Donnerstag, 8. Dezember 2016

In den Armen des Vampirs 09 von Chloe Wilkox

Zum Inhalt:
Habt ihr schon einmal eine Adrenalinspritze bekommen, einen Schuss, der stark genug ist, um euer Herz wieder zum Schlagen zu bringen?
Habt ihr schon einen Energieflash erlebt, der so stark ist, dass er das exakte Gegenteil des Todes zu sein scheint?
Seid ihr schon einmal knapp dem Ertrinken entkommen, indem ihr gerade noch rechtzeitig an die Wasseroberfläche gelangt seid?
Habt ihr schon einmal das Blut des Vampirs gekostet, den ihr über alles in der Welt liebt?

Nach der Attacke des Unbekannten Mannes mit den weißen Haaren und den lilanen Augen erwacht Gloria nach drei Tagen aus dem Koma. Fortan will sie immer wieder spüren, dass sie noch lebt und sucht das Abenteuer in der Geschwindigkeit, in waghalsigen Situationen. Zeitweise kapselt sie sich sogar von allen ab, die ihr am Herzen liegen, nur Benjamin darf bei ihr bleiben. Als Matthew jedoch die beiden anruft und fragt, was Gloria in New York macht, müssen alle mit Entsetzen feststellen, dass es wohl scheinbar eine Doppelgängerin gibt. Doch was hat das zu bedeuten und warum verschwindet Vince urplötzlich? Welche schuld haben Benjamin und Matthew an dem Tod ihrer Mutter? Und wer zum Teufel ist dieser Andre?

Ich dachte wirklich, dass es keine Steigerungsform mehr zur Schlechtigkeit der Serie gibt, aber ich kann euch getrost sagen, dass es noch eine gibt! Die Geschichte beginnt damit, dass Gloria immer wieder den Thrill der Geschwindigkeit oder Sex braucht, um zu bemerken, dass sie noch lebt. Ansonsten fühlt sich die egoistische Gloria nämlich nur noch leer, niemanden will sie um sich haben, denn sie ist ja ach so allein. Nicht nur, dass Gloria wieder einmal als Jammerlappen und im Kontrast dazu gleich wieder als Überhexe erscheint. Sei ist wankelmütig wie eh und je und stellt alles in Frage, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Natürlich musste die Autorin sich ja nun noch ein bisschen was einfallen lassen, nachdem sie die Kehle aufgeschlitzt bekommen hat. Gut, dass Vampire in der Nähe waren und Gloria natürlich retten konnten - herzzerreißend schön. Was mich aber dieses mal echt angeätzt hat war dann der Fortgang der Geschichte. Vince verschwindet um stärker zu werden. Okay. Wanda soll gehen, weil sie ja wohl wieder mal nicht die Wahrheit gesagt hat. Auch okay. Andre taucht auf, als sie badet - okaaaaayyyyyyyyyy.... und plötzlich will er sie nicht mehr umbringen? War ja auch alles kalkuliert. Ja na klar. Und die beiden plauschen mehr oder minder miteinander, was schließlich dazu führt, dass er ihr den angeblichen Mörder ihrer Mutter nennt... natürlich Matthew, den sie dann wutentbrannt auseinander nehmen will. Aber durch Ben ja wieder beruhigt wird und alle so tun als ob nie was war. Und dann sind da plötzlich ganz viele Glorias, weil Andre eine Armee züchten will, um mehr von dem sagenumwobenen Elexier zu haben - na klaaaaaaaar und um der ganzen Sache noch ein i-Tüpfel zu setzen ist Andre wohl auch noch ihr Vater - na was für ein Zufall. Möge man mir den Eimer bringen. Das ist doch nicht mehr wahr. Wusste Chloe Wilkox nicht mehr was sie schreiben soll? Sie poltert durch die Storyline, lässt alle wieder jammern und leiden, nur damit sie dann wieder in der Kiste landen und dann vor dem nächsten Problem stehen. Es ist stumpf langweilig und macht einfach keinen Spaß mehr. Die Serie hatte zu Beginn Charme und ist jetzt einfach nur noch eine Katastrophe. Sowas von grottenschlecht und einfallslos. Fast schon traurig, dass man damit seine Zeit verschwendet hat. Und dann dieses ständige: alles dreht sich nur um Gloria, Gloria wurde ein Haar gekrümmt - wir werden alle töten, Gloria hier, Gloria da, Gloria überall. Ätzend.

Idee: 1/5
Logik: 1/5
Spannung: 1/5
Emotionen: 1/5
Charaktere: -5/5 (mehr als unterirdisch)

Gesamt: 1/5

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1625 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 72 Seiten
  • Verlag: Addictive Publishing (9. Juli 2015)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B011CGD82C

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