Montag, 13. Februar 2023

Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold

 


Dein italienischer Geliebter scheint eine Affäre zu haben,

da bist du dir ganz sicher.

Deshalb willst du ihm heimlich zum Flughafen folgen,

doch die Flüge fallen aus und er ist mit einem Mietwagen und seiner Geliebten verschwunden.

Du willst hinterher nach Italien,

doch es gibt nur noch einen Mietwagen!

Doch den musst du teilen,

mit dem nervigsten Mitfahrer, den du dir vorstellen kannst?

Oder doch nicht?

 

 

Zum Inhalt:

Ein Buch voller Herz, Romantik und Humor Helga hat es nicht leicht - und das nicht nur wegen ihres altmodischen Namens. Ihr Freund Giuseppe macht ihr einfach nicht den ersehnten Antrag. Und dann findet sie eine zärtliche SMS von einer Unbekannten auf seinem Handy. Hals über Kopf folgt sie Giuseppe zum Flughafen, jedoch: alle Flüge sind gestrichen. Zusammen mit einem ziemlich nervigen Typen ergattert sie den letzten Mietwagen. Auf dem Weg in die Toskana läuft einiges anders, als Helga erwartet hat.

 

Cover:

Also ich liebe das Cover ja absolut. Es ist so schön gemacht – übrigens alle der Reihe, wie ich finde, allein wegen dem Cover hätte ich hier zugeschlagen. Wir sehen hier auf lachsfarbenem Grund den Schatten einer Frau, welche ein Hochzeitskleid trägt sowie Mohnblumen, welche dem Bild vorgelagert sind. Das macht natürlich neugierig, besonders, wenn man romantische Geschichten mag. 

 

Eigener Eindruck:
 Helga ist eher eine unscheinbare, graue Maus und ist mit dem Zufrieden, was sie hat, auch wenn der Wunsch nach einer Hochzeit und einer Familie scheinbar unerreichbar ist. Ihr italienischer Freund Giuseppe scheint es damit nicht eilig zu haben. Als das Ganze schon fast absurd scheint und Helga auf Giuseppes Handy eine wirklich ominöse Nachricht findet, ist sie sich sicher, dass er sie mit einer anderen betrügt, nicht zuletzt, weil er immer recht geheimnisvoll tut, wenn es um Italien geht. Sich ihrer Gedanken sicher, aktiviert Helga ihre Schwester und folgt dem vermeintlichen Übeltäter zum Flughafen, wo sie aber nur noch mitbekommt, wie Guiseppe mit einer hübschen Italienerin in einem Mietwagen verschwindet, da alle Flüge ausgefallen sind. Kurzerhand steht für Helga fest, dass sie auch nach Italien muss, koste es was es wolle. Als sie mit einem weiteren Reisenden das letzte Mietauto bekommen kann, ist sich Helga noch nicht sicher, ob sie sich freuen soll oder ihren Mitreisenden bald umbringen wird. Regelmäßig bringt der sie zur Weißglut, lässt sie aber auch erkennen, dass sie mehr kann, als sie sich selbst zutraut. Auf der Jagd nach Guiseppe findet sich Helga und wächst über sich hinaus, vielleicht auch mehr, als ihr und ihrem Umfeld guttut. Denn wo Helga ist, scheinen Katastrophen nicht weit…

 

Die Geschichte von Helga ist der erste Band aus einer Reihe rund um die Familie von Helga bei der vor allem die Töchter der Familie – also Helgas Schwestern – beleuchtet werden. Hier in diesem ersten Band lernt man alle kennen, aber hauptsächlich dreht sich alles um Helga und um ihre Reise nach Italien und der Suche nach ihrem persönlichen Glück. Das liest sich sehr einfach und man kommt durch den angenehmen Schreibstil der Autorin auch schnell in die Geschichte rein. Schnell hat man sich auch mit Helga angefreundet, welche zwar eine graue Maus ist, aber bereits ab der ersten Seite beweist, dass sie auch jede Menge menschlicher Macken hat, was sie ungemein sympathisch macht. Bereits ab den ersten Seiten beweist die Autorin auch, dass sie sehr humorvoll und zweideutig kann und so ergibt sich ein erfrischender Mix aus Charaktermacken und jeder Menge Fettnäpfchen. Das macht Spaß und so fliegen die Seiten nur dahin. Ab einem bestimmten Punkt ist man dann aber der wandelnden Katastrophe Helga doch ein bisschen über und auch ihre Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar. Da ist das Buch dann kurzzeitig für mich gekippt. Dann gab es aber auch wieder ein wenig Herzschmerz und man hofft, dass Helga ihr Happy End bekommt, für sich ehrlich ist und die Wahrheit erkennt. Denn spätestens ab dem Punkt, wo sie Guiseppe gefunden hat und sich alles auflöst, wäre doch eigentlich der Punkt gewesen doch einen Strich zu ziehen, stattdessen belügt sie sich selbst und das fand ich dann doch ein bisschen schade – mehr will ich gar nicht sagen, sonst muss ich euch extrem spoilern. Sieht man aber davon ab, bekommt man eine wirklich tolle Geschichte die Lust auf mehr macht. Das ist eben so richtig gute Literatur und endlich mal ein Buch, wo nicht auf gefühlt jeder fünften Seite dümmlich drauflos geknattert wird. Das ist ein Buch mit Stil, ein Buch zum Abschalten, ein Buch zum Träumen. Für mich mittlerweile ein Buch mit Seltenheitswert und ich freue mich auch schon auf die folgenden Bände, denn wenn die Schwestern von Helga auch so verpeilt sind, dann wird das definitiv wieder eine tolle Leseerfahrung.

