Freitag, 23. Oktober 2020

Die Ärztin 01 - Das Licht der Welt von Helene Sommerfeld


Zum Inhalt:

Sternstunden der Medizin im deutschen Kaiserreich - und eine Frau schreibt Geschichte.
Band 1: Die Geburt einer neuen Zeit und die glanzvollen Jahre des jungen Kaiserreichs.

Brandenburg, 1876: Die Gärtnertochter Ricarda rettet der Tochter des Grafen Freystetten das Leben. Aus Dankbarkeit nimmt Komtess Henriette die 13-jährige Ricarda mit nach Berlin. Ihr Haus unter den Linden ist ein Mittelpunkt der Gesellschaft. Aber schon bald erlebt Rica die Schattenseiten der Hauptstadt. Niemand kümmert sich um kranke Frauen und Kinder, die in schmutzigen Hinterhöfen leben. Diesen Menschen will sie helfen. In Deutschland dürfen Frauen nicht Medizin studieren, doch Ricarda ist fest entschlossen, ihrem Traum zu folgen - gegen alle Widerstände.

Die packende und opulente Historiensaga in zwei Bänden um die Ärztin Dr. Ricarda Thomasius.



Cover:

Das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Es zeigt im Unteren Bereich den Abschnitt eines Straßenzuges – vermutlich Berlin – welcher historisch anmutet. Das Ganze wird dann noch durch die Silhouette einer blonden Frau in historischer Kleidung unterstrichen und deutet daraufhin, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt. Aufschluss darüber gibt schlussendlich der Inhalt der sofort neugierig macht. Das ist wirklich gelungen und hat mich sofort überzeugt – und ich habe es nicht bereut!



Eigener Eindruck:

Auf dem Brandenburger Land lebt Ricarada mit ihren beiden Schwestern Rose und Antonia und ihren Eltern auf dem Schloss Freystetten, wo deren Eltern als Gärtner und Küchenmamsell ihr Zubrot verdienen. Es ist eine unbeschwerte Kindheit und Ricarda ist glücklich, bis es zu einem tragischen Unfall im Winter kommt. Beim Eislaufen mit der Grafentochter bricht Ricardas Schwester Antonia mit dieser in den zugefrorenen See ein und Ricarda versucht die beiden Mädchen zu retten. Es gelingt ihr jedoch nur die Grafentochter aus dem Wasser zu ziehen, für die Schwester kommt jede Hilfe zu spät. Aus Dank für die Rettung der Enkeltochter veranlasst der alte Graf, dass sich seine Tochter und Ärztin Komtess Henriette von Freystetten um die Ausbildung des Mädchens kümmert. So geht Ricarda mit nach Berlin und lernt dort eine völlig fremde Welt kennen in der die Schicht zwischen Arm und Reich noch grausamer zu sehen ist, als in ihrem zu Hause. Außerdem lernt Ricarda sehr viele interessante Frauen kennen, an denen sie sich ein Beispiel nehmen will und so beginnt sie sich für die Medizin zu interessieren und bereits in jungen Jahren der Komtess bei ihren Operationen zur Hand zu gehen. Während die Familien in Freystetten immer mehr zerbrechen schlägt sich Ricarda durch das frauenfeindliche Berlin und wird immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Doch das weckt ihren Ehrgeiz noch mehr und sie will ebenfalls Medizin studieren, doch das ist für Frauen in Deutschland unmöglich…


