Donnerstag, 14. April 2022

Pippa und Pelle von Daniela Drescher

 


Klein und niedlich,

jedoch bereit für die große, weite Welt und seine Wunder.

 

Zum Inhalt:

Auf Zwergenfüßen stapfen Pippa und Pelle durch die Welt. Schnecke, Schmetterling und Käfer – alles will entdeckt werden. Lustige Reime weisen auf manches hin, was krabbelt und blüht. Anderes können die Kinder in den liebevoll gestalteten Bildern selbst entdecken.
 Daniela Drescher hat mit Pippa und Pelle zwei hinreißende Gestalten geschaffen, die vor behaglicher Zufriedenheit und vergnügter Entdeckerfreude strotzen. Mit ihnen können wir unsere Kleinen getrost in die (Bücher)-Welt stapfen lassen.

 

Cover:

Das Cover dieses ersten Bandes gefällt mir sehr gut, denn es gibt einen soliden ersten Eindruck, was uns in dem Buch erwartet. Zu sehen sind hier die beiden Zwerge Pippa und Pelle, wie sie vor einer kleinen Erdbeerpflanze stehen. Dabei wirken die Figuren einfach zu niedlich. Ein richtiger Blickfang.

 

Eigener Eindruck:
 Pippa und Pelle sind zwei kleine Zwerge, die auf einer Waldlichtung leben. Dort erleben sie die schönsten Abenteuer und entdecken die Welt. Seien es Fliegenpilze, eine Schnecke, Beeren oder Vögel. Überall gibt es etwas zu sehen!

 

Das kleine Büchlein über Pippa und Pelle ist einfach nur herzig gestaltet. Ich kann es jedem weiterempfehlen, der gern liest und gemeinsam mit seinen kleinen Kindern die Welt entdecken möchte, denn das Buch ist ein Augenschmaus durch und durch, da fallen die kleinen, kurzen Verse fast schon hinten runter. Die Bilder sind zwar einfach, aber so sauber und doch wieder so detailliert gestaltet, dass man auch als Erwachsener gern zum Betrachten eine Weile verweilt. Mit den Kleinsten gibt es natürlich immer wieder etwas zu entdecken und unsere Kinder lieben es, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen und selbst darin zu blättern. Dies ermöglicht vor allem die Gestaltung auf den stabilen Pappseiten. Da kommen selbst die kleinsten Kinderhände gut mit klar. Pippa und Pelle ist übrigens eine kleine Reihe, es gibt noch viel mehr von den kleinen Kerlchen zu lesen. Reinschauen lohnt sich also.

 

Fazit:

Absolut herzig gemacht und eine absolute Augenweide. Ein schönes Geschenk für kleine Entdecker.

 

 

Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783825179038

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Buch

Umfang: 12 Seiten

Verlag: Urachhaus

Erscheinungsdatum: 01.01.2021

Mittwoch, 13. April 2022

Davids Versprechen von Jürgen Banscherus

 


Keiner ahnt was wirklich los ist.

Keiner weiß, warum du weg rennst von zu Haus.

Keiner weiß, warum du so ruhig bist.

Keiner weiß, warum du kaum Freunde hast.

Zu Hause ist die Angst.

Doch Familie ist Familie.

 

Zum Inhalt:

Nichts verraten, nicht darüber reden - was in der Familie geschieht, geht niemanden etwas an … So hat er es versprochen. Und David hält das Versprechen. Doch dann kommt der Tag, an dem zu viel passiert. Der Tag, an dem David den Teufelskreis des Schweigens durchbricht und darüber spricht, was sein Vater ihm all die Jahre angetan hat.

 

Cover:

Das Cover meines Buches zeigt einen nachdenklichen Jungen der in die Ferne blickt, das passt meiner Meinung nach sehr gut, denn es stellt den Konflikt dar, welchen David jeden Tag mit sich selbst ausfechten muss.

 

Eigener Eindruck:
 David ist zwölf, als er wieder einmal von zu Hause wegläuft und sich im Auto eines wildfremden, aber netten Menschen wiederfindet, der den Ausreißer wieder nach Hause bringt. Die Eltern sind froh und können sich nicht erklären warum er wieder einmal weggerannt ist. Vor allem die Mutter hadert damit. Dabei sind sie doch eine so glückliche Familie. Doch der Schein trügt. Aber David hat versprochen nichts zu sagen, zu niemandem. Und er hält sein Versprechen, denn das ist seine Familie, auch wenn es ihm jeden Tag schwerer fällt zu schweigen.