 

Fazit:

Ein solider Roman mit einer Prise Liebe, einer Prise Humor und einer Prise Kitsch. Genau das Richtige, um abzuschalten.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783499269851

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 320 Seiten

Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 31.07.2015

Samstag, 11. Februar 2023

Night School 01: Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty

 


Eine Eliteschule als Exil,

eine Schule, an der es nicht mit rechten Dingen zugeht,

eine Schule voller Geheimnisse

und du weißt nicht, wem du trauen kannst und wem nicht…

 

 

Zum Inhalt:

Wenn nichts ist, wie es scheint.
 Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und wird von ihren Eltern auf das Internat Cimmeria geschickt, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen umworben. Gleichzeitig häufen sich eigenartige Vorfälle auf Cimmeria, und als ein Mord geschieht, gerät Allie unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Wem kann sie jetzt noch trauen?

 

Cover:

Das Cover fand ich sehr gut und ich muss ehrlich gestehen, dass mir dieses Cover der ersten Version besser gefällt als seine Nachfolger. Wir sehen hier den Ausschnitt eines Gesichtes, welches dem Betrachter im comicartigen Stil entgegenblickt. Der Rest des Buches ist in Schwarz und Weiß gehalten und lediglich der Rand weist einen farbigen Akzent aus. Das Cover ähnelt sich bei allen fünf Bänden und lediglich dieser farbige Akzent ist dann anders gehalten. Der erste Band kommt mit einem satten Blau daher. Für mich war das Cover aber trotzdem auch sehr irritierend, weil ich anhand der Aufmachung und des Titels hier eine eher mystische Geschichte vermutet habe, was aber schlussendlich nicht so ist.

 

Eigener Eindruck:
 Nachdem ihr Bruder spurlos verschwunden ist, ist das Leben der sonst so taffen Allie auf die schiefe Bahn geraten. Neben Panikattacken rutscht sie immer mehr ab und wenn es darum geht in Schwierigkeiten zu geraten, ist sie mit ihren Freunden an erster Stelle dabei. Als sie in der Nacht in ihre Schule einbricht und dabei erwischt wird, reicht es ihren Eltern und sie schicken sie auf ein Eliteinternat, von dem Allie weder etwas gehört hat, aber auch mit niemanden darüber reden darf. Ehe sich Allie versieht, bewegt sie sich zwischen versnobten Schülern deren Eltern und Großeltern bereits diese Schule besucht haben und an eine alte Tradition anknüpfen, nur eben Allie scheint nicht ins Bild zu passen und das lassen einige Schüler Allie bereits ab dem ersten Tag spüren. Als sich dann auch noch der beliebte Schüler Sylvain in Allie verguckt und auch sie nicht abgeneigt scheint, muss sich Allie gegen die Internatsoberzicke behaupten und auch ihr Mitschüler Carter ist ihr nicht unbedingt freundlich gestimmt…. Oder versteht sie da nur etwas falsch? Als es an dem Internat zu einem Mord kommt und Allie eine der Hauptverdächtigen ist, weiß Allie, dass an dieser Schule etwas ganz und gar nicht stimmt und leider weiß sie auch nicht, wem sie vertrauen kann und wem nicht…

 

