Freitag, 29. Januar 2016

Norwegen - Das kleine Dörfchen Bud

Hallo ihr Lieben,



heute möchte ich euch das kleine, aber feine, malerische Dörfchen Bud vorstellen, welches wir jedes Jahr immer wieder gern besuchen - zum Einen, weil hier Bekannte wohnen, zum anderen, weil es sich wirklich immer wieder lohnt. Denn neben einer ordentlichen Portion Historie gibt es hier ein kleines Restaurant und eine Fischfabrik, aus der man sich Fisch portioniert und filetiert mitnehmen kann - wir kaufen hier zumeist Seeteufel, weil wir mit diesem Fisch noch kein Fangglück hatten.
Außerdem gibt es hier eine typische, norwegische Kirche, die man besichtigen kann. Sie befindet sich inmitten des kleinen Fischerdörfchens und ist nicht zu verfehlen.


Wie bereits erwähnt, besticht Bud nicht nur durch seine Idylle, sondern auch aus historischen Gründen. Als Küstenort war er im zweiten Weltkrieg ein wichtiger Verteidigungsposten. Seit einigen Jahren ist hier ein Museum errichtet worden, welches das Leben und Wirken in dieser Zeit nachstellt. Als Tourist bekommt man die Chance durch die Bunkeranlagen zu gehen, sich also ein Bild über das Leben der Männer zu machen, die hier stationiert waren. Durch enge Gänge, die in den Fels gemeißelt wurden, gelangt man in großzügige Bunkeranlagen in denen die Geschichte dieser "Festung" detailliert beschrieben wird. Es gibt Zeitungsartikel, Zeitzeugenberichte, die Möglichkeit den Spähposten, Wohn- und Schlafplätze zu besichtigen. Außerdem sind Uniformen und Ausrüstungsgegenstände ausgestellt. Auch hat man die Chance, zu erfahren, was es für die Anwohner bedeutet hat, einen solchen Posten in ihrem Ort zu haben. An der Oberfläche hat der Tourist sogar die Möglichkeit sich über die Geschütze ein Bild zu machen. Wer dieses Museum besucht, wird schnell feststellen, dass es auf der einen Seite faszinierend, aber auch sehr beklemmend ist.

Weitere Informationen zu dem Fischerdorf könnt ihr euch hier holen: Bud
Außerdem könnt ihr euch hier über das Museum informieren: Ergan Küstenwall

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