 

Die Geschichte von David macht betroffen und ist leider gar nicht so weit hergeholt, wie man gern glauben möchte. Denn David wird in der Geschichte immer wieder von dem Vater windelweich geschlagen, wenn dieser sich nicht mehr beherrschen kann. Gewalt in Familien ist ein sehr wichtiges Thema, was meiner Meinung nach noch viel mehr behandelt werden sollte. Allein deswegen sollte dieses Buch auch von jedem Jugendlichen einmal gelesen werden. Es sensibilisiert, öffnet Augen und Ohren für das Umfeld, es macht Mut. Als Leser fragt man sich oft, warum David nichts sagt, warum er das alles so über sich ergehen lässt. Aber der Autor schafft es sehr gut den Teufelskreis zu beschreiben in dem er sich befindet. Das zeigt auch, dass Opfer sehr schlecht allein ausbrechen können und oft Hilfe brauchen. Während des Lesens habe ich vor allem immer wieder für die Mutter so gar kein Verständnis gehabt. Es war fast so, als würde sie sich auch noch darüber freuen, wenn der Vater den Jungen verprügelt hat – sie war ja regelrecht eine lästige Petze. Als Leser entwickelt man so einen Hass gegen diese Eltern, dass man es kaum in Worte fassen kann. Schade ist übrigens, dass das Buch plötzlich endet. Man erfährt nicht, wie es mit David und seinen Eltern weiter geht. Das fan dich persönlich richtig schade. Aber, das Buch hat mich noch lange im Nachgang beschäftig und ich bin der Meinung, dass das eine der Eigenschaften ist, die ein gutes, aufklärendes Buch ausmacht. 

 

Fazit:

Das Buch triggert, aber das Buch klärt auf und vor allem macht es Mut, dass Betroffene sich vielleicht öffnen und vor allem junge Menschen ihre Mitmenschen kritischer beobachten. Meiner Meinung nach ist das Buch richtig gut für Aufklärungsarbeiten in der Schule geeignet, aber der Schreibstil ist natürlich auch arge Geschmackssache. Trotzdem kann ich es wärmstens empfehlen. Bücher über solche Themen kann es meiner Meinung nach nicht genug geben.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 4-/5

 

Daten:

ISBN: 9783401508085

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 136 Seiten

Verlag: Arena

Erscheinungsdatum: 05.06.2015

Dienstag, 12. April 2022

Sehr geehrtes Finanzamt - mein Geld brauche ich jetzt selber von Jürgen Sprenzinger

 


Ämter…

Wer kennt es nicht.

Sie dengeln einen wo es nur geht…

Aber was,

wenn man sie selbst auf die Schippe nimmt?

Können Ämter auch Humor haben?

 

Zum Inhalt:

Wer würde nicht gerne dem Finanzamt mitteilen, dass es mit den Steuerzahlungen nun vorbei ist? Oder das Gesundheitsministerium in Kenntnis setzen, dass man seine eigene Krankenkasse gründen will? Sprenzinger tut es. Seine skurrilen Eingaben an Behörden und Verbände stellen die Welt auf den Kopf. Eine großartige Eulenspiegelei!

 

Cover:

Das Cover ist jetzt weniger spektakulär, reicht aber für dieses Buch vollkommen aus, wie ich finde. Wir sehen hier einen Stempel sowie die Andeutung von Akten. Passt also durchaus perfekt.

 

Eigener Eindruck:
 Wer kennt sie nicht, die lieben Ämter. Für jeden Pups scheint es ein Amt zu geben, bei dem man einen Antrag abgeben kann oder an das man sich bei Fragen wenden kann. Sie nehmen einen gern aus, sie mahnen einen und ab und an beachten sie einen auch gar nicht. Doch was, wenn sich jemand einmal durch alle Ämter Deutschlands schreibt und mit deinen humorvollen Anliegen die Beamtenschaft zur Weißglut treiben könnte? Antworten sie? Bleiben sie korrekt? Können sie auch Humor beweisen?

 

Dieses Buch hier habe ich einmal durch Zufall auf dem Wühltisch gefunden und fand Inhalt und Titel eigentlich ziemlich witzig – zumindest dachte ich, dass es witzig sein könnte – doch das dachte ich eben nur. Fakt ist, dass der Autor fleißig war, Hut ab, für diese fleißigen Recherchen, die Zeit die Briefe zu verfassen und immer wieder neue Situationen zu schaffen. Humor kommt bei der einen oder anderen Aktion auch nicht zu kurz. Aber doch war ich recht schnell von dem Buch gelangweilt beziehungsweise genervt. Warum? Diese Briefe, bei denen krampfhaft versucht wird eine Situation zu erschaffen, langweilig. Die Kommentare auf die eine oder andere Antwort… nun ja, langweilig. Die Antworten, bisweilen interessant, aber oft auch Standardwerke. Werden die Ämter hier vorgeführt? Ja! Finde ich das richtig? Eigentlich nicht, auch wenn es doch ab und wirklich lustig war. Braucht man so ein Buch? Nein, ich ganz sicher nicht – und wahrscheinlich viele andere auch nicht. So klar und ehrlich muss man das sagen.