Dies ist der erste Band der „Night School“ und ich muss sagen, dass es mir recht gut gefallen hat, auch wenn ich hier eine völlig andere Geschichte erwartet habe. Die Geschichte von Allie liest sich gut und man kommt schnell in die Story rein, kann sich schnell mit Allie identifizieren und auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht, wenn auch manchmal recht schräg – besonders die unberechenbare Jo hat mich immer wieder recht sprachlos zurückgelassen. Alle sin Allem bekommt man zu Beginn erst einmal einen groben Überblick wer Allie ist, in welchen Schwierigkeiten sie steckt und man merkt schnell, dass sie zwar Taff ist, aber eben auch ein ganz nettes Mädel, das eben ab und an mal falsch abbiegt und aus der Reihe tanzen muss. Sie passt sich schnell an und scheint auch den Schulalltag zu genießen, der im Übrigen auch sehr detailliert beschrieben wird. Alles wirkt erst einmal recht seicht bis es schließlich zu den ersten Vorfällen kommt. Es gibt Geheimnisse, es gibt blutige Vorfälle und ich war echt der Meinung ich bin in so einer typischen Kitschgeschichte mit Dreiecksbeziehung und Vampiren oder Werwölfen gelandet. Die Beziehungskiste gab es recht fix, aber bei dem anderen hatte ich weit gefehlt und es war spannend den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Das war einfach mal erfrischend anders und ich kann es kaum abwarten die nächsten Bücher zu lesen. Besonders gespannt bin ich, was Allie wohl über ihre Familie erfahren wird. 

Einzig was mir an der Geschichte dann doch etwas missfallen hat war dann die Tatsache, dass sich alles plötzlich um Allie drehte, man aber nicht recht weiß warum und dass scheinbar doch alle wissen wer sie ist, obwohl das ein so großes Geheimnis ist. Das hat sich für mich dann doch ein bisschen gebissen und auch die Absichten des Gegners waren für mich nicht immer klar definiert. Da erhoffe ich mir von den nächsten Bänden aufklärende Details. Trotzdem möchte ich das Buch aber allen Freunden von Akademie-Storys eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ein tolles Jugendbuch.

 

Fazit:

Jugendbuch meets spannende Elemente und eine interessante Dreiecksbeziehung. Freunde spannender und romantischer Literatur kommen hier voll und ganz auf ihre kosten.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 5/5

Emotionen: 5/5

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783841503213

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 464 Seiten

Verlag: Oetinger Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 01.12.2014

Freitag, 10. Februar 2023

Ein Fall für Mitchell und Markby Band 01: Mord ist aller Laster Anfang von Ann Granger

 


Ein blutiges Ochsenherz als Geschenk für eine zukünftige Braut.

Eine tote Katze und ein kratzbürstiger Nachbar. 

Und ein Toter, der augenscheinlich vergiftet wurde.

Landleben kann ja so erholsam sein…

 

 

Zum Inhalt:

Der verkrümmte Leichnam einer Siam-Katze und die des dazugehörigen Besitzers: Das ist Meredith Mitchells erster Eindruck von dem kleinen Städtchen Westerfield, wo sie eigentlich nur an der Hochzeit ihrer Nichte teilnehmen wollte. Nun aber wird sie in einen komplizierten Mordfall verwickelt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln - sehr zum Missfallen von Inspektor Markby, der sich nicht nur beruflich für Meredith interessiert ...

 

Cover:

Das Cover meiner Buchversion ist recht altbacken, was aber dem Alter des Buches zu verschulden ist. Zu sehen ist hier ein Cottage vor einer bunten Hecke, was man jedoch nicht gleich sofort ausmachen kann, da das Cover allgemein sehr dunkel wirkt. Da sind mir die typischen Cover der Taschenbuchausgaben mit ihren vielen überladenen Details aus den 90ern wirklich lieber.

 

Eigener Eindruck:
 Als Meredith nach England zurück kehrt, um bei der Hochzeit ihres Patenkindes Sarah dabei zu sein, muss sie sich nicht nur einer unschönen Vergangenheit stellen. Denn, wenn sie es sich nun einmal überdenkt, sie hat den Kontakt zu Sarah gemieden und kennt das Mädchen kaum. Schlimm genug, dass sie eigentlich auch noch die Tochter ihrer Cousine und ehemaligem Filmstar Yves ist, sie ist auch die Tochter des Mannes, der sie dazu gebracht hat lange den Kontakt zur Familie zu meiden. Die Hochzeit soll in einem kleinen Dorf stattfinden, fernab von London, wo sich ihre Cousine niedergelassen hat. Doch die Idylle wird bereits bei Merediths Ankunft getrübt, als sie ein Ochsenherz findet, welches als Geschenk für die Braut verpackt ist. Was hat es damit auf sich? Und warum scheinen einige im Dorf so feindlich gesinnt? Was hat Sarah in ihrer Jugend ausgefressen, dass sie nun scheinbar jemanden heiraten will, den sie nicht liebt? Und was hat es mit dem Toten im Nachbarcottage auf sich? Meredith beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, was dem Brautführer und Polizisten Markby ganz gewaltig gegen den Strich zu gehen scheint… oder doch nicht?

