Samstag, 13. Februar 2016

Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling




Europa, Großnritannien, im Lingusterweg 4. Harry Potter ist ein ganz normaler Junge. Eigentlich. Denn er wohnt bei seiner überpeniblen Tante und seinem verschrobene Onkel, wird von seinem Cousin drangsaliert und muss in einem Schrank unter der Treppe wohnen. Als Kind wurde er seinen Verwandten auf die Türschwelle gelegt, nachdem seine Eltern bei einem schrecklichen Ereignis ums Leben kamen und führt seitdem ein recht trostloses Leben, denn die Familie gönnt ihm rein gar nichts. Doch mit seinem elften Geburtstag soll sich alles ändern! Er erhält mit einer Eule eine Einladung in die Schule Hogwarts - eine Schule für Hexerei und Zauberei. Als seine Verwandten davon erfahren, versuchen sie zunächst ihm die Einladung vorzuenthalten, doch eines Tages wird er von einem Riesen namens Hagrid aufgesucht, der ihn mit sich in die Welt der Zauberei nimmt. Von ihm erfährt Harry alles über seine Vergangenheit und über den Tod seiner Eltern. Denn er ist der Junge der Überlebte. Einen Angriff des gefürchteten dunklen Lord Voldemort! Einem schwarzen Zauberer, der die Zaubererwelt in Angst und Schrecken versetzte. Seine Eltern starben bei dem Versuch Harry zu retten, doch sie haben Harry einige Dinge hinterlassen, die er nun überlassen bekommt. Neben einem Kerker voll Gold in der Zaubererbank Gringotts, ist Harry plötzlich eine berühmte Persönlichkeit. Auf dem Weg in die Schule lernt Harry Ron und Hermine kennen, mit denen er sich anfreundet und schnell von einem zauberhaften Abenteuer in das Nächste schlittert. Es gilt Besen fliegen zu lernen, Quidditch zu spielen, sich gegen die anderen Zauberschüler zu behaupten und viele wunderbare Dinge zu entdecken, von der Harry sein ganzes Leben lang nichts gewusst hatte.

Als ich die Bücher damals zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, war ich skeptisch, da ich damals versessen auf Vampirromane war. Doch schnell habe ich festgestellt, dass die Geschichte rund um Harry und seine Freunde einfach wunderbar ist. Ich habe die Bücher regelrecht verschlungen und diese zauberhafte Welt für mich entdeckt. Harry als Protagonist ist eine sehr bemitleidenswerte Person, bei der man sich immer wieder fragt, warum sie so eine schlechte Behandlung durch die Verwandten verdient hat. Die Tatsache, dass seine Eltern tot sind und weder sein Onkel noch seine Tante ein gutes Wort für sie übrig haben, fand ich schlimm. Er ist wirklich sehr zu bemitleiden, anders kann man das gar nicht sagen. Als schließlich der Riese Hagrid auftaucht, hat Harry endlich die Chance seinem trostlosen Leben zu entkommen und die Chance greift er sofort beim Schopf. Schnell ist er für die Wunder der Zaubererwelt zu begeistern und es macht Spaß diese neue Welt mit ihm zusammen zu entdecken. Man hat die Chance sich mit dem Protagonisten zu wundern, zu fürchten und zu bangen. Seine Freunde Hermine und Ron kennen sich zwar mit der Zaubererwelt aus, sind aber auch immer wieder für neue Ideen und Situationen zu begeistern. Gemeinsam zeigen die Freunde, dass es schön ist, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der einen unterstützt und mit dem man durchs Feuer gehen kann. Harry kann mit Hilfe seiner Freunde über sich hinaus wachsen und zeigt in den wichtigen Momenten jede Menge Mut.


Mir bleibt zu diesem Buch eigentlich kaum noch etwas zu sagen, als: Wirklich lesenswert! Wer die Bücher nicht kennt, der ist selbst schuld. Sie lohnen sich immer, egal ob jung oder alt, ihr müsst sie einfach gelesen haben!



  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Carlsen; Auflage: Limitierte Taschenbuchausgabe. (23. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551354014
  • ISBN-13: 978-3551354013
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Harry Potter and the Philosopher's Stone
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,9 x 3 cm

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