 

Fazit:

Die Frage ist: Braucht man so etwas? Sicherlich ist die eine oder andere Passage zum Schmunzeln, aber das ist wirklich auch sehr vom Humor abhängig. Geduld und Fleiß hatte der Autor, das muss man ihm lassen, aber für mich ist dieses Buch absoluter Nonsens.


 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783426783962

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 240 Seiten

Verlag: Knaur Taschenbuch

Erscheinungsdatum: 07.03.2011

Dämmerhöhe 1 - Lautlos von B.E. Hassell und M.H. Magnadottir

 


Du willst lieber trainieren als für die Schule zu lernen.

Da triffst du auf ein fremdes Mädchen.

Sie sieht dir ähnlich.

Sie schlägt dir einen Deal vor, den du kaum ausschlagen kannst.

Sie nimmt deinen Platz ein

und übernimmt schlussendlich dein Leben.

Doch wie kannst du das alles nur rückgängig machen?

 

 

Zum Inhalt:

Es war ganz plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht - das Mädchen. Und es hatte Anna ein verlockendes Angebot gemacht: Für ein bisschen mehr Freizeit und die Möglichkeit, noch öfter mit dem Snowboard unterwegs zu sein, muss Anna nur den Namen des Mädchens erraten. Doch als ihr kleiner Bruder schwer erkrankt und sie die Nachbarshündin Píla tot in ihrer Hütte findet, wird Anna klar: Das Mädchen ist nicht, was es vorgibt zu sein. Anna bleibt nur noch wenig Zeit, um das Rätsel zu lösen und das Schlimmste zu verhindern.

 

Cover:

Das Cover hat mir richtig gut gefallen. Es wirkt einerseits verspielt, aber auch geheimnisvoll. Auf rotem Grund sehen wir die Schemen einer Wohnsiedlung, während in der Mitte ein Gebilde aus Schatten – ähnlich wie bei psychologischen Tests – prangert auf denen der Titel des Buches zu finden ist. Das ist ganz gut gemacht und passt gut zu den anderen Büchern der Reihe, welche ähnlich gestaltet sind, jedoch nur in anderen Farben. 

 

Eigener Eindruck:
 Anna lebt in einer geheimnisvollen Stadt, welche das ganze Jahr im Schatten liegt. Ein Teil des Ortes wird von der Bevölkerung gemieden, aber nach und nach verblassen die alten Geschichten und die Warnungen der Alten verrauchen im Nichts. Als das Mädchen eigentlich für die Schule lernen müsste, jedoch lieber trainieren würde, trifft sie auf ein geheimnisvolles Mädchen, welches ihr sehr ähnlichsieht. Das Mädchen bietet Anna an, ihren Platz einzunehmen, um ihr mehr Freizeit einzuräumen. Gern nimmt diese das Angebot an, muss aber schon bald erkennen, dass das ein großer Fehler war, denn nicht nur ihre Freunde wenden sich von ihr ab, auch in der Familie gibt es Probleme, die sie so gar nicht verzapft hat. Das fremde Mädchen bietet Anna an, dass sie ihren Namen erraten könne, ansonsten übernimmt sie deren Leben komplett. Nichts leichter als das, denkt sich Anna. Doch damit beginnen die Probleme erst richtig…

 

Die Idee zu der Geschichte von Anna ist nicht schlecht und sicher auch die Idee für die nachfolgenden Bände. Das hat schon was, ein Ort in Island der scheinbar von Monstern heimgesucht wird, die die Bevölkerung, vor allem die Teenager, dengeln. Jedoch hatte ich bei dem Buch so meine Schwierigkeiten. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, denn immer wieder, wenn das fremde Mädchen sein wahres Ich zeigt, dann schieben die Autoren mit kursiver Schrift einfach ein paar Wörter dazwischen, was mich immer wieder aus dem Konzept gebracht hat. Dass das die Verzerrung der Realität und eine Art Traumwelt sein soll, das ist mir schon klar und ich finde es eigentlich auch raffiniert, aber es war dann eben doch nicht so meins. Außerdem war die Geschichte von Anfang an sehr durchschaubar, weshalb ich kaum Spannungsmomente hatte und auch die Emotionen sind für mich viel zu kurz gekommen. Im Großen und Ganzen ist das Buch sicher ein netter Zeitvertreib, wenn man denn über die stilistischen Mittel hinwegsehen kann, aber für mich ist sicherlich mit diesem Buch hier Schluss. Da muss ich schon ganz viel Langeweile haben, um zur Fortsetzung zu greifen. Schade.