 

Dieser leicht zu lesende Roman aus der Feder von Ann Granger ist ein Werk älteren Semesters, liest sich aber so, als wäre alles eben erst geschehen. Die Charaktere der Meredith und des Markby hat man schnell ins Herz geschlossen und es macht Spaß mit den beiden zu ermitteln, auch wenn die wirklich großen, spannenden Szenen ausbleiben. Das Buch plätschert so langhin und man wird von einem Tatort zum nächsten geführt, Puzzleteile werden zusammengesetzt und schließlich kommt man zum Mörder, der zwar ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar ist, jedoch so gut dargestellt ist, dass es schon wieder gut ist. Neben den Morden und dem wirklich eigenartigen Dorf bekommen wir eine Menge Informationen zu anderen Charakteren, die miteinander verwoben sind und die in diesem Drama doch ihre tragende Rolle haben. Das ist raffiniert gemacht und ergibt schlussendlich ein großes, sauberes Ganzes, was ich ungemein zufriedenstellend fand. Auch die Art, wie die Dialoge gestaltet waren, fand ich sehr gut gemacht, so konnte man vor allem richtig sehen, wie der alte Mann in seinem Jargon immer wieder vom Leder gelassen hat und obwohl ich ihn am Anfang nicht mochte, ist er doch einer meiner liebsten, wenn auch tragischsten Figuren geworden. Ich jedenfalls fand dieses Buch recht erfrischend, wenn auch seicht, aber für gemütliche Stunden lohnt sich das Werk allemal.

 

Fazit:

Ein seichter Krimi für entspannte Lesetage, bei denen man nicht wirklich viel nachdenken will. Perfekt für den Strand oder Zwischendurch. Wer die ganz große Spannung sucht, der sollte hier die Finger davon lassen. Von mir gibt es aber eine Leseempfehlung, denn Detailfreunde kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783404189113

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 304 Seiten

Verlag: Lübbe

Erscheinungsdatum: 28.10.2022

Donnerstag, 9. Februar 2023

Die kleine Eule badet von Susanne Weber

 


Plitsch Platsch Wasserquatsch!

 

 

Zum Inhalt:

Großer Badespaß mit der kleinen Eule! Es ist Eulen-Badetag, doch die kleine Eule will nicht baden. Die Eulen-Mama bietet ihr jede Menge fluffigen Badeschaum an und auch ein gelbes Quietsche-Entchen, aber alle Versuche bleiben erfolglos. Die kleine Eule möchte einfach nicht in die Wanne steigen. Da hat Mama eine zündende Idee...

 

Cover:

Das Cover ist kindgerecht gestaltet und zeigt die kleine Eule – heute mal ganz ohne Beule – aber dafür in einem Badezuber sitzend. Das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte und hat für kleine Freunde der kleinen Eule natürlich einen absoluten Wiedererkennungswert.

 

Eigener Eindruck:
 Die kleine Eule soll baden, hat aber so gar keine Lust. Da muss sich Mama Eule etwas einfallen lassen! In kurzen Reimen und tollen Illustrationen bekommen kleine Lesefreunde die Thematik des Badens – ob nun gern oder nicht so gern – näher gebracht und können darüber hinaus auch noch einige andere Dinge entdecken. Die Geschichten der kleinen Eule sind bei unseren Kindern ganz groß im Kurs und machen auch uns Spaß. Die Seiten des Buches bestehen aus dicker Pappe, was wir auch ganz wichtig finden, denn so haben die Bücher eine längere Überlebenschance und die Seiten lassen sich so für die Kinder auch super umblättern.

 

Fazit:

Ein tolles Buch zum Verschenken und Entdecken! Von mir gibt es eine hundertprozentige Empfehlung.

 

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783789110450

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Pappbuch

Umfang: 16 Seiten

Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Erscheinungsdatum: 21.01.2019

Mittwoch, 8. Februar 2023

Zieh meine Seiten lang - Alle Tiere werden groß! von Kerstin Schoene

 


Tiere sind groß,

Tiere sind lang.

Tiere verstecken sich!

 

 

Zum Inhalt:

In der Tierwelt ist was looos, alle Tiere werden groooß!
 Komm mit in den Wald, den Dschungel, auf die Wiese und ins Meer. Ich stelle dir ein Zebra vor, eine Schnecke, Fische und ein Äffchen. Zieh meine Seiten lang und schau, wo die Tiere wohnen und was sie erleben … und wer sich sonst noch so versteckt!

 

Cover:

Das Cover ist kindgerecht gestaltet und zeigt ein Zebra auf dessen Rücken Erdmännchen und Vögel sitzen. Das passt sehr gut zum Inhalt des Buches und ist sehr hübsch anzusehen, mir gefällt es sehr gut.

