Freitag, 28. Mai 2021

Frost & Payne 01: Die Schlüsselmacherin von Luzia Pfyl

 


Zum Inhalt:

Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den "Dragons", der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.

 

Cover:

Das Cover hat mich durchaus neugierig gemacht, auch wenn es mir nicht sonderlich zugesagt hat. Zu sehen ist hier im Hintergrund die Stadt London mit Blick auf die Themse sowie ein Luftfahrtschiff, welches typisch für Geschichten aus dem Bereich Steampunk ist. Außerdem sehen wir oberhalb des Covers rund um den Titel Zahnräder, welche auch sehr gut zu dem Element des Steampunk passen.  Mittig auf dem Cover präsentiert sich ein Schlüssel, dessen Schlüsselgriff die Form eines Drachen hat. Damit sind alle Elemente, welche für die Geschichte wichtig sind vertreten, aber nur wer die Geschichte auch gelesen hat, kann etwas damit anfangen.  

 

Eigener Eindruck:

Es ist 1885 in London und das chinesische Neujahrsfest ist in vollem Gange, als sich Lydia Frost auf den Weg zu Madame Yueh, ihrer chinesischen Ziehmutter und Kopf der Dragons macht. Es hat sie viel Kraft gekostet aus den Reihen der Dragons auszubrechen und ihr Dasein als Diebin abzulegen. Als die Dragons sie bitten etwas für sie zu erledigen, kann Frost kaum absagen, denn einerseits fühlt sie sich der Tradition der Dragons verpflichtet und sie kann das Geld gut gebrauchen, denn ihre Detektei läuft recht schleppend. Als Diebin „Die Schlüsselmacherin“ begibt sich Frost in die Nacht hinaus, nichts ahnend, dass einer ihrer Fälle sich gleich mit dem Diebstahl mehr oder minder lösen wird. Denn die junge Astronomin Payne vermisst ihren Gatten. Dass dieser abgetaucht ist, um seine eigenen Ermittlungen anzustellen, ahnen weder Frost noch ihre Auftraggeberin. Doch mit dem Diebstahl für die Dragons kreuzen sich die Wege von Frost und Payne und die beiden müssen schnell entscheiden, ob sie zusammen arbeiten wollen oder ob jeder sein eigenes Süppchen kochen soll, denn plötzlich werden sie von vielen Männern verfolgt, die die beiden lieber tot als lebendig sehen wollen…

 

 

Der erste Teil der Reihe „Frost und Payne“ kann sich wirklich sehen lassen. Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm, sodass man sich sehr schnell in die Geschichte einfinden kann. Außerdem begeistert die neue Serie durch ihre Steampunkelemente, welche allesamt recht erfrischend sind und so dem sonst so steifen geschichtlichen Gehabe rund um das 19. Jahrhundert den Gar ausmachen. Die Charaktere die die Autorin hier geschaffen hat sind sehr interessant und es macht spaß die Geheimnisse aller Beteiligten zu entdecken, auch wenn noch nicht alles gesagt scheint. So erfahren wir, dass Lydia eine Gabe hat, die aber mit einem Problem einhergeht, welches eng mit dem Element Steampunk verwoben ist – mehr will ich nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Aber da habe ich schon nicht schlecht geguckt und ich muss sagen, dass ich die Idee wirklich herausragend fand. Die Geheimnisse, die aber rund um Frost und Payne gewoben worden sind, sind bisweilen auch ein bisschen verwirrend, sodass man auch sehr gut aufpassen muss, um schlussendlich alle Puzzleteile zusammen setzen zu können. Ich für meinen Teil bin nun aber gespannt, wie es mit den beiden weiter geht und vor allem, ob es Frost gelingen wird ihre Freiheit vor den Dragons zu bewahren. Außerdem bin ich neugierig, was es mit den Leichen aus der Themse auf sich hat. Das scheint wirklich ein ganz großes Ding zu werden.

 

Fazit:

Ein interessanter Auftakt für die Reihe rund um die Schlüsselmacherin Frost und den Pinkerton Payne. Das scheint noch sehr interessant zu werden. Freunden von Steampunkgeschichten möchte ich die Story wärmstens ans Herz legen.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783958342132

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 124 Seiten

Verlag: Greenlight Press

Erscheinungsdatum: 15.09.2016

Aeternitas 01 - Eva & Adam von Sabina S. Schneider

 


Zum Inhalt:

Eva ist auf der Flucht. Die Realität ist für sie ein schwimmender Vorhang, durch den haarige und schuppige Monster hervor blinzeln, wenn sie am schwächsten ist. Doch schlimmer als die Alptraumgestalten ist das Nichts, das droht, sie und alles um sie herum zu verschlingen. Mit schwarzen Putzjobs und unter dem Tisch gereichten Scheinen, hält sie sich über Wasser. Sie duscht im öffentlichen Schwimmbad und gönnt sich hier und da einen Schlafplatz in einem Mehrbettzimmer in heruntergekommenen Hostels. Essen, schlafen oder waschen ist ihre tägliche Frage, wenn es um Geldausgaben geht. Und eines Nachts entscheidet sie sich falsch. Drei Betrunkene fallen über sie her. Eva kann sich befreien und springt in den See. Doch etwas packt sie, zerrt sie in die Tiefe. Als sie wieder zu sich kommt, wird sie gefangen genommen. Haben ihre Häscher sie gefunden? Sie erwacht in einem luxeriösen Zimmer, ein Dienstmädchen steht bereit, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wie bei einer Fleischbeschauung, wird sie herausgeputzt und einer Horde Männer in Anzügen vorgeführt. “Herzlich willkommen im Garten Eden! Dem Paradies! Sie sind von nun an eine Eva und das sind Ihre Adams.” Ein Paradies, das sich in eine Hölle verwandelt. Männer, die ihren Widerwillen ignorieren und ein Programm, designet, die Existenz der Menschheit zu retten. Doch für welchen Preis?