 

Fazit:

Diese Jugendbuchreihe soll gruseln, jedoch fand ich sie mehr verwirrend als alles andere. Der Schreibstil der isländischen Autoren ist doch recht gewöhnungsbedürftig und konnte mich nicht ansprechen, weshalb ich das Buch auch nicht empfehlen kann.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 3/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783401601441

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Fester Einband

Umfang: 136 Seiten

Verlag: Arena

Erscheinungsdatum: 20.01.2016

Montag, 11. April 2022

Ohrwürmchen: Meine ersten Märchen von Anke Knefel

 

Kleine und knackigkurze Märchen für kleine Entdecker.

 

Zum Inhalt:

Auf diesem Ohrwürmchen sind die schönsten Märchen der Brüder Grimm versammelt, liebevoll und kindgerecht nacherzählt für die ganz Kleinen.

Enthält die Märchen:

Rotkäppchen

Die Prinzessin auf der Erbse

Frau Holle

Der dicke, fette Pfannkuchen

Dornröschen

Der Wolf und die sieben Geißlein

 Die Bremer Stadtmusikanten

 

Cover:

Das Cover gefällt mir richtig gut und ist kindgerecht. Wir sehen hier Rotkäppchen wie sie auf dem Weg zur Großmutter ist und im Hintergrund ein Schloss. Es beinhaltet somit alles, was man mit Märchen verbindet und dabei ist es so herzlich niedlich gemalt, mit vielen weiteren Details, die man mit dem Kleinsten entdecken kann.

 

Eigener Eindruck:
 Dieses Hörbuch richtet sich an die kleinen Kinder, welche die Welt der Hörbücher und Märchen gerade erst entdecken. „Ohrwürmchen“ ist eine Reihe aus dem Oettinger Verlag und ist einfach immer wieder ganz bezaubernd für die kleinsten Hörer produziert. Mit kurzen und stimmigen Musiksequenzen begleitet uns die Erzählerin durch die sechs Märchen und erzählt dabei so schön und sauber, dass man trotz der Kürze der Märchen einfach ins Träumen kommt. Jedes Märchen dauert in etwa drei bis vier Minuten und schwupps ist die CD auch schon vorbei. Das ist zum einen zwar schade, aber passt perfekt für die Kleinen, die sich noch nicht so lang auf eine Sache konzentrieren wollen. Wir hören die CD meist beim Baden, ein schönes Ritual. Aber auch zum Einschlafen ist die CD gut geeignet.

 

Fazit:

Für kleine Märchenfreunde ein Muss!

 


Gesamt: 5/5

 

Daten:

ISBN: 9783837311464

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Audio CD

Verlag: Oetinger Media GmbH

Erscheinungsdatum: 20.01.2020

Sonntag, 10. April 2022

Three Oaks 1: Ritt durch die Weiße Hölle von Dan Adams

 


Es ist tiefster Winter und du bist auf der Flucht.

Du beobachtest zufällig einen Überfall auf eine Postkutsche.

Und ehe du dich versiehst bist du mit einem der Opfer in Three Oaks und hast noch mehr Probleme am Hals, als dir lieb sind.

 

Zum Inhalt:

Colorado, Winter 1879. Der junge Arzt Allan Kerrish ist auf der Flucht vor den Männern von Senator Cahill. Auf seinem Weg durch die verschneite Landschaft rettet er Catherine Archer das Leben. Ihr Mann wurde ermordet, und die Täter sind mit der Besitzurkunde für die Archer-Goldmine über alle Berge. Der Doktor und die Witwe landen in dem trostlosen Goldgräbernest Three Oaks - einem gesetzlosen Ort, in dem allein das Recht des Stärkeren zählt.

Folge 1: Ritt durch die Weiße Hölle

Kerrish übernimmt in Three Oaks die Praxis des verstorbenen Dorfarztes, um Catherine zu pflegen. Als ein Mann namens Jordan in der Stadt auftaucht und sich als Besitzer der Goldmine ausgibt, schwört Catherine Rache. Doch auch die Mörder ihres Mannes wollen ihren Auftrag vollenden -

 Three Oaks - die neue Western Serie von Bastei Entertainment. Für Fans von "Deadwood", "True Grit" und "Hell on Wheels".

 

Cover:

Das Cover passt sehr gut zum Thema und sagt gleich aus, dass es sich hier um einen Western handelt. Wir sehen in recht gedeckten Farben wahrscheinlich die Hure Brandy, den Doktor Allan Kerrish und einen älteren Mann, bei dem es sich meiner Meinung nach um den Einsiedler Ash handeln könnte. Außerdem ist im unteren Teil ein Reiter hoch zu Ross zu sehen, typisch für Westernfilme und Westernromane, die Pferde dürfen einfach nicht fehlen.

