nicht überzeugen. Schade. 

Fazit:
An sich noch immer eine tolle Idee, jedoch sind mir die Szenen nun doch etwas zu sprung- und lückenhaft. Das nimmt leider langsam aber sicher den Lesespaß und ich hatte meine liebe Mühe bei dem Manga am Ball zu bleiben. Schade.

Idee: 5/5
Emotionen: 3/5
Charaktere: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 3 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783842005020
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 204 Seiten
Verlag: TOKYOPOP
Erscheinungsdatum: 13.05.2013

Dreamland 01 von Reno Lemaire


Zum Inhalt:

Seit Terrence mit sieben Jahren seine Mutter bei einem Brand verlor, hat er Angst vor Feuer. Auch sonst läuft sein Leben alles andere als rund. In der Schule kämpft er mit den Noten und das Mädchen seiner Träume, Lydia, nimmt keine Notiz von ihm. Eines Nachts schafft er es jedoch, im Traum seine Angst vor dem Feuer zu besiegen und wird zu einem Reisenden nach Dreamland, dem Reich der Träume! Dort erhält er die Fähigkeit, das Feuer zu kontrollieren und setzt es sich zum Ziel, die Träume der Menschen zu beschützen. Und im Traum ist auch der Weg zu Lydias Herz endlich frei …

Cover:
Das Cover war jetzt nicht so mein Fall. Zwar gibt es einen Einblick in den Zeichenstil des Mangaka, war aber im Großen und Ganzen für mich nichtsaussagend. Zu sehen sind hier lediglich vier Charaktere der Reihe, jedoch verraten diese nichts über die Storyline, was ich doch etwas schade finde.

Eigener Eindruck:
Terrence hat seit einem Brad, bei dem seine Mutter ums Leben kam, Angst vor Feuer. Als er sich in seinen Träumen der Angst stellt und diese überwindet, wird er in Dreamland zu einem Reisenden, eine Person, die ihre überwundene Angst fortan kontrollieren und in Träumen frei reisen kann. In der realen Welt jedoch ist Terrence ein hoffnungsloser Fall. Ständig verschläft er und kommt zu spät zur Schule und auch sein Schwarm Lydia nimmt keine Notiz von ihm, was ihn aber nicht daran hindert ihr trotzdem hinterherzuhimmeln. Während sich die beiden also schwer damit tun zueinander zu finden und sich immer mehr in Missverständnissen verstricken, muss Terrence im Schlaf gegen andere Reisende antreten, welche ihn als potentielle Gefahr sehen, denn alle Reisenden haben die Möglichkeit in die Träume anderer Menschen einzutauchen und nicht jeder hat dabei gute Absichten…

Dieser Manga ist definitiv reine Geschmackssache und wird nicht jeden Leser überzeugen können. Die Idee ist zwar sehr gut, jedoch fand ich die Umsetzung recht grenzwertig. Die Szenen sind sehr sprunghaft und die Charaktere tauchen just ohne viel Erklärungen auf, was wirklich verwirrend sein kann. Wer sich jedoch wirklich hinter die Geschichte klemmt, der bekommt hier einen soliden und auch durchaus spannenden Actionmanga präsentiert, der durchaus Spaß machen kann. Die Qualität der Zeichnungen jedoch ist auch nicht sonderlich gut. Es wirkt alles sehr skizzenhaft und wirklich gute Designs sucht man hier vergeblich. Eyecatcher gehen anders. Daran kann man sich stören, muss man aber nicht. Ich für meinen Teil bin gespannt, wie die Geschichte rund um den Versager Terrence weiter geht, denn nun hat er endlich die Chance etwas Gutes zu bewirken und zu zeigen, was er auf den Kasten hat. 

Fazit:
Eine interessante Idee, welche sehr actionreich umgesetzt wurde. Man muss sprunghafte Stories lieben um hier wirklich glücklich zu werden und man sollte Geduld mitbringen, um die Story zu verstehen.