Der erste Band der Trilogie um Ricarda Thomasius hat mich einfach nur begeistert. Es macht Spaß die Welt aus den Augen der Protagonistin zu sehen. Dabei begegnen dem Leser aber nicht nur schöne Momente, sondern man kann auch hinter die Kulissen blicken in denen Armut und Frauenrechte eine ganz große Rolle spielen, denn zu der Zeit, wo die Geschichte spielt waren Frauen nichts wert und durften keine eigene Meinung haben. Man trifft auf so viele Missstände, die dermaßen schockieren und man muss den Charakter der Henriette und den der Ricarda immer wieder bewundern. Egal wie sehr das Leben die beiden Frauen beutelt, sie stehen immer wieder auf und kämpfen für ihren Traum. Dabei gelingt es dem Autorenehepaar, welches sich hinter dem Autorenpsydonym Helene Sommerfeld versteckt, wirklich ganz vorzüglich detailliert zu beschreiben und ganz und gar nicht zu langweilen. Man ist mit Feuereifer dabei und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses dicke Buch wortwörtlich in mich hinein gefressen und konnte es kaum erwarten weiter zu lesen, denn das Buch endet schon mit einem arg bösen Cliffhänger. Zum einen möchte man wissen, wie es mit der armen Ricarda weiter geht und zum anderen möchte man erfahren, wie der Name Thomasius schlussendlich doch noch zustande kommt, denn es sieht vorerst nicht so aus, als würde Ricarda ihre große Liebe heiraten. Auch möchte man wissen wie es mit den anderen Charakteren weiter geht, die Ricarda durch ihr Leben begleiten und immer wieder auftauchen. Dabei hat es das Autorenduo geschafft wirklich so viele verzwickte Situationen zu schaffen, dass man auch hier neugierig ist und bleibt. Lange beschäftigt man sich als Leser aber auch mit den Details. Nämlich wie es in den großen Städten vor sich ging, dass Frauen und Kinder kaum etwas wert waren. Dass es nicht für Jedermann möglich war einen Arzt aufzusuchen und viele an den hygienischen Missständen wortwörtlich dahingesiecht sind. Wer in der unteren Schicht lebte musste immer damit rechnen schnell zu sterben, Kinder zu verlieren oder von der Polizei unrecht behandelt zu werden – besonders als Frau. Das macht betroffen und man kann den Wunsch, solchen Menschen zu helfen, immer mehr nachvollziehen. Ja, man lebt ebenfalls für das, was Ricarda, ihre Freundinnen und deren Lehrmeisterinnen kämpfen. Das ist wirklich ganz grandios gemacht. Ich habe selten Bücher bei denen ich so mitgerissen werde.



Fazit:

Dieses Buch hat einfach alles, was das Herz begehrt. Tolle Details, viel Hintergrundwissen, fantastische und vielschichtige Charaktere und eine gehörige Portion Dramatik. Klasse. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für das Autorenehepaar unter dem Psydonym Helene Sommerfeld.



Gesamt:

5 von 5 Sterne



Daten:

ISBN: 9783499273995

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 560 Seiten

Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 24.04.2018

Es war vielmal... 02: Rumpelndes Herz - Das falsche Rumpelstilzchen von Daphne Teubner


Zum Inhalt:

Ich bin Katheryna Müllerstochter.
Drei Dingen waren absolut sicher:
Ich bin bildschön.
Ich bin für ein Märchen bestimmt.
Ich werde die bezauberndste Königin aller Zeiten.

Mein Märchen ist wahrhaft einfach, ihr wisst schon:
Der König findet mich.
Rumpelstilzchen verspinnt das Stroh zu Gold.
Ich werde Königin, errate den wahren Namen des Rumpelstilzchens und darf mein Erstgeborenes behalten.
Wir leben glücklich zusammen bis ans Ende unserer Tage.


Doch nun sitze ich im Kerker des Schlosses und weiß nicht wie mir geschieht.
Der ansehnliche junge König ist nicht aufmerksam und liebenswert, sondern habsüchtig und garstig. Er wird mich töten lassen, wenn ich ihm kein Gold spinne.
Bereits die halbe Nacht ist vorüber und das erwartete Rumpelstilzchen taucht einfach nicht auf.
Ich umschlinge meine eigenen Beine und weine bittere Tränen um mich selbst.
Ein lautes Krachen lässt meinen Kopf nach oben zucken.
Die Kerkertür!
Dem Wunschbrunnen sei Dank!
Es ist soweit.
Das Rumpelstilzchen erscheint zu meiner Rettung.
Aber irgendetwas ist an diesem Zwerg nicht richtig ...
Ich habe das Gefühl, dass mein Märchen ganz gewaltig misslingen könnte und damit die Welt, wie ich sie kenne, ins Unglück stürzen.


Cover:

Das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Es weist schon beim ersten Betrachten darauf hin, dass es sich hier um ein Märchen oder eine Märchenadaption handeln könnte. Zu sehen ist hier die Protagonistin Katheryna, welche ein schönes rotes Ballkleid trägt und scheinbar in einem Kerker steht. Im Hintergrund kann man Stroh und ein Spinnrad erkennen. Somit ist auch klar, dass diese Adaption das Märchen Rumpelstilzchen aufgreift. Ich finde es wirklich gelungen und habe deshalb auch hier beherzt in meinem Abo zugegriffen.