 

Eigener Eindruck:
 Mitten im Winter befindet sich der städtische Arzt Allan Kerrish auf der Flucht vor den Schergen des Senators Cahill, nachdem dieser der Meinung ist, dass Allan beim Pokern falsch gespielt und somit eine Menge Geld gewonnen hat. Immer wieder ist er ihnen entkommen, doch die strapaziöse Reise fordert bald sein Pferd als Opfer. Gerade so kann er sich in eine Hütte retten, nur um wenig später Zeuge eines Überfalls auf eine Postkutsche zu werden. Trotz allem, dass er sich eigentlich nicht darum scheren sollte, sieht Kerrish nach und findet die schwer verletzte Cathrine, welche er mit sich nimmt. Schon bald stoßen sie auf den Einsiedler Ash, der quasi beiden das Leben rettet und sie mit in die Goldgräberstadt Three Oaks nimmt. Dort angekommen freundet sich Kerrish schnell mit den Bewohnern an und hat dort beim hiesigen Arzt die Chance Cathrine gesund zu pflegen. Doch die nächsten Probleme lassen nicht lang auf sich warten, denn die Angreifer von Cathrine tauchen auf und deren Anführer behauptet ihr Mann zu sein und Anspruch auf die Goldmine zu haben… und außerdem entdeckt einer seiner Handlanger, dass er wahrscheinlich nicht sauber genug gearbeitet hat, er will seinen Fehler noch beheben…

 

Der erste Band der Reihe rund um Three Oaks liest sich recht gut. Man kommt schnell in die Geschichte rein und schnell kommt eine gewisse raue Stimmung auf, die einfach zu der Geschichte passt. Hallo wilder Westen! Es scheint einfach alles zu passen und es macht richtig Spaß die Geschichte von Allan und den anderen zu verfolgen. Einzig diese vulgäre Sprache ist manchmal recht gewöhnungsbedürftig, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass es damals eben genau so gewesen ist. Es ist auch interessant mit der Figur Allan zu wachsen und die Gegebenheiten zu entdecken. Man kann sich schnell vorstellen, dass er wohl der neue Arzt des Ortes werden wird und vielleicht sogar die Hure Brandy sein Glück bedeuten könnte. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Das Buch endet sehr schnell und hätte meinethalben noch länger sein können. Und obwohl ich wirklich neugierig bin wie es weiter geht, weiß ich noch nicht, ob och mir den nächsten Band holen sollte. Sechs oder sieben Teile folgen noch, das ist natürlich eine ganze Menge und hochgerechnet auch ganz schön preisintensiv. Na schauen wir mal. Ein Leseerlebnis ist es auf jeden Fall gewesen und ich werde dieses ebook in guter Erinnerung behalten. Top gemacht.

 

Fazit:

Wirklich fesselnder Schreibstil, tolles Ambiente, wenn auch recht rau und vulgär, aber das passt meiner Meinung nach zu der Zeit, in dem die Geschichte spielt. Durchaus mal einen Blick wert, vor allem, weil man den ersten Band derzeit kostenlos beim Ebook-Dealer des Vertrauens bekommen kann.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN:  9783732515998

Sprache:Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 115 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsdatum: 15.03.2016

Samstag, 9. April 2022

Nixenfluch und Blutcocktails (Teil 1) von Lilah Fox

 


Du bist schüchtern,

du hast eine wirklich schräge Mitbewohnerin

und du hast dich Hals über Kopf verliebt.

Doch dein Schwarm ist kein Mensch,

deine Mitbewohnerin ist kein Mensch,

deine neue Bekanntschaft ist kein Mensch

und du?

Du weißt nicht, was du wirklich bist…

 

Zum Inhalt:

Gwen ist 19 Jahre alt und war noch nie verliebt.

Bis ihr eines Tages ein unerhört gutaussehender Junge begegnet, von dem sie nicht ahnt, dass er nicht nur übersinnliche, sondern auch adelige Vorfahren hat.

Und plötzlich gerät sie in einen Strudel, der alles in ihrem Leben verändert.

 "Nixenfluch und Blutcocktails" ist der Anfang einer Fantasy-Serie, deren Folgen monatlich erscheinen.

 

Cover:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es zeigt ein Mädchen mit grünlichem Haar, welches scheinbar vor einem Meer steht. Das passt gut und ist wirklich so hübsch gestaltet, dass ich hier gern zugegriffen habe. Tja, aber es taugt eben das beste Cover nichts, wenn der Inhalt einfach desaströs ist.