 

Cover:

Das Cover hat mir nicht so zugesagt, jedoch habe ich aufgrund der Tatsache, dass es dieses ebook kostenlos im eShop gab, zugegriffen. Es ist sehr schlicht gehalten und zeigt auf hellem Grund Umrisse von Menschen. Das sagt keinerlei Dinge zum Inhalt der Geschichte aus und wirkt auch nicht unbedingt ansprechend.  

 

Eigener Eindruck:

Die scheinbar drogenabhängige Eva ist aus einer psychiatrischen Anstalt geflohen und versucht auf ihrer Flucht durchs Leben zu kommen, indem sie immer wieder Gelegenheitsjobs annimmt und sich dreimal überlegt, ob sie sich in einem Hostel einmietet oder unter freiem Himmel schläft. Als sie bei einer Nacht unter freiem Himmel angegriffen wird, kann sie sich gerade in einen See retten, wo sie von etwas gepackt und auf den Grund gezogen wird. Doch tot ist sie nicht. Eva wacht in einer völlig neuen Umgebung auf und wird als „Eva 00“ in ein Programm zur Rettung der Menschheit integriert, bei dem sie als „Frischfleisch“ einer Horde Männer gegenübersteht, welche allesamt als „Adam“ bezeichnet werden. Als angeblich reines Wesen soll sie hier in einem Programm die Menschheit retten und so die Auswirkungen des vierten Weltkrieges wieder ausbügeln. Alle anderen, welche an dem Programm teilnehmen scheinen damit voll und ganz zufrieden zu sein. Doch Eva ist sich sicher, dass hier etwas nicht stimmen kann. Einzig ein ihr unbekannter Adam scheint zu wissen wo Eva herkommt und was es vielleicht mit dem Programm auf sich hat…

 

Tja, da war es wieder. Ein wirklich interessanter Einstieg in die Geschichte, detailliert, wenn auch etwas durchgeknallt, aber vielversprechend und dann innerhalb kürzester Zeit ein Absturz der Qualität, dass man sich wortwörtlich im Grabe umdrehen möchte. Denn ohne großartige Erklärung landet man mit Eva in dieser fremden Welt und fragt sich, ob sie denn nun völlig durchgeknallt ist oder nicht. Spekulativ war ich stets der Meinung, dass sie wohl wieder in der Klapse gelandet ist und sie so viel Drogen bekommt, dass sie in einer wirklich krassen Welt lebt. Aber dem war dann nicht so. Die Autorin meinte das also ernst. Nun gut. Ich habe mich tapfer durchgearbeitet, aber ich muss sagen, dass mich das Thema so an sich irgendwie nicht packen konnte. Die Idee war nicht schlecht, aber die Charaktere waren allesamt irgendwie recht unsympathisch. Angefangen mit Eva, welche mehr als einen Knall hat, versucht knallhart zu sein und es dann doch nicht ist bis hin zu den Adams, welche irgendwie ständig das Bedürfnis haben ihr sagen zu müssen, wie es wohl wäre, wenn sie sie flachlegen, bis hin zu den anderen Evas, welche dann doch ein bisschen vielschichtiger waren, aber irgendwie auch vom Charakterdesign recht flach. Da die Geschichte auch recht wirr gestaltet ist, kommen auch Emotionen sowie Logik und Spannung zu kurz. Und dann endet das Buch auch noch mit einem recht offenen Ende, was uns somit leider eröffnet, dass es mindestens noch einen weiteren Teil um diese Geschichte geben wird. Den werde ich mir aber nicht holen, weil ich mich hier wirklich mehr als nur ein bisschen gequält habe. Fassen wir also zusammen. Passable Idee, leider schlecht umgesetzt.

 

 

Fazit:

Die Geschichte ist recht wirr geschrieben und konnte mich von ihrer Art nicht überzeugen. Daher möchte ich sie auch keinem weiter empfehlen. Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr etwas mit Anspruch sucht.

 

Idee: 3/5

Charaktere: 2/5

Logik: 2/5

Spannung: 2/5

Emotionen: 2/5

 

 

Gesamt: 2/5

 

Daten:

ISBN: 9783738050639

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 208 Seiten

Verlag: neobooks Self-Publishing

Erscheinungsdatum: 08.12.2015

Die Vakuum-Atmer von Arthur C. Clarke (Eshort)

 


Zum Inhalt:

Jede Regel hat ihre AusnahmenJedes Kind weiß, dass man im Vakuum nicht atmen kann. In zahllosen Büchern finden sich ekelerregende Geschichten von explodierten Raumfahrern, die natürlich grundsätzlich wahr sind. Doch der menschliche Körper kann Erstaunliches aushalten, wie die Crew einer Raumstation am eigenen Leib erfahren muss …

 

Cover:

Das Cover ist recht schlicht, reicht aber meiner Meinung nach für eine Kurzgeschichte von 4 Seiten völlig aus. Der Titel jedenfalls macht neugierig. 

