Freitag, 26. August 2016

Biss zum Ende der Nacht (Band 4) von Stephanie Meyer



Zum Inhalt:
Wenn man von dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? 

Bella hat sich endgültig für den Vampir Edward entschieden. Das gemeinsame Glück gipfelt für die beiden in einer Hochzeit, der eine wunderbare Zeit auf einer abgelegenen Insel folgt. Doch das gemeinsame Glück währt nicht lang, als Bella schwanger wird und das Vampirkind sie zu töten droht. Eine Vision von Alice sagt dies voraus. Während Edward das Kind nicht wirklich möchte, da er Bella nicht verlieren will, flüchtet sich Bella zu einer ungeahnten Verbündeten - Rosalie. Und auch die Volturi, die die Cullens sowieso lieber tot als lebendig sehen wollen, mischen sich wieder in die Geschehnisse ein, denn ein Vampirkind darf nicht sein. Die Familie Cullen scheint an der Situation zu zerbrechen, denn Alice und Jasper verschwinden sang- und klanglos. Dafür taucht aber Jacob wieder auf. Er ist bereit sich auf die Seite der Vampire zu stellen. Besonders, als sich die Volturi erneut auf den Weg machen, um eine letzte entscheidende Schlacht gegen die Cullens zu schlagen.

- Achtung Spoiler - 

Die Geschichte rund um Bella und Edward hat mich eigentlich von Anfang an gefesselt, um so schöner war es für mich zu lesen, dass die beiden endlich heiraten. Das habe ich mir die ganze Zeit gewünscht - ja ich bin schon immer Team Edward gewesen. Auch habe ich immer gehofft, dass Edward seine Bella endlich zu einem Vampir macht, doch noch immer hat er mir sich selbst gehadert, obwohl die Volturi ihm und den Cullens eine Frist gesetzt haben. Während den Flitterwochen kommt es dazu, dass Bella schwanger wird und Alice eine Vison hat, dass Kind Bella töten wird. Natürlich ist es verständlich, dass Edward gegen das Kind ist, aber Bella handelt mit ihren Instinkten und wendet sich an Rosalie, die selbst als Vampirin keine Kinder mehr bekommen kann. Ich war mir unschlüssig, ob Rosalie Bella nun hilft, weil sie Mitleid mit ihr hat, oder weil sie unbedingt dieses Kind will. Trotzdem ist sie in der Phase Bellas Halt. Die Schwangerschaft geht sehr schnell voran und als das Kind kommt ist ihre einzige Rettung, dass Edward sie zu einem Vampir wandelt. Ich hatte immer gedacht, dass die Wandlung von Bella in einem Vampir irgendwie romantisch wird, statt dessen scheint es eher ein Blutbad zu sein, das war schon ganz schön krass. Dass schließlich das Kind so schnell wächst ist auch unerwartet gewesen und noch unerwarteter war, dass sich Jacob in Renesmee prägt. Dass Bella das ganz und gar nicht gefällt, konnte sich der Leser sicherlich gleich denken, aber irgendwie ist das auch schön, denn man weiß so, dass Jacob immer da bleiben wird und nun auch endlich sein Glück gefunden hat. Renesmee ist für mich ein kleines Wunder gewesen, vor allem, weil sie so schnell altern und solch spannende Fähigkeit entwickelt. Was mir in der Seele ein bisschen weg getan hatte war, dass Alice und Jasper gehen - natürlich aus gutem Grund, aber trotzdem fand ich das sehr traurig. Dafür war umso interessanter, wer sich den Cullens in der alles entscheidenden Schlacht anschließt und schließlich, wie sich das Ganze auflöst.

Empfehlen möchte ich das Buch allen, die die Reihe sowieso schon mochten und allen Lesern und Fans von Vampiren, die auf der Suche nach einer wunderschönen und leichten Liebesgeschichte sind. Es ist ein Teeniebuch, das solltet ihr beim Lesen nicht vergessen.

Idee: 5/5
Emotionen: 5/5
Logik: 5/5
Spannung: 5/5
Details: 5/5
Charaktere: 5/5

Gesamt: 5/5

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Carlsen (20. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551358060
  • ISBN-13: 978-3551358066
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Breaking Dawn
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 6 x 19,3 cm

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