Mittwoch, 26. Oktober 2016

Stardust Wink 07 von Nana Haruta

Anna ist noch immer sehr unglücklich. Nicht nur, dass Hinata ihr noch immer keine Antwort geben konnte, ob er sie nun liebt oder nicht, er scheint auch noch immer in die Lehrerin Mari verliebt zu sein oder die Leherin in ihn? Anna fühlt sich elend. Das wird nicht gerade besser, als Sou noch immer nicht mit ihr spricht und sie weiterhin links liegen lässt. Nur mit ihren Freundinnen Ayane und Nanoka kann Anna über ihre Probleme sprechen. Doch all zu lange kann Anna dann doch nicht Trübsal blasen, denn sie hat sich vorgenommen mit Ayane und Nanoka bei dem Wettbewerb für Fotografie einen sehr guten Platz zu belegen, denn dann hat sie die Chance Hinata wieder zu sehen. Anna ist Feuer und Flamme für ihr neues Vorhaben und stürzt sich in die Arbeit. Ayanes Sandkastenkumpel soll für die Mädchen als Modell dienen und Anna darf erstmals erleben, wie es ist, wenn ein Mangaka bei der Arbeit ist. Dabei scheint aber Nanok zu denken, dass der Mangaka etwas für Anna empfindet. Dabei ist doch Nanoka scheinbar in ihn verliebt. Das Chaos scheint wieder einmal perfekt.

Die Zeichnungen von Nana sind gewohnt gut. Jedoch ist die Storyline weiterhin sehr schwammig. Noch immer steht zwischen Hinata und Anna die Frage, was denn nun mit den beiden ist. Das Hin und Her nervt einfach. Auch das Verhalten von Sou ist einfach kindisch. Und Anna, nun die ist auch nicht besser, weil sie nirgendwo richtig Klartext spricht und scheinbar von einem Fettnäpfchen ins nächste fällt. Dass die Kunstlehrerin Mari auch noch mal eine Rolle in dem Manga bekommt ist ja ein starkes Stück. Eine Liebe zwischen Lehrer und Schüler... es ist ein ausgelutschtes Thema. Da will sich die Autorin an einem realen Thema und einer realen Szenerie halten und dann haben wir da allen Ernstes eine pädophile Lehrerin, die sich in einen Schüler verliebt hat? Also bitte, das kann doch nicht deren Ernst sein. Erstens wäre das für den Beruf als Lehrer tödlich. Zweitens ist es für den Schüler sicher unangenehm. Und drittens ist es schon dahingehend unlogisch geschrieben, dass die Kunstlehrerin natürlich mit Hinata an die neue Schule wechselt, um dort seine Tutorin zu sein. Also bitte.. Das kauft doch keiner ab. Also ich zumindest nicht.
Der Charakter Anna hing mir in der Zwischenzeit schon mal mächtig zum Hals raus. Ihr Hin und Her zwischen Hinata und Sou ist nervig. Auch ihre weinerliche Art. Sie muss damit rechnen, dass einer bockig ist, wenn sie nicht Klartext ist. So ist das Leben. Einzig Pluspunkte hat sie wieder bei mir gesammelt, als sie Feuer und Flamme für das Projekt war. Der Elan und die Mühen, die sie sich damit macht, sind wirklich sehr sympathisch.

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (11. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3842003684
  • ISBN-13: 978-3842003682
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 1,5 x 19,8 cm

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