 

Eigener Eindruck:

Als ihre Schlafkapsel von der Raumstation plötzlich gelöst wird, müssen sich die Astronauten den Gesetzen wiedersetzen und sich ohne Schutz ins All begeben…

 

Diese Kurzgeschichte wird aus der Sicht eines Astronauten präsentiert, welcher den Leser zuerst darüber aufklärt, was passiert, wenn sich ein Astronaut ohne Anzug ins All begibt. Es gibt keine Möglichkeit zu atmen, es ist klirrend kalt. Doch was, wenn einem nichts anderes übrig bleibt? Das wird in dieser Kurzgeschichte detailliert und doch kurz und knapp erläutert und ist dabei wirklich erfrischend geschrieben. Eine tolle Story für Zwischendurch ohne großes TammTamm drumherum. Das macht schon mal Spaß, auch wenn Weltallszenarien nun nicht so mein Genre sind. 

 

 

Fazit:

Ein durchaus nettes Schmankerl für Zwischendurch ohne große Ansprüche. Detailliert geschrieben und doch kurz und knackig.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 5/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783641199449

Sprache: Deutsch

Ausgabe: E-Buch Text

Umfang: 10 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 11.10.2016

In einer Nacht wie dieser (Callaways 01) von Barbara Freethy

 


Zum Inhalt:

Der Zweitälteste des Callaway-Clans, Aiden Callaway, wich von der Familientradition für die städtische Feuerwehr zu arbeiten, ab und wurde Feuerspringer. Diese Entscheidung stellte er nie in Frage, bis sein Freund Kyle bei dieser Arbeit ums Leben kam und er selbst verletzt und seine Erinnerungen bruchstückhaft wurden. Alle schreiben Aiden die Schuld an dem Geschehenen zu, aber er kann sich nicht erinnern, noch ist er sich sicher, dass er sich erinnern will. Die Wahrheit könnte Aiden von der Schuld reinwaschen, aber Kyles Ruf zerstören und seine Hinterbliebenen verletzen.

Aiden sucht Hilfe bei einer unwahrscheinlichen Verbündeten ...

Sara war immer entrückt, lieb, unschuldig, die beste Freundin seiner Schwester und das Mädchen von nebenan. Aber in einer leichtsinnigen Nacht während ihrer Jugend geriet ihre Beziehung auf eine neue Ebene. Sara hatte Aiden nie verziehen, noch hatte sie vergessen, wie er die Beziehung zerstörte, sie ist aber nicht mehr das junge wahnsinnig verknallte Mädchen. Sie ist eine Frau auf der Suche nach ihrer eigenen Wahrheit.

Die Funken zwischen Aiden und Sara hatten sehr lange Zeit geschwelt. Sara hat Angst, ein neuerliches Risiko mit dem Mann einzugehen, der ihr Herz gebrochen hatte, und Aiden weiß besser als jeder andere, wie gefährlich ein heftiges Feuer sein kann.

Als Teenager waren sie noch nicht reif füreinander. Sind sie es jetzt?


Cover:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Zu sehen ist hier eine Frau an einem weitläufigen Strand. Sie trägt ein feuerrotes Kleid, was sich sehr von den restlichen Blautönen des Covers abhebt. Absolut gelungen, wie ich finde, auch wenn es kaum etwas mit der Geschichte zu tun hat. Aber trotzdem ist es ein Eyecatcher.

 

 

Eigener Eindruck:

Als die junge und strebsame Anwältin Sara nach Jahren bei ihrem nicht zur Liebe fähigen Vater vor der Tür steht, um mit ihm gemeinsam Geburtstag zu feiern, weiß sie noch nicht, dass diese Entscheidung ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Denn während ihr Vater abweisend reagiert und die beiden in ein Streitgespräch geraten, bricht in der Küche ein Feuer aus und ihr Vater verletzt sich, sodass Sara ihn nicht aus den Flammen retten kann. Hilfe bekommt sie unerwarteter Weise von ihrem ehemaligen Nachbarn und heimlichen Teenagerschwarm Aiden, welcher selbst erst vor Kurzem wieder zurück in die Heimat gekommen ist. Sofort spürt Sara das altbekannte Kribbeln in ihrem Bauch und wehrt sich vehement dagegen, denn Aiden brach ihr einst das Herz. Doch schon bald muss sie feststellen, dass nicht nur sie sich verändert hat. Auch der sonst so beliebte und draufgängerische Aiden ist anders geworden. Denn seit sein Freund Kyle bei einem Brand ums leben gekommen ist, wo er das Kommando über die Feuerspringer hatte, wird Aiden von Albträumen und Gewissensbissen geplagt. Ist er wirklich schuld am Tod seines besten Freundes? Oder trügen ihn seine lückenhaften Erinnerungen nicht und Kyle ist nicht ganz unschuldig an seinem eigenen Tod? Aiden muss sich entscheiden, ob er der Wahrheit auf den Grund gehen will und was er mit seiner Zukunft anfangen möchte. Da ist Sara eine Ablenkung die er nicht gebrauchen kann. Und doch könnte sie ihm vielleicht auch helfen endlich Licht ins Dunkle zu bringen. Während Aiden sich auf eine mühsame Spurensuche begibt, beginnt auch Sara mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen und trifft dabei auf ungeheuerliche Geheimnisse…

 

„In einer Nacht wie dieser“ ist der erste Band der Callaway-Reihe aus der Feder von Barbara Freethy. Hierbei geht es um die Familie Callaway, eine Familie mit vielen Familienmitgliedern, welche sich fast allesamt dem Beruf des Feuerwehrmannes verschrieben haben. Durch die vielen Familienmitglieder bekommt man als Leser natürlich auch viele Charaktere präsentiert, welche allesamt scheinbar in einem Roman der Reihe ihren ganz großen Auftritt bekommen. Und dass es für die einzelnen Mitglieder genug Stoff gibt, darauf gibt die Autorin in diesem ersten Band bereits eine Vorschau. Doch kommen wir zum Kern zurück, nämlich die Geschichte von Aiden und Sara. Nun kann man sich natürlich in eine Situation hinein steigfern und das scheint Sara getan zu haben, denn so schlimm fand ich das nun nicht, was Aiden gemacht hat – passiert schon mal, dass man geküsst wird und dann abserviert. Da kann sie ihm eigentlich schon dankbar sein, dass er das so getan hat und nicht anders. Aber für Sara ist das ein ganz großes Ding und das wird so auch in dem Buch etwas überkritisch betrachtet wie ich finde. Da sind die Probleme von Aiden eigentlich schon schwerwiegender oder das Verhältnis von Sara zu ihrem Vater. Trotz allem liest sich die Geschichte aber vom Inhalt her recht angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Einzig die Sprachform, wenn es darum ging die Vergangenheit zu beleuchten hat mir echt zu schaffen gemacht. Ich weiß nicht ob es einfach nur eine unglückliche Übersetzung ist, aber das liest sich so kompliziert und gestelzt, dass man dann doch ab und an mal aus dem Tritt kommt. Wer hier übrigens viele spannende Szenen erwartet, der dürfte auch enttäuscht werden, denn alles wird bis ins Detail durchgekaut und noch dreimal wiedergekäut, bevor es dann zum wesentlichen Kern weiter geht. Das ist ganz nett, wenn man nicht viel nachdenken will. Zum Berieseln ist das Buch also perfekt. Und eigentlich erspart uns die Autorin auch langwierige Bettszenen, was ich auch mal ganz nett finde, denn manche Autoren übertreiben damit auch einmal gern und doch wird das gängige Klischee des gemeinsamen Höhepunktes durchgekaut – ganz ehrlich, da hätte man auch gut drauf verzichten können. Sieht man also von diesen einzigen Kritikpunkten ab, dann kann sich die Story durchaus sehen lassen. Ich für meinen Teil werde mir sicher auch den zweiten Band zulegen, bei dem es um die Callaway-Schwester Emma geht. Die war mir schon in diesem Buch sehr sympathisch.

 

 

Fazit:

Eine solide Geschichte für den Strand und zum Entspannen. Viel nachdenken muss man nicht und das ist auch mal ganz angenehm. Die Geschichte plätschert so langhin.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9781943781201

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 336 Seiten

Verlag: Barbara Freethy

Erscheinungsdatum: 19.05.2016

Mittwoch, 26. Mai 2021

Blood+ 02 von Asuka Katsura

 


Zum Inhalt:

BLOOD ist düster, dramatisch und voller Action - der Manga zum aktuellen Anime-Hit aus Japan! Die junge High School-Schülerin Saya führt in einer Adoptivfamilie auf der Pazifikinsel Okinawa eigentlich ein friedliches Leben. Ihr einziges Problem ist, dass sie keinerlei Erinnerungen besitzt, die länger als ein Jahr zurückliegen. Eines Tages erscheint ein mysteriöser, langhaariger Cellist namens Haji, der behauptet sie gesucht zu haben - und obwohl Saya sich nicht erinnern kann, diesen Mann schon einmal gesehen zu haben, überkommt sie wieder einmal das Gefühl eines Déjà-vus. Als sie und ihr Bruder von einem blutsaugerischen Monster angegriffen werden, taucht der mysteriöse Fremde erneut auf, um ihr zu erklären, dass sie die Einzige sei, die diese vampirartigen Bestien töten könne... BLOOD+ ist in 5 Bänden abgeschlossen.

Cover:

Auch dieses Cover gefällt mir sehr gut. Zu sehen sind hier wie beim ersten Band schon im Vordergrund der Charakter der Saya und im Hintergrund ihr Begleiter Haji. Beide blicken dem Betrachter ernst entgegen und sind vom Stil her genauso wie beim ersten Band gestaltet. Das hat schon einen Wiedererkennungsfaktor und spricht vor allem Fans der guten Mangakunst an.

 

 

Eigener Eindruck:

Bei dem Angriff durch den Vampir Charles wird Saya von diesem schwer verletzt mit der Absicht, dass sie sein Blut trinken soll. Um Saya zu retten greift ihr Stiefbruder Kai in das Geschehen ein, doch das hat seinen Preis und auch Haji wird verletzt. Als Charles keine Chance bei seinem Angriff sieht, entführt er schließlich Riku, den kleinen Stiefbruder von Saya, nach Vietnam und die anderen folgen ihm. Und während Charles sich auf makabre Weise mit Riku anzufreunden scheint, taucht ein noch viel schlimmeres Wesen in Form von Salomon auf. Zwischen Charles und Salomon entbrennt ein Kampf der schlimmer nicht sein könnte…. Währenddessen müssen Saya und ihre Gefährten erkennen, dass in dem Dorf, wo sie untergebracht sind eigenartige Medikamente verteilt wurden, welche aus den einfachen Dorfbewohnern grausame Monster machen. Saya muss sich entscheiden ob sie gegen diese Monster kämpfen kann, denn einst waren sie Menschen und der Gewissenskonflikt in ihr sitzt tief…

 

Der zweite Teil der Reihe Blood+ war wirklich wieder recht interessant zu lesen. Die Geschichte von Saya wird immer weiter aufgedeckt und man erkennt, dass wirklich nicht viel von der liebenswerten, naiven Person vom Anfang übrig geblieben ist. Das müssen sich auch die Menschen um sie herum eingestehen. Mit den Dorfbewohnern, welche durch Medikamente in Monster verwandelt werden und mit dem Auftauchen von Salomon hebt der Mangaka die Geschichte noch einmal in eine völlig neue Dimension. Denn seien es Salomon und Charles, die sich gegenseitig verstümmeln oder das niedermetzeln der Dorfbewohner, der Manga macht dem Titel „Blut“ noch einmal alle Ehre. Dabei geht es mit wirklich irren, aber auch actionreichen Szenen voran, bei denen man schon staunen muss, was in dem Köpfchen vom Mangaka so vorgegangen sein muss. Das wirkt bisweilen schon ein bisschen arg krank, hat aber in gewisser Weise auch seinen Charme, denn anders kann man sich die Geschichte wohl kaum vorstellen. Leider sind die vielen Szenensprünge in dem Manga aber auch ein bisschen verwirrend, was mir persönlich den Lesespaß genommen hat. Derzeit fühle ich mich bei diesem Manga wirklich hin und her gerissen. Einerseits ist er wirklich genial, aber auf der anderen Seite hätte er meiner Meinung nach noch besser sein können. Trotzdem bin ich gespannt, was uns im nächsten Teil erwartet.

 

Fazit:

Leider wird die Geschichte nun doch recht verwirrend und ich hatte meine liebe mühe am Ball zu bleiben. Trotzdem ist die Geschichte im Kern aber noch interessant und absolut zu empfehlen. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder etwas durchsichtiger für mich wird.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

ISBN: 9783551767325

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 189 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 24.09.2008

Blood+ 01 von Asuka Katsura

 



Zum Inhalt:

Die junge Schülerin Saya lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf der Pazifikinsel Okinawa und führt ein geregeltes, stilles Leben. Sayas einziges Problem: Sie kann sich an nichts erinnern, das länger als ein Jahr her ist. Nachdem sie und ihr Bruder von vampirartigen Bestien angegriffen werden, eröffnet ihr ein mysteriöser Fremder, dass Saya die einzige ist, die jene Wesen töten kann...



Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Wir sehen hier im Vordergrund die junge Saya, welche dem Betrachter wütend entgegen blickt – vielleicht auch entschlossen, das ist Auslegungssache. Außerdem sehen wir im Hintergrund ihren treuen Begleiter Haji, welcher in diesem ersten Band außerdem für viele Fragen sorgt. Das Ganze präsentiert sich auf einem schlichten, weißen Grund, verfehlt seine Wirkung aber meiner Meinung nach nicht. Man kann einfach nicht wegsehen. Auch die Qualität der Zeichnungen auf dem Cover überzeugt.

 

 

Eigener Eindruck:

Die junge Saya lebt bei ihrer Adoptivfamilie und genießt ein eigentlich sorgenfreies Leben. Was sie jedoch plagt ist die Tatsache, dass sie sich nicht an ihr Leben von vor einem Jahr erinnern kann und regelmäßig von eigenartigen Albträumen heimgesucht wird. Als ein Unbekannter in der Gegend auftaucht, der sie zu kennen scheint, scheint Sayas geordnetes Leben schier in Chaos zu versinken. Denn auf dem Schulfest ihrer Schule tauchen plötzlich Monster auf, welche ihre schlimmsten Albträume wahr werden lassen. Mit Hilfe von Haji, dem Unbekannten, welcher sie rettet und ihr einen Kuss mit Blut gibt, erwacht die wirkliche Saya zum Leben und stellt sich den Monstern in den Weg. Doch von nun an gibt es kein Zurück mehr. Mit der Tatsache konfrontiert, dass sie immer von der Organisation Red Shield beobachtet worden ist und kein Mensch zu sein scheint, beschließt Saya ihr altes Leben als „Lüge“ weiter zu leben. Doch es dauert nicht lang, bis ein scheinbar wahnsinniger Vampir sich auf ihre Spur begibt und sie jagen lässt…

 

Blood+ aus der Feder von Asuka Katsura kann sich wirklich sehen lassen. Nicht nur die Zeichnungen und deren viele Details überzeugen, sondern auch die Geschichte rund um Saya, welche bisweilen recht absurd und abstrakt wirkt, aber einfach total fesselnd ist. Etwas verwirrend fand ich die vielen Charaktere die hier auf den Leser zukommen, aber jeder Charakter ist so detailliert und einzigartig ausgearbeitet, dass man trotzdem Spaß an der Geschichte hat. Es ist interessant Saya bei der Suche nach ihrer wahren Identität zu begleiten und schließlich in einem großen Knall zu erfahren, dass Saya eben anders ist als die anderen. Damit stellt sich natürlich dem Leser gleich die Frage, wer sie ist, was sie wirklich ist und warum sie so lebt, wie sie bis dahin gelebt hat und was die anderen alle wissen. Durch die Neugier die hier entfacht wird, wird die Story schnell voran getrieben und man ist schon gespannt, wie es in den weiteren Bänden wohl weitergehen wird. Fakt ist, dass dieser Manga vor allem von Freunden der actiongeladenen Literatur hier ein echter Augenschmaus sein dürfte.

 

Fazit:

Eine interessante Geschichte und wirklich tolle Zeichnungen. Von mir gibt es für diesen tollen Auftakt eine absolute Leseempfehlung.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9783551767318

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 194 Seiten

Verlag: Carlsen

Erscheinungsdatum: 31.07.2008

Donnerstag, 20. Mai 2021

Kaikan Phrase 03 von Mayu Shinjo

 


Zum Inhalt:

Nachdem Aine Sakuya bei Ralph unter Drogen vorgefunden hat, lässt dieser ihn frei, jedoch mus Aine bei ihm bleiben. Während Ralph bei Aine immer wieder abblitzt, sieht er keine andere Möglichkeit außer ihr zu drohen und Sakuya als Druckmittel einzusetzen. Währenddessen macht Sakuya einen Entzug und eröffnet Aine, nachdem sie ihn abgewiesen hat, dass er eine Auszeit in Amerika nehmen wird. Als er später wiederkommt, hat Sakuya die Zeit genutzt und ist seinem Vater nähergekommen, der ihn prompt als Geschäftsführer seiner Firma eingesetzt hat und somit Ralph seine Macht genommen hat. Doch er ist bereit seine neuen Errungenschaften aufzugeben und auf Ralph zu übertragen, wenn dieser Aine  gehen lässt. Außerdem muss sich Aine mit einer Schaffenskriese auseinandersetzen, weil ihr partout keine Texte mehr einfallen wollen. Und dann ist da noch Sakura, die Schauspielerin, die ein Auge auf Sakuya geworfen hat und der jedes Mittel recht ist, um ihn Aine auszuspannen.

Cover:

Dieses Cover hat mir nicht ganz so gut gefallen. Auch hier haben wir wieder einen weißen Hintergrund und Sakuya, der dem Betrachter als Ausschnitt seines Gesichts entgegenblickt. Jedoch muss ich sagen, dass mir das blond der Haare nicht so wirklich gefällt und auch allgemein wirkt er für mich arg feminin, sodass mir das nicht zusagt.

 

 

Eigener Eindruck:

Tja, und da war es auch schon. Die Befürchtung, dass der Manga durch maßlose Übertreibungen beinhaltet, bei denen immer wieder einer ausgespannt werden soll und einem das leben schwer gemacht wird, sind wahr geworden. Es ist jetzt schon grenzwertig und nervt teilweise. Denn immer wieder versucht die Autorin noch einen drauf zu setzen. So gibt es auch hier wieder Anschläge auf Leib und Leben. Intrigante Machenschaften sind an der Tagesordnung. Und wenn sie sich nicht gerade alle gegenseitig beharken, dann versucht irgendjemand irgendjemanden ins Bett zu bekommen, was dann schon in einer halben Vergewaltigung ausartet. Ja…. Mayu Shinjo liebt die Übertreibungen und ich kann es auch nicht wirklich nachvollziehen, warum bei so vielen Hin und Her so viel begeistertes Publikum vorhanden sein kann. Das ist mir wirklich ein absolutes Rätsel. Ich für meinen Teil könnte mich wirklich in den Popo beißen, dass ich hier wieder die komplette Serie gekauft habe, aber ich habe mich vom ersten Band blenden lassen. Verdammt… Ich glaube kaum, dass die Storyline noch besser wird und mich noch einmal begeistern kann.

 

Fazit:

Es wird irgendwie immer abstruser und leider kann ich die Story kaum noch für voll nehmen bei dem ganzen Hin und Her und Her und Hin. Deshalb gibt es von mir auch keine Leseempfehlung mehr, obwohl die Reihe sehr gehyped wurde, aber für mich ist das nichts.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

  • ASIN : 3770461584 
  • Herausgeber : Egmont Manga; 2. Edition (1. März 2005) 
  • Sprache : Deutsch 
  • Taschenbuch : 192 Seiten 
  • ISBN-10 : 9783770461585 
  • ISBN-13 : 978-3770461585 
  • Lesealter : 16 - 17 Jahre 
  • Abmessungen : 12.4 x 15 x 18 cm

Kaikan Phrase 02 von Mayu Shinjo

 


Zum Inhalt:

Nachdem Aine leicht bekleidet im Musikvideo von Luzifer an der Seite von Sakuya mitwirken musste, fragt sich alle Welt, wer sie wohl ist und die Zeitungen beginnen damit wild zu spekulieren. Da ihr Text zu dem Song so beliebt ist, wollen nun auch andere Bands Texte von ihr geschrieben haben, was Aine wirklich ehrt. Als Sakuya ihr auch noch seine Liebe gesteht, kann sie ihr Glück kaum fassen, doch die Freude darüber währt nicht lang, denn der Manager der Band droht ihr und will damit erreichen, dass sie sich mit ihrem neuen Job nicht zu sicher fühlt. Außerdem trifft Aine auf Ralph Grazer, welcher angeblich der Bruder von Sakuya ist und alles daran setzen will Sakuya und die Band Luzifer zu zerstören. Dabei ist ihm jedes Mittel recht – sogar Aine Sakuya auszuspannen. Als Ralph Aine ein Ultimatum stellt, bei dem sie nur noch für ihn arbeiten soll, sonst würde er Luzifer und Sakuya für immer zerstören, muss Aine eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Cover:

Auch das Cover gefällt mir recht gut. Auf hellem Grund mit Schrift im Hintergrund – ähnlich wie einer Zeitung, sehen wir den Charakter des Sakuya, welcher dem Betrachter verschmitzt entgegen guckt. Das wirkt fast ein bisschen wie bei einem Starmagazin oder wie bei einem CD-Cover und passt somit ganz gut zur Geschichte.  

 

 

Eigener Eindruck:

Mit gewohnt guter Zeichenqualität startet der zweite Band der Reihe „Kaikan Phrase“ aus der Feder der beliebten Mangaka Mayu Shinjo. Wie in vieler ihrer Serie hält sich die Mangaka nicht lang mit Vorgeplänkel auf, sondern geht gleich wieder in die Vollen. Dabei arbeitet sie sich wieder ohne Rücksicht auf Verluste durch sämtliche Klischees. So haben wir auch hier wieder ein Paar, bei dem die große Liebe ruckzuck kommt und sie natürlich für immer zusammen bleiben wollen. Aber es gibt auch wieder die typischen Neider, die den beiden nichts gönnen wollen und so muss Aine wieder als Spielball herhalten, denn nicht nur Sakuya will sie für sich haben, sondern auch dessen Halbbruder Ralph, der mit Sakuya noch ein Hühnchen zu rupfen hat, weil der sich irgendwie schlecht behandelt fühlt. Dabei bekommen wir dann auch gleich die labile Seite von Sakuya zu spüren. Eifersucht, Drama und natürlich Drogen. Und das alles nur, weil Aine denkt, dass sie allein die Welt retten muss – zumindest kann man das fast schon so sehen. Nun könnte man ja meinen, dass die Mangaka mit diesem zweiten Band, in dem so viel passiert ihr ganzes Pulver schon verschossen hat, aber weit gefehlt. Kaikan Phrase ist eine Serie über 16 bände… nun fragt man sich also, was da noch kommen mag und ich kenne ja so einige Mangas der Autorin, deswegen ahne ich für den Fortgang dieser Serie schlimmes. Hoffentlich bewahrheitet sich das nicht, aber ich denke wir bekommen viel Drama und heiße Luft, wie immer und das heisst, dass die Reihe für mich dem absoluten Untergang geweiht ist, weil es auf Dauer wohl wieder recht nervig wird. Warten wir es also ab.

 

Fazit:

Leider konnte mich der zweite Band nicht überzeugen. Bereits jetzt beginnt das typische Klischee aus den Mangas von Mayu Shinjo, bei denen sich scheinbar immer alle gegen die Protagonisten verschworen haben und somit stolpern sie von einem Extrem ins andere, wobei die Übertreibungen immer krasser werden. Ich hoffe, dass sich das im nächsten Band wieder ändert.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 3/5

Logik: 3/5

Spannung: 3/5

Emotionen: 3/5

 

 

Gesamt: 3/5

 

Daten:

  • Herausgeber : Egmont Manga; 2. Edition (1. Januar 2005) 
  • Sprache : Deutsch 
  • Taschenbuch : 192 Seiten 
  • ISBN-10 : 3770461576 
  • ISBN-13 : 978-3770461578 
  • Lesealter : 16 - 17 Jahre 
  • Abmessungen : 12.4 x 15 x 18 cm 

 

Resident Evil: Marhawa Desire 05 von Naoki Serizawa

 


Zum Inhalt:

Resident Evil ist längst eigene Marke. Millionen Kinozuschauer und Videospieler weltweit zählen zu den Fans der unheimlichen Geschichte um die Umbrella-Corporation, deren T-Virus freigesetzt wird, was eine furchtbare Pandemie auslöst und die Menschen in Zombies verwandelt. Die japanische Softwarefirma Capcom, die bereits für die Videospielreihe sowie vier Realverfilmungen und einen Animationsfilm verantwortlich war, startet nun erstmals eine eigene Manga-Adaption ihres weltweiten Top-Titels.

Cover:

Auch das Cover des letzten Bandes kann sich sehen lassen. Hier sehen wir den Charakter der Merah auf schwarzem Grund, die sich in diesem Band noch einmal richtig hervortun wird. Das passt sehr gut und zeigt auch wieder, wie qualitativ hochwertig die Zeichnungen im Innenteil des Bandes sind.

 

 

Eigener Eindruck:

Ricky glaubte, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat und er nun auch zu einem der Kreaturen wird, die ihm seit einiger Zeit das Leben so schwer machen. Doch ausgerechnet die Mutante Nanan hindert die Unbekannte im schwarzen Umhang daran ihm eine Spritze mit dem T-Virus zu injizieren. Chris Redfield gelingt es daraufhin Nanan zu töten, doch noch immer muss sich die Gruppe auf dem Weg zum sicheren Helikopter gegen die Mutation von Bindi behaupten. In einem unachtsamen Moment versucht Bindi Piers zu töten, jedoch opfert sich Merah, um ihn zu retten. In einem großen Showdown kämpfen die restlichen Überlebenden gegen die nun aufkaschierenden Zombie-Schüler, in der Hoffnung, dass die BSAA bald Verstärkung schickt…

 

Im finalen Band der Reihe „Marhawa Desire“ geht es noch einmal richtig rund. Immer wieder kommt es zu ungeahnten Situationen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen und wie es eben für Resident Evil typisch ist, muss man sich im finalen Kampf noch einmal von Charakteren verabschieden, die man eigentlich ganz lieb gewonnen hatte. Das ist einerseits schon irgendwie zu vermuten, weil es immer so ist, aber trotzdem blutet einem dann doch das Herz, wenn es denn dann so weit ist. Und sind wir mal ehrlich, es schaffen ja doch verhältnismäßig viele Personen zu überleben, was ich so auch nicht vermutet hätte. Auch der kleine Cliffhänger zum Schluss ist wieder einmal typisch für Resident Evil, aber durchaus passend. Im Großen und Ganzen muss ich noch einmal betonen, dass mir der Manga wirklich richtig gut gefallen hat, auch wenn es zum Anfang alles recht verworren wirkte. Trotzdem hat sich die Geschichte gemacht und die Zeichnungen der Reihe haben ihr Übriges getan. Das war einfach nur ein Augenschmaus und macht auch Leuten Spaß, die es vielleicht nicht so mit Zombiegeschichten haben. Aber diese Reihe hier, die kann ich mit ruhigem Gewissen wirklich allen empfehlen.

 

Fazit:

Ein toller finaler Band, den ich euch auch unbedingt empfehlen möchte. Wirklich klasse gemacht und noch einmal so richtig spannend, dass einem die Luft wegbleibt.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9782889211449

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 160 Seiten

Verlag: KAZÉ Manga

Erscheinungsdatum: 05.06.2014

Resident Evil: Marhawa Desire 04 von Naoki Serizawa

 


Zum Inhalt:

Resident Evil ist längst eigene Marke. Millionen Kinozuschauer und Videospieler weltweit zählen zu den Fans der unheimlichen Geschichte um die Umbrella-Corporation, deren T-Virus freigesetzt wird, was eine furchtbare Pandemie auslöst und die Menschen in Zombies verwandelt. Die japanische Softwarefirma Capcom, die bereits für die Videospielreihe sowie vier Realverfilmungen und einen Animationsfilm verantwortlich war, startet nun erstmals eine eigene Manga-Adaption ihres weltweiten Top-Titels.

Cover:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Zu sehen ist hier wieder auf schwarzem Grund einer der Charaktere aus der aktuellen Geschichte. Dieses Mal handelt es sich um den Charakter des Pers Evans. Ihn sehen wir hier, wie auch Chris auf dem dritten Cover, in  typischer Soldatenkleidung sowie einer Waffe in der Hand, was dem Leser für den Inhalt wieder eine Menge spannender Szenen verspricht.

 

 

Eigener Eindruck:

Gerade noch so konnte Chris Redfield Ricky retten. Mit Eintreffen der BSAA – dem Sonderkommando unter Redfield – beginnt die Säuberung der Schule von den Zombies. Weil es aber an der Schule keinen Empfang gibt, beauftragt Redfield seine rechte Hand Pers Nivans zu einem Punkt zurück zu fahren, wo er Empfang hat. Währenddessen findet Nanan in der Schule Rickys Onkel Doug und infiziert ihn. Ricky muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen… Gemeinsam mit den anderen Überlebenden wollen Ricky und Redfield sich in Sicherheit bringen, aber bereits auf dem Weg dahin werden sie und ihre Mitstreiterin Merah von Bindi angegriffen, die sonderbare Mutationen aufweist und unverwundbar scheint. Hilfe bekommt die Gruppe plötzlich durch Piers, doch schon bald stehen sie dem nächsten Gegner gegenüber und auch Ricky begegnet seinem personifiziertem Albtraum, als die Unbekannte mit dem schwarzen Cape plötzlich auftaucht und ihm irgendeine unbekannte Substanz injiziert….

 

Actiongeladen und mit vielen ungeahnten Wendungen wird der Leser regelrecht durch den vierten Band getrieben, denn wirklich Zeit zum Wundern und Verschnaufen bleibt nicht. Immer wieder kommt es zu Angriffen durch Zombies und den beiden Mädchen Nanan und Bindi, welche nicht mehr menschlich sind und immer, wenn man denkt, okay, das war es jetzt, dann tauchen sie doch wieder auf. Das ist bisweilen vielleicht doch ein bisschen nervig, aber irgendwie doch auch wieder so spannend, dass man den Manga kaum aus den Händen legen kann. Es ist wirklich interessant, wie der Mangaka so konstant qualitativ gute Zeichnungen abliefern kann und doch immer wieder neue Details auftauchen, über die man sich wirklich wundern kann. Das ist einfach wahnsinnig gut gemacht und macht so viel Spaß, dass ich fast schon ein bisschen traurig bin, dass ich nun zum letzten Band der Reihe greifen muss. Ehrlicherweise habe ich mit so etwas nicht gerechnet, da mich die Filme nicht begeistern konnten. Aber die Mangas sind einfach eine Klasse für sich.

 

Fazit:

Auch den vierten Teil kann ich euch absolut empfehlen. Die Qualität in der Reihe bleibt konstant und macht einfach Spaß. Wirklich klasse.

 

Idee: 5/5

Charaktere: 4/5

Logik: 4/5

Spannung: 4/5

Emotionen: 4/5

 

 

Gesamt: 4/5

 

Daten:

ISBN: 9782889211432

Sprache: Deutsch

Ausgabe: Flexibler Einband

Umfang: 160 Seiten

Verlag: KAZÉ Manga

Erscheinungsdatum: 12.12.2013