 

Eigener Eindruck:
 Gwen ist ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen. Sie lebt mit ihrer besten Freundin und einer Mitstudentin in einer WG, in der es strenge Regeln gibt – das Zimmer nach 20 Uhr nicht verlassen, leise sein, sind nur einige eigenartige Dinge. Doch Gwen ist zufrieden. Als sie eines Tages einen jungen Mann im vorbeifahrenden Bus sitzen sieht, ist sie Feuer und Flamme und hofft ihn irgendwann wieder zu sehen, doch das Glück scheint ihr nicht hold. Stattdessen trifft sie beim Schwimmen auf den größten Stinkstiefel ihres Lebens, aber er scheint etwas über sie zu wissen. Als Gwen ihrem Schwarm wieder begegnet, geschieht dies unter sehr merkwürdigen Umständen, denn plötzlich findet sie sich unter Vampiren wieder, wird von Werwölfen entführt, muss feststellen, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind und sie selbst ist auch nicht, was sie zu glauben scheint…

 

Wer sich an die Geschichte von Gwen heranwagen möchte, der sei bereits ab dieser Zusammenfassung gewarnt. Die Story ist von der Idee her nicht schlecht, aber leider sehr unausgereift, sodass man sich ernsthaft fragen muss, wie die Autorin es fertig gebracht hat mehrere Teile dieser Reihe zu verfassen. Doch kommen wir zuerst zum Wesentlichen. Rechtschreib- und Zeitenfehler sind hier an der Tagesordnung. Das mindert den Lesespaß. Außerdem kann man den Charakter der Gwen nur schwer verknusen, wenn man erst einmal erfahren hat, dass sie scheinbar so gar kein bisschen Selbstachtung hat, denn die Regeln der Mitbewohnerin sind kindisch und erinnern eher ein bisschen an einen Sklaventreiber. Jeder normale Mensch würde so etwas nicht mit sich machen lassen, schon gar nicht, wenn man zu zweit ist. Hinzu kommt, dass ab einem bestimmten Punkt die Naivität der Gwen einfach nur noch ätzend ist und dann schließlich in eine Art kindlichen Trotz umschlägt, als sie ihren „Eltern“ gegenübersteht, den ich auch nur schwer verkraften konnte. Hinzu kommen noch Charaktere wie ein selbstverliebter Vampir in Form ihres Schwarms, dessen Bruder, der wahrscheinlich arg cool wirken soll, aber einfach nur nervt, einem Werwolf, der keine Rudelachtung hat, Hexer und die Krönung des Ganzen – dem Meermann in Form des Stinkstiefels – welcher sie scheinbar nur zu gern ins Unglück laufen lässt. Unsympathisch… Hat man das alles also überwunden und ist noch nicht abgeschreckt, dann passiert dies spätestens bei dem Treffen in der Vampirburg, bei der niemand erkennt, was sie ist und sie natürlich noch ganz zufällig eingekleidet und geschminkt wird – hä???? Allerspätestens gibt man aber wahrscheinlich auf, wenn sie von Werwölfen entführt wird, die mit einem Vampir unter einer Decke stecken und doch wieder gleich freigelassen wird – warum, das mag man sich ein bisschen zusammen spinnen – und schlussendlich plötzlich mitten unter Hexern sitzt. Wie sich plötzlich die Zufälle mehren. TZTZTZ… es ist einfach zu viel. Die Hälfte davon und das Ganze dann auch noch mehr ausgeführt in Hinsicht von „Wieso“, „Weshalb“ und „Warum“. Das wäre gut gewesen. Dann hätte man auch an Emotionen feilen können, doch auch die bekommt man hier nicht. Es wird alles nur hingeklatscht und das wars. Schade um die potentiell gute Idee, aber das Gesamtpaket hier ist einfach nur Schrott. 

 

Fazit:

Zum Glück war es kostenlos zu haben, sonst hätte ich mich richtig geärgert. Das Buch ist unausgereift. Sprunghafte Szenen, kindische Charaktere, zu viele Zufälle, zu viel TammTamm um die Protagonistin und Rechtschreibfehler. Sehr enttäuschend. Ich glaube kaum, dass ich mir einen weiteren Band zu Gemüte führen werde.

 

Idee: 4/5

Charaktere: 1/5

Logik: 1/5

Spannung: 1/5

Emotionen: 1/5

 

 

Gesamt: 1/5

 

Daten:

ISBN: 9783743866065

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 113 Seiten

Verlag: BookRix

Erscheinungsdatum: 15.05.2018

Freitag, 8. April 2022

Buffy - Die Jägerin schlägt zurück von Christian Lukas

 


Meister der Vampire?

Check.

Dämonischer Bürgermeister?

Check.

Geheimorganisation?

Check.

Kleine Schwester?

Nicht Check!

Dracula?

Machbar…

 

Zum Inhalt:

Sie hat den Meister aller Vampire überlebt, einen dämonischen Bürgermeister und die Machenschaften einer Geheimorganisation: Aber kann sich Buffy, die Vampirjägerin mit Herz und Humor, auch gegen den leibhaftigen Dracula und ihre plötzlich auftauchende kleine Schwester behaupten?