 

Eigener Eindruck:
 Dieses Buch beschäftigt sich mit Tieren und ihren Eigenarten. So gibt es Tiere die sehr lang sind, andere sind sehr groß und so weiter. An sich also ein Buch, wie jedes andere auch. Oder doch nicht? Denn dieses Buch hat eine Besonderheit, die vor allem kleine Entdecker erfreut. Die stabilen Pappseiten kann man nämlich auseinander ziehen und so werden Giraffen hoch über die Bäume gehoben oder man kann Tiere in ihren Bauen entdecken. Das ist natürlich raffiniert gemacht und gibt dem Buch einen ganz besonderen Charme. Leider haken diese Funktionen manchmal ein bisschen und man muss schon schauen, dass die kleinen Grobmotoriker den Seiten nicht bei Zeiten den Gar ausmachen, aber wenn sie den Dreh raushaben ist es wirklich ein tolles Buch auch zum selbst entdecken und darüber hinaus, denn die Illustrationen laden zum Verweilen ein.

 

Fazit:

Ein tolles Buch zum Verschenken und Entdecken! Von mir gibt es eine hundertprozentige Empfehlung.


 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783785581520

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Pappbuch

Umfang: 16 Seiten

Verlag: Loewe

Erscheinungsdatum: 22.06.2015

Samstag, 4. Februar 2023

Tim ist ein Pirat von Katharina Wieker

 

Ein Tag nur mit Papa und dem Bruder.

Kann das gutgehen?

 

 

Zum Inhalt:

Jungstag! Tim macht mit Papa und dem großen Bruder Juri einen Ausflug zum See, wo sie alle zusammen ein Piratenfloß bauen. So ganz seetüchtig ist es leider nicht, wie sich später – in der Mitte des Sees – herausstellt. Aber echte Männer stört das nicht …

 

Cover:

Das Cover ist kindgerecht gestaltet und zeigt den Titelhelden Tim wie er freudig am Ufer eines Gewässers herumspringt und dabei aussieht wie ein Pirat. Das passt gut zum Titel und passt auch gut zum Inhalt der Geschichte. Mir gefällt es sehr gut.

 

Eigener Eindruck:
 Mit Papa unternehmen Tim und sein Bruder einen Ausflug zum See. Aber ob das gut geht? Schließlich hat der große Bruder nicht sonderlich viel Interesse an Tim. Am See bauen sie wie echte Piraten ein Floß und lassen es sich richtig gut gehen und manchmal kann Tims Bruder ja doch ganz nett sein!

 

Die Geschichte von Tim und seinem Piratenausflug ist kindgerecht gestaltet und in einfachen Sätzen geschrieben. Dazu gibt es auf jeder Seite tolle Illustrationen die zur Situation passen und darüber hinaus noch dazu einladen Dinge zu entdecken. Die Geschichte ist wirklich süß geschrieben und ich musste auch ein bisschen schmunzeln. Manchmal hat man eben Pech! Trotzdem wird der Tag aber für Tim ein voller Erfolg und auch das Verhältnis zum großen Bruder bekommt quasi einen neuen Anstrich. Eine schöne Anekdote in Hinsicht auf Geschwisterliebe. Das Büchlein wird bei uns gern angeschaut und auch darf ich es oft vorlesen. Was ich ein bisschen schade finde ist, dass die MaxiBücher von der Qualität her recht dünn sind und kleine Kinderhände die Seiten schnell erledigt haben, wenn man noch einen einjährigen Knirps mit im Haushalt hat. Da muss wohl irgendwann nachgekauft werden.

 

Fazit:

Eine schöne Geschichte für Jungen und Mädchen, toll zum Verschenken und aus dem Alltagsleben gegriffen.


 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783770774913

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 24 Seiten

Verlag: Ellermann

Erscheinungsdatum: 02.08.2010

Freitag, 3. Februar 2023

Sternenschweif 04: Lauras Zauberritt von Linda Chapman

 


Geister, welche die Kinder davon abhalten im Wald zu spielen?

Laura und Sternenschweif gehen der Sache auf den Grund!

 

 

Zum Inhalt:

Nichts macht Laura und Sternenschweif mehr Spaß als ein stürmischer Ritt durch die Luft. Durch die Luft? Ja, denn Lauras Pony ist ein Einhorn mit magischen Kräften! Bei einem ihrer Luftritte begeben sich die beiden auf die Spur geheimnisvoller Geister, die im Wald ihr Unwesen treiben. Dank Sternenschweifs magischer Fähigkeiten können sie Laura jedoch keine Angst einjagen. Und Waldgeister gibt es ja nicht wirklich, oder etwa doch?