Eigener Eindruck:

In einer Märchenwelt in der sich ein Märchen in jedem Königreich wieder findet und sich immer und immer wieder wiederholen muss, um Kriege und Missernten zu verhindern, lebt Katheryna als Müllerstochter. Da sie sehr schön ist, sind sich alle sicher, dass sie einmal das Märchen erfüllen wird und wird darauf getrimmt dieses Märchen zu aller Zufriedenheit auch durchzustehen. Da sich das Mädchen ebenfalls sicher ist die Eine zu sein, ist sie sehr hochnäsig. Als es schließlich wirklich so kommt, dass sie vom König abgeholt wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch das Märchen beginnt nicht so, wie es alle kennen, denn der König ist ein grausamer Mann und droht ihr sie zu töten, wenn sie das Gold nicht zu Stroh spinnt. Dumm nur, dass das Rumpelstilzchen erst einmal auf sich warten lässt. Zum Glück taucht er aber auf. Jedoch nimmt das Märchen ab da noch immer keine gute Wendung, denn der grausame König ist nicht nur blutrünstig, sondern auch gierig und so soll Katheryna über ein Jahr das Rumpelstilzchen dazu bewegen Stroh zu Gold zu spinnen – doch sie hat nur drei Geschenke die sie ihm hat anbieten können. Das Rumpelstilzchen lässt sich erweichen und Katheryna und er beginnen eine Freundschaft zueinander aufzubauen. Und dann erkennt das Mädchen, dass irgendetwas an dem Zwerg eigenartig ist…

Ich denke, das trifft es im Groben. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant zu lesen. Zumindest zum Beginn der Geschichte kommt man schnell rein und kann sich in die Thematik Märchen und dessen Erfüllung gut hinein versetzen. Die Idee ist wie schon beim ersten Band wirklich toll und ich mag sie absolut. Aber auch bei diesem zweiten Band merkt man, dass die Autorin krampfhaft versucht hat Seiten zu produzieren. Dabei geht leider an der einen oder anderen Stelle auch gern einmal die Logik flöten. So haben wir einen König der so bösartig und kühl ist, dass man ihn einfach nicht mögen kann. Eigentlich sollte das Mädchen unter dem Wissen was der so getan hat ganz schnell Reißaus nehmen, aber sie bleibt und baut sogar zu ihm eine Art Freundschaft auf. Irgendwie ist das wieder so ein Psychoding, was man absolut nicht nachvollziehen kann. Zudem kommt dazu, dass man wirklich ganz lang braucht um mit der Protagonistin warm zu werden. Sie wird so hochnäsig dargestellt, dass man sie einfach nicht mag. Die Idee mit dem Rumpelstilzchen an sich fand ich wirklich klasse und auch das, was die beiden dann so erleben. Dass daraus eine Liebesgeschichte entsteht – umso besser. Aber ab dem Moment, wo er geht, weil das Jahr rum ist, da bricht die Geschichte wieder einmal für mich zusammen. Und alles was danach kommt – die Feen, die Hexen und, und, und. Das war so arg erzwungen und hatte für mich absolut gar keinen dynamischen Fluss mehr. Irgendwie hat die Autorin immer wieder versucht noch einen drauf zu setzen, sodass ich nachher schon fast keine Lust mehr hatte weiter zu lesen und einfach nur noch genervt war. Das alles kompakter und mehr durchdacht und das wäre eine wirklich tolle Geschichte geworden. Schade.



Fazit:

Super Ideen, aber leider eine sehr schwammige bis schlechte Umsetzung mit vielen Seiten die scheinbar zwanghaft angebastelt werden mussten, um eine große Seitenzahl zu erreichen. Etwas weniger gekünsteltes Drama, dafür aber ein bisschen mehr Logik und Sympathie bei den Charakteren und das hätte wirklich was werden können. Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Schade.



Gesamt:

2 von 5 Sterne



Daten:

ISBN: B0872T634H

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 357 Seiten

Verlag:

Erscheinungsdatum: 01.05.2020

Samstag, 17. Oktober 2020

Davon kriegt man nie genug - Jede Menge Kussmomente von Brigitte Kälble


Zum Inhalt:

Lieblingsküsse aus Lieblingsgeschichten - und alle in einem Buch! Ob Bella und Edward (aus Twilight), Rosa und Alessandro (aus der Arkadien-Reihe), Frost und Luca (aus Frostblüte) oder Lena und Alex (aus Delirium) - wo Lippen sich so berühren, da schmilzt jedes Leserinnenherz. Und dabei gilt: Ein Kuss ist gut, viele Küsse sind besser. Aber am besten ist ein Buch, das voller Küsse steckt. Hier sind sie alle vereint: verliebte Küsse, verzweifelte Küsse, zarte Küsse, heimliche Küsse, linkische Küsse, verbotene Küsse, gewagte Küsse - und natürlich allererste und allerbeste Küsse! Eine Schatzkiste voller - im wahrsten Sinne des Wortes - atemberaubender Momente.


