Sonntag, 27. Dezember 2015

Tokyo Mew Mew Band 7 von Reiko Yoshida



Zum Inhalt:

Im siebten und vorläufig letzten Band von »Tokyo Mew Mew« kommt es zum großen Show-Down zwischen den Aliens und den Magical Girls: Unsere unerschrockenen Heldinnen müssen Tokyo noch einmal vor der völligen Zerstörung bewahren. Dabei decken sie ein schockierendes Geheimnis über den Oberschurken Deep Blue auf... ein Geheimnis, das sogar ihre Leben bedroht! Ob es dennoch ein Happy-End gibt?

Wie sollte es auch anders sein, entpuppt sich Ichigos große Liebe Aoyama als der Oberbösewicht und wendet sich gegen die Mew Mews. Ganz nach dem Motto alle gegen alle wird dann lustig drauf los gekämpft und man blickt irgendwann nicht mehr durch, wer nun böse ist und wer nicht. Es gibt viele Verletzte, viele Sterben, aber Ichigo wäre ja nicht Ichigo, wenn sie das alles nicht wieder rumreißen würde. Zum Schluß wird noch fröhlich geheiratet - wie alt waren die doch gleich?? 10 oder 12?? - und dann ist Friede, Freude, Eierkuchen.

Ich fand das alles ein bisschen arg überzogen, wahrscheinlich hat die Autorin so viel Dramaideen gehabt, dass sie alle unbedingt auch noch mit einbauen musste. Er opfert sich für sie, sie opfert sich für ihn. Er küsst sie, sie erwacht wieder.... hach ja, wie im Märchen. Fehlerhaft hat die Autorin auch gezeichnet. Mal hat Aoyama Elfenohren, mal hat er keine. Davon abgesehen, dass die Zeichnungen, wie in den anderen Bänden sowieso unter aller Sau sind. Etwas mehr Hingabe beim zeichnen hätte aus dem Manga viel mehr herausholen können. Ich bin im Großen und Ganzen von der Reihe sehr enttäuscht und muss sagen, ich verstehe die Leute nicht, die den Manga loben. Da gibt es wirklich bessere und anspruchsvollere Werke.

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Carlsen (22. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551773270
  • ISBN-13: 978-3551773272
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2 x 17,8 cm

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