 

Cover:

Das Cover ist wieder zuckersüß und zeigt bei meinem Band das Einhorn Sternenschweif mit seiner Freundin Laura, wie sie durch die Lüfte fliegen. Das passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und lässt vor allem junge Leserinnen wahrscheinlich zugreifen. Denn wer Pferdegeschichten liebt, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

 

Eigener Eindruck:
 Bei einem Ausritt kommen Laura und ihre Freundinnen bei einem Wald vorbei in dem es angeblich spuken soll und während die Mädchen sich gruseln, ist es Laura, die bald mit ihrem magischen Pony auf Spurensuche geht, denn Sternenschweif ist in Wirklichkeit ein Einhorn – aber das ist natürlich streng geheim. 

 

Der vierte Band der Sternenschweif-Reihe liest sich wieder sehr einfach und ist perfekt für junge Leser und Pferdefans. Außerdem geht es in diesem Band um die Thematik des Mobbing, was ich sehr wichtig finde und was auch immer ausführlich behandelt werden sollte, jedoch ist das in diesem Buch irgendwie nicht so gut gelungen, denn die Kinder sitzen das alles aus anstatt sich an einen Erwachsenen zu wenden. Das ist alles ein bisschen unglücklich gelöst und hat mich persönlich recht missmutig zurückgelassen, vor allem weil es halt auch nicht richtig aufgeklärt wird. Das sendet für mich die falschen Signale. Außerdem – und das empfinden wahrscheinlich nur Erwachsene so – ist mir das Pferdchen einfach zu perfekt. Es gibt ja nichts, was es nicht kann. Klar, immer weiter, immer besser, für alles gibt es eine Lösung. Aber dieses Überperfekte ist leider dann doch ein bisschen zu viel. Tja udn dann kommt hier aber leider auch wieder das Thema auf, dass die Handlung am Anfang hauptsächlich wieder aus Wiederholungen udn Erklärungen zum Einhorn bestehen, die man eigentlich schon aus den anderen Bänden kennt. So kann man auch Seiten füllen.

 

Fazit:

Überperfektion beim Pferd, leider aber Totalversagen beim Thema Mobbing. Von mir gibt es dieses Mal eine neutrale Bewertung. Pferdefans, vor allem die ganz kleinen Leser werden es aber wahrscheinlich wieder lieben.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783440170441

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 112 Seiten

Verlag: Kosmos

Erscheinungsdatum: 12.08.2021

Donnerstag, 2. Februar 2023

Sternenschweif 03: Der steinerne Spiegel von Linda Chapman

 


Deine Freundin ist traurig und du weißt nicht warum,

gut, dass du ein magisches Einhorn hast,

welches dir da helfen kann.

 

 

Zum Inhalt:

Lauras Pony Sternenschweif ist kein normales Pony. Es hat die magischen Kräfte eines Einhorns. Mit diesen besonderen Fähigkeiten will Laura ihrer Freundin Jessica helfen, die wegen ihrer neuen Stiefschwester sehr traurig ist. Aber dabei riskiert Laura, dass Sternenschweifs Geheimnis entdeckt wird. Kann sie Jessica wirklich vertrauen?

 

Cover:

Das Cover ist wieder zuckersüß und zeigt bei meinem Band das Einhorn Sternenschweif, wie es dem Betrachter auf pinkem Hintergrund entgegenblickt und dann sieht man neben dem Pferd Steine, welche zu dampfen scheinen. Eine schöne Assoziation zu den magischen Steinen, um die es hier auch geht und auch ein Blickfang für junge Leserinnen, welche Einhorngeschichten einfach lieben. 

 

Eigener Eindruck:
 Laura und ihr Pony Sternenschweif hüten ein Geheimnis, denn Sternenschweif ist in Wahrheit ein Einhorn und besitzt magische Kräfte. Diese Kräfte setzt Sternenschweif ein, um Laura und ihrer Freundin Sally zu helfen, doch damit kann auch das streng gehütete Geheimnis der Beiden in Gefahr geraten. Doch Laura und Sternenschweif müssen etwas tun! 

 

Der dritte Teil der Sternenschweif-Reihe liest sich wieder sehr einfach und ist vor allem für Leseanfänger wirklich gut geeignet. Die Geschichten sollten der Reihenfolge nachgelesen werden, auch wenn es immer viele Erklärungen gibt, aber so werden Vorgängerbände nicht gespoilert. In diesem Band geht es darum, dass die Freundin von Laura – Sally – traurig ist und Laura ihr gern helfen möchte, jedoch nicht weiß wie. Sternenschweif entpuppt sich hier wieder als Helfer in der Not und zeigt ihr, dass Sally eine Stiefschwester bekommen soll, welche wirklich gemein zu ihr ist. Das führt dazu, dass diese von zu Hause ausreißt und nun ist es an Laura und Sternenschweif Sally zu retten, auch wenn sie damit ihr streng gehütetes Geheimnis preisgeben müssen – und das fand ich ehrlich gesagt ein bisschen schade, dass das schon so schnell passiert. Sieht man aber davon ab, bekommt man eine schöne Geschichte rund um das Thema Familie, Patchworkfamilie und Freundschaft. Dann natürlich die ordentliche Portion Pferd und kleine Pferdefans sind happy. Mich hat aber leider gestört, dass immer wieder Dinge aus vergangenen Büchern so arg durchgekaut werden – wie sie eben zu dem Geheimnis gekommen ist etc. Das nimmt viel Platz im Buch weg, der meiner Meinung nach hätte anders gefüllt werden können. Deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug. 