Cover:

Das Cover finde ich sehr schön gemacht und das hatte meine Aufmerksamkeit erweckt. Zu sehen sind hier ganz viele Kussmünder aus Lippenstift. Das versprach Romantik. Und auch der Inhalt hat gelockt. Ziel also erst einmal erreicht, auch wenn der Inhalt dann irgendwie enttäuschend ist.


Eigener Eindruck:

Küsse, einfach überall. Genau das, was Lesefreunde der romantischen Bücher so lieben und wahrscheinlich kaum genug davon bekommen können. Deshalb dachte sich der Herausgeber wohl, dass es ziemlich toll wäre, wenn man alle romantischen Küsse der Jugendliteratur, welche derzeit in sin, einfach in einem Buch zusammenfasst. Kann man machen, muss man aber nicht. Wir bekommen hier also Abschnitte aus den Büchern und bekommen die Kussmomente noch einmal geliefert. Dabei gibt es eine Auswahl vieler Küsse. Verliebte, verzweifelte, einseitige. Es gibt sie in allen Formen und Varianten. Und sie alle haben sicher ihren Zauber, aber meiner Meinung nach im Zusammenhang mit der kompletten Geschichte und nicht eben nur diese eine Passage, denn die kann den Zauber der Geschichte nicht einfangen und plötzlich ist die ganze Szene irgendwie kaputt. Schlimmer noch ist es, wenn man nicht alle Geschichten zu den Küssen kennt und schlichtweg dadurch gespoilert wird. Wir wissen also dank dieser Kusssammlung schon, was einmal in den anderen Geschichten passieren wird und das macht die Spannung einfach kaputt. Also entweder liest man das Buch nur halb und spart sich die Geschichten aus, die man noch nicht kennt oder man muss halt in den sauren Apfel beißen und bekommt so viel kaputt gemacht. Effektiv fragt man sich dann warum man so ein Buch macht. Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber Lesefreunden, die wirklich wert auf Hintergrund und Spannung legen werden hier einfach nur maßlos enttäuscht. Schade. Aber sowas braucht man nicht, meiner Meinung nach.


Fazit:

Küsse in Romanen ja, von mir aus auch ganz, ganz viel. Aber leider braucht man meiner Meinung nach keine Sammlung aller Küsse, auch wenn man davon nicht genug bekommt. Es ist doch viel schöner eine Geschichte komplett zu lesen und den ganzen Zauber mitzunehmen, anstatt einfach alles nur stumpf zusammen zu tragen. Kennt man noch nicht alle Küsse, so wird man hier echt übel gespoilert. So ein Buch braucht man nicht.


Gesamt:

2 von 5 Sterne


Daten:

ISBN: 9783551313270

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 160 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 22.05.2014

DORK Diaries 02 - Nikkis (nicht ganz so) glamouröses Partyleben von Rachel Renée Russell


Zum Inhalt:

Nikki sollte eigentlich TOTAL glücklich sein: Sie hat zwei ALLERBESTE Freundinnen gefunden, den Kunstwettbewerb gewonnen und mit ihrem Schwarm Brandon geflirtet. Doch da ist ja noch MacKenzie, ihre SCHLIMMSTE Widersacherin. Dank der droht der Schulball eine KATASTROPHE zu werden! Und wie soll Nikki Brandon bloß im Müllsackkostüm beeindrucken? Das wird bestimmt ein ECHT PEINLICHER Abend…


Cover:

Das Cover ist wie schon beim letzten Band in einer Farbe gehalten – hier Beerenfarben - und zeigt in der Mitte die Protagonistin Nikki als Comicfigur mit einer Tasche. Kennt man den Inhalt der Geschichte ist das Cover sehr passend und hat auch auf jeden Fall einen Wiedererkennungsfaktor. Gut gemacht, mit gefällt es!


Eigener Eindruck:

Nikki hatte einen kurzen Moment des Triumphes, als sie den Kunstwettbewerb gewonnen und fast noch die Chance hatte mit ihrem Schwarm Brandon zu flirten – aber eben nur fast, denn anstatt eines normalen Satzes bringt sie vor Übereifer und Verliebtheit nur seltsames Gestammel zusammen. Trotzdem ist sie seitdem noch mehr ein Dorn im Auge der Oberzicke MacKenzie. Als in der Schule der alljährliche Schulball stattfinden soll und MacKenzie auch hier wieder ihre Finger im Spiel hat, um im Mittelpunkt zu stehen. Schlimmer noch ist aber, dass es ein Kostümfest ist und Nikki null zum Anziehen hat und auch kein Date. Da haben ihre beiden besten Freundinnen eine Idee, um trotzdem auf den Ball zu kommen und wegen dem fehlenden Date nicht abzuloosen. Sie erfinden einfach ein Date und gehen zusammen als Müllsack. Dass Nikki aber dann doch ein Date hat und ein anderes Kostüm macht die Sache nicht besser, denn wie soll sie das ihren Freundinnen erklären und schlimmer noch… kann der Ball überhaupt stattfinden, denn MacKenzie wirft plötzlich hin und die Organisation bleibt an Nikki und den anderen Loosern der Schule hängen?!