Idee: 5/5
Emotionen: 4/5
Charaktere: 4/5
Logik: 3/5
Spannung: 4/5

Gesamt: 4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783842005013
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 216 Seiten
Verlag: TOKYOPOP
Erscheinungsdatum: 09.01.2013

Samstag, 2. Mai 2020

Pocha Pocha 01 von Ema Tohyama


Zum Inhalt:

Ich bin Katsuyo und ich liebe es, zu essen! Leider hat sich meine Leidenschaft auf meine Figur niedergeschlagen... da mein großer Schwarm Samejima jedoch so gar nicht auf Pummelchen zu stehen scheint, möchte ich unbedingt abnehmen! Aber muss es ausgerechnet der Schwimmclub sein...?!

Cover:
Das Cover gefiel mir gleich auf Anhieb. Zu sehen sind hier die vier Freundinnen Hatsume, Rinko, Katsuyo und Ayumi, wie sie in ihren Badeanzügen am Poolrand sitzen und sich ordentlich die Bäuche vollschlagen. Besser hätte man die Geschichte in einem Cover nicht verpacken können. Ich liebe es absolut.

Eigener Eindruck:
Um ihrem Schwarm Samejima nahe zu sein, hat sich Katsuyo für dessen Schule entschieden. Doch bereits am ersten Tag erlebt Katsuyo eine wirkliche Schlappe, denn sie muss sich anhören, wie Samejima zu einem seiner Mitschüler sagt, dass es ihm egal ist, wie ein Mädchen aussieht, nur pummelig darf sie nicht sein. Zu viel für Katsuyo, welche zu viel auf den Hüften hat – und das ist kein Wunder, denn ihre Familie betreibt ein Restaurant und ist immer darauf bedacht dem Mädchen genügend Essen mit in die Schule zu geben, da sie kein Kostverächter ist. Für Katsuyo steht fest, dass sich etwas ändern muss und so eröffnet sie ihrem Jugendfreund Ken, dass sie sich in einem Schulverein eintragen wird. Doch was soll so richtig zu ihr passen? Gemeinsam mit ihrer neu gewonnenen – und viel zu dünnen, aber genauso esssüchtigen – Freundin Ayumi landet sie schließlich im Schwimmverein der Mädchen, welcher lediglich von Hatsume und Rinko besucht wird. Ehe sich die beiden versehen, sind sie Mitglied im Schwimmverein und müssen allerlei Dinge über sich ergehen lassen. Aber was tut man nicht alles für seinen Schwarm oder…?

Ich habe selten beim Lesen so viel gelacht wie bei diesem Manga. Die Geschichte von Katsuyo ist ja wie aus dem Leben gegriffen. Wer will nicht gern abnehmen oder jemanden gefallen oder hat das Problem, dass Essen einfach viel zu gut schmeckt und man seinen inneren Schweinehund kaum überwinden kann. Katsuyo erlebt alltägliche Situationen, die einem selbst irgendwann im Leben einmal begegnen und versucht etwas aus ihrer Situation zu machen. Das ist mutig und macht sie gleich sehr sympathisch, auch wenn sie als Charakter oft sehr dropsig und tollpatschig daher kommt. Aber mit ihrer herzlichen Art muss man sie einfach mögen und was ihr so passiert zieht einfach an den Lachmuskeln. Die Mangaka hat hier wirklich ein ganz tolles Werk geschaffen, von dem ich kaum genug bekommen konnte, weil die humorvoll genau auf die Dinge hinweist, die man selbst schon so gut kennt. Da ist die Angst nicht in den Badeanzug zu passen, sich etwas vorzunehmen und es dann doch um einen Tag zu verschieben, da ist der Mut etwas zu ändern, sich so zu akzeptieren wie man ist und, und, und. Wirklich klasse gemacht und absolut lesenswert. Ich jedenfalls freue mich schon auf den nächsten Band. Was für mich an dem Manga jedoch ein bissen gewöhnungsbedürftig war, war die Aufmachung der Panele. Das war mal was anderes und durchaus erfrischend, wenn man sich erst einmal in die Art hineingefuchst hatte. Auf den Seiten wird die Geschichte in abgeteilten Quadraten erzählt. Sehr übersichtlich und vor allem auch nicht verwirrend, denn man kann in den Panelen nicht verrutschen. Klasse.

Fazit:
Ein wirklich toller Manga der einfach nur Spaß macht. Wer eine wirklich witzige Geschichte lesen möchte ist hier genau richtig, denn Katsuyo nimmt sich selbst mit viel Humor und auch ihre Freundinnen sind liebensgewürzig hoch zehn. Da muss man einfach schmunzeln.