 

Fazit:

Da es sich bei dem Buch um ein Kinderbuch handelt und dieses sich für mein Empfinden mit vielen Wiederholungen aus anderen Bänden nährt, konnte es mich dieses Mal nicht sonderlich begeistern. Das hat mich auch dazu veranlasst es neutral zu bewerten, denn wenn ich ehrlich mit mir ins Gericht gehe, hätte es mich als Kind und Pferdenarr wahrscheinlich einfach nur weggeflasht.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783440170434

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Gebundenes Buch

Umfang: 112 Seiten

Verlag: Kosmos

Erscheinungsdatum: 12.08.2021

Mittwoch, 1. Februar 2023

Sternenhimmeltage von Trish Doller

 


Ständig auf der Flucht sein,

mit einer selbstzerstörerischen Mutter.

Ständig auf der Hut sein vor ihren Freunden.

Callie lebt ein Leben fernab der Norm.

Sie weiß wie man klaut und betrügt.

Und plötzlich steht sie vor ihrem Vater,

und ihre Mutter wird wegen Kindesentführung eingebuchtet…

 

 

Zum Inhalt:

Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?

 

Cover:

Das Cover finde ich recht interessant gestaltet und gewisser Weise passt es auch recht gut zur Geschichte, auch wenn man nicht gleich darauf schließen kann, worum es hier geht. Zu sehen ist der Teil eines typisch amerikanischen Campingtrailers, welcher durch Sterne umgeben wird. Das wirkt irgendwie heimelig und ist eine schöne Anspielung auf Callies Trailer.

 

Eigener Eindruck:
 Callie lebt ein Leben fernab der Norm. Ständig auf der Hut zu sein und schnell umziehen zu müssen gehört zu ihrer Paradedisziplin, dicht gefolgt von Betrügereien. Mit ihrer Mutter zusammen zu leben ist nicht immer einfach, besonders nicht dann, wenn sie sich auch noch vor deren aktuellen Lovern in Acht nehmen muss. Ihre Mutter führt ein selbstzerstörerisches Leben und Callie ist ein Teil davon. Als sie wieder einmal Hals über Kopf aufbrechen müssen, endet ihre Fahrt in einer Polizeikontrolle und schlussendlich damit, dass Callies Mutter verhaftet wird. Callie steht erst einmal alleine da, doch plötzlich taucht jemand in dem Polizeirevier auf, den sie ganz genau kennt und der überglücklich scheint, sie endlich wieder zu sehen, denn Callie wurde als Kind von ihrer Mutter entführt und nun will ihr Vater sie endlich mit zu sich nehmen. Doch ein normales Leben kennt Callie nicht mehr. Sie taucht in eine Familie ein, die ihr völlig fremd ist, die ihr aber viel Liebe verspricht und doch weiß sie nicht, wie sie damit umgehen soll. Als sie den Schwammtaucher Alex kennen lernt, scheint es einen Lichtblick zu geben und Callie verliebt sich sogar in ihn. Doch da gibt es ein Problem…

 