Der zweite Band der Reihe ist genau wie der erste als Tagebuch aufgebaut, in dem Nikki als Schreiber aus ihrer Sichtweise berichtet. Dabei verwendet der Autor eine lockere Art, sodass sich die Geschichte recht gut und einfach liest. So weit, so gut. Behandelt werden in dem Buch alltägliche Probleme, die ein Mädchen eben so beschäftigen. Jungs, beste Freundinnen, teilweise echt uncoole Eltern und nervende Geschwister, peinliche Momente und Glücksgefühle, die erste Liebe, dass man nie auf zwei Hochzeiten tanzen soll im übertragenen Sinne und, und, und. An sich also eine wirklich tolle Idee, die ich so auch gern unterstütze. Aber das Buch wird einfach nur ätzend und zwar ab dem Moment, wenn Nikki von MacKenzie mal wieder gedengelt wird oder Nikki über MacKenzie immer und immer wieder abätzt. Das war vielleicht im ersten Band noch okay, aber irgendwie wird es langsam nervig. Obendrein finde ich es schade, dass man in dieser Reihe krampfhaft versucht an den Erfolg von Greg´s Tagebuch anzuknüpfen und das Ganze auch so zu gestalten. Das ist einfach nur schlecht kopiert und ganz und gar nicht originell. Das ist einfach schade. Für junge Leserinnen ist das Buch sicher eine Bereicherung und auch der Humor kommt sicher gut an, aber mich konnte das Gesamtpaket leider nicht überzeugen.


Fazit:

Es ist und bleibt ein Abklatsch der beliebten Serie rund um Greg´s Tagebuch. Leider kann mich das dümmliche Gehabe der Figuren einfach nicht überzeugen, deshalb gibt es von mir auch keine Leseempfehlung.


Gesamt:

3 von 5 Sterne


Daten:

ISBN: 9783551312099

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 288 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 24.01.2014

Samstag, 10. Oktober 2020

Tokyo Ghoul 02 von Sui Ishida


Zum Inhalt:

Seit Ken die Organe einer Ghula transplantiert wurden, wird er selbst mehr und mehr zu einem Ghul. Zwar muss er jetzt keine Angst mehr haben, von einem dieser Monster gefressen zu werden, dafür steht er jetzt auf der Abschussliste der sogenannten Ermittler. Diese Ghul-Jäger machen mit Typen wie ihm keine langen Verhöre. Mit perfiden Tricks und Fallen nehmen die unersättlichen Fahnder die Spur auf.

 

Cover:

Das Cover finde ich ganz passend zum ersten Cover. Zu sehen ist hier auf weißem Grund der Charakter Toka, wie sie dem Betrachter entgegen blickt. Die Art und Weise der Gestaltung hat einen Wiedererkennungswert, auch wenn das Cover wieder wenig zum Inhalt der Geschichte aussagt.

 

Eigener Eindruck:

Ken hat es geschafft das Vertrauen des Cafebesitzers und Toka zu erlangen und darf nun fortan in dem Cafe arbeiten in dem Ghule ein und ausgehen. Nachdem Ken seinen Freund Hide fast angefallen hat, befürchtet Toka, dass dieser hinter das Geheimnis der Ghule kommen könnte und warnt Ken, dass sie ihn töten würde, wenn dies geschieht. Außerdem warnt Toka Ken vor anderen Ghulen, denn auch sie selbst leben untereinander in Gefahr. Um die Tarnung als Mensch besser aufrechterhalten zu können, soll Ken mehr trainieren. Schon bald muss Ken lernen, dass Ghule jedoch auch gejagt werden und sich durch Masken schützen müssen, denn es tauchen Menschen auf, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Ghule zu jagen….