Idee: 5/5
Emotionen: 4/5
Charaktere: 5/5
Logik: 3/5
Spannung: 5/5

Gesamt: 4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783770481071
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 112 Seiten
Verlag: Egmont Manga
Erscheinungsdatum: 09.01.2014

Gate 01 von Hirotaka Kisaragi

Zum Inhalt:
Der Alltag von vier Schülern gerät völlig aus den Fugen, als sie plötzlich von einem Blitzschlag getroffen werden. Bis auf eine kleine tattooähnliche Narbe sind sie unversehrt, doch dann taucht ein mysteriöses Mädchen auf und fordert "Gebt mir die Vier Heiligen Tiere zurück!". Damit beginnt ein fantastisches Abenteuer für die Jungs, voller Magie, Bannsprüchen und gefährlichen Dämonen. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen, denn wenn sie die Vier Heiligen Tiere in sich nicht bändigen, wird die Welt aufhören zu existieren!

Cover:
Das Cover gefiel mir recht gut, da der Zeichenstil sehr ansprechend ist. Zu sehen ist hier der Protagonist Akira, welcher im Hintergrund von dem heiligen Tier Byakko, einem Tigerähnlichen Wesen, im Hintergrund flankiert wird. Das passt sehr gut zur Geschichte und macht neugierig, auch wenn ich finde, dass die Coverzeichnung der Qualität der eigentlichen Zeichnungen im Manga nicht wirklich gleicht. Schade eigentlich, aber trotzdem gut gemacht.

Eigener Eindruck:
Als der hilfsbereite Schüler Akira von seinem alten Lehrer Kamo gewarnt wird nicht nach Shibuya zu gehen, weil er ein schlechtes Gefühl hat, tun er und seine Freunde dies als Humbug ab. Doch bereits nach ihrer Ankunft geschieht das Unglück. Die vier Freunde werden vom Blitz getroffen und wachen mit komischen Narben im Krankenhaus wieder auf. Während Akira und sein Freund Kazuya lediglich eine Narbe an der Hand zurück behalten, trägt sein Freund Shigeru die Narbe auf der Stirn und sein Freund Riki sie direkt auf dem Herzen. Wie durch ein Wunder sind die Freunde jedoch nicht weiter verletzt, doch schon bald taucht eine Frau in eigenartiger Kleidung bei ihnen auf und fordert die vier auf, ihr die heiligen Tiere wieder auszuhändigen. Was für die Freunde wie eine irre Begegnung wirkt, wird für sie bald zur bitteren Realität, denn sie müssen erkennen, dass in ihren Körpern wirklich vier heilige Tiere wohnen, die genau dann freigesetzt werden, wenn sie ihre Verbände abnehmen. Den Freunden bleibt laut der geheimnisvollen Shuri nur die Möglichkeit von den Tieren anerkannt zu werden, wenn sie nicht sterben wollen. Und so beginnt für die Freunde ein Abenteuer der ganz besonderen Art, bei der es darum geht die Tiere für sich zu gewinnen und gegen finstere Mächte anzutreten.

Die Idee zu dem Manga fand ich persönlich richtig gut und mir hat auch der Verlauf der Geschichte richtig gut gefallen, auch wenn die Emotionen für mich dann doch nicht wirklich nachvollziehbar waren. Der Manga schafft es aber durch seine detaillierte Geschichte und seine unvorhersehbaren Wendungen eine wirklich grandiose Spannung aufzubauen und so den Leser am Ball zu halten. Man möchte einfach wissen, ob die vier Freunde es schaffen die Tiere zu bändigen und so am Leben zu bleiben und natürlich will man auch wissen, was es überhaupt mit diesen Tieren und der ganzen Begebenheit auf sich hat. Dabei kommen die Jungs ab und an zwar etwas kindisch daher, aber im Großen und Ganzen hat mir das Charakterdesign ganz gut gefallen. Die Zeichnungen sind von der Qualität her auch nicht unbedingt schlecht, ich fand aber, dass die Coverzeichnung und die jeweiligen Titelbilder qualitativ besser sind als die Zeichnungen im Manga, was schlussendlich auch einer der Gründe ist, warum der Manga keine fünf Sterne von mir bekommen kann, genau wie die nicht ganz glaubwürdigen Emotionen und die doch an der einen oder anderen Stelle fehlende Logik. Sieht man aber davon ab, bekommt man eine wirklich lesenswerte Geschichte, die mich durchaus in ihren Bann gezogen hat.