Fragen, die sich Fans der Serie Buffy – im Bann der Dämonen – und die in diesem inoffiziellen Fanbuch der beliebten Kultautoren beantwortet werden.

 

Cover:

Das Cover passt sehr gut zu dem recht düsteren Charme, den man aus der gleichnamigen Serie kennt. Es hat etwas Unheimliches und schreit eigentlich schon regelrecht: Vampire. Zu sehen ist hier die Ruine einer Burg oder eines alten Hauses, die Farben sind bis auf die Überschrift in Schwarzweiß gehalten. Das passts ehr gut, wie ich finde.

 

Eigener Eindruck:
 Kaum ein Teenie ist wohl in den späten 90ern und 2000ern an ihr vorbeigekommen. Die taffe Vampirjägerin Buffy flimmerte regelmäßig über die Bildschirme und es ist ein Hype daraus entstanden, der schwer zu toppen war. Es gab nicht nur viele Berichte, DVD-Sammlungen und Bücher zur Serie, unter anderen wurden auch solche inoffiziellen Fanbücher aus dem Boden gestampft und durften bei Hardcorefans im Regal nicht fehlen. Aber eben nur bei solchen, wer die Serie nicht wirklich verfolgt hat, der wird mit diesem Buch hier wohl kaum etwas anfangen können, denn ein Hauptteil des Buches ist lediglich eine Art Episodenguide zu der fünften Staffel von Buffy. Es wird nur nacherzählt, was passiert und das war es dann auch schon. Braucht man so etwas? Realistisch gesehen wohl eher nein. Neben der Episodenliste und seinem Inhalt gibt es aber noch für eingefleischte Fans jede Menge Informationen zur Serie, ihrer weiteren Entwicklung und den Schauspielern. Vor allem wird hier thematisiert, wie es gelungen ist, die Serie nun auch weiterhin interessant zu gestalten, es gibt eine Übersicht zu den Figuren, die sich mit der Zeit weiterentwickeln und nun immer erwachsener werden. Es geht immer mehr um zwischenmenschliche Beziehungen, trotzdem kommen die Dämonen aber nicht zu kurz. Buffy muss auch mit Verlusten umgehen, muss lernen neue Herausforderungen anzunehmen. Der geneigte Fan wächst also weiter mit ihr. Das alles wir hier auch beschrieben. Aufklärend ist es also allemal, aber wer eben die Serie kennt, der wird hier nicht all zu viel Neues erfahren. Solche Bücher muss man lieben. Sie sind eben Geschmackssache. Fakt ist, die Autoren waren wirklich fleißig in ihrer Recherche, das sollte man nicht unbeachtet lassen.

 

Fazit:

Für eingefleischte Fans ein Muss, andere Leser werden den Sinn hinter dem Buch sicherlich sehr schnell hinterfragen. So etwas braucht man eigentlich nicht.

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783426620793

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 381 Seiten

Verlag: Droemer/Knaur

Donnerstag, 7. April 2022

Crank von Ellen Hopkins

 


Du hast ein so gutes Leben,

doch dass gerätst du an die Falschen,

du nimmst Drogen.

Und dann geht es bergab mit dir,

mit deinem Leben

und du kannst einfach nicht ausbrechen.

 

Zum Inhalt:

Das Leben war gut
bevor ich es
traf
das Monster.
Das
Leben danach
war großartig.
Auf jeden
Fall
für kurze Zeit.

 Kristina ist gut in der Schule, freundlich und wohlerzogen. Doch dann begegnet sie dem Monster. CRANK. Der Droge. Und was wie ein Abenteuer anfängt, wird zu einem Kampf um ihren Verstand, ihre Seele - ihr Leben.

Ellen Hopkins zeichnet mit ihrem in freien Versen geschriebenen Roman ein schmerzlich genaues Bild davon, wie unerbittlich die Sucht sein kann. Jede einzelne Seite ist ein kleines Kunstwerk, das den Leser die schwindelerregend schnell abwärts stürzende Spirale von Kristinas Welt mit hinunterreißt und ihm mit seiner Intensität den Atem nimmt.

 

Cover:

Das Cover ist sehr düster, da es hier lediglich auf schwarzen Grund den Schriftzug der Droge Crank gibt, welches gleichzeitig auch der Titel des Buches ist. Wer dunkle Farben und sparsame Cover mag, der wird hier sicher neugierig zugreifen, aber ansonsten sagt das Cover nicht viel aus und das finde ich ehrlich gesagt recht langweilig. Da hätte es meiner Meinung nach noch tausend bessere Gestaltungsmöglichkeiten gegeben. Schade.