 

In diesem zweiten Band geschieht wieder sehr viel und ich hatte schon meine liebe Mühe mich wirklich mit den ganzen Informationen bei der Stange zu halten. Es gibt so viele Details, das ist wirklich eine wahre Wonne und doch passiert so viel, dass man kaum alles oben im Köpfchen behalten kann. Es ist interessant Ken in seinem neuen Alltag als Ghul zu begleiten. Man erlebt seine Bedenken und Ängste, aber auch den Drang Menschenfleisch zu essen. Außerdem erfährt man mehr über Toka und lernt auch noch andere Ghule kennen – eine Mutter mit ihrer Tochter die alles andere als bedrohlich wirken und deren Geschichte betroffen macht. Als dann auch noch die Kommissare auftauchen und eine wilde Jagd beginnt, ist es an Ken zu zeigen, was er kann und ich muss sagen, das war wirklich so actionreich und gut verpackt, dass ich hier richtig Spaß dran hatte. Das war mal was anderes. Klasse. Einzig die Zeichnungen die sagen mir noch immer nicht so richtig zu und ich hadere noch ein bisschen mit mir, ob ich diese Kommissare wirklich als Menschen ansehen soll. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weiter geht und kann den nächsten Band wieder einmal kaum erwarten. Top.

 

Fazit: 

Weiterhin eine spannende und gelungene Fortsetzung, auch wenn mir noch immer die Qualität der Zeichnungen nicht so wirklich zusagt. Aber es macht Spaß mit Ken mitzufiebern.

 

Gesamt:  

4 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9782889212064

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 208 Seiten

Verlag: KAZÉ Manga

Erscheinungsdatum: 03.07.2014

Tokyo Ghoul 01 von Sui Ishida


Zum Inhalt:

Dem Tod gerade noch mal von der Schippe gesprungen, erwacht Oberschüler Ken als Ghul wieder. Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er, Appetit auf Menschen zu entwickeln – was einige moralische Fragen aufwirft. Ken würde sich lieber umbringen, als Menschen zu fressen. So weit kommt es aber gar nicht, denn offenbar gibt es noch andere wie ihn. Eine geheime Gesellschaft der Ghule lebt längst unter uns.

 

Cover:

Das Cover finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht so berauschend, denn es sagt kaum etwas über den Inhalt der Geschichte aus. Zu sehen ist hier der Protagonist Ken, wie er auf einem Stuhl sitzt und mit sich selbst zu hadern scheint. Das Ganze ist auf einem schlichten weißen Hintergrund präsentiert und das war es. Mh, Geschmackssache, gefällt mir aber definitiv so nicht.

 

Eigener Eindruck:

Der Schrecken der Welt kommt in Form von Ghulen daher, welche der Menschheit bekannt sind. Tokyo wird in diesen Tagen von einem Ghul heimgesucht und alle sprechen davon. Laut Kens bestem Freund Hide wäre Ken wohl das perfekte Opfer, weil er so ruhig und unscheinbar ist. Hide ist sich sicher, dass die Monster bereits unerkannt unter ihnen leben. Doch Ken hat kaum Ohren für seinen Freund, denn er ist in Liz verliebt. Was Ken jedoch nicht ahnt ist, dass Hide mit seiner Aussage vollkommen Recht hat. Als Liz sich ihrer Sache sicher ist, gibt sie sich als Ghul zu erkennen und beißt ihn. Für Ken ein riesen Schreck und doch hat er Glück, denn durch Zufall stirbt Liz und Ken kann durch einen Arzt gerettet werden. Dumm nur, dass er die Organe von Liz transplantiert bekommen hat und fortan Hunger auf Menschenfleisch zu haben scheint. Als seine Verzweiflung am größten ist, trifft er auf Toka die eine Lösung für ihn zu haben scheint…

 

Puh, das war ja ganz schön harter Tobak. Also nicht falsch verstehen. Der Manga ist klasse, aber auf so eine Idee muss man erst einmal kommen! Das ist schon ein bisschen freakig. Die Storyline ist wirklich interessant und man kommt sehr schnell in die Geschichte rein. Man kann sich auch gleich ganz gut mit dem Protagonisten identifizieren und es macht Spaß ihn bei seinen Abenteuern zu begleiten. Man fürchtet sich mit ihm, man leidet mit ihm. Das ist wirklich gut gemacht. Man sympathisiert sogar mit den Wesen und hat Mitleid mit ihnen, nachdem man Ken und Toka und auch die anderen kennen gelernt hat. Aber es gibt ja überall schwarze Schafe und so muss man sich während des Mangas dann doch die eine oder andere blutrünstige Szene mit ansehen, die einem wirklich anders werden lässt. Irgendwie ist der Manga wirklich faszinierend. Er begeistert und schreckt ab in gleicher Maßen. Einzig der Zeichenstil ist nicht so mein Ding, da ich finde dass viele Szenen einfach so dahin geklatscht sind. Ich bin trotzdem gespannt wie es hier weiter geht und kann kaum den nächsten Band erwarten. Ein Ghul-Cafe… ich werde noch immer nicht darüber fertig…

 

Fazit: 

Interessanter Auftakt der Reihe, jedoch kann mich der Zeichenstil nicht wirklich begeistern. Wer düstere und blutrünstige Geschichten mag ist hier genau richtig. Ich empfehle das Werk ganz klar nur erwachsenen Mangafreunden.

