Mittwoch, 23. Dezember 2015

Princess Ai Band 1 von Misaho Kujiradou



Ai wacht in einer Seitengasse in Tokyo auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Leicht bekleidet irrt sie durch die Straßen und wird dort direkt beklaut. Mit Hilfe des Jungen Kent kann sie ihre Herzdose wieder erlangen und schnauzt ihn als Dank erst einmal an. Schließlich folgt sie ihm in die Bibliothek wo er arbeitet und versucht anhand der Bilder in den Büchern ihre Erinnerung wieder zu erlangen. Als die Bibliothek schließt, schläft sie unter freiem Himmel, da sie nicht weiß, wo sie hingehen soll. Als sie aufwacht befindet sie sich bei Kent, der ihr anbietet, dass sie bei ihm wohnen kann, solang sie noch keinen Job hat.
Als Ai überlegt, was sie wohl arbeiten könnte, begegnet sie einem Straßenmusiker und singt zu seiner Musik, was ziemlich gut ankommt. Dort wird sie auch von einem Talentscout entdeckt, der ihr einen Job in einem Szeneclub anbietet. Dass es sich dabei um einen Stripclub handelt schreckt Ai erst ab, als sie jedoch klar macht, dass sie nur singen will, wird ihr dies genehmigt. Mit Rockmusik singt sich Ai schließlich in die Herzen der Besucher und macht so den nächsten Talentscout auf sich aufmerksam.
Währenddessen wird Kent von einem Dämon angegriffen. Denn Ai ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist die Prinzessin von Ai-Land und ist vor etwas geflohen, was sie vergessen hat, aber ganz schnell wieder herausbekommen muss.

Die Story an sich wäre nicht schlecht, wäre Ai nicht so ein eingebildeter, oberflächlicher, divenhafter Charakter. Das macht die ganze Geschichte so richtig kaputt. Gleich auf den ersten Seiten wird gemotzt, was das Zeug hält. Sehr unsympathisch. Für die Handlung hätte ich trotzdem auch mehr Hintergrund erwartet, aber der kommt nur zähflüssig ans Tageslicht. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll gearbeitet, deswegen gibt es doch noch ein paar Pluspunkte. Trotzdem muss man diesen Manga nicht unbedingt im Schrank stehen haben.
Schon das Cover ist recht lieblos gestaltet und hätte ebenfalls mehr Pepp haben können. Schade eigentlich.

  • Taschenbuch: 196 Seiten
  • Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1., Aufl. (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865801919
  • ISBN-13: 978-3865801913
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 1,6 cm

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