Dieses Jugendbuch ist eine Geschichte voller Überraschungen. Schnell kommt man in die Geschichte rein und kann sich mit Callie und ihrem Umfeld identifizieren. Die Geschichte von Callie berührt erst einmal, besonders dann, als man erfährt wie sie lebt, was sie entbehren muss und als sie plötzlich erkennen muss, was für ein Mensch ihre Mutter wirklich ist. Sie ist hin und her gerissen zwischen einer gewissen Gewohnheit und Liebe zu der Mutter, der Sehnsucht nach einer heilen Familie beim Vater und schließlich hat sie auch Angst, was denn einmal wird, wenn die Mutter wieder auftaucht. Wie sie sich wohl entscheiden wird. Soweit so gut. Die Geschichte geht recht fix voran, man wird als Leser von der großen Griechischen Familie regelrecht mit überfahren, aber man fühlt sich irgendwie auch willkommen. Man kann also recht gut nachempfinden, was wohl in Callie vorgeht. Doch dann bricht die Geschichte für mich in sich zusammen. Einerseits will sie nicht „angefasst“ werden, weil es da einen Vorfall gab, aber sie benimmt sich bei ihren neuen Freunden wie der letzte Arsch und springt auch gleich mit dem Nächstbesten in die Kiste. Das war für mich so etwas von unverständlich, ich konnte es kaum glauben. Auch die Konstellation, die sich dann ergibt, war für mich dann doch recht abstrus. Als dann schließlich die Mutter wieder auftaucht und sie allen ernstes überlegt mit ihr zu gehen und dann die Mutter auch noch ihre Sachen verpfändet und sie noch immer in gewisser Weise zu ihr zurück möchte, da war für mich der Ofen aus. Ja sicher, es ist ihre Mutter, aber irgendwie diese Reaktionen… nein, da kam ich nicht mehr mit. Allgemein wirkt Callie oft genervt und undankbar und ich konnte nicht mehr mit ihr warm werden. Auch diese Beziehung zu Alex konnte ich nicht immer nachvollziehen und glauben. Eigentlich hatte das Buch wirklich tolle Ansätze, aber die Umsetzung konnte mich dann doch nicht flashen.

 

Fazit:

Leider konnte ich die Art von Callie nicht immer nachvollziehen und ich fand sie nicht immer sympathisch. Deshalb hat sich das Buch für mich auch nicht schön lesen lassen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 2/5

Logik: 2/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783551314390

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 352 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Dienstag, 31. Januar 2023

Die Party - Wer Glück hat, stirbt als Erster von Jonas Winner

 


Lange haben sie sich nicht gesehen,

doch nun treffen sie auf einer Halloweenparty zusammen.

Und nur einer kann das Spiel überleben…

 

 

Zum Inhalt:

Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

 

Cover:

Das Cover ist recht simpel und sagt nicht sonderlich viel aus. Wir sehen hier auf schwarzem Grund einen Briefumschlag, ähnlich einer Einladung, auf der der Titel blutrot prangt. Wer das nun eine Weile auf sich wirken lässt, der kann hier schon ahnen, dass es sich um einen Thriller handelt, jedoch nicht welcher Art.

 

Eigener Eindruck:
 Was für einige Jugendfreunde als ein schönes Wiedersehen in einem abgelegenen Haus beginnen soll, endet bald im blutigen Ernst, als der Gastgeber unter einem Kronleuchter begraben wird und seinen Freunden die Botschaft hinterlässt, dass nur einer von ihnen das Gelände lebend verlassen wird. Schon bald müssen die übrigen Freunde erkennen, dass es sich bei dieser Nachricht nicht um einen schlechten Scherz handelt, sondern die Sache wortwörtlich todernst ist – spätestens dann, als die ersten Freunde in Fallen tappen die im Haus auf sie lauern. Doch warum sollen sie sterben? Und kann es ein Entrinnen geben? Für die verbliebenen Freunde beginnt ein Kampf ums blanke überleben.

 

Der Einstieg in die Geschichte klappt recht gut und man kann sich schnell anhand von Zeitblenden in die jeweiligen Charaktere einfinden. Interessant ist auch, dass die Sichtweise in der Geschichte immer zwischen den Charakteren hin und her springt und man so in jedes Köpfchen einmal hineinsehen kann. Dabei erlebt man dann also nicht nur den Überlebenskampf, sondern auch die Geschichte der Freunde, wie sie sich alle gefunden haben, was sie erlebt haben und schlussendlich, was sie auch alle miteinander verbindet. Dabei kommen nicht nur die Freunde als verdächtige Personen in Frage, sondern auch die Haushälterin und der Hausmeister, die ebenfalls ein dunkles Geheimnis verbergen. Soweit so gut. An sich plätscherte die Geschichte inklusive psychischer Abgründe einfach so langhin, aber dann wurde es kurios. Spätestens dann, als der Vater des Gastgebers ins Spiel kam und seine Forschungen. Das war mir dann doch ein bisschen zu abgespaced und abschnittsweise wusste ich dann nicht, ob ich das Buch weiterlesen sollte oder nicht. Effektiv kann man dann resümieren, dass es sich bei den Gegebenheiten um die typischen Missverständnisse handelt – wenn man das als solches bezeichnen will – ohne zu spoilern und dass der ganzen Geschichte schlussendlich eine recht interessante Dramatik nachhängt. Trotzdem konnte mich diese Geschichte aber nicht überzeugen. Es ist ja doch immer wieder das Gleiche – gestorben wird ja zumeist immer gleich in solchen Geschichten. 

 

Fazit:

Konnte mich leider gar nicht überzeugen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 2/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783453439184

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 368 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 10.09.2018