 

Gesamt:  

4 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9782889212057

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 224 Seiten

Verlag: KAZÉ Manga

Erscheinungsdatum: 02.05.2014

Freitag, 9. Oktober 2020

Sailor Moon 7 - Ohne Luna geht es nicht von Naoko Takeuchi


Zum Inhalt:

Eigentlich sind Bunny und ihre Freundinnen ganz normale Teenager. Und doch unterscheiden sie sich von allen anderen Mädchen: wenn Gefahr droht verwandeln sie sich in Sailor-Kriegerinnen, um gegen das böse Königreich des Dunkeln zu kämpfen. Diesmal spannt der Außerirdische Neflite auch Bunnys Freundinnen für seine üblen Machenschaften ein...

 

Cover:

Das Cover passt sehr gut zu der Reihe „SailorMoon“ aus dem SchneiderBuchVerlag, wo der Anime noch einmal als Jugendbuch verlegt wurde. Zu sehen sind auf diesem Cover die Sailorkriegerin Sailor Moon mit ihrer Katze Luna in der typischen Pose, die sie immer gemacht hat, wenn sie sich von Bunny zu Sailor Moon verwandelt hat und mit dem Mond im Hintergrund. Das hat absoluten Kultstatus und wird so manchen damaligen Fan der Serie in Erinnerung geblieben sein.

 

Eigener Eindruck:

Bunny, Ami und Rei haben die jüngsten Vorkommnisse gemeistert und sind auf der Hut. Hilfe bekommen sie meist von dem geheimnisvollen Tuxedo Mask der den Mädchen immer wieder aus der Patsche hilft, wenn es brenzlig wird. Da dieser bei den jungen Mädchen der Stadt ebenfalls bekannt ist, nutzt der Bösewicht Neflite die Gunst der Stunde und verschickt in dessen Namen Liebesbriefe an alle Schülerinnen. Eine Ungeheuerlichkeit, findet Bunny und geht der Sache auf den Grund, während Neflite sich sicher ist in Bunnys Freundin Naru endlich die geheimnisvolle Kriegerin Sailor Moon erkannt zu haben…

Außerdem machen die drei Freundinnen einen Ausflug ans Meer wo sie in einem alten Haus wohnen. Dass mit den Bewohnern des Hauses etwas nicht stimmt, bemerken die Mädchen sehr bald, denn sie sehen nicht wie normale Menschen aus. Doch sind wirklich Monster ihre Gastgeber und was hat es mit dem unglücklichen Mädchen und ihrem störrischen Großvater auf sich?

Außerdem versprechen sich zwei Freundinnen gemeinsam an ihrem Projekt zu arbeiten. Hierfür kaufen sie sich besondere Stifte, die sie nur mit dem Einverständnis der anderen benutzen wollen. Doch auch hier wittert Neflite seine Chance und setzt einen Dämon auf die beiden Frauen an, deren Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird und nur durch die Hilfe von Bunny gerettet werden kann.

 

Im siebten Band der nacherzählten Buchreihe von der Animeserie „Sailor Moon“ erlebt der Leser die Abenteuer der Folgen neunzehn bis einundzwanzig. Genau wie die anderen Bücher der Reihe wartet die Nacherzählung durch einfache Sätze und teilweise sprunghafte Szenen auf, sodass man als damaliger Fan schon weiß, was geschieht, man als Neuleser jedoch so seine liebe Mühe mit dem Verstehen haben wird. Das ist ein bisschen schade und wirkt fast ein bisschen so, als hätte man hier damals irgendwie schnell Geld machen wollen. Ein bisschen mehr Liebe zum Detail hätte wohl durchaus nicht geschadet. Der Nachteil an Nacherzählungen ist, dass man kaum neue Dinge erfährt, keine weiteren Details preisgegeben werden und so als „Kenner“ nichts Neues erfährt. Das ist bisweilen langweilig, hat mich als Kind aber damals trotzdem begeistert, weil ich unbedingt alles zu der Serie besitzen musste. Wie einfach man damals doch gestrickt war… :‘D

 

Fazit: 

Wer die Serie kennt und liebt beziehungsweise geliebt hat, der wird hier in ganz wunderbaren Erinnerungen schwelgen können. Es ist eben die Nacherzählung der Folgen vom Anime, da darf man keine neuen Dinge oder Zusatzinformationen erwarten. Aber ein bisschen mehr Liebe zum Detail wäre doch ganz nett gewesen. So wirkt das Ganze etwas abgehackt.