Fazit:
Ein toller Manga der durchaus Lust auf mehr macht, auch wenn die Emotionen nicht ganz so greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit den vier Freunden weiter gehen wird.

Idee: 5/5
Emotionen: 3/5
Charaktere: 5/5
Logik: 3/5
Spannung: 5/5

Gesamt: 4 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783770473076
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 224 Seiten
Verlag: Egmont Manga
Erscheinungsdatum: 04.10.2010

Chocolate Cosmos 01 von Nana Haruta

Zum Inhalt:
Sayuki hat ein Problem: Sie schaut immer so finster drein, dass alle schreiend vor ihr davonlaufen, vor allem die Jungs. Doch eigentlich wünscht sie sich nichts mehr, als endlich einen Freund zu haben. Als sie in den Sommerferien schließlich jemanden kennen lernt, ist sie überglücklich. Dumm nur, dass sich ihr Traummann als ihr Lehrer entpuppt!

Cover:
Das Cover gefiel mir recht gut, da der Zeichenstil sehr ansprechend und die rosa Farbe durchaus ein Eyecatcher ist. Zu sehen sind auf dem Cover die beiden Protagonisten Sayuki und deren Schwarm. Das verspricht eine Liebesgeschichte und passt somit sehr gut zum Inhalt.

Eigener Eindruck:
Sayuki hat ein Problem. Durch ihren sehr ernsten Gesichtsausdruck hat sie Probleme einen Jungen kennen zu lernen und kommt bei dem männlichen Geschlecht somit auch nicht sehr gut an, wie ihre Freundinnen finden. Dass Sayuki aber doch einen Freund haben möchte und auch ganz genau weiß, wie er sein soll, das versucht sie ihnen vergeblich zu erklären, denn Sayuki glaubt an die Liebe auf den ersten Blick und will nicht gleich irgend einen dahergelaufenen Deppen daten. Klare Worte. Als die Klasse einen Ausflug an den Strand macht, trifft Sayuki durch einen Zufall auf den Schokoladenverkäufer am Strand in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Dumm nur, dass der Schokoladenverkäufer nur eine Aushilfe ist und eigentlich Lehrer an ihrer Schule…

Der Mangaklassiker bei den Romance-Mangas. Mädchen verliebt sich in den Lehrer. Die all Zeit verbotene Kombination schlechthin. Damit war der Manga für mich dann auch schon fast gestorben, aber ich dachte mir, es wäre ja ganz nett der Geschichte eine Chance zu geben. Bis zur Hälfte geht sie auch wirklich vorwärts und ist humorvoll, wenn man von dieser Liebe zu dem Lehrer absieht. Das hatte Potential. Doch ab dem Punkt, wo die Schüler einen Club gründen wollen und Sayuki versucht bei dem Lehrer Eindruck zu machen, da wurde es für mich absurd und auch langweilig, sodass ich recht wenig Spaß beim Lesen hatte. Die Zeichnungen an sich sind sehr gut gelungen und die Szenen sind auch nicht allzu sprunghaft, wodurch man gut beim roten Faden bleiben kann. Jedoch muss ich aber auch gestehen, dass die Geschichte immer mehr an Schwung verliert und man auch nicht wirklich den Drang hat zum nächsten Band zu greifen. Auch die Emotionen bleiben für mich sehr fragwürdig. So ist die „Liebe“ zu dem Lehrer für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Dass da der „Funke übergesprungen“ sein soll, nun, das war für mich ein absolutes Rätsel. Und auch die dadurch resultierende Verbissenheit von Sayuki, als es schließlich um den Club ging, nun, das war für mich einfach auch sehr weit hergeholt. Schade.

Fazit:
Durchaus lesenswert, wenn man auf verkitschte Geschichten steht. Für mich war das eher nichts und ich bin wirklich am überlegen, ob ich mich am zweiten Teil heranwagen sollte.

Idee: 5/5
Emotionen: 3/5
Charaktere: 4/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5

Gesamt: 3 von 5 Sterne

Daten:
ISBN: 9783867196796
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 171 Seiten
Verlag: Tokyopop
Erscheinungsdatum: 10.03.2009