Dienstag, 19. Juli 2016

Dragon Ball Band 21: Auf nach Namek! von Akira Toriyama



Nachdem Son-Goku den fiesen Schurken Vegeta besiegt hat, lässt dieser ihn in seiner Raumkapsel entkommen, da er sich sicher ist, dass er den Sayajin immer und immer wieder besiegen kann, wenn er denn nur hart genug trainiert. Die Freunde kommen dem schwer verletzten Son-Goku schließlich zu Hilfe und holen ihn aus dem Plateau ab, in dem er gegen Vegeta gekämpft hat. Da die magischen Bohnen jedoch noch ein paar Tage brauchen, um nachwachsen zu können, muss Son-Goku sich wohl oder übel ins Krankenhaus begeben, in dem er und seine Freunde schließlich von Popo, dem Diener Gottes aufgesucht werden. Zwar ist mit Piccolos Tod auch Gott verschwunden und somit die Dragon Balls, jedoch gibt es wieder Grund zur Hoffnung. Denn bei Piccolo/Gott handelt es sich ebenfalls um ein Wesen aus dem All, welches durch Vegeta als Namekianer bezeichnet wurde. Mit Hilfe von Meister Kaio können die Freunde den Planeten lokalisieren und durch Popo gelangt das technische Genie Bulma in den Besitz des Raumschiffes von Gott. Schnell ist für die Freunde klar, dass sie sich auf die Reise nach Namek begeben werden, um durch andere Dragon Balls die Geschehnisse auf der Erde rückgängig zu machen. Jedoch ist Son-Goku zu schwach, um die Reise antreten zu können. So brechen Son-Gohan, Kuririn und Bulma allein auf. Was sie jedoch nicht wissen: auch Vegeta hat sich auf den Weg nach Namek gemacht, um die Dragon Balls zu suchen. Doch auch er scheint nicht allein von den Dragon Balls zu wissen...

Dieser Teil der Dragon Ball Reihe hat dem Ganzen wieder einmal die Krone aufgesetzt und gezeigt, welch umfassende Ideen Toriyama in diesen Manga hat einfließen lassen. Während der erste Teil des Mangas noch auf der Erde spielt, folgt im zweiten Teil schließlich die Reise durch das All und die Ankunft auf Namek. Dabei schreckte Toriyama nicht zurück den Charakteren ein erneutes Neudesign zu verschaffen und sich in der Darstellung der neuen Welt wirklich richtig auszutoben. Wir haben verrückte Raumschiffe und noch verrücktere Wesen, welche sich auf Namek tummeln. Obwohl der Manga nun scheinbar immer ernster wird, baut Toriyama noch immer witzige Szenen ein, die den Leser schmunzeln lassen. So ist die Rolle der Chichi zur Übermutter avanciert, die sich nur noch um Son Gohan sorgt, anstatt auch einmal nach Son-Goku zu sehen, was ihm aber scheinbar auch recht wenig ausmacht. Bulma indess muss viel Mut zeigen, indem sie sich mit Popo auf die Reise begibt und sich immer wieder durch technische Wunder überrollen lassen - das dabei lustige Szenen nicht ausbleiben, lockert den Manga ungemein auf. Die ersten Szenen auf Namek versprechen jedenfalls eine völlig neue und spannende Wendung der Geschichte, denn scheinbar ist Vegeta nicht das Schlimmste, auf was die Freunde stoßen können. Es bleibt abzuwarten, ob Son-Goku seinen Freunden rechtzeitig folgen kann. Scheinbar wird Son Gohan in dieser Episode wieder eine tragende Rolle einnehmen, stark genug ist der kleine Kerl ja. Einzig sein Design finde ich zum heulen schlimm. Was sich Toriyama nur dabei gedacht hat?

Empfehlen möchte ich den Manga weiterhin allen, die die Reihe mögen und keine Probleme mit vielen und langatmigen Kampfszenen haben. Wer sich auf den Manga einlässt, den erwartet eine wunderbare Welt voller Wunder und jede Menge Spannung.

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (15. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551735611
  • ISBN-13: 978-3551735614
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 1,7 x 17,5 cm

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