 

Gesamt:  

3 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783505110856

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: SchneiderBuch

Sailor Moon 6 - Drei gegen Neflite von Naoko Takeuchi


Zum Inhalt:

Eigentlich sind Bunny und ihre Freundinnen ganz normale Teenager. Und doch unterscheiden sie sich von allen anderen Mädchen: wenn Gefahr droht verwandeln sie sich in Sailor-Kriegerinnen, um gegen das böse Königreich des Dunkeln zu kämpfen. Diesmal versucht der Außerirdische Neflite, die Träume und Wünsche junger Mädchen für seine Zwecke auszunutzen...§Im sechsten Buch zur bekannten Zeichentrickserie erleben Sailor Moon und ihre Schulkameradinnen wieder fantastische Abenteuer.

 

Cover:

Das Cover passts ehr gut zu der Reihe „SailorMoon“ aus dem SchneiderBuchVerlag, wo der Anime noch einmal als Jugendbuch verlegt wurde. Zu sehen sind auf diesem Cover die drei Sailor-Kriegerinnen Sailor Mars, Sailor Merkur und Sailor Moon, wie sie nah beieinander stehen und scheinbar etwas bedauern. Wer den Anime erkennt, wird hier eine Szene aus jenem erkennen und diese wahrscheinlich auch gleich zuordnen können. Das Cover ist gelungen, da es in meinen Augen einen absoluten Wiedererkennungswert hat. Fans der Serie kommen hier wohl kaum vorbei – und ich als Kind damals übrigens auch nicht ;-)

 

Eigener Eindruck:

Bunny und ihre Freundinnen Rei und Ami kommen kaum zur Ruhe. In ihren neusten Abenteuern gilt es einem neuen Gegner ins Auge zu blicken. Der Diener der bösen Periglia Neflite versucht sich gezielt die Energie von Menschen anzueignen, die große Träume haben. Dabei sucht er sich als erstes Opfer eine Lehrerin von Bunny und Ami aus, welche sich ihr eigenes Hochzeitskleid nähen möchte, jedoch unter Einfluss von Neflite immer eigenartiger wird. Klar, dass die Freundinnen hier eingreifen müssen! 

Außerdem gibt es an Reis Schule einen berühmten Fotografen der neue Fotomodelle sucht und Bunny hat sich fest vorgenommen, ihn auch einmal zu sehen. Während zwischen ihr und Rei deswegen ein Streit entbrennt, übersehen die Freundinnen fast das Offensichtliche. Der Fotograf wird durch den Feind gelenkt und die Fotomodelle sind die neuen Opfer des listigen Neflite.

Und auch Bunnys Familie bleibt nicht von Neflite verschont, als sich Neflite einem jungen Mädchen bemächtigt, welches gern Puppen bastelt und mit Bunnys Bruder Shingo befreundet ist. Als das Mädchen sich verändert, muss auch hier Bunny als Sailor Moon eingreifen.

 

Wer die Serie kennt, der wird hier drei Folgen des Anime wiedererkennen und wahrscheinlich bereits schmunzeln, denn die Geschichten sind eins zu eins nacherzählt. Begleitet werden die Geschichten durch einige Illustrationen aus dem Manga. Das Buch liest sich leicht und es macht Spaß in Erinnerungen zu schwelgen. Früher war das Buch für mich eines der absoluten Highlights, heute erkennt man leider, dass die Qualität des Schreibstils doch recht simpel gehalten und schon sehr enttäuschend ist. Da ich die Serie noch sehr gut im Gedächtnis habe, waren die Geschichten zwar eine schöne Erinnerung, konnten mich aber von der Spannung her gar nicht mehr erreichen. Allgemein und distanziert betrachtet, möchte ich sogar behaupten, dass das auch kaum einen Jugendlichen, der die Serie nicht kennt, wirklich packen kann. Schade eigentlich, aber trotzdem eine wunderbare Kindheitserinnerung, die wahrscheinlich bei Fans einen hohen Sammlerwert hat.

 

Fazit: 

Wer die Serie kennt und liebt beziehungsweise geliebt hat, der wird hier in ganz wunderbaren Erinnerungen schwelgen können. Es ist eben die Nacherzählung der Folgen vom Anime, da darf man keine neuen Dinge oder Zusatzinformationen erwarten. Aber ein bisschen mehr Liebe zum Detail wäre doch ganz nett gewesen. So wirkt das Ganze etwas abgehackt.

 

Gesamt:  

3 von 5 Sterne

 

Daten:

ISBN: 9783505110849

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 128 Seiten

Verlag: SchneiderBuch