 

Eigener Eindruck:
 Kristina ist jung. Sie hat ein gutes Leben. Sie ist erfolgreich in der Schule, sie ist beliebt, sie hat ein tolles Elternhaus. Und doch passiert es, sie kommt in Kontakt mit Drogen und von da an befindet sie sich in einen Strudel der ihr Leben immer mehr zum Negativen wendet. Und nicht nur sie leidet, auch ihr Umfeld muss mit ihrer Veränderung umgehen…

Die Geschichte von Kristina ist wichtig und ich bin der Meinung, dass so eine Drogensucht und die damit einhergehenden Veränderungen nicht oft genug behandelt werden können, um Jugendliche zu warnen und auch aufzuklären. Meiner Meinung nach sollte mindestens einmal im Schuljahr ein Buch darüber gelesen werden oder mindestens ein Film angesehen werden. Aber es ist eben auch eine Kunst dieses Thema zu verpacken. Das Ganze also in Gedichtform zu schreiben ist eine wirklich gute Idee, die für mich jedoch in der Umsetzung einfach nur gescheitert ist. Ich habe oft mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Ein paar Ferse auf eine Seite zu packen oder ein einziges Wort, das können sicherlich Viele. Es muss aber auch packen und das tut es hier leider nicht. Das Ganze wirkt abgehackt, es ist sprunghaft, man verliert oft den Faden. Es macht einfach keinen Spaß und ich kann mir gut vorstellen, dass viele junge Leser einfach allein schon wegen der Versform und seiner unglücklichen Art das Buch einfach wieder wegstellen. Fakt ist, dass man durch die Verse und Worte auf einzelnen Seiten fix mit dem Buch fertig ist, das ist der einzige Vorteil. Ansonsten bin ich ehrlich gesagt aber auch schockiert, wieviel Papier man sich hätte sparen können. Schade um die Zeit, die man hier verschwendet und um das Geld. Leider muss man so knallhart sagen wie es ist: es gibt bessere Bücher über das Thema.

 

Fazit:

Ein wichtiges Thema sehr anstrengend verpackt. Da ich echt Probleme mit dem Schreibstil hatte, kann ich es leider nicht weiterempfehlen, auch wenn es so wichtig und aufklärend ist. Schade.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 2/5

Logik: 1/5

Spannung: 1/5

Emotionen: 1/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783551582300

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 544 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 01.08.2010

Eshort: Das Erwachen der Schneekönigin von Jenifer Schindovski

 


Eine Gedichtesammlung.

 

Zum Inhalt:

Aus Kristallen Eis war ihr Kleid
im Mondlicht gibt sich ganz,
die Schneekönigin
ihrem Tanz hin,
in ihrem Kleid
aus Kristallen Eis.
Das nicht heller
ist zu dieser Zeit,
als der Schein
einer angebrannten Fackel
an der Wand in einer Burg,
die längst vergessen
ist, dies Mondlicht,
Vergangenheit der neuen Zeit,
weiß nicht, was kommen wird.
Hauch des Windes,
der dieses Kleid
vor ihr wirbelt dreist.
Sie vertraut bis zuletzt,
zur späten stunde,
dass die Zeit gut zur ihr ist.
Wie jedes Jahr ist ihr Kleid,
wie es immer war
aus Kristallen Eis

 

Cover:

Das Cover ist selbst gestaltet und soll wahrscheinlich skizzenhaft die Schneekönigin zeigen. Das ist jedoch nicht mit Liebe gestaltet und wirkt eher nur dahin geschmiert. Das kann also jeder am PC und ist nichts Besonderes. Für ein kostenloses Ebook und einen Selfpublish ist es aber vollkommen ausreichend. Schlimmer finde ich hier den Rechtschreibfehler bereits beim Titel.

 

Eigener Eindruck:
Das hier ist ein Gedichteband rund um das Thema Eis und Schnee. An sich eine nette Idee, jedoch so mit Fehlern behaftet, dass man nur fortrennen möchte. Bereits auf dem Cover findet sich der erste Rechtschreibfehler. Rechtschreibung im Allgemeinen wird hier nicht sonderlich großgeschrieben, Absätze werden komplett weggelassen. Es gibt unzählige Weiderholungen von Überschrift der Gedichte und Gedicht selbst. Gekonnt ist anders. Wenn schon ein Buch veröffentlichen, dann bitte mit etwas mehr Tiefgang. Bitte Korrektur lesen lassen!

 

Fazit:

Finger weg!

 

Gesamt: 1/5

 

Daten:

ebook, 46 pages

Published March 11th 2022 by BookRix

Original Title

Das Erwachen der Schneekönigin

ISBN 3755409427 (ISBN13: 9783755409427)

Edition Language

German