Du willst auch, was deine beste Freundin hat.
Mit aller Gewalt.
Auch wenn es dich das Leben kosten könnte.
Zum Inhalt
(Booklet):
Sie will ihren eigenen Wolf. Er will
einfach nur seine Ruhe.
Nina hat beobachtet, wie ihre beste Freundin einen hingebungsvollen Wolfs-Gefährten abbekommen hat, und nun hat sie einen Plan: Sie will auch einen. Und zwar Dean, den furchteinflößenden Enforcer des Rudels, dessen Hobbys Griesgrämigkeit und das Vortäuschen, sie nicht zu bemerken, umfassen.
Dean hält Nina für laut, chaotisch und viel zu glitzernd. Sie ist alles, was er meidet.
Doch als sie ihn am Rudel-Lagerfeuer in die Enge treibt und verlangt, er solle ihr beibringen, wie man „einen Wolf datet“, stimmt er widerwillig zu. Hauptsächlich, um sie davon abzuhalten, mit jedem anderen zu flirten, der sie vielleicht fressen könnte.
Die Regeln sind einfach:
- Er bringt ihr die Grundlagen bei.
- Sie hört auf, ihm wie ein übermütiger Waschbär hinterherzulaufen.
- Gefühle sind strengstens verboten.
Das Problem ist nur: Jede Lektion endet damit, dass ein anderer Wolf um sie herumschnüffelt, und Dean hasst plötzlich seine eigenen Regeln. Sie ist nicht für jemand anderen bestimmt. Sie ist seine. Er muss es nur noch selbst erkennen.
Cover:
Das Cover finde ich nicht ansprechend. Zu sehen ist hier die Protagonistin im comicartigen Stil, wie sie dem Wolf neben sich entgegen lächelt. Das passt zwar gut zur Story, hat für mich aber durch den Stil eher eine recht kindliche Ausstrahlung und das spricht mich einfach nicht an.
Eigener Eindruck:
Nina ist auf der Jagd. Denn was ihre beste Freundin hat, das will sie auch! Und zwar einen Werwolf der ihr Gefährte wird und ihr regelrecht zu Füßen liegt. Dabei ist ihr jedes Mittel recht und eigentlich auch egal wer es ist. Hauptsache sie hat einen Wolf! Als sie sich immer mehr in Gefahr begibt und ihrem Ziel einfach nicht näherkommt, erbarmt sich der Sicherheitschef des Rudels Dean, um ihr eine Einführung in den Umgang mit Werwölfen zu geben. Dass das aber für ihn mehr zur Geduldsprobe wird, als er sich vorstellen kann, geht ihm bald gehörig auf den Geist und doch scheint jeder potentielle Werwolf, der sich ihr nähert plötzlich Reißaus zu nehmen, wenn er Deans Präsenz gewahr wird…
Achtung ab hier Spoiler, um meine Meinung besser darzustellen:
Dies ist der zweite Teil der Reihe „Die bellende Seite der Liebe“ aus der Feder von Amber Hex. Die Geschichte beginnt gleich mit einem Knall und man wird als Leser in einen Dialog der beiden Freundinnen Nina und Paige aus dem hervor geht, dass Nina – sorry – gehörig einen am Sender hat. Dies bestätigt sich dem Leser während des Lesens immer mehr und ich frage mich, wie man so einen nervigen Charakter erschaffen kann. Und ja, das ist sie. Nervig und dumm. Ohne Selbsterhaltungstrieb. Sie stürzt sich in die Dates mit Werwölfen, während ihr ja immer wieder beigeborgen wird, wie gefährlich die sind. Ist ihr egal. Sie will einen als Freund. Und auch noch egal welchen. Damit sank sie dann noch mehr in meinem Ansehen. Das ist einfach nur eine absolut billige Darstellung einer Protagonistin und ich frage mich, warum man so etwas tut. Dann kommt da noch Dean daher, erst tierisch genervt wird er bald der Oberbeschützer. So weit so gut, aber der eiskalte Obermacho wirft seine Prinzipien ziemlich schnell über den Haufen. Ja und dann sind da noch diese Logikfehler. Aussage: Das Rudelgelände ist sicher. Ist es nicht, plötzlich kommen die Bösen um die Ecke. Aussage: Sein Haus ist eine Festung, da sind sie sicher. Scheinbar nicht, wenn die Wölfe mehr als einfach durch die Wand krachen. Diese Aussagen beißen sich einfach. Ja und dann nochmal zu Nina… Respekt vor Eigentum hat sie auch nicht. Das sollte vielleicht romantisch wirken, finde ich aber persönlich recht fraglich, wenn man in ein fremdes Haus kommt, sich an den Sachen bedient und das Bett für sich beansprucht, den Kühlschrank plündert etc. Das ist völlig am Ziel vorbei und macht sie noch unsympathischer. Wie die beiden schlussendlich auch zueinander finden, finde ich auch nicht sonderlich glücklich dargestellt. Das ist dann halt plötzlich so die ganz große Liebe mit Gefährtenkram. Für mich als Leser war es einfach nur stumpf. Ich hatte diesen zweiten Teil eigentlich gelesen, um der Reihe noch eine Chance zu geben, aber dabei bleibt es nun wahrscheinlich. Das hier sind einfach nur Fanfictions, mehr nicht. Das kommt nicht mal an solche Schmonzettenromane ran, wie sie jetzt zu Hauf erscheinen und auch gleich noch bei diesen Shortmovie-Anbietern präsentiert werden. Schade.
Fazit:
Diese Geschichte ist eher ein mittelmäßiger Fanfiction, sehr sprunghaft, mit Logikfehlern behaftet und leider mit Charakteren besetzt, die man einfach nur wegen ihrer Dämlichkeit durchschütteln will. Leider kann ich diese Geschichte nicht weiterempfehlen und auch nicht so ganz verstehen, warum sie im Allgemeinen so gut bewertet wurde. Vielleicht habe ich deshalb so viel erwartet und wurde wieder so maßlos enttäuscht.
Idee: 3/5
Charaktere: 1/5
Logik: 1/5
Spannung: 1/5
Emotionen: 1/5
Gesamt: 1/5
Daten:
Ausgabe: eBook
Erscheinungsdatum: 22.12.2025
ISBN: B0G7HS47NH
Sprache: Deutsch
Umfang: 163 Seiten
Verlag: Amazon Kindle